Warnzeit bei Hisbollah-Angriffen verlängert

Bewohner in einem Teil Nordisraels erhalten bei Raketenalarm mehr Zeit, um einen Schutzraum aufzusuchen. Die Region ist Angriffen der Hisbollah-Miliz ausgesetzt.
Von Israelnetz
Das Abwehrsystem Eisenkuppel fing zahlreiche Geschosse aus dem Libanon ab

HAIFA (inn) – In einem Teil der nordisraelischen Kommunen können sich die Bewohner länger auf Raketenangriffe vorbereiten. Die Warnzeit werde von 60 auf 90 Sekunden verlängert, teilte das Heimatfrontkommando am Dienstag mit.

Betroffen sind etwa 160 Städte und Ortschaften in Nordisrael. Zu ihnen gehören Haifa, Beit Schean, Afula, Nazareth und Jesreel.

Nach Angaben des Heimatfrontkommandos hat ein Expertenteam den Raketenbeschuss der Hisbollah ebenso analysiert wie die Meldesysteme der Armee. Dabei sei es zu dem Schluss gekommen, dass 90 Sekunden Warnzeit in den genannten Kommunen möglich sind. Eine Verlängerung für weitere Städte und Ortschaften werde überprüft.

Die Regelung tritt am Dienstagnachmittag um 16 Uhr Ortszeit in Kraft. Sie erhöht die Chancen, bei Angriffen der Miliz aus dem Libanon rechtzeitig einen Schutzraum zu erreichen. (eh)

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9 Kommentare

  1. Raketenbeschuss, Raketenangriffe der Hisbollah und die Welt schaut zu, Israel darf sich nicht wehren. Verkehrte Welt.

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    1. So ist es, Alberto. Es wird lediglich über ILs Angriffe berichtet. Hisbollah wird verschont, die wahren Verbrecher im Libanon.
      Obwohl, ohne Text, eine israel. Generalstaatsanwältin sagte heute, Netanjahu schafft Demokratie ab. Und Trump: Ohne ihn würde er im Knast sitzen.
      Ich wünsche unserem Volk endlich Frieden.
      Aber wie geht das mit Terroristen rundum?
      Shalom

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  2. Die neue Regelung von 90 Sek. erhöht die Chancen, bei Angriffen aus dem Libanon schneller Schutzräume zu erreichen. Ich hoffe, dass die Leute nicht fahrlässig werden und sich noch länger Zeit lassen.
    Und meine Hoffnung ist, dass es irgendwie der IDF gelingt, diese Teufelsbrut von Hisbollah in die Knie zu zwingen, auch wenn es zurzeit wenig danach aussieht. Die Menschen im Norden Israels haben Ruhe und Frieden verdient. Shalom Israel!

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  3. 90 Sekunden ! Ich überlege mir, ob mein gehbehinderter Mann und ich innerhalb von 90 Sekunden vom dritten Stock in den Keller kommen könnten, wenn da ein Schutzraum wäre. Mission impossible. Soviel braucht der beste Ehemann von allen bis zur Wohnungstür. In Israel gibt es auch Behinderte, Kranke, Alte…

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    1. @Antonia
      Ja, das ist ein Dilemma. Bisher waren schon 60 Sekunden ein Albtraum und viele ältere Israelis sind deswegen schon umgekommen. Freunde von uns schrieben, sie müssten überlegen, ob sie unter die Dusche gehen sollen, denn u.U. kann selbst das fatal enden.

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  4. Selbstverständlich unterstütze ich Israel bei seinem weiteren militärischen Vorgehen gegen die Hisbollah. Krieg ist immer unschön. Aber lieber jetzt ein Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende.

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  5. 90 Sekunden sind eine gute Zeit, wenn ein Mamad im eigenen Haus,in der eigenen Wohnung vorhanden ist oder ein guter Bunker ausserhalb. Ansonsten heißt es ab in den Graben oder an eine Hauswand oder eben flach machen.
    SHALOM

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  6. Seit dem 8. Oktober 2023 greift die Terror-hisbollah Zivilisten und zivile Einrichtungen in Nordisrael an.
    Nun haben die Menschen dort in ein paar Regionen 30 Sekunden mehr Zeit, um sich in Sicherheit zu bringen.
    Dagegen sind die Menschen im Libanon schutzlos ausgeliefert, wenn hisbollah-Verbrecher Zivilisten und zivile Einrichtungen als Schutzschilder missbrauchen.
    Mörder-hisbollah RAUS aus dem Libanon!

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