„Wir sind offenes Gelände für Terror“

Der Iran wollte den Präsidenten des Zentralrats der Juden, Josef Schuster, und den Präsidenten der Deutsch-Israelischen Gesellschaft, Volker Beck, töten lassen. Israelnetz hat Beck gefragt, was das mit ihm macht und wie er auf den Irankrieg blickt.
Von Israelnetz

In der vergangenen Woche hat die Bundesanwaltschaft Anklage gegen einen mutmaßlichen iranischen Spion mit dem Namen Ali S. erhoben. Der Däne mit afghanischer Herkunft soll im Dienst der Revolutionsgarden einen jüdischen Lebensmittelhändler und einen koscheren Supermarkt ausgespäht haben. Und er hat offenbar Attentate vorbereitet, indem er sich eine Waffe besorgen und einen Auftragskiller anheuern wollte. Seine Ziele: Der Präsident des Zentralrats der Juden, Josef Schuster, und der Vorsitzende der Deutsch-Israelischen Gesellschaft, Volker Beck. Israelnetz hat Beck am Samstag telefonisch erreicht.

PRO: Herr Beck, wie geht es Ihnen?

Volker Beck: Der geplante Mordanschlag an mir wurde schon 2025 aufgedeckt, auch wenn es jetzt erst, für mich auch mit einigen neuen Details, öffentlich wurde. Zu der Zeit war es wirklich dramatisch. Das Sicherheitsprotokoll entsprach dem Standard: Mit einem Anschlag muss jederzeit gerechnet werden. Bis der mögliche Täter, Ali S., dann festgenommen wurde. Ich habe mich von der Polizei gut betreut und behütet gefühlt. Ob die Gefahr aber wirklich jetzt so weit weg ist, wie die Behörden das einschätzen, weiß ich nicht. Ich hoffe, sie irren nicht.

Stehen Sie denn heute noch im Kontakt mit den Sicherheitsbehörden?

Es gibt noch immer ein Sicherheitsprotokoll, aber ein anderes. Da konnte ich nicht ohne Polizeibegleitung zum Mülleimer, und wenn ich mit meinem Hund spazieren gehen wollte, dann ging das nur mit gepanzerten Fahrzeugen. Das braucht es wirklich nicht dauerhaft.

„Eine andere Dimension des Risikos“

Harte Auseinandersetzungen, Kämpfe und auch Anfeindungen sind für Sie nichts Neues. Sie haben sich Ihre politische Karriere lang für Schwulen- und Lesben-Rechte eingesetzt, waren in der Religionspolitik aktiv als Sprecher Ihrer Fraktion und heute stehen Sie für die deutsch-israelische Freundschaft ein. In welchem Bereich waren die Anfeindungen am schlimmsten? 

Im Jahr 1991, als wir begannen, für die Öffnung der Ehe zu kämpfen, war das LKA zum ersten Mal bei mir und erklärte, ich solle meine Hausanschrift besser nicht mehr öffentlich kommunizieren. Seitdem habe ich ein Postfach. Morddrohungen gab es eigentlich immer, genauso wie Pöbeleien.

Aber beim Thema Israel habe ich es mit staatlichen und supranationalen terroristischen Gruppierungen zu tun. Schwulenhass kommt in der Regel von gewöhnlichen Rowdies, aber nicht von organisierten Gruppen, die Auftragsmörder engagieren können. Das ist eine andere Dimension des Risikos. Wobei es natürlich auch israelbezogen diese rowdyhafte Gewalt gibt. Das sehe ich jedes Mal, wenn ich mit meinem Hund durch Neukölln laufe. Jeder Dritte trägt hier Kufija. Manche dieser Leute pampen mich dann manchmal an, aber gehören eher in die Kategorie: Hunde, die bellen, beißen nicht. Zumindest in meinem Fall. Jüdinnen und Juden erleben auf sich selbst wie auch auf Synagogen leider auch häufiger tätliche Übergriffe. 

Hat Ihre persönliche Situation und Ihre Gefährdungslage im vergangenen Jahr Ihren Blick auf den international stark umstrittenen Krieg Israels und der USA gegen den Iran verändert?

Ich hatte schon immer einen anderen Blick darauf als die Mehrheit. Spätestens nachdem ich 2007 selbst einmal im Iran auf einer Delegationsreise war und mich da auch mit den sogenannten Reformern unterhalten habe, bin ich ziemlich illusionslos, was die Chance auf Verhandlungen mit dem Regime dort betrifft.

Ich war auch immer schon misstrauisch, was das konkrete Nuklearabkommen angeht. Mir war klar: Die Idee eines Abkommens ist gut, aber der konkrete Vertragstext aus dem Jahr 2015 verschaffte dem Iran, alles zu tun, was er will, um sich ökonomisch zu stärken, seine Proxies wie Hizbollah, Huthi und Hamas zu finanzieren, seine konventionelle Aufrüstung so hoch zu treiben, dass jeder Angriff auf das Mullahregime einen zu hohen Preis hat, um hinter diesem Schirm und auch an den Kontrollen der Internationalen Atomenergiebehörde mit Anreicherung und anderen Vorbereitungshandlungen vorbei zu agieren, um dann eines Tages zu sagen: Wir haben die Bombe.

„Man darf nicht mit völkerrechtlichen Kategorien des 19. Jahrhunderts die Kriege und asymmetrischen Gewaltkonstellationen des 21. Jahrhunderts zu beschreiben und regulieren versuchen. “

Ein Krieg ist also eine bessere Lösung?

Der Krieg begann nicht erst jetzt. Der Iran hatte den Krieg schon lange begonnen. Die letzte heiße Phase startete mit dem 7. Oktober, denn die Hamas ist ein Proxy, ein Alliierter des Iran. Ebenso wie die Hisbollah, die den Angriff der Hamas mit Luftangriffen im Norden unterstützte. Deshalb sage ich: Man darf nicht mit völkerrechtlichen Kategorien des 19. Jahrhunderts die Kriege und asymmetrischen Gewaltkonstellationen des 21. Jahrhunderts zu beschreiben und zu regulieren versuchen.

Wie gut Israel und die USA auf diesen Krieg vorbereitet waren und ob da alle Folgen bedacht wurden, kann ich nicht beurteilen. Aber auf der Ebene der politischen Rechtfertigung war ich immer der Meinung, dass das Eingreifen richtig war. Nur dass es zehn Jahre zu spät kam. Denn früher hätte man den Iran an der Beschaffung seiner Waffenarsenale hindern können. Der Iran ist ein Feind des Völkerfriedens, erstens, weil er Israel ausradieren will – das muss man ernst nehmen –, und zweitens, weil er seine Nachbarn kontrollieren oder terrorisieren will.

Sehen Sie denn eine Chance, dass die Revolutionsgarden durch diesen Krieg entmachtet werden können?

Ich glaube nicht an Kriegsführung zum Regime Change. Das hat man nicht in der Hand. Dazu müsste man das ganze Land auf dem Boden erobern wie Deutschland 1945. Aber man muss doch sehen: Der Iran produziert im Monat bis zu Hunderte von Raketen und tausende Drohnen, er hat Raketensilos unter den Gesteinsformationen in seinen Gebirgen, die mit bunkerbrechenden Waffen in Gänze kaum noch zu erreichen sind. Je länger der Iran aufrüstet, desto eher kommt er in die Lage, nicht mehr mit konventionellen Mitteln am Bau der Atombombe gehindert werden zu können. Die militärische Schwächung des Iran finde ich richtig. Mehr ist nicht mit Sicherheit erreichbar, auch wenn es natürlich wünschenswert ist. Aber für einen Regime Change müssten Teile der bewaffneten Kräfte im Iran selbst aufstehen und einen Putsch herbeiführen. 

Haben Sie Hoffnung, dass das geschieht?

Hoffnung habe ich immer, aber in dem Fall keinen Glauben. Wenn wir Paulus folgen, ist Glaube die Gewissheit dessen, was wir hoffen. Aber diese Gewissheit fehlt mir. 

„Wenn der Mossad nicht gewesen wäre, wäre ich jetzt tot“

Wenn Sie jetzt zurückblicken auf 2025 und das geplante Attentat gegen Sie: Wo sind Fehler passiert, die es erst möglich gemacht haben, dass so etwas geplant wird?

Auf nichts, was der Iran auf deutschem Boden gemacht hat, ist irgendeine Konsequenz gefolgt. Nehmen Sie das Mykonos-Attentat 1992 auf ein griechisches Restaurant in Berlin, das durch die Mullahs geplant worden war. Opfer waren iranische Kurden. Oder der Anschlag auf die Bochumer Synagoge im November 2022. Jede Regierung, die sich selbst ernst nimmt, würde doch nach solchen Dingen mindestens das Botschaftspersonal reduzieren lassen, wenn sie schon nicht direkt den Botschafter selbst ausweist. Um zu erreichen, dass auch aus der Botschaft heraus keine Gefährdungen mehr erarbeitet werden können. 

Noch etwas?

Wir müssten die Befugnisse der Geheimdienste erweitern. Die letzte relevante, grundlegende Erweiterung war nach dem 11. September 2001. Seitdem ist nichts Wesentliches oder Großartiges mehr passiert, es gab vorrangig redaktionelle Novellen und technische Anpassungen an die Digitalisierung. Die Geheimdienste müssen von den Fesseln befreit werden, die im Rechtsstaat polizeilichen Methoden zu Recht auferlegt werden.

Damit nichts aus dem Ruder laufen kann, braucht es eine qualifizierte parlamentarische Kontrolle. Man muss den Geheimdiensten im Rahmen der Rechtsstaatlichkeit erlauben, verdeckt überall gegen mögliche terroristische Aktivitäten und ausländische Operationen ermitteln zu können, etwa bei Messengerdiensten wie Signal, oder in Form einer Online-Durchsuchung in Computern von Personen, die sich in geprüften, verdächtigen oder beobachteten Strukturen bewegen. Mein Fall zeigt doch, wie notwendig das ist. Die anderen Geheimdienste machen das. Und ich kann nur wiederholen: Wenn der Mossad nicht gewesen wäre, wäre ich jetzt tot. 

Haben Sie zu Ihrem Fall eigentlich derweil etwas von der deutschen Bundesregierung gehört? Hat der Kanzler sich schon gemeldet?

Weder der Kanzler noch der Außenminister noch die Sprecher dieser Institutionen haben bisher irgendetwas dazu gesagt, obwohl sich seit der Informationslage jetzt herausstellt, dass die Mordvorbereitung weiter fortgeschritten waren als damals bekannt. Das empört mich.

Es geht hier um geplante Angriffe auf deutsche Bürger. Jetzt, wo das alles bekannt geworden ist, müsste man doch mal kommunizieren, was daraus nun für Konsequenzen folgen. Aber nein, es geschieht nichts. Deshalb sind wir offenes Gelände für diese Terroraktivitäten. Dieses Schweigen ist eine Einladung für Terroristen und ihre Helfershelfer. Man muss dem Iran endlich rote Linien aufzeigen.

Herr Beck, vielen Dank für das Gespräch!

Die Fragen stellte Anna Lutz.

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22 Kommentare

  1. „Selbst war ich im Iran auf einer Delegationsreise und habe mich mit den sogenannten Reformern unterhalten , bin ich ziemlich illusionslos.“ Claudia Roth auch?

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  2. Der Iran! Seit 47 Jahren Hass gegen Israel und Ermordung von eigener Bevölkerung.
    Wie gut, dass Gegeimdienste aufdeckten.
    OT: Heute WELT: Iran: in 20 bis 25 Jahren gibt es Israel nicht mehr!. Hamas/ Hisbollah, feige Emirate, Katar. EU Länder.
    Verrechnet euch nicht, wir vertrauen auf unsere IDF und den EWIGEN.
    OT: Frage? Meint ihr nicht auch, dass seit Iran- Krieg Revolutionsgarden extremer geworden sind? Mullahs?

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  3. Dass weder Kanzler Merz noch der Außenminister Wadephul, noch ihre Sprecher bisher zu Volker Becks Morddrohung und auch zu Schuster sich nicht geäußert haben, zeigt wie unfähig unsere Regierung ist, auch im politischen Miteinander. Jeder ist auf sich allein gestellt, die Koalition ist am Zusammenbrechen. Wer von der Regierung das unbeachtet und unkommentiert lässt, lädt den Iran und seine Terroristen geradezu ein, sich an Deutschland zu vergreifen. Das empört nicht nur Volker Beck sondern auch mich. Hervorragende Arbeit des Mossads.👍🏻👍🏻🇮🇱

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  4. „Beck
    Wie gut Israel und die USA auf diesen Krieg vorbereitet waren und ob da alle Folgen bedacht wurden, kann ich nicht beurteilen“.

    Herr Beck, Sie können es nur nicht aussprechen. Um eine Sprach- und Denk-Blockade handelt es sich aber nicht.

    Ich denke: Mister Nethanjahu hat den Eroberungswillen von Trump überschätzt. Der kriegt kalte Füße, seine amerik. Wähler wollen nicht so richtig mit, die scheinen eben wirtschaftlich bedeutender !! betroffener zu sein als ihr King.
    Es ging Trump nie um die „Bombe“ oder um den Freiheitswillen der Iraner! Aber um iranische Bodenschätze.
    Mister Nethanjahu hat die Folgen eines Krieges für die Wirtschaft der globalisierten Welt nicht einbezogen und deshalb arrogant unterschätzt: Da stehen wir jetzt. Vor einer möglichen Katastrophe. Und das sage nicht nur ich, wie Sie wissen.

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    1. @Brigitte
      Trump gehe um nicht die „Bombe“ oder um den Freiheitswillen der Iraner! Aber um iranische Bodenschätze, vermuten Sie. Und Sie liegen nicht zum ersten Mal, sagt meine Ehefrau, mit Ihren gewagten Thesen falsch. In den Iraq zum Beispiel mussten die USA Erdöl liefern. Ob Sie das wollen oder nicht, ohne ein „Regime Change“ wird der Iran (im Auftrag von China und Russland, deshalb ist der Iran so stark) Israel, die USA und Europa existentiell bedrohen.

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    2. Wieso sollte es Trump um iranische Bodenschätze gehen, wenn er nicht einmal Bodentruppen einsetzt, um den Iran von dem bösartigen Mullah-Regime zu befreien?
      Ja – Trump hat den Fehler gemacht, dass er sich für die Demonstranten einsetzte – da dies Kontraproduktiv war. Jetzt werden trotzdem viele Demonstranten nach Folter aufgehängt etc.

      Am Besten, die Welt schaut weg (Deutschland so wie so) und arbeitet dann wieder aus wirtschaftlichen Gründen mit dem bösartigen Terror-Regime zusammen. Menschenrechte zählen da sowieso nicht.

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  5. Unter der Fragestellung von „Ein Krieg ist also eine bessere Lösung?“ – antwortet Herr Beck:
    „Deshalb sage ich: Man darf nicht mit völkerrechtlichen Kategorien des 19. Jahrhunderts die Kriege und asymmetrischen Gewaltkonstellationen des
    21. Jahrhunderts zu beschreiben und zu regulieren versuchen“

    Herr Beck, Wer macht denn solche Vergleiche?? Ihr Satz ergibt an dieser Stelle keinen Sinn. Dass Sie das Völkerrecht durchaus für richtig halten, das hatten Sie an einer anderen öffentlichen Stelle in einem anderen Interview schon gesagt.
    Und wo a-symmetrische Kriege tägliche Wirklichkeit sind, da schauen Sie besser nicht zu weit weg…
    Also: die Idee einer Richtigkeit von beginnendem Völkerrecht begann tatsächlich nach dem 30-jährigen Krieg 1648 und war ein darauffolgender (kontinuierlicher) Prozess verbunden mit ständigen Rückschlägen. Im Jahr 1945 war die Manifestation einer Völkerrechtlichen Vereinbarung innerhalb der Weltgemeinschaft absolut notwendig geworden.

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    1. @Brigitte
      Herr Beck, sagt meine Ehefrau, hat immer Recht. Wenn wir den Iran nicht besiegen, werden wir einen 30-jährigen Krieg wie 1648 bekommen.

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      1. @AlbertNola
        Jüdische Allgemeine vom 08.3.26:
        „Ein vertraulicher Bericht der US-Geheimdienste stellt infrage, ob selbst ein umfassender militärischer Angriff auf den Iran zu einem Machtwechsel in Teheran führen würde. Nach Einschätzung der Analysten wäre es unwahrscheinlich, dass die Opposition im Land nach einer amerikanischen Offensive die Kontrolle übernimmt. »The Washington Post« berichtete“.

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        1. @Brigitte
          Man kann nicht alles haben. Auch in Deutschland hat sich der militärische Angriff in die Länge gezogen: die deutsche wie heute die iranische Bevölkerung war nicht stark genug um das Regime zu stürzen.

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  6. Das Schweigen des Bundeskanzlers und Außenministers ist unfassbar und beschämend!
    Das erinnert mich an das ebenso laute Schweigen, als die Geiseln mit deutschem Pass nach dem 07.10.2023 in Gaza ermordet/festgehalten wurden.
    Da kann der Eindruck entstehen, dass wir Bürger diesen Landes unseren Politikern egal sind….

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    1. @Avocado
      Mit dem Eindruck stehen Sie nicht alleine da. Was hat sich unsere Regierung für die deutschen Opfer am 7.20. interessiert? Das Brandenburger Tor,das eine halbe Stunde angeleuchtet wurde? Wegen Bibas? Und sonst? Nix. Aber am Holocaust-Gedenktag auf der Kanzel in Tränen ausbrechen. Das ist Heuchelei in meinen Augen.

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  7. Seltsam, plötzlich sind die Kontraforisten wieder da, nach dem Artikel zu den vereitelten Anschlagsplänen haben sie vollständig gefehlt.
    Gab es da nichts zu bekritteln?

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    1. @Klaus

      Wenn ich das Recht auf ungefährdetes Leben besitze, so dann Herr Beck u. Herr Schuster ebenfalls uneingeschränkt. Ohne ein Aber.

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      1. Brigitte, sind wir mal ehrlich, ihnen passt doch nur nicht, dass Beck für Israel spricht.

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      2. Danke, das wollte ich wissen, anderenfalls hätte ich begonnen, an Ihrer Zugehörigkeit zur Spezies Mensch zu zweifeln.

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        1. Klaus, da bin ich aber froh…
          Meine einzigen Waffen in meinen Händen waren Wasserpistolen und Schneebälle.

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          1. @Brigitte
            Schneeballenschlachten extrem gesundheitsgefährdend, Wasserpistolen auch wenn die Opfer wasserscheu sind.

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  8. @Brigitte von diesen „Wasserscheuen“ Personen gibt es hier leider zu viele. Die Angst das, dass Wasser bereinigend sein könnte ist diesen Personen zuwider.

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  9. Zwei Bemerkungen, davon die erste biblisch aber wohl politisch belanglos:
    „Wenn wir Paulus folgen, ist Glaube die Gewissheit dessen, was wir hoffen. Aber diese Gewissheit fehlt mir. „Vermutlich nimmt Herr Beck Bezug auf Hebräer 11,1. Dabei ist nicht sicher, wer den Hebräerbrief geschrieben hat, auch wenn eine kirchlicheTradition den Apostel Paulus als Schreiber annehmen mag.
    Zweite Bemerkung: Die von Herrn Beck angesprochene „Öffnung der Ehe“ kann ich nicht von meinem Verständnis biblischer Schöpfungsordnung als „Recht“ verstehen – auch wenn sie inzwischen geltendes ist und in Bezug auf CSD-Veranstaltungen von „Demsonstration für die Rechte von LGBTQ-Personen“ gesprochen wird.

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