Israel schickt Hilfe nach Japan

JERUSALEM / TOKIO (inn) - Israel hat mehrere Hilfs- und Rettungsteams nach Japan entsendet. Nach dem schweren Erdbeben übermittelte Premierminister Benjamin Netanjahu dem japanischen Volk sein "tiefes Mitgefühl". Er kündigte an, der jüdische Staat werde jegliche erforderliche Hilfe leisten.

Laut dem japanischen Konsul in Israel, Mitoshiko Shinomya, hat die Regierung in Jerusalem bereits eine Stunde nach dem Beben Unterstützung angeboten. Das Land gehört damit zu 45 Staaten, die Japan Hilfe bei der Identifizierung der Opfer und bei der Trinkwasserversorgung in Aussicht gestellt haben, heißt es der Tageszeitung "Jerusalem Post" zufolge.

Am Sonntag brach ein Hilfsteam des "Israelischen Forums für weltweite humanitäre Hilfe", "IsraAid", nach Japan auf. Laut dem Gründer und Koordinator der Organisation, Schahar Sahavi, besteht die Gruppe aus sechs Medizinern und Rettungsspezialisten. Es stünden zudem weitere Teams in Israel auf Abruf bereit. "Eine der Hauptaufgaben wird die Aufbereitung von Wasser sein. Aber die Japaner gehen bislang damit sehr gut um, mit einer Menge Professionalität", so Sahavi weiter.

Auch die ultra-orthodoxe Volontärsorganisation ZAKA hatte am Freitag angekündigt, nach Ende des Schabbat am Samstagabend ein Team aus Israel nach Japan zu entsenden. Eine in Hongkong stationierte Einheit der internationalen ZAKA-Rettungstruppe sei ebenfalls auf dem Weg in das Krisengebiet.

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