AFP: Kinder arbeiten an palästinensischen Tunneln

GAZA (inn) – Mehr als die Hälfte der Palästinenser, die an den Tunneln im Gazastreifen arbeiten, sind unter 18 Jahre alt. Dies schätzt das Palästinensische Zentrum für Demokratie und Konfliktlösung (PCDCR). Die Nachrichtenagentur „Agence France-Presse“ (AFP) hat Kinder begleitet, die sich beim Tunnelbau ihren Lebensunterhalt verdienen und zugleich in ständiger Lebensgefahr sind.

Vorwurf der Hamas: Israel schmuggelt Sex-Kaugummis

GAZA (inn) – Mitarbeiter des israelischen Geheimdienstes sollen angeblich Kaugummi in den Gazastreifen geschmuggelt haben, der die Libido steigert. Diesen Vorwurf erhob Islam Schahwan, ein Sprecher der Hamas-Polizei, am Montag. Israel wolle damit die „soziale Infrastruktur in Gaza zerstören“. Das berichtet die Tageszeitung „Jediot Aharonot“.

Ku-Klux-Klan-Mitglied in Tel Aviv festgenommen

TEL AVIV (inn) – Eine Polizei-Einheit der israelischen Einwanderungsbehörde hat am Montagabend einen der meist gesuchten US-Verbrecher festgenommen. Das hochrangige Mitglied der rassistischen Vereinigung Ku-Klux-Klan hatte sich in einer Wohnung in Tel Aviv versteckt.

Hohe Selbstmordrate bei russischen und äthiopischen Einwanderern

JERUSALEM (inn) – Die Selbstmordrate unter Neueinwanderern aus der ehemaligen Sowjetunion und aus Äthiopien in Israel ist besonders hoch: Fast ein Drittel der Suizide in den Jahren 2004 bis 2006 wurden von Immigranten aus diesen Ländern begangen. Das geht aus einer am Dienstag veröffentlichten Studie des israelischen Gesundheitsministeriums hervor.

Großbritannien zieht Genehmigungen für Waffenexporte zurück

LONDON / TEL AVIV (inn) – Großbritannien hat am Montag mitgeteilt, dass es fünf Genehmigungen für den Export von Waffenausrüstung nach Israel zurückziehen werde. Israel sieht darin vor allem ein politisches Signal, das indirekt Kritik an der Militäroperation „Gegossenes Blei“ üben soll.

Studie: Zehn Prozent der Jugendlichen nehmen Drogen

JERUSALEM (inn) – Zehn Prozent der israelischen Jugendlichen im Alter zwischen 12 und 18 Jahren nehmen Drogen. Diese Zahl präsentierte Israels Minister für Innere Sicherheit, Jitzhak Aharonovitsch, am Montag dem Knessetkomitee für Drogenmissbrauch. Er bezeichnete das Drogenproblem als eine „strategisch existenzielle Bedrohung der israelischen Gesellschaft“.

Blair: „Erleichterungen für Palästinenser zu wenig gewürdigt“

JERUSALEM (inn) – Die Maßnahmen der israelischen Regierung zur Erleichterung des palästinensischen Alltagslebens werden nicht genug gewürdigt. Diese Ansicht vertrat der Gesandte des Nahost-Quartetts, Tony Blair, während eines Treffens mit Israels Premierminister Benjamin Netanjahu am Montag in Jerusalem.

Kouchner: Fortschritt im gesamten Nahen Osten notwendig

BEIRUT (inn) – Der Friedensprozess zwischen Israel und den Palästinensern wird nicht voran kommen, wenn es keinen Fortschritt im Nahen Osten als Ganzes gibt. Diese Auffassung hat der französische Außenminister Bernard Kouchner nach einem Besuch beim libanesischen Präsidenten Michel Sleiman geäußert.

Ex-Generalstabschef bereut Libanonkrieg nicht

TEL AVIV (inn) – Der ehemalige Generalstabschef der israelischen Armee, Dan Halutz, bereut keine seiner Entscheidung während des Zweiten Libanonkrieges im Sommer 2006. „Ich würde auch heute noch unter den selben Umständen die gleichen Befehle geben“, sagte Halutz am Sonntag auf einer Konferenz zum Ende des Krieges vor drei Jahren im „Institut für Nationale Sicherheit“ in Tel Aviv.

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