Technion und China bauen gemeinsames Institut

HAIFA / SHANTOU (inn) – Das Technion hat am Sonntag umgerechnet 96 Millionen Euro erhalten, um in China eine Forschungsstätte aufzubauen. Es ist die größte Spendensumme, die die renommierte Technik-Universität bislang entgegengenommen hat.
Baut in China eine Forschungstätte auf: die israelische Technik-Universität Technion.
Baut in China eine Forschungstätte auf: die israelische Technik-Universität Technion.

Die Gelder kommen von der chinesischen Wohltätigkeits-Organisation „Li Ka Sching-Stiftung“. Weitere 109 Millionen Euro steuern die Lokalregierungen in der Provinz Guangdong im Südosten Chinas bei. Mit diesen Mitteln soll in Zusammenarbeit mit der Universität Shantou das „Technion Guangdong Institut für Technologie“ entstehen, teilte das Technion am Sonntag mit.Die Spende der „Li Ka Sching-Stiftung“ verdankt sich zum Teil israelischem Geschäftserfolg. Der Präsident der Stiftung investierte 2011 in das israelische Unternehmen „Waze“, das das Internet-Unternehmen „Google“ im Juni dieses Jahres gekauft hat (Israelnetz berichtete). Ein Teil des Erlöses fließt nun in das israelisch-chinesische Projekt. Die Gelder sollen auch für die Stärkung von Forschung und Lehre des Heimatcampus des Technion in Haifa verwendet werden.
Im kommenden Jahr soll das neue Institut in China die Arbeit aufnehmen. Es wird Kurse in Ingenieurwesen, Umwelttechnik und Computerwissenschaften anbieten. Ein Innovationszentrum soll mit den Unternehmen in Guangdong zusammenarbeiten, um israelische Technologie dort einfließen zu lassen. Als Unterrichtssprache ist Englisch vorgesehen. Bis 2020 soll das Lehrangebot erweitert werden, um etwa auch Luftfahrt-Ingenieure auszubilden.

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