Erste Nierentransplantation im Palästinensergebiet

RAMALLAH (inn) – Zum ersten Mal haben Ärzte in einem öffentlichen palästinensischen Krankenhaus Nieren transplantiert. Der Regierungschef im Westjordanland, Salam Fajjad, gratulierte den Mitarbeitern des medizinischen Zentrums in Ramallah zu dem erfolgreichen Eingriff.

Iran bietet Libanon und Syrien Hilfe an

TEHERAN (inn) – Der iranische Außenminister Manuchehr Mottaki hat den Feuerwechsel an der libanesisch-israelischen Grenze verurteilt. Er machte die Israelis dafür verantwortlich und bot Syrien und dem Libanon Unterstützung im Kampf gegen Israel an.

Abwasseraufbereitung: Israel auf Platz eins

JERUSALEM (inn) – Israel steht bei der Abwasseraufbereitung an der Weltspitze. Rund 70 Prozent des gesamten Abwassers werden wieder aufbereitet und unter anderem in der Landwirtschaft genutzt. In Tel Aviv sind es sogar 100 Prozent. Das geht aus einem Bericht der Tageszeitung „Jerusalem Post“ hervor.

Libanesischer Präsident rühmt Militärschlag

BEIRUT (inn) – Der libanesische Präsident Michel Suleiman hat am Sonntag das Vorgehen seiner Armee bei dem Militärschlag an der libanesisch-israelischen Grenze gelobt. Er war zu einem Truppenbesuch angereist.

Ägyptischer Minister fordert Muslime zu Reisen nach Jerusalem auf

KAIRO (inn) – Der ägyptische Minister für religiöse Stiftungen, Mahmud Hamdi Saksuk, hat Muslime weltweit dazu aufgefordert, Jerusalem zu besuchen, um die islamische Identität der Stadt deutlich zu machen. In einem Interview mit der in London erscheinenden arabischen Tageszeitung „A-Schark al-Awsat“ kritisierte er den traditionellen touristischen Boykott der Araber gegen den Staat Israel.

Hamas veranstaltet Massenhochzeit

RAFAH (inn) – Bei einer Massenhochzeit in einem Stadion im Gazastreifen wurden am vergangenen Donnerstag 250 Paare verheiratet. Organisiert wurde die Veranstaltung in Rafah von der Hamas-Regierung. Deren Premierminister Ismael Hanije und andere Führer der radikal-islamischen Organisation nahmen an der Feier teil.

Libyen: Verschollener Israeli wieder frei

TRIPOLIS / JERUSALEM (inn) – Ein in Libyen unter mysteriösen Umständen verschollener Israeli ist am Wochenende wieder freigekommen. Er war im März nach Libyen geflogen, um dort das jüdische Erbe fotografisch zu dokumentieren. Als er ein jüdisches Gebäude ablichtete, wurde er von lokalen Polizeikräften als mutmaßlicher Spion verhaftet.

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