Erster Araber erhält Yad Vashem-Ehrung

JERUSALEM (inn) – Die Jerusalemer Holocaustgedenkstätte Yad Vashem hat den ehemaligen ägyptischen Arzt Mohamed Helmy und die Deutsche Frieda Szturmann als „Gerechte unter den Völkern“ ausgezeichnet. Die beiden hatten während der Nazi-Zeit eine vierköpfige jüdische Familie versteckt.
Randale bei Gedenken an „Al-Aksa-Intifada“

GAZA / RAMALLAH (inn) – Zahlreiche Palästinenser haben am Freitag an den Ausbruch der „Zweiten Intifada“ vor 13 Jahren erinnert. Im Gazastreifen verbrannten Demonstranten Puppen, die wie Israels Regierungschef Benjamin Netanjahu und Staatspräsident Schimon Peres aussahen.
J Street: Livni propagiert Zwei-Staaten-Lösung

WASHINGTON (inn) – Israels Justizministerin Zippi Livni hat bei einer Konferenz der jüdisch-amerikanischen Lobbyorganisation „J Street“ in Washington die Notwendigkeit einer Zwei-Staaten-Lösung betont. Der einzige Weg, israelische Werte und Demokratie aufrecht zu erhalten, sei es, eine Zwei-Staaten-Lösung anzunehmen.
Peres in den Niederlanden

DEN HAAG (inn) – Der israelische Staatspräsident Schimon Peres ist am Sonntag zu einem dreitägigen Besuch in den Niederlanden eingetroffen. Er begann seine Reise mit einem Besuch im Anne-Frank-Haus in Amsterdam.
Zwei Karibikstaaten erkennen „Palästina“ als Staat an

NEW YORK (inn) – Grenada und Haiti haben den „Staat Palästina“ anerkannt. Der Außenminister im Westjordanland, Riad al-Malki, unterzeichnete nach eigenen Angaben am Freitag in New York entsprechende Abkommen.
Technion und China bauen gemeinsames Institut

HAIFA / SHANTOU (inn) – Das Technion hat am Sonntag umgerechnet 96 Millionen Euro erhalten, um in China eine Forschungsstätte aufzubauen. Es ist die größte Spendensumme, die die renommierte Technik-Universität bislang entgegengenommen hat.
Palästinenser wollen Ausreise nach Ägypten erzwingen

RAFAH (inn) – Empörte Palästinenser im Gazastreifen haben am Sonntag versucht, den Rafah-Übergang nach Ägypten zu stürmen. Dieser ist infolge der Unruhen im Sinai derzeit grundsätzlich geschlossen. Etwa 5.000 Menschen sind auf der palästinensischen Seite gestrandet.