Iran bietet Libanon und Syrien Hilfe an

TEHERAN (inn) - Der iranische Außenminister Manuchehr Mottaki hat den Feuerwechsel an der libanesisch-israelischen Grenze verurteilt. Er machte die Israelis dafür verantwortlich und bot Syrien und dem Libanon Unterstützung im Kampf gegen Israel an.

„Die iranische Regierung und die iranische Nation wollen Syrien und den Libanon künftig gegen jeden Angriff der Israelis unterstützen“, sagte Mottaki auf einer Pressekonferenz am Samstag in Teheran. Er verurteilte den Feuerwechsel, bei dem am vergangenen Dienstag ein israelischer Soldat und vier Libanesen getötet worden waren, berichtet die Tageszeitung „Jediot Aharonot“.

„Die Vorgehensweise des zionistischen Regimes und die jüngsten Angriffe zeigen, dass diese Regierung verzweifelt ist und deswegen ihre Macht demonstrieren will“, so der iranische Außenminister. Israel versuche, sich aus einer „Sackgasse“ zu befreien.

Unterdessen bekräftigten der syrische Präsident Baschar Assad und der politische Berater des ehemaligen iranischen Premierminister Ali Chamenei, Ali Akbar Velajati, ihren Willen zur Zusammenarbeit: „Der islamische Widerstand in Palästina und dem Libanon ist der einzige Weg, der Habsucht des zionistischen Regimes entgegenzuwirken.“

Nach libanesischer Darstellung hatten Israelis die Grenze zum Libanon überschritten. Die Schutztruppe der Vereinten Nationen, UNIFIL, hat jedoch bestätigt, dass sich die Soldaten nicht auf libanesischem Gebiet aufhielten, als sie beschossen wurden. Inzwischen wurde in Beirut bestätigt, dass die libanesischen Truppen die ersten Schüsse abgegeben hätten.

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