„Terroristen aus Irak strömen nach Gaza“
GAZA (inn) – Zahlreiche ausländische Terroristen sind im vergangenen Jahr in den Gazastreifen gelangt. Dort betätigten sie sich in extremistischen Gruppierungen, die zum weltweiten Dschihad gehörten. Das berichtete die Tageszeitung „Ha´aretz“ am Dienstag. Die radikal-islamische Hamas wies die Darstellung zurück.
Regierung bittet Syrien um Informationen über vermissten Soldaten
JERUSALEM (inn) – Die israelische Regierung bemüht sich wieder verstärkt um Informationen über das Schicksal des seit zwölf Jahren vermissten Soldaten Guy Hever. Im Rahmen einer neuen Kampagne hat sie sich jetzt an die Führung in Syrien gewendet, um Hinweise über den Verbleib des Israelis zu erlangen. Bisher hatte der arabische Nachbarstaat jegliche Zusammenarbeit zur Aufklärung des Falls verweigert.
Stadt im Seejungfrauen-Fieber
KIRIJAT JAM (inn) – Die israelische Kleinstadt Kirijat Jam nördlich von Haifa befindet sich derzeit im „Meerjungfrauen-Fieber“. Angeblich wurde in den vergangenen Monaten vor der Mittelmeerküste immer wieder ein solches Fabelwesen gesichtet. Die Stadt hat mittlerweile eine hohe Belohnung für die Erbringung eines Beweises ausgesetzt.
Armeeangehöriger wegen Diebstahls während Gaza-Operation verurteilt
JERUSALEM (inn) – Ein Militärgericht in Israel hat am Dienstag einen Unteroffizier verurteilt, der während der Operation „Gegossenes Blei“ im Gazastreifen eine Kreditkarte aus einem palästinensischen Haus gestohlen und damit Geld abgehoben hatte. Dem Armeeangehörigen wurde eine Gefängnisstrafe von siebeneinhalb Monaten auferlegt.
Texanischer Gouverneur: „US-Bürger unterstützen Sderot“
SDEROT (inn) – Der Gouverneur des US-Bundesstaates Texas, Rick Perry, hat auf die schwierige Lage in Sderot aufmerksam gemacht. Gemeinsam mit der Kongressabgeordneten Ileana Ros-Lehtinen besuchte er am Dienstag die israelische Wüstenstadt am Rande des Gazastreifens, die seit acht Jahren das Ziel palästinensischer Angriffe ist.
Wahlen zum Fatah-Zentralkomitee: „Alte Garde“ muss weichen
BETHLEHEM (inn) – Das Ergebnis der Fatah-Wahlen zum Zentralkomitee steht fest: Viele Vertreter der „alten Garde“ mussten ihre Plätze an die jüngere Generation abgeben. Erstmals ins Komitee gewählt wurden der in Israel inhaftierte Fatah-Führer Marwan Barghuti sowie der frühere Sicherheitschef im Gazastreifen, Mohammed Dahlan. Der ehemalige palästinensische Premierminister Ahmed Qrea wurde nicht wiedergewählt.