Peres: Netanjahu soll Regierung bilden
JERUSALEM (inn) – Israels Staatspräsident Schimon Peres hat den Likud-Vorsitzenden Benjamin Netanjahu mit der Regierungsbildung beauftragt. Dessen Partei hatte bei den Knesset-Wahlen vor zehn Tagen ein Mandat weniger erhalten als Kadima von Außenministerin Zippi Livni.
Tennisspieler Ram erhält Visum für Dubai
DUBAI (inn) – Der israelische Tennisspieler Andi Ram hat seinen Kampf um ein Visum für das Turnier in Dubai gewonnen: Er kann in der kommenden Woche mit einem Doppelpartner an der Herrenmeisterschaft teilnehmen. Zuvor hatten die Vereinigten Arabischen Emirate der Israelin Schahar Pe´er die Einreise für das Damenturnier verweigert, das in dieser Woche stattfindet.
Vortrag: Iranischer Journalist über „30 Jahre Islamische Republik“
BERLIN (inn) – Die Führer der Islamischen Republik Iran feiern in diesem Jahr ihr 30-jähriges Bestehen. Der iranische Regimekritiker und Journalist Amir Taheri zieht zu diesem Anlass eine „Bilanz der islamischen Revolution und der Politik des Westens“. Am 4. März hält er einen Vortrag in der Werkstatt der Kulturen in Berlin-Neukölln.
Das Heilige Land vor 100 Jahren

Israel und Umgebung sind ein beliebtes Thema für Bildbände oder Reiseführer. Doch nun ist ein eindrucksvolles Buch erschienen, welches das Heilige Land in einer ungewöhnlich ursprünglichen Form zeigt: ein Band mit Schwarz-Weiß-Fotos vom Anfang des 20. Jahrhunderts, die später in mühevoller Handarbeit mit Farbe versehen wurden. Israelnetz-Redakteurin Elisabeth Hausen hat sich den Bildband „Auf den Spuren Abrahams“ näher angesehen.
Umfrage: Mehrheit der israelischen Juden gegen neue Kirchen in Jerusalem
JERUSALEM (inn) – Drei Viertel der jüdischen Israelis sehen Christen nicht als „Missionare“ an. Allerdings wendet sich ein ähnlicher Anteil dagegen, dass weitere Kirchen in Jerusalem gebaut werden. Das geht aus einer aktuellen Umfrage des Jerusalemer Zentrums für jüdisch-christliche Beziehungen hervor.
Ägypten unterbricht Wirtschaftsgespräche mit Israel
KAIRO / JERUSALEM (inn) – Ägypten hat am Donnerstag Gespräche über eine geschäftliche Zusammenarbeit mit Israel vorzeitig abgebrochen. Anlass war möglicherweise die israelische Entscheidung vom Mittwoch, die Grenzen zum Gazastreifen erst nach der Freilassung des entführten Soldaten Gilad Schalit zu öffnen, schreibt die Tageszeitung „Ha´aretz“.