Abbas kehrt vorzeitig aus China zurück

Angesichts der Unruhen in Jerusalem bricht Palästinenserpräsident Abbas seinen Aufenthalt in China vorzeitig ab. In Peking sprach er sich für neue Nahost-Friedensverhandlungen unter chinesischer Führung aus.
In China besprachen Palästinenserpräsident Abbas und Chinas Präsident Xi (r.) die Möglichkeit neuer Nahost-Friedensverhandlungen

Foto: President Mahmoud Abbas, Facebook

In China besprachen Palästinenserpräsident Abbas und Chinas Präsident Xi (r.) die Möglichkeit neuer Nahost-Friedensverhandlungen

PEKING (inn) – Der Präsident der Palästinensischen Autonomiebehörde (PA) Mahmud Abbas verkürzt seinen Aufenthalt in China um einen Tag. Das verkündete er am Mittwoch in Peking bei einer Rede vor der Chinesischen Akademie. Grund dafür sind die Unruhen in Jerusalem wegen aufgestellter Metalldetektoren bei den Zugängen zum Tempelberg. Abbas hält sich seit Montag in China auf.

Die Metalldetektoren sind eine Konsequenz aus dem Terrorangriff am Tempelberg am vergangenen Freitag, bei dem arabische Israelis zwei israelische Sicherheitskräfte getötet hatten. Abbas will sich angesichts der Unruhen, die zahlreiche Verletzte zur Folge hatten, mit palästinensischen Führern in einer Dringlichkeitssitzung beraten. Am Mittwoch verurteilte er „jeglichen Terror“.

In seiner Rede sprach er sich zudem für die Zwei-Staaten-Lösung aus. Er sei offen für trilaterale Gespräche zwischen Israel, China und den Palästinensern. China hatte sich bereit erklärt, ein „Friedens-Symposium“ noch in diesem Jahr abzuhalten. Abbas sprach von „neuen Ideen“, die der chinesische Präsident Xi Jinping bei diesem Thema einbringe.

Von: df

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