Armee: UNIFIL-Soldat und israelischer Offizier durch Hisbollah-Feuer getötet

Die Hisbollah verübt weiter tödliche Angriffe im Südlibanon. Die Terrormiliz ruft zudem die Regierung in Beirut auf, die Verhandlungen mit Israel zu beenden.
Von Israelnetz
Hisbollah-Führer Kassem fordert die libanesische Regierung auf, die Verhandlungen mit Israel einzustellen

METULA (inn) – Ein Soldat der UNIFIL ist am Mittwoch durch Mörserfeuer im Südlibanon getötet worden. Laut einer Analyse der israelischen Armee trägt dafür die Hisbollah die Verantwortung. Die Terrormiliz habe zu der betreffenden Zeit mehrere Mörsergranaten aus dem sechs Kilometer entfernten Al-Katrani auf den UNIFIL-Posten bei Dibbin abgefeuert.

Bei dem Getöteten handelt es sich um den Feldwebel Milovan Jovanivić aus Serbien. Der Generalsekretär der Vereinten Nationen, António Guterres, verurteilte die Tötung. Der Portugiese forderte eine zügige Untersuchung; die Verantwortlichen müssten zur Rechenschaft gezogen werden. Die UNIFIL beklagt nun sieben getötete Soldaten seit dem 2. März, als die Hisbollah ihre Angriffe auf Israel verstärkte.

Drohnenalarm kurz nach Besuch Netanjahus

Indes muss auch Israel einen weiteren Verlust hinnehmen: Am Donnerstagnachmittag nahm die Hisbollah einen israelischen Panzer unter Beschuss. Dabei tötete sie den 21-jährigen Hauptmann Etan Lemberg aus der Ortschaft Mischmar HaSchiv’a bei Tel Aviv. Regierungschef Benjamin Netanjahu (Likud) bekundete der Familie sein Beileid. Israel beklagt im Südlibanon knapp 30 Gefallene seit Anfang März.

Netanjahu hatte am Donnerstag noch die nordisraelische Ortschaft Schlomi besucht, zwei Kilometer entfernt von der Grenze zum Libanon. Dort betonte er, Israel sei der Sicherheit der Ortschaften verpflichtet und werde in ihren Wiederaufbau investieren. Eine halbe Stunde, nachdem er den Ort verlassen hatte, war dort Drohnenalarm zu hören.

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Hisbollah lehnt Verhandlungen mit Israel ab

Die Angriffe der Hisbollah waren zu erwarten: Am Donnerstag lehnte sie die Ergebnisse der vierten Verhandlungsrunde zwischen Israel und dem Libanon ab. Generalsekretär Naim Kassem betonte, die Hisbollah werde weiter auf Israel feuern, „solange die Angriffe im Libanon anhalten“. Zudem rief er die Regierung in Beirut auf, die Verhandlungen mit Israel zu beenden.

Bei den Gesprächen am Mittwoch in Washington hatten sich beide Seiten auf eine Feuerpause geeinigt, jedoch in Abhängigkeit vom Verhalten der Hisbollah. Zudem vereinbarten sie die Einrichtung sogenannter „Pilotgebiete“. Gemeint sind damit Sicherheitszonen, aus denen die Hisbollah vollständig gebannt sein soll.

Erneute Evakuierungsaufrufe

Am Dienstag teilte die Armee mit, dass sich Hisbollah-Terroristen auch im christlichen Viertel von Tyros verschanzen. Die Armee warnte die Miliz, dass sie auch dort nicht sicher sein werden. Israel werde eine Anweisung zur Evakuierung des Viertels herausgeben, um die Hisbollah dort zu bekämpfen.

Am Freitag rief die Armee indes Einwohner von sechs Ortschaften auf, diese zu verlassen und sich nördlich des Flusses Sahrani begeben, der 20 Kilometer nördlich das Litani-Flusses verläuft. Der Armeesprecher betonte: „Die Armee beabsichtigt nicht, Ihnen Schaden zuzufügen.“

Oberstes israelisches Ziel ist die Neutralisierung der Bedrohung durch die Hisbollah im Südlibanon. Der Vertreibung der Terrormiliz aus dem Gebiet ist eigentlich Aufgabe der libanesischen Armee mithilfe der UNIFIL. Beide haben die Hisbollah jedoch gewähren lassen, so dass sie mit Unterstützung des Iran ihre militärische Macht ausbauen konnte. (df)

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30 Kommentare

  1. Hisbollah lehnt Verhandlungen mit Israel ab, auch Israel soll Verhandlungen mit der Terrororganisation Hisbollah ablehnen und weiter schießen.

  2. Mein Beileid für beide getöteten Soldaten. 30 getötete Soldaten seit März, weil die Hisbollah ihr Land zum Boykott für Frieden aufruft und Verhandlungen ebenso wie Waffenruhe ablehnen. Israel kann nicht dauerhaft in Kauf nehmen, dass der Norden unter Hisbollah-Beschuss bleibt, ist aber auf die Abstimmung mit Trump verpflichtet. Das ist Israels Abhängigkeits-Dilemma. Die Libanesen haben das Dilemma, dass Beirut verhandelt und Hisbollah entscheidet. Von einer Stabilität kann man nur träumen, wenn Hisbollah nicht genauso zerlegt wird wie Hamas. Das tut mir leid für das libanesische Volk, das Frieden genauso wünscht und verdient wie Israel.

  3. Hisbollah ist die Ursache des Scheiterns der Waffenruhe, NICHT Israel ! Die IDF muss weiter kämpfen und siegen, aber auch MEDIAL muss mehr gekämpft werden, denn fast alles wird wie im Gaza wieder Israel angelastet, es ist zum Heulen.

    1. @ Martin Sechting

      Alles, was es an Positivem im Zusammenhang mit Israel und der Lage in Nahost zu vermelden gibt, wird über unsere Medien viel zu leise, spärlich und wenn, dann gerne nur im Nebensatz, veröffentlicht.

      So jetzt bspw. die erfreuliche Nachricht, dass Libanons Präsident Joseph Aoun dem Iran vorgeworfen hat, sein Land als Druckmittel im Konflikt mit den USA und Israel zu missbrauchen. „Sie benutzen den Libanon als Verhandlungsmasse in ihren Gesprächen mit den USA“, sagte Aoun in einem CNN-Interview. Das sei „inakzeptabel“.

      Er forderte Teheran auf, sich nicht länger in die inneren Angelegenheiten des Libanon einzumischen. Die Interessen des Libanon stimmten nicht mit denen des Iran überein. An die iranischen Revolutionsgarden gerichtet erklärte er: „Es ist nicht euer Land, es ist unser Land.“ Der Chef der vom Iran stark unterstützen Hisbollah-Miliz, Naim Kassim, repräsentiere nicht das libanesische Volk, wurde Aoun zitiert.

      Aoun lehnt offenbar die Eingliederung der pro-iranischen Milizen in die bestehenden Regierungsarmee ab und strebt die völlige Auflösung der bewaffneten Hisbollah-Verbände an, deren jetzige Mitglieder dann – wie alle anderen Staatsbürger auch – als Individuen Teil der Sicherheitskräfte werden könnten.

      Sehr vernünftig und sinnvoll! Ob es mit der Umsetzung aber auch klappt angesichts der massiven Drohung des Irans, bleibt abzuwarten. Unlängst forderte Hisbollah-Führer Qassem Beirut auf, die Verhandlungen mit Israel abzubrechen und drohte mit dem Sturz der Regierung, sollte sie dem nicht nachkommen.

      Fazit: Das Mullah-Regime muss weg!

      1. Caja @ Aoun musste allerdings viele Jahre nachdenken, bevor er zu dieser Erkenntnis kam….

        1. @ Antonia

          Ja, nachdenken hilft bisweilen! Auch wenn es lange bis zum richtigen Ergebnis dauert 😊 !

    2. @ M. Sechting

      Haben Sie eigentlich den Artikel in der JA „Ronald Lauder: Israel verliert den Informationskrieg“ gelesen?

      Er untermauert genau Ihre Position! IN NY sprach der WJC-Präsident Lauder von einer wachsenden Flut an Falschinformationen und Verzerrungen in internat. Medien und soz. Netzwerken. »Wenn man die Mainstream-Presse liest, muss man sich fragen, wie der einzige jüdische Staat zur meistgehassten Nation der Erde werden konnte«, sagte er . Als Grund benannte er, „dass wir jeden einzelnen Tag mit Lügen, groben Verzerrungen und unverhohlener Boshaftigkeit bombardiert werden“ und verwies auf verschiedene Beispiele, die aus seiner Sicht auf fehlerhafte oder bewusst irreführende Berichterstattung zurückgingen. Besonders deutlich kritisierte L. die schlechte Kommunikationsstrategie Israels. Militärisch sei das Land stark aufgestellt, sagte er, doch im Bereich der Öffentlichkeitsarbeit sei die Lage genau umgekehrt. Israel verliere den »Informationskrieg« in einer Zeit, in der sich Nachrichten weltweit in Sekunden verbreiteten und soziale Medien die Wahrnehmung prägten und warnte davor, die Bedeutung von PR weiter zu unterschätzen.

      Israel müsse seine Ressourcen stärker in die internationale Kommunikationsarbeit investieren und auf Angriffe schneller und entschlossener reagieren. Er forderte die Einrichtung einer staatlichen Stelle, die gezielt gegen Desinformation vorgeht. Diese Behörde solle nicht politisch besetzt sein, sondern von einer fachlich versierten Persönlichkeit mit umfassender Medienkompetenz geleitet werden.

      Ähnliches sollte m.E. auch für D. gelten!

    3. @ M. Sechting

      Ergänzen möchte ich meinen letzten Satz “ … Ähnliches sollte m.E. auch für D. gelten! “ mit :

      “ … wenn man es von Regierungs-Seite auch tatsächlich ernst meint mit der „Deutschen Staatsräson“.“

      Damit meine ich nicht, dass es bei uns in der Bundesrepublik unbedingt einer „Behörde“ gegen Antisemitismus oder gegen anti-israelische Narrative/Hetze bedarf. Allerdings einer von Regierungs-Seite geförderten Informations-Plattform, die sich mit Fake-News, post-faktischen Informations-Kampagnen zu Lasten Israels etc. beschäftigt, ähnlich wie bspw. Gleichstellungs- oder Anti-Diskriminierungs-Einrichtungen.

      Das wäre doch mal eine glaubhafte Maßnahme, um sich der grassierenden anti-israelischen Propaganda und Judenhetze entgegenzustellen!

  4. Naim Kassem dürfte der nächste Chef der Hizbollah sein, den es erwischt. Seit dem schwarzen Shabbat haben die Anführer der Terroristen alle eine vergleichsweise kurze Dienstzeit aufzuweisen, nebst ihrem Leben
    recht abrupt und spektakulär beendet. Ist nur eine Frage der Zeit und der Gelegenheit.
    SHALOM

  5. Shalom,-Ella@-Israels Abhängigkeits Dilemma ist einzig nur der jetztigen Regierung zu zu schreiben!!! Und leider ist die Hamas noch absolut nicht zerlegt.Sie ist sogar wieder daran sich neu aufzubauen¨.Auch dies ist das Verschulden der jetztigen Regierung. Shabbat Shalom an alle und Redaktion. Jerusalem

    1. @Jerusalem
      Das Verschulden der jetztigen Regierung am Klimawandel darf man auch nicht unterschätzen…

      1. @christin
        Mit Ihrer Frage treffen Sie den Nagel auf den Kopf! 👍
        —–
        Aber eine zum Nachdenken anregende, geschweige denn eine in sich schlüssige Antwort werden Sie auf diese nur allzu berechtigte Frage nicht erhalten.

        Es ist ja so simpel zu behaupten: DIE sind an allem schuld; DIE haben nie etwas richtig gemacht; DIE allein sind schuld am Wiedererstarken der Terroristen im Gazagebiet und anderswo; DIE sind schuld, dass Israel immer abhängiger wird von den USA usw. usf.
        Wird aber nach den Wahlen alles anders? Unbedingt! . . . Und dann kommen erste Zweifel auf. Und die Hoffnungsträger enttäuschen usw. usf.
        —–
        Extreme Schwarz-Weiß-Behauptungen sind immer fragwürdig, hin und wieder gefährlich. Sie kommen in jedem demokratischen Rechtsstaat vor.

        1. @ Alida, ne da kommt nie eine Antwort. Jerusalem ist nicht der Einzige, der so argumentiert und alle schweigen auf meine Frage. Ich kann ja verstehen, dass man einen Regierungswechsel will, das ist legitim, in jedem Staat der Welt, der demokratisch regiert wird, ist dies der Wunsch von Bürgern. Auch in D haben wir dies in der Vergangenheit erlebt. Und entweder die Opposition bekommt ihre Wähler mobilisiert oder nicht, gibt es den Wechsel oder nicht. Wir haben es vor einem Jahr erlebt und jammern auch wieder.

          Israel hatte lange Zeit eine Patt-Situation, die ständig Neuwahlen forderte, dann eine Regierung Bennett-Lapid. Unter Bennett verschärfte sich die Situation in Judäa und Samaria, denn er sorgte dafür, dass die Armee gegen Terroristen stärker vorgingen. Aber klar, auch daran ist Netanjahu schuld. Und Lapid? Gar nichts erreicht. Das war der Stand vor der letzten Wahl und das Ergebnis kennen wir. Netanjahu hatte versucht eine andere Koalition hinzubekommen. Aber Lapid und Gantz verweigerten sich ja und das Ergebnis kennen wir. Aber einzig schuldig ist Netanjahu. Man macht es sich verdammt einfach. Ich weiß nicht, was bei der nächsten Wahl rauskommt. Die Umfragen sind nicht eindeutig, wäre auch noch zu früh. Gantz wird vielleicht an der 3,5 % Hürde scheitern und Bennett und Lapid schließen sich zusammen, was insgesamt Stimmen kostet. Und ein Erfolg für Netanjahu bis dahin reicht vielleicht um den Likud wieder an die Macht zu bringen. Das wissen wir alle.
          Ende Teil 1

        2. Teil 2
          Ja, Netanjahu hat in den letzten Jahren Fehler gemacht. Auch der 7.10. hätte nicht passieren dürfen und die mangelnde Aufarbeitung seitens der Regierung stößt vielen bitter auf. Und die Forderung es endlich zu tun, ist legitim und notwendig. Aber ich frage nochmals: was hätte eine andere Regierung in der Zeit anders gemacht? Das muss das Kriterium sein mit der die Wahlentscheidung getroffen werden muss, nicht einfach nur „Bibi muss weg“. Es muss doch eine Alternative hinterher geben. Etwas, das dieses Land bewegt. Und ich gehe jetzt nicht auf den biblischen Aspekt, nur auf den politischen. Netanjahu hat in den vergangenen Jahren Stärke bewiesen, er war ein Anker in der Zeit des Krieges. Lapid hat immer nur dann, wenn es nicht anders ging, gesagt, wir stehen hinter der Regierung. Ansonsten stand er in Tel Aviv auf der Bühne und skandierte Bibi muss weg. Aber das ist kein Wahlprogramm. Was kam von ihm in der Geiselfrage? Nichts. Doch: die Hamas gestärkt. Und was käme jetzt? Ein Vassallenstaat des Irans unter Lapid? Denn Arschkriechen bei den Mullahs und vor der EU wäre ja das Gegenteil, das die Bibi muss weg Rufer offenbar wollen. Will man seinen Staat aufgeben? Für was haben Menschen seit 1948 gekämpft?
          Ich würde mir eine Regierung wünschen, die Stärke beweist, die nicht nur beliebt sein will und damit das Existenzrecht aufs Spiel setzt. Die, die Möglichkeit hat die Wehrpflicht durchzusetzen, jede Lebensform schützt. Die Spielchen müssen aufhören. Es geht um mehr als Bibi muss weg. Aber dafür braucht es ein Wahlprogramm.

          1. Danke Christin ! Ich hoffe, das Wahlvolk ist weise genug, zu erkennen ! Viele denken , wenn sie Bibi wegbellen, wird alles heil ! Was für ein Trugschluss ! 🙈Gestern war Johannes Gerloff in Gießen.

          2. @christin
            Herzlichen Dank für Ihre Hinweise auf unbestreitbare Fakten, für Ihr besonnenes Argumentieren und für die zum Nachdenken anregenden Fragen. 👍

    2. Werter Jerusalem,
      Sie sind nah dran, vor Allem was der Krieg den Israelis zugemutet hat und noch zumutet. Es gab internationale, härteste Kritik, als IDF vor der Eroberung von Gazastadt stand. Hatten Sie das Vorgehen nicht auch kritisiert? Rein nach Gazastadt oder nicht. Es hätte euch zerrissen, glaube ich.
      Ich glaube nicht, dass der Regierung die Schuld gegeben werden kann. Was hätte sie anders machen sollen?

      Und so traurig es ist. Die Hamas mit allen Verbündeten kann im Grunde (noch) nicht besiegt werden, da es sich um eine Hass- und Schreckensideologie handelt, die bereits den bedauernwerten Kindern eingetrichtert wird.

      Alles Gute Ihnen und Ihrem Volk.

    3. Nein Jerusalem, das hat mit der Regierung nichts zu tun. Put your trust in GOD ! Gott weiss um jeden Zeitplan und es gibt keine Versäumnisse und kein “ zu spät. „Gott löst die Probleme „spätestens rechtzeitig“ ! Mein Vertrauen hat ER ! Wir brauchen der Regierung nichts anlasten , denn das ändert nichts .

      1. @Marita, ganz so einfach wird es nicht gehen. Es erfüllt sich nicht nur das gute Wort, sondern auch das weniger erfreuliche, wenn die Menschen – hier Israel, nicht zum Herrn aller Herren umkehrt.
        Lieber Gruß Martin

      2. @Marita
        Meiner Ansicht nach haben Sie die Haltung, die Professor John Lennox empfiehlt: „Auf Gott zu vertrauen und den Verstand zu gebrauchen, ist Christlich“. (Dem Verstand zu vertrauen und Gott zu gebrauchen sei Gleichbedeutend mit Götzendienst, schrieb er in diesem Zusammenhang).
        Jeshua hat bis zum Tode nicht aufgehört, die Juden zu lieben, und er hat seinen Geist in die Hände seines Vaters befohlen, bevor er starb.
        Von einem messianischen Juden habe ich gehört, dass ein sehr altes Textfragment lautet: „Ehret den Vater und ehret den Sohn …“.
        Ein vielleicht hilfreicher Gedichtvers von Gerhard Tersteegen:
        Mit vielem Forschen durchzudringen,
        bringt grössern Schaden als man glaubt.
        Gott lässt sich mit Gewalt nicht zwingen.
        Brich deinen Willen, nicht das Haupt.

        1. Hallo Jakob, etwas schwierig für mich, Ihnen zu antworten. 🤗 Viele biblische Texte mahnen uns, Gott ins Zentrum von Entscheidungen, Beziehungen und unserem ganzen Leben zu stellen. Das gilt auch für Nationen. Fehler, Umwege und Schuld , Missachtung müssen nicht das Ende sein. Wir brauchen geistliche Sensibilität, um zu erkennen, dass Gott ja bereits am Wirken ist. (Mit oder ohne Netanjahu).Die Evangelien sind die Aufzeichnungen vom Leben Jesu und seiner Lehre. Das ist mein Kompass. Sie wurden in 2527 verschiedene Sprachen übersetzt. Der intellektuelle und geistliche Einfluss Jesu ist bis heute unerreicht. Je mehr wir über Gott wissen, desto grösser ist unsere Zuversicht. AUS SEINEM MUND KOMMEN WEISHEIT UND ERKENNTNIS ! Spr.2 Deshalb sollten wir uns im Gottvertrauen üben. Paulus schrieb :: Denn die Waffen unseres Kampfes sind nicht fleischlich, sondern mächtig für Gott, zu zerstören Festungen. (2.Kor.10)
          Ihnen Gottes Segen

          1. Hallo Marita, ich erwartete eigentlich gar keine Antwort von Ihnen, da ich Ihre Haltung richtig finde. Auch Ihren zweiten Kommentar finde ich gut.
            Den mittleren Teil meines obigen Kommentares empfinde ich im Nachhinein als unausgegoren, da leicht auch misszuverstehen. Unsere Ausdrucksweise sollte jedoch klar verständlich sein. Der wird wohl auch der Grund der Ihnen etwas schwer fallenden Antwort gewesen sein. Sorry!
            Ihnen, und auch allen Anderen die guten Willens sind Gottes Segen
            Den letzten Teil, den Gedichtvers von Tersteegen empfinde ich noch immer als wertvoll für verwundete Seelen …

  6. @ Jerusalem

    „Israels Abhängigkeits Dilemma ist einzig nur der jetztigen Regierung zu zu schreiben!!!“

    Wie bitte? Nennen Sie mir bitte eine israelische Regierung, die von den USA, deren Haltung und Positionierung nicht abhängig gewesen wäre.

  7. ch kann ja verstehen, wenn der IDF den Südlibanon sichert, wenn es denn niemand anders macht. Jedoch warum muss Beirut ständig angegriffen werden, wo es offiziell heißt wir führen Friedensgespräche?! Letzteres finde ich komplett kontraproduktiv.
    Jer 6,14 und heilen den Schaden meines Volks nur obenhin, indem sie sagen: »Friede! Friede!«, und ist doch nicht Friede.
    Joh 14,27 Frieden lasse ich euch, meinen Frieden gebe ich euch. Nicht gebe ich euch, wie die Welt gibt. Euer Herz erschrecke nicht und fürchte sich nicht.

    1. „Jedoch warum muss Beirut ständig angegriffen werden, …“

      Ich nehme an, weil sich insbesondere die Hisbollah-Kommandeure dort aufhalten. Ich hatte noch ein gewisses Verständnis dafür, dass sich in Gaza die iranischen Söldner und Kämpfer der gazanischen Regierung nicht in einem offenen Kampf der IDF gestellt haben. Zu wenig Platz, zu schlechte Waffen, zu verlockend, sich zwischen Frauen und Kindern zu verstecken, in den Tunneln und Flüchtlingslagern zu verkriechen, Geiseln usw. als Schutzschilde zu benutzen. Erbärmlich, aber erhöhte die Überlebenschancen.

      Mein Blick auf die Hisbollah ist ein anderer. Die könnten sich, meiner Meinung als Nicht-Militärfachfrau nach, durchaus in einem offenen Kampf der IDF stellen; aber dazu sind sie halt zu feige. Mit angeblich über 100.000 ausgebildeten Kämpfern sollten sie es nicht nötig haben, sich zwischen Zivilisten und hinter Frauen und Kindern zu verstecken. Es ist seltsam für mich, dass solche Leute in ihren Milieus und bei Pro-Palästinensern als „Helden“ gefeiert werden. Anscheinend ist es wirklich ein gänzlich anderes Wertesystem.

  8. Ich unterhalte mich viel lieber mit Juden und Israelis, denn die loben nicht nur ihren Staat Israel. Die evangelikalen Christen in diesem Forum sind zum Teil kriegsverherrlichend und haben keinerlei Sinn für Diplomatie: alles was Israel macht ist goldene Tat. Warum werden auch unschuldige Opfer in Kauf genommen, indem man ein Haus in Beirut bombardiert, in dem ein Hamas-Kämpfer sein soll? Wem dient das? Wieso haben die Gründungsväter der Israelis ein Recht auf Kriegsdienstverweigerung akzeptiert, möglichst kurz Kriege geführt und dabei auch dem eigenen Volk Zeiten der Ruhe gegönnt? 9 Stunden hat der jüdiche Staat versagt, das ist auch ein Grund für den 7.10.23. Es fehlt ein Henry Kissinger und dafür bete ich! SHALOM
    „Gnade sei mit euch und Friede von dem, der da ist und der da war und der da kommt.“
    Offenbarung 1,4

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