New York: Zehntausende bei pro-israelischer Kundgebung

NEW YORK (inn) - Etwa 30.000 Menschen haben am Sonntag in New York ihre Unterstützung für Israel bekundet. Am 48. traditionellen Marsch für den jüdischen Staat nahmen auch Bürgermeister Michael Bloomberg und der Gouverneur des Staates New York, Andrew Cuomo, teil.

Die Demonstranten marschierten durch die Fifth Avenue. Auch Abgeordnete des Kongresses in Washington beteiligten sich. Israel war unter anderen durch Informationsminister Juli Edelstein, Botschafter Michael Oren und den Generalkonsul in New York, Ido Aharoni, vertreten. Bürgermeister Bloomberg eröffnete den Marsch. Dies berichtet die Tageszeitung "Jediot Aharonot".

Minister Edelstein bezeichnete den Anblick von Zehntausenden Amerikanern, die für Israel marschieren, als bewegend. Die Demonstration sei wichtig in einer Zeit, in welcher der jüdische Staat zunehmend Versuchen der Delegitimierung ausgesetzt sei. Doch der Staat stelle die Erfüllung des "legitimen Rechtes" des jüdische Volkes auf das Land Israel dar.

Zugegen waren zudem rund 160 Delegationen aus jüdischen Gemeinden und Gruppen. Erstmals beteiligten sich auch Vertreter von linksgerichteten israelischen Organisationen, darunter "Schalom Achschav" (Frieden jetzt). Sie hielten Transparente, die für Freiheit und Demokratie in Israel warben.

Die Kundgebung war eingebunden in einen feierlichen Rahmen. 16 Musikgruppen, zu denen auch die Polizeiband der amerikanischen Stadt gehörte, spielten an verschiedenen Stationen der Strecke. Auf 23 Bühnen präsentierten sich jüdische und israelische Künstler und Komödianten. Beim Minimarathon im Central Park wurden ungefähr 5.400 Läufer gezählt.

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