Ex-Justizminister aus Parlament ausgeschlossen

JERUSALEM (inn) – Der frühere Justizminister Zachi Hanegbi muss mit sofortiger Wirkung die Knesset verlassen. Dies verfügte das Magistratsgericht Jerusalem am Dienstag. Nach Auffassung der Richter ist der ihm vorgeworfene Meineid als moralisch verwerfliches Handeln einzustufen.
Meteorologen kündigen trockenen Winter an
JERUSALEM (inn) – Der israelische Wetterdienst hat am Montag einen trockenen und warmen Winter für den jüdischen Staat vorausgesagt. Demnach werde die Niederschlagsmenge unter dem Durchschnitt der vergangenen 30 Jahre liegen.
Hamas lädt Ahmadinedschad ein
GAZA / TEHERAN (inn) – Die Hamas hat den iranischen Präsidenten Mahmud Ahmadinedschad zu einem Besuch in den Gazastreifen eingeladen. Ein solcher Schritt würde die Moral der palästinensischen Widerstandsfront stärken, sagte der stellvertretende Hamas-Außenminister Ahmed Jusef gegenüber der iranischen Nachrichtenagentur Fars.
Europäische Plattform zum Boykott Israels gegründet
LONDON (inn) – Am Montag wurde die „Europäische Plattform für den Akademischen und Kulturellen Boykott Israels“ (EPACBI) gegründet. Das gab das in London sitzende „Britische Komitee für die Universitäten Palästinas“ (BRICUP) bekannt.
Jüdische Proteste gegen Netanjahu-Rede
NEW ORLEANS (inn) – Israels Premier Benjamin Netanjahu ist während seiner Rede bei der Jahrestagung der jüdischen Gemeinden in Nordamerika durch Zwischenrufe unterbrochen worden. Die Störer kritisierten den geplanten Treueschwur für Neueinwanderer und die „Besatzung Palästinas“. Unter ihnen waren auch drei Israelis.
Ban kritisiert Siedlungsausbau
NEW YORK (inn) – Israels Premierminister Benjamin Netanjahu und UN-Generalsekretär Ban Ki-Moon haben am Montag in New York über die Fortsetzung der auf Eis gelegten Friedensverhandlungen im Nahostkonflikt gesprochen. Bei dem Treffen forderte der israelische Regierungschef Ban außerdem dazu auf, eine Entscheidung der UNESCO ändern zu lassen, mit der das Rahel-Grab im Westjordanland als Moschee klassifiziert wurde.
Israelischer Minister lobt Russland
JERUSALEM / MOSKAU (inn) – Russland sollte den Palästinensern vermitteln, dass die UN-Vollversammlung 1947 einen jüdischen Staat befürwortet hat. Dies sagte der stellvertretende israelische Regierungschef Mosche (Boogie) Ja´alon am Montag bei einer Zeremonie anlässlich der Wiederaufnahme der russisch-israelischen Beziehungen vor 20 Jahren.
Hamas fühlt sich durch Westerwelle „beleidigt“
GAZA (inn) – Die Abriegelung des Gazastreifens führt zu Gewaltbereitschaft und Extremismus. Diese Ansicht vertrat Bundesaußenminister Guido Westerwelle am Montag bei einem Besuch in dem von der Hamas regierten Palästinensergebiet. Er forderte ein Ende der israelisch-ägyptischen Blockade. Westerwelle traf sich nicht mit Vertretern der Hamas, was Führer der radikal-islamischen Organisation als „beleidigend“ empfanden.