Israel schickt Hilfe nach Japan
JERUSALEM / TOKIO (inn) – Israel hat mehrere Hilfs- und Rettungsteams nach Japan entsendet. Nach dem schweren Erdbeben übermittelte Premierminister Benjamin Netanjahu dem japanischen Volk sein „tiefes Mitgefühl“. Er kündigte an, der jüdische Staat werde jegliche erforderliche Hilfe leisten.
Baraks Ehefrau wegen illegaler Beschäftigung von Putzfrau verklagt
TEL AVIV (inn) – Gegen Nili Priel, die Ehefrau von Verteidigungsminister Ehud Barak, ist am Sonntag Klage erhoben worden. Sie soll in der gemeinsamen Wohnung in Tel Aviv eine ausländische Haushaltshilfe illegal beschäftigt haben.
Nach Attentat: Israel genehmigt Siedlungsausbau
JERUSALEM (inn) – Nach dem Mord an fünf Israelis aus der Siedlung Itamar hat die israelische Regierung am Sonntag den Ausbau einiger Siedlungen im Westjordanland genehmigt. Aus dem Büro von Premierminister Benjamin Netanjahu hieß es, die Baugenehmigungen seien für Gegenden erteilt worden, die auch nach einem Friedensabkommen mit den Palästinensern zu Israel gehören sollen.
Kommentar: Unpassender Terroranschlag
JERUSALEM (inn) – Der grausige Terroranschlag in der berüchtigt radikalen Siedlung Itamar bei Nablus kommt der israelischen wie der palästinensischen Regierung höchst ungelegen. Seit drei Jahren herrscht mehr oder weniger Ruhe. Doch nun wurde einem drei Monate alten Baby, seinen drei und elf Jahre alten Geschwistern und den Eltern die Kehle aufgeschlitzt.
Netanjahu kritisiert Palästinensische Autonomiebehörde
JERUSALEM (inn) – Der israelische Premierminister Benjamin Netanjahu hat am Samstagabend in einer Fernsehrede die Palästinensische Autonomiebehörde (PA) der „Doppelzüngigkeit“ bezichtigt. Zunächst äußerte er seine Bestürzung über den Mord an einer jungen Familie, „am Sabbatabend im Schlaf“. Netanjahu „umarmte“ die Siedler und „stärkte ihre Seele“. Armee und Geheimdienst hätten die Anweisung erhalten, „nicht zu ruhen, bis die Mörder gefasst wurden, um sie zur Rechenschaft zu ziehen“.