Wolffsohn plädiert im „Focus“ für jordanisch-palästinensische Republik
MÜNCHEN (inn) – Jordanien sollte mit den Palästinensergebieten eine „Bundesrepublik“ bilden und dadurch den Nahostkonflikt lösen. Diese Ansicht vertritt der Münchner Historiker Michael Wolffsohn in einem Beitrag im aktuellen „Focus“.
Itamar-Massaker: Anklage gegen mutmaßliche Täter
ITAMAR (inn) – Nach dem Anschlag auf die Familie Vogel in Itamar hat am Sonntag ein israelisches Militärgericht Anklage gegen die Verdächtigen erhoben. Die beiden Palästinenser werden des fünffachen Mordes beschuldigt. Nach Angaben der Militärstaatsanwaltschaft deuten unter anderem DNA-Spuren und Fingerabdrücke auf ihre Täterschaft hin.
New York: Zehntausende bei pro-israelischer Kundgebung
NEW YORK (inn) – Etwa 30.000 Menschen haben am Sonntag in New York ihre Unterstützung für Israel bekundet. Am 48. traditionellen Marsch für den jüdischen Staat nahmen auch Bürgermeister Michael Bloomberg und der Gouverneur des Staates New York, Andrew Cuomo, teil.
Schalits klagen in Paris
PARIS (inn) – Die Eltern des von Palästinensern verschleppten israelischen Soldaten Gilad Schalit haben am Montag in Paris Klage wegen der Entführung und Gefangennahme ihres Sohnes eingereicht. Sie beauftragten ein Gericht damit, die für die Tat Verantwortlichen zu benennen und einen internationalen Haftbefehl gegen diese auszustellen.
Erstes Solarkraftwerk eingeweiht
EILAT (inn) – Im Kibbutz Ketura, nördlich von Eilat, wurde am Sonntag Israels erstes kommerzielles Solarkraftwerk eingeweiht. In den kommenden Wochen soll es an das nationale Stromnetz angeschlossen werden.
EM-Qualifikation: Auswärtssieg in Lettland
RIGA (inn) – Die israelische Fußballnationalmannschaft hat am Samstag ihren ersten Auswärtssieg in der Qualifikation für die Europameisterschaft 2012 errungen. Gegen Lettland gelang den Gästen in Riga ein 2:1.
Großdemo für Palästinenserstaat in Tel Aviv
TEL AVIV (inn) – Tausende Menschen haben am Samstag in Tel Aviv für einen unabhängigen Palästinenserstaat demonstriert. Die Kundgebung war von linksgerichteten Organisationen veranstaltet worden und stand unter dem Motto „Israel sagt ja zu einem palästinensischen Staat“.
Über 20 Tote bei Sturm auf Israels Grenze
DAMASKUS / JERUSALEM (inn) – Hunderte Palästinenser haben am Sonntag versucht, von Syrien aus die israelischen Grenzen zu stürmen. Dabei kamen nach syrischen Angaben 23 Menschen ums Leben, rund 350 wurden verletzt. Die Palästinenser hatten die Proteste anlässlich des sogenannten „Naksa-Tages“ begangen, mit dem sie der Niederlage der arabischen Armeen während des am 5. Juni 1967 ausgebrochenen Sechs-Tage-Krieges gedenken.
Palästina, das bestgehütete Geheimnis

Die meisten ausländischen Aktivisten kommen aus Gewissensgründen. Die Befreiung Palästinas ist in einem Großteil Europas ein edler Beweggrund. Klar, man kann kein guter Mensch sein und gleichzeitig die Besatzung in Ordnung finden. Und bei der Ankunft in Palästina bestätigen die israelischen Soldaten mit ihrem Auftreten und der Behandlung der friedens- und wohlstandsverwöhnten westlichen Aktivisten alle bereits im Vorfeld gefassten Vorurteile.