Meinung

Wenn Berlin sich nicht mehr wie Heimat anfühlt

In großen Teilen der Bevölkerung in der deutschen Hauptstadt ist eine Spielart des Antisemitismus wieder gesellschaftsfähig geworden. Gedanken von Michail Kantor nach der Berliner Wahl
Von Israelnetz

Die Berliner Wahl vom 20. September 2026 war für die meisten Menschen in dieser Stadt eine Wahl über Mieten, über soziale Ungleichheit, über Verkehr und Sicherheit – über die Zukunft einer Stadt, die seit Jahren nach sich selbst sucht. Für mich hat dieses Ergebnis noch eine zweite Bedeutung. Ich sehe es auch mit den Augen eines deutschen Juden, für den Berlin nicht irgendeine deutsche Großstadt ist, sondern Heimat: die Stadt, in der jüdisches Leben nach seiner nahezu vollständigen Vernichtung neu entstanden ist, in der Juden über Jahrzehnte darauf vertrauen konnten, nicht erklären zu müssen, warum sie hierhergehören.

Dieses Vertrauen ist nicht verschwunden. Aber es hat Risse bekommen.

Die Lücke zwischen Anspruch und Wirklichkeit

Am 20. September wurde Die Linke mit 25,7 Prozent erstmals stärkste Kraft im Berliner Abgeordnetenhaus. Bemerkenswert ist vor allem ihr Erfolg unter jungen Wählern: Laut infratest dimap stimmten 43 Prozent der unter 25-Jährigen und 48 Prozent der 25- bis 34-Jährigen für die Partei. Man kann einwenden, die wenigsten hätten wegen Israel oder ihrer Haltung zu Juden gewählt – entscheidend seien soziale Themen und die Wohnungspolitik gewesen. Das mag für einen Großteil der Wählerschaft zutreffen. Es entlastet aber nicht die Partei selbst.

Die Berliner Spitzenkandidatin der Linken, Elif Eralp, hat einen Fünf-Punkte-Plan zum Schutz jüdischen Lebens vorgelegt und erklärt, jüdisches Leben müsse in Berlin sichtbar und geschützt sein. Das ist, für sich genommen, eine richtige Aussage. Nur: Wenige Wochen zuvor wurde auf einer Wahlkampfveranstaltung der eigenen Partei in Neukölln nach übereinstimmenden Medienberichten in Sprechchören der Tod israelischer Soldaten gefordert, ohne dass anwesende Politiker sofort eingriffen. Zwischen dem Anspruch, jüdisches Leben zu schützen, und dem, was auf den eigenen Bühnen der Partei zunächst unwidersprochen blieb, klafft eine Lücke, die sich nicht mit einer nachträglichen Pressemitteilung schließen lässt.

Diese Lücke hat einen Namen: Antizionismus. Die Linke betont regelmäßig, sie unterscheide scharf zwischen Kritik an Israel beziehungsweise am Zionismus und Antisemitismus – Ersteres sei legitime Politik, Zweiteres inakzeptabel. Selten gestellt wird dabei die Frage, nach welcher Definition die Partei diese Grenze eigentlich zieht. Die Bundesregierung hat 2017 die IHRA-Arbeitsdefinition zum Maßstab gemacht, an dem sich Behörden, Sicherheitsapparat und politische Bildung seither orientieren sollen; auch der Zentralrat der Juden trägt sie mit. Sie erkennt ausdrücklich an, dass sich Antisemitismus auch als Dämonisierung Israels oder als Infragestellen seines Existenzrechts äußern kann.

Für die Linke gilt dieser Maßstab offenbar nicht: Die Partei hat sich auf ihrem Bundesparteitag mehrheitlich nicht zur IHRA-Definition bekannt, sondern sich stattdessen der sogenannten „Jerusalemer Erklärung“ angeschlossen, die Antisemitismus enger fasst – als Diskriminierung, Feindseligkeit oder Gewalt gegen Juden „als Juden“ – und Kritik an Israel sowie am Zionismus ausdrücklich davon abgrenzt. Damit hat sich die Partei genau des Maßstabs entledigt, den sich der Rest der Republik gegeben hat, und an dem sich objektiv prüfen ließe, wann aus Kritik Hass wird. Sie bestimmt seither selbst, wo die Grenze verläuft – und erkennbar großzügig zu ihren eigenen Gunsten.

Kein Randphänomen

Was sich darin zeigt, ist kein Randphänomen, sondern ein Stimmungsbild: In großen Teilen der Berliner Bevölkerung ist eine Spielart des Antisemitismus wieder gesellschaftsfähig geworden. Problematisch wird es dort, wo unter Begriffen wie „Widerstand“ oder „Dekolonisierung“ Positionen legitimiert werden, die nicht mehr die Politik einer israelischen Regierung, sondern die Existenz Israels selbst infrage stellen. Dass „Zionist“ dabei zunehmend wie ein Synonym für Faschismus oder Unterdrückung benutzt wird, ändert daran nichts; es entspricht schlicht nicht der Wahrheit.

Doch selbst wenn man jener Logik folgen wollte, die zwischen Berliner Juden, die es zu schützen gilt, und „Zionisten“, gegen die politischer Widerstand legitim sei, unterscheidet – nach welchen Kriterien soll das eigentlich geschehen? Reicht eine israelische Flagge am Revers? Ein Satz wie „Ich halte die Existenz Israels für richtig“? Wer entscheidet, ab wann ein Jude als Zionist gilt – und damit, im Vokabular vieler Israelgegner, als Unterstützer eines Genozids?

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Auf der Straße jedenfalls fragt niemand nach, bevor er zuschlägt: Wer einen Kippaträger angreift, hält nicht inne, um sich dessen Nahost-Haltung erklären zu lassen. Am Ende bleibt für Berliner Juden nur eine von zwei Möglichkeiten: sich vollständig von Israel loszusagen – oder unter dem Generalverdacht zu stehen, genau jener „Zionist“ zu sein, gegen den sich politische Feindbilder und zunehmend auch persönliche Anfeindungen richten.

Und dennoch gibt es eine historische Erfahrung, an die man erinnern darf – eine, die lange vor jeder staatlichen Verfolgung beginnt. Sie beginnt dort, wo Menschen anfangen, sich zu fragen, ob sie hier eigentlich noch selbstverständlich zu Hause sind.

Wie sichtbar darf ein Jude in Berlin sein?

Ein Jude kann in Berlin meistens völlig unbehelligt leben – zumindest solange niemand erkennt, dass er Jude ist. Die entscheidende Frage beginnt dort, wo jüdisches Leben sichtbar wird: wenn ein Mann eine Kippa trägt, eine Frau einen Davidstern um den Hals, wenn jemand Hebräisch spricht oder öffentlich sagt, er habe Freunde oder Verwandte in Israel, er fühle sich Israel verbunden.

Diese Sorge ist keine Phantasie. Die Berliner Polizei registrierte für das Jahr 2025 insgesamt 2.268 antisemitische Straftaten, ein Anstieg um 24,3 Prozent gegenüber dem Vorjahr; die Forschungsstelle RIAS Berlin dokumentierte im selben Jahr 2.197 antisemitische Vorfälle, im Schnitt sechs pro Tag. Im September 2026 wurde eine 43-jährige Frau in Berlin-Mitte nach Polizeiangaben wegen ihres Davidsterns antisemitisch beleidigt und anschließend mit einer zerbrochenen Glasflasche angegriffen; sie erlitt Schnittverletzungen und musste im Krankenhaus behandelt werden.

Solche Vorfälle verändern mehr als das Leben des unmittelbaren Opfers. Sie verändern das Verhalten einer ganzen Gemeinschaft. Trage ich den Davidstern heute offen? Fährt mein Kind mit Kippa durch Neukölln? Spreche ich in der U-Bahn Hebräisch, zeige ich öffentlich Solidarität mit Israel – oder lasse ich es lieber? Genau darin liegt das eigentliche Problem: Eine Stadt kann jüdisches Leben offiziell schützen und trotzdem gesellschaftliche Verhältnisse entwickeln, in denen Juden beginnen, sich unsichtbar zu machen.

Antisemitismus von links funktioniert anders

Rechter Antisemitismus ist vergleichsweise leicht zu erkennen. Wer von einer jüdischen Weltverschwörung spricht, nationalsozialistische Symbolik verwendet oder die Schoa verherrlicht, lässt wenig Raum für Interpretation. Antisemitische Denkmuster in Teilen der politischen Linken sind dagegen häufig schwerer zu fassen, gerade weil sie in einer anderen politischen Sprache auftreten – als Kritik, als Solidarität, als antikoloniale oder antizionistische Haltung.

Israel muss kritisiert werden dürfen. Die israelische Regierung ist keine sakrale Institution – man darf Benjamin Netanjahu kritisieren, israelische Minister, die Siedlungspolitik, Militäroperationen, man darf über Menschenrechtsverletzungen und Völkerrecht streiten. Eine Demokratie muss das aushalten. Wo genau diese Kritik endet und etwas anderes beginnt, habe ich beschrieben. Was in der öffentlichen Debatte dabei meist fehlt, ist eine ehrliche Antwort auf die Frage, was Zionismus eigentlich bedeutet.

Was Zionismus tatsächlich bedeutet

In Teilen der heutigen Debatte wird Zionismus dargestellt, als handele es sich um eine Form von Rassismus, Kolonialismus oder gar Faschismus. Diese Gleichsetzung unterschlägt seine historische Grundidee: Zionismus bezeichnet zunächst die jüdische Nationalbewegung und die Überzeugung, dass auch Juden ein Recht auf politische Selbstbestimmung in einem eigenen Gemeinwesen besitzen. Über die Ausgestaltung dieses Staates lässt sich streiten – über Grenzen, über das Verhältnis zu den Palästinensern, über einen palästinensischen Staat, über Siedlungen, über Regierungen. Die elementare Frage aber lautet: Gesteht man auch Juden grundsätzlich ein Recht auf nationale Selbstbestimmung zu?

Bemerkenswerterweise wird genau dieser Konflikt innerhalb der Berliner Linken selbst ausgetragen. Die parteiinterne LAG Shalom warnte im März ausdrücklich vor Antizionismus, der ausgerechnet Juden das Recht auf einen eigenen souveränen Nationalstaat verweigere, und forderte, ihn innerhalb der Partei zurückzuweisen.

Andere Strömungen argumentieren stärker aus einer „palästinasolidarischen“ Perspektive und kritisieren, Antisemitismusvorwürfe würden zur Delegitimierung berechtigter Kritik an israelischer Politik benutzt; der Berliner Landesvorstand hat zugleich ausdrücklich sowohl das Selbstbestimmungsrecht der Palästinenser als auch das Recht von Juden in Israel auf ein Leben in Sicherheit betont. Die Linke ist in dieser Frage kein homogener Block – umso mehr entscheidet, welche Strömung den politischen Ton angibt.

Was im Berliner Wahlkampf geschah

Diese Sorge entsteht nicht im luftleeren Raum. Bei einer Wahlkampfveranstaltung der Neuköllner Linken Ende August trat der Rapper Dahabflex auf und sang nach übereinstimmenden Medienberichten unter anderem „Yalla Yalla Intifada“ und „Death to the IDF“. Anwesende Politiker griffen zunächst nicht ein.

Elif Eralp distanzierte sich anschließend deutlich, nannte Gewalt- und Tötungsaufrufe „absolut inakzeptabel“, verlangte Aufklärung und Konsequenzen und bekannte sich erneut zum Schutz jüdischen Lebens. Das gehört zur Wahrheit dazu. Ebenso aber gehört dazu, dass eine solche Situation auf einer Wahlkampfveranstaltung überhaupt entstehen konnte. Für einen jüdischen Beobachter zählt daher weniger, was anschließend in einer Pressemitteilung steht, als die Frage, welche politische Kultur solche Situationen erst möglich macht.

Der Loyalitätstest

Vielleicht liegt hier das eigentliche Problem. Israel ist für viele deutsche Juden keine gewöhnliche außenpolitische Frage – dort leben Verwandte und Freunde, dort liegen Familiengeschichten, und die bloße Existenz Israels trägt nach Jahrhunderten der Vertreibung, der Pogrome und schließlich der Schoa eine Bedeutung, die bestehen bleibt, auch wenn man die jeweilige israelische Regierung scharf kritisiert.

Deshalb entsteht ein bedrückendes Gefühl, sobald von deutschen Juden erwartet wird, zuerst ihre politische Distanz zu Israel unter Beweis zu stellen: Distanzierst du dich ausreichend? Verurteilst du Israel? Bist du Zionist? Sprichst du von Genozid? Auf welcher Seite stehst du? Aus solchen Fragen kann leicht ein politischer Loyalitätstest werden, bei dem der gesellschaftlich akzeptierte Jude irgendwann derjenige ist, der demonstrativ erklärt, mit Israel möglichst wenig zu tun zu haben.

Der unbequemere Jude sagt stattdessen: Ich bin Deutscher, ich bin Berliner, ich kann die israelische Regierung kritisieren – und bin trotzdem Zionist, weil ich die Existenz eines jüdischen Staates für richtig halte. Diese beiden Sätze dürfen sich nicht ausschließen.

Und was ist mit muslimischem Leben?

Wenn Juden solche Sorgen äußern, heißt es oft, auch muslimisches Leben müsse geschützt werden. Das stimmt: Muslime haben denselben Anspruch auf Schutz vor Gewalt und Hass, und antimuslimischer Rassismus ist real.

Trotzdem verwischt dieser Einwand einen entscheidenden Unterschied: die tatsächliche Bedrohungslage. Vor praktisch jeder Synagoge und jeder jüdischen Schule in Deutschland steht seit Jahrzehnten dauerhaft ein Polizeifahrzeug – Normalität, nicht Ausnahme. Eine vergleichbare, flächendeckende Bewachung gehört bei Moscheen nicht zum Alltag. Das wertet nicht ab, was Muslime durch Diskriminierung und vereinzelte Gewalt erfahren – Anschläge auf Moscheen und rassistische Gewalt wie in Hanau zeigen reale Gefahr. Der institutionelle Unterschied bleibt trotzdem bestehen.

Man beantwortet die Angst einer Minderheit nicht damit, auf die Angst einer anderen zu verweisen. Aber man darf auch nicht so tun, als seien beide Bedrohungslagen gleich – das würde verharmlosen, was jüdisches Leben in Deutschland heute bedeutet: ein Leben hinter Panzerglas und Betonpollern.

Heimat bedeutet mehr als Sicherheit

Vielleicht ist das die entscheidende Frage nach dieser Wahl – nicht, ob morgen jemand jüdisches Leben verbieten wird (natürlich nicht), sondern welche Art von Berlin in den kommenden Jahren entsteht. Eine Stadt, in der der Davidstern selbstverständlich sichtbar bleiben kann, in der ein Jude offen sagen darf, dass er Israel liebt und trotzdem die israelische Regierung kritisiert, in der Zionismus nicht automatisch als moralischer Makel gilt und jüdische Bürger nicht für die Politik eines anderen Staates haftbar gemacht werden. Oder eine Stadt, in der Juden lernen, besser nicht zu viel von sich preiszugeben.

Der Autor, Michail Kantor, ist Rechtsanwalt in Düsseldorf.

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60 Kommentare

  1. Ein hochinteressanter Beitrag, der sich fast Wort für Wort auf Paris anwenden lässt. Ich will weder der früheren Bürgermeisterin von Paris, Anne Hidalgo, noch Frau Eralp Antisemitismus unterstellen. Die Gegenwart eines Terroristenfreundes sowie eines Clan-Chefs bei der Wahlfeier der Linken war vielleicht nicht im Sinne von Elif Eralp. Dennoch stellt sich die Frage, ob sie sich aus den Fängen einiger ihrer Unterstützer befreien kann, so sie es überhaupt will.

    1. Hallo Antonia, Es ist leider viel viel schlimmer. Die Partei die Linke ebenso wie SPD und Grüne sympathisieren ganz offen mit radikalen Muslimen und halten sogar Wahlveranstaltungen in Berliner Moscheen von Muslimbrüdern ab. Vertreter des politischen Islam werden als Opfer aufgebaut und man selbst macht sich zum Anwalt von solchen Muslimen. Dagegen hat die Linke nie z.B. für die Rechte der liberalen Moschee von Seyran Ates oder anderer religiöser Opfer des Islam gekämpft, für Juden wird man es noch viel weniger tun.

      1. Benett @ trifft alles punktgenau auf unsere LFI zu, die, im Gegensatz zu der Führung der „Linke“ nicht einmal einen Hehl daraus machen. Ihr Boss Mélenchon könnte der nächste Präsident Frankreichs werden.

  2. Danke, Herr Kantor, Sie haben es gut auf den Punkt gebracht! Das Plädoyer von Frau Elif Eralp war: „in unserer Stadt hat die Liebe und Gerechtigkeit über den Hass gewonnen.“ Und Ibrahim und Remmo fühlten sich von dieser Liebe ja direkt angesprochen und kamen zum Feiern. Intifada-Rufe sind auch eine ganz spezielle Form von Liebe. Alle fallen sich in Berlin jetzt in die Arme und gut is? Kippa und Davidsterne dürfen getragen werden und Islamisten werden Juden nicht mehr gefährlich? Noch sitzt Eralp nicht im Roten Rathaus. Aber die Gesinnung der Stadt und ihrer Wähler sagt nichts Gutes voraus. Trotzdem möchte ich mich an die Hoffnung halten, dass der Grundtenor Deutschlands bleibt: Antisemitismus hat in unserem Land keinen Raum. Alles andere wäre hoffnungslos und das ist nicht meine Denkweise. Wir werden sehen!

    1. Liebe Ella, es ist nicht möglich zu schreiben, dass ich glaube, dass Ihre Hoffnung nicht aufgehen wird. Das ist die Blindheit, von der die Bibel spricht.

      Lieber Gruß Martin

      1. @Untertan
        Paulus schreibt, dass Gott Ungläubige mit Blindheit geschlagen hat, dadurch verstehen sie das Evangelium und die Wahrheit nicht. Möchten Sie mich dazuzählen, nur weil ich Hoffnung nicht aufgebe? Ich nehme die Realität sehr deutlich wahr und verschließe meine Augen nicht. Aber ich wehre mich dagegen, alles Negativ zu sehen. Die biblische Hoffnung ist kein Wunschdenken, sondern ein fester Anker meiner Seele auf Gottes Treue.

        1. Liebe Ella, IN und andere – Ein Abschied!
          Liebe Ella, ich möchte Sie zu überhaupt nichts dazuzählen. Ich wollte Ihnen mitteilen, dass ich nicht glaube, dass Ihre Hoffnung aufgeht. Nur diese Aussage schaffte die Zensur nicht. Diese Aussage nicht schreiben zu dürfen – darauf bezog sich die Aussage: Das ist Blindheit, von der die Bibel spricht. Nein biblische Hoffnung ist kein Wunschdenken, wir müssen aber die Ganzheit der biblischen Wahrheit anschauen. Antisemitismus wird menschlich nicht besiegt werden können, das zeigen die letzten Jahre – und die Tendenz ist stark steigend. Sie müssen ja nicht alles Negativ sehen. Mit ein wenig realistischem Verständnis, ist unsschwer zu erkennen, dass der Antisemitismus nicht besiegt werden kann. Biblisch darüber ernsthaft nachzudenken ist hier jedoch nicht erwünscht, das ist das eigentliche Drama. Das einzige was wirklich helfen kann, Gottes Wort, mit all seinen prophetischen Aussagen, sind hier nicht erwünscht.
          Die Bibel schreibt viel von falschen Propheten, die immer sagen: Es wird nicht so schlimm! – Friede Friede, es wird alles gut werden – das ist jedoch nicht die biblische Wahrheit.

          Da die wichtigen Aussagen hier nicht geschrieben werden dürfen, werde ich diese Seite mal wieder verlassen. Hier ist man nicht bereit, die biblischen Ursachen anzuschauen, so wird man auch keine Lösungen finden können, nur schimpfen auf die „Bösen“.

          So grüße ich Sie alle, auch die anderen Kommentatoren sehr herzlich,
          Jesus ist Sieger
          Wer möchte kann ja auch immer wieder mal in meinen Blog schauen (Blog-Israel, ein brennender Busch)

          1. @Untertan
            Lieber Martin, manchmal muss man solche Entscheidungen treffen. Ich wünsche Ihnen auf Ihrem weiteren Weg wirklich alles Gute. Und Gottes Segen.
            Ganz liebe Grüße aus Berlin,Manu🙏🙏🙏🎚🎚

          2. Sie sprechen mir aus dem Herzen! Nur die biblische Sichtweise ist in ihrer Gesamtheit und im Kontext die richtige. Alles andere greift zu kurz.

            Ich grüße Sie herzlich mit Sach 4, 6 sowie 2. Kor 3, 12 – 16!

          3. @Untertan
            Im Grunde haben Sie ja Recht. Antisemitismus lässt sich nicht menschlich besiegen. Er wird zum jetzigen Zeitpunkt aber auch nicht durch einen übernatürlichen „Paukenschlag“ mal eben so verschwinden.
            Hier geschriebene Kommentare (u. a. von mir) würde ich daher auch auf keinen Fall als ein Art „Patentrezept“ verstehen wollen, um all die Missstände (u. a. Antisemitismus) zu beseitigen. Dazu würde immer noch die Umkehr (Buße/Einsicht) derer erforderlich sein, die Israel und die Juden ins Visier genommen haben, um von ihrer eigenen Sündhaftigkeit abzulenken. Der Mensch, der nicht in das Licht, zu Jesus Christus kommt, wird letztlich im Irrtum verharren und ein Opfer seiner selbst.

            So realistisch sind die Meisten von „uns“, um das zu erkennen. Vielleicht sollte sich der gläubige Christ aus solchen Diskussionen auch ganz aushalten !? Das wäre m. E. fatal. Bonhöfer und die bekennende Kirche … hätte es im Dritten Reich dann nicht gegeben.
            Bis in Kürze.

          4. 🌻Lieber Martin,
            es ist sehr bedauerlich, dass du diese Seite wieder einmal verlassen möchtest.
            Ich war jetzt einige Wochen nicht aktiv auf IN und lese deinen Beitrag leider erst jetzt.
            Falls du die Reaktionen doch noch updatest: Du hast mit deiner Argumentation völlig recht, das Wort Gottes wird von vielen, auch von Teilen des Redaktionsteams, nach eigenem und „politisch korrektem“ Empfinden gesiebt.
            Es ist frustrierend und erster Linie traurig.

            Dir und deiner Familie wünsche ich eine gesegnete Zeit und weiterhin so viel Gottvertrauen 🌻
            Liebe Grüße, bitte bleib nicht allzu lange weg, die Welt bewegt sich bald wie ein Derwisch in den finstersten Abgrund … .

            König Jesus wird handeln und regieren!

            One 🌻

  3. Das jüdisches Leben in Berlin sichtbar geschützt werden muss, bin ich auch der Meinung. Dass Clanmitglieder auf die Wahlpartie derLinkenpartei kommen, heißt für mich, dass Wohl die Verwaltung Hand in Hand mit den Gangstern arbeitet.

  4. Ich betrachte Elif Eralp nicht als Antisemitin, noch werfe ich ihr vor, Israel zu hassen.
    Allerdings – und das haben SPD und Grüne sehr deutlich gemacht – kommt eine Koalition nur infrage, wenn Antisemiten und Hamas-Sympathisanten ausgeschlossen werden.
    Notfalls wäre rechnerisch eine Koalition aus CDU, SPD und Grünen möglich.

    1. @Sarah C.
      Das ist richtig, sie hat sich von der Neuköllner Linken distanziert. Aber auch deutlich genug? Es reicht meines Erachtens nicht, NACH der Wahlparty zu sagen, Ibrahim war nicht eingeladen. Oder NACH dem Wahlkampf zu sagen: Wir stehen nicht zu Intifada-Aufrufen des Dahabflex. Eine deutlichere Distanzierung zu Islamismus würde ich mir schon wünschen. Wer auf seiner Wahlkampfbühne Judenhass zulässt hat, macht sich selbst äusserst fragwürdig.

  5. @ IN. “ Wenn Berlin sich nicht mehr wie Heimat anfühlt….“ Wenn sich Deutschland nicht mehr wie Heimat angefühlt hat – geht/ ging man. Shalom zur Redaktion.

    1. Am Israel chai, genau das ist es was ich in absehbarer Zeit tue, aus genau diesem Grund. SHALOM

      1. @ Klaus. Ich wünsche dir ganz viel Glück. Las vorhin auf ICEJ, dass Norwegen unter Strafe stellen will, wer Handel treibt mit Siedlern/WJL und Ost Jerusalem. Shalom

      2. Shalom Klaus, ani mekave she-timtza et ha-osher shelekha be-yisrael😉.

        Da du bald nach Israel ziehst, wollte ich einfach mal deine Hebräischkenntnisse testen. Nur ein Scherz 😁– da ich dich hier auf IN schon so lange kenne, weiß ich, dass du verstanden hast, was ich geschrieben habe.
        Eine Zeit lang habe ich überlegt, mich mit dir, Jerusalem, Gideon Lahav und Maria (Am Israel chai) auf Hebräisch zu unterhalten, aber der Nachteil wäre, dass uns sonst niemand verstehen würde; bleiben wir also beim Deutschen.

        Obwohl ich in Deutschland geboren bin, habe ich selbst 5 Jahre lang in Israel gelebt. Ich habe die Zeit dort geliebt, konnte mir aber keine langfristige Zukunft in dem Land aufbauen.
        Das lag teils am Kulturschock und der Mentalität, teils am Klima – Dinge, die ich aus Deutschland so nicht kenne. Wie du aus eigener Erfahrung weißt, ist die Kommunikation in Israel oft extrem direkt, ungefiltert und laut.
        Da ich in einer Gesellschaft aufgewachsen bin, in der Emotionen und lautes Verhalten in der Öffentlichkeit meist zurückgehalten werden, bin ich diesen Kommunikationsstil nicht gewohnt.

        Und da von Mai bis Oktober extreme Hitze und drückende Luftfeuchtigkeit herrschen, verlagerte sich der Alltag über Monate fast ausschließlich in klimatisierte Innenräume. Die physische Belastung durch die Hitze gepaart mit dem permanenten Stress der Sicherheitslage führte bei mir und der Familie immer wieder zu ständigen Stress und chronische Erschöpfung.

        Aber wie heißt es so schön: Am wohlsten fühlt man sich im Land der Vorväter 🙂.

        1. Toda raba,Sarah C.,ich habe es gefunden, seit ich 1986 das erste Mal hinflog,um meine Verwandtschaft ausfindig zu machen und die Herkunft meiner Familie mütterlicherseits und väterlicherseits zu verifizieren, da ich bis dato nur die Erzählungen meiner Großmutter väterlicherseits hatte, und das musste ich, jung wie ich war,ihr mittels einiger Tricks aus der Nase ziehen. da ich vorher schon eine unstillbare Liebe zu Volk und Staat der Juden empfand, solange wie ich zurückdenken kann, und ich konnte mir bis zu meinem fünfzehnten Lebensjahr nicht erklären, woher das kam.
          Ich habe später in Köln einen Rabbiner dazu befragt, und der gab mir zur Antwort, das es eine Art von Familiengedächtnis sein könnte ,welches wie auch immer auf die Folgegenerationen übertragen wird, auch wenn nie vorher darüber gesprochen wurde, so wie es bei meinen Eltern der Fall war, insbesondere bei meiner Mutter deren halbe Verwandtschaft ermordet wurde und der Rest zum größten Teil nach Israel ging. Bezeichnenderweise empfinden meine übrigen Geschwister das nicht, es könnte also in der Tat daran liegen, daß ich der Erstgeborene bin, wie der Rabbiner mutmaßte.
          Ich betrachte es als eine Art von Hinweis von Eluhenu, den Weg zu vollenden, auch wenn ich, obwohl ich glaube ,sehr nichtreligiös bin, also recht säkular, da mir Religionen jeder Art sehr suspekt sind, die Gründe dazu sehen wir allenthalben.
          Aber ich bin wohl akzeptiert vom Ewigen, sonst wäre mir das Glück bislang nicht hold gewesen.
          In diesem Sinne….Tevorkhi ve Shalom

  6. „in der ein Jude offen sagen darf, dass er Israel liebt und trotzdem die israelische Regierung kritisiert“. Jude oder nicht; Deutscher oder nicht – in einem Rechtsstaat sollte man auch offen und öffentlich sagen dürfen, daß man sich mit Israel besonders verbunden fühlt und die israelische Regierung NICHT kritisiert! Das „Kritik“ an einer ausländischen Regierung gewissermaßen als selbstverständliche Voraussetzung für das Recht auf Überleben in Bärlin (von anderen „Kritikern“ längst als „buntes Haupt-Slum“ bezeichnet) betrachtet wird – damit fängt es doch an!? Warum soll ich die Regierung Netanjahu kritisieren? Warum nicht vielleicht besser die Zustände und Verantwortlichen, die Milizen-Föhrer und Kriegsfürsten in Haiti, Jemen, Somalia, Kongo, Eritrea, Sudan, Süd-Sudan. Auch dort sterben die berühmten „Frauen und Kinder“. Jeden Tag! Nur das die Zwangsgebühren-Presse nicht berichtet. Die gut bezahlten (geschmierten) Tintenstrolche und Meinungskanoniere trauen sich dort nicht hin. In GAZA berichten diese Leute unter dem Schutz der israelischen Armee. Sie wissen – ihnen wird nichts passieren; was sie auch schreiben und lügen und an fragwürdigen Videos zusammenschnipseln. Israel schützt selbst seine medialen Feinde. Und in den von mir genannten Ländern und Staaten ist/wäre das eben anders! Diese als sogenannte „Journalisten“ auftretenden Nachrichten-Bastler (sehr beliebt: fälschen durch verschweigen !) wissen das ganz genau! – Deshalb: Ich fühle mich weder befugt noch durch UNABHÄNGIGE Nachrichtenquellen ausreichend informiert. um die israelische Regierung „zu kritisieren“.

    1. @ Wilfried Düring

      Beachtliches Statement! Würde hier gerne zukünftig mehr von Ihnen hören!

      1. Vielen Dank!
        Ich bin neu hier im Forum.
        Darf man Texte/Videos hier nicht verlinken (Kommentar-Richtlinien)?
        Zwei weitere Kommentare – mit Verlinkungen – sind nämlich verschwunden.

        Für jetzt eine Bitte:
        Schauen Sie auf youtube die Videos von Sarah Maria Sander! Unbedingt!
        Auf die Verlinkung verzichte ich diesmal.
        Yisrael masel tov! Am Yisrael chai!
        Und:
        „Wir ALLE sind Israel – und Israel ist in uns allen!“
        (Geert Wilders; niederländischer „Rechts-Populist“ und Oppositionsführer).

          1. Alles klar, nicht schlimm, habe ich einfach nicht gewußt.
            Und Regeln müssen eben eingehalten werden – auch wenn man selber betroffen ist.
            Danke, daß Sie obigen Kommentar veröffentlicht haben!

            Vielleicht können auch Sie in der Redaktion helfen, die Videos von Sarah Maria Sander wohlwollend zu „begleiten“ und/oder die junge Schauspielerin/Journalistin mal zu einem Interview einladen.
            Vielen Dank.

        1. @ Wilfried Düring

          Ich bin ein großer Fan von Sarah Maria Sander und hoffe, sie im Oktober auf einem Kongress persönlich sehen und hören zu können.

          Ich schaue mir ihre Videos auf youtube seit Jahren regelmäßig an, habe schon diverse Podcasts mit/von ihr gehört und warte mit Spannung darauf, dass sie einmal ein Buch herausgibt, das vieles von dem, was sie zu sagen hat, zusammenfasst.

          Ich bedaure, dass auch sie soviel Hetze ertragen und so oft die Steine aus dem Weg räumen muss, die ihr aufgrund ihrer Haltung und ihres Engagements in ihrem Beruf von den Juden- und Israelhassern vor die Füße gerollt werden .

          Sarah Maria Sander – eine aufrechte, kluge und mutige Frau!

    2. @ Wilfried Düring
      Ich schließe mich dem Wunsch von @Caja an. Scheuen Sie sich nicht, Ihre Verbundenheit zu Israel mit uns zu teilen Ab und an kritisiere ich Israel, meistens verteidige ich es und krieg auch mal eine auf die Klatsche. Macht nix.🙏🇮🇱💙

      1. @Ella: Vielen Dank!
        Auch Ihnen lege ich die youtube-Videos und die Instagram-Seite von Sarah Maria Sander ans Herz.
        Ich habe mal eine Zeit lang beim Cicero Leser-Kommentare geschrieben. Weil ich kein Abo habe, geht das jetzt nicht mehr. Wenn Sie mögen, können Sie bei Onkel Google meinen Namen eingeben dazu „Cicero“ und „Israel“. Dann sollten alte Cicero-Beiträge zum Thema erscheinen, die ich kommentiert habe. Die Artikel befinden sich manchmal hinter die Bezahlschranke – die Kommentare sind aber alle frei einsehbar.

        1. Willkommen im Club, Wilfried Düring, sehr viele von uns sind nicht frei von Kritik an der israelischen Regierung, darunter auch einige Juden, also kritisieren Sie, wenn und wo Kritik angebracht ist.
          Gutes Gelingen oder Behatzlacha.
          SHALOM

  7. Was für eine Perle von Artikel! Was für ein genialer Autor, der es schafft, mit jeder Passage die Brillanz der vorherigen zu übertreffen! Ich bin selten so begeistert gewesen von der Treffsicherheit und Stringenz eines Beitrags!

    In seiner Wahrheit unübertrefflich bspw. dies:
    „Rechter Antisemitismus ist vergleichsweise leicht zu erkennen. Wer von einer jüdischen Weltverschwörung spricht, nationalsozialistische Symbolik verwendet oder die Schoa verherrlicht, lässt wenig Raum für Interpretation. Antisemitische Denkmuster in Teilen der politischen Linken sind dagegen häufig schwerer zu fassen, gerade weil sie in einer anderen politischen Sprache auftreten – als Kritik, als Solidarität, als antikoloniale oder antizionistische Haltung.“

    Oder dies hier:
    „Man beantwortet die Angst einer Minderheit nicht damit, auf die Angst einer anderen zu verweisen. Aber man darf auch nicht so tun, als seien beide Bedrohungslagen gleich – das würde verharmlosen, was jüdisches Leben in Deutschland heute bedeutet: ein Leben hinter Panzerglas und Betonpollern.“

    Kann man die derzeitigen Verhältnisse besser beschreiben?!

    Innigster Dank an die Redaktion IN für das Abdrucken dieses Artikels, der mir so aus vollem Herzen spricht und all das benennt, was gesagt werden muss!!!

    1. Caja, ich möchte zudem anmerken, dass postkolonialer Antizionismus oft intellektuell verkleidet und im Kulturbetrieb, an Universitäten und in Teilen der Politik gesellschaftsfähig ist.

      Sollte ich jemals die Gelegenheit haben, Linke Politiker wie Erif Eralp, Gregor Gysi oder andere linke Politiker persönlich zu treffen, die sich vom Antisemitismus in den eigenen Reihen distanzieren, würde ich sie fragen: Warum fällt es der Linken so unendlich schwer, zu akzeptieren, dass der Zionismus schlicht die nationale Befreiungsbewegung des jüdischen Volkes ist? Linke feiern weltweit jede Befreiungsbewegung, nur bei den Juden wird sie zum imperialistischen Verbrechen erklärt.

      Es wird darüber debattiert, ob Rechts- oder Linksextremismus die größere Bedrohung für das jüdische Leben in Deutschland darstellt.

      Im linken Spektrum ist das Problem der israelbezogene Antisemitismus. Bei der AfD ist es der Angriff auf die deutsche Erinnerungskultur (etwa durch die Relativierung der NS-Zeit).

      Für mich stellt die AfD hierbei die größere Bedrohung dar, da sie „das Volk“ nicht über demokratische Werte und das Grundgesetz definiert, sondern über ein völkisches Verständnis, das auf Blut, Abstammung und Kultur basiert. Wer Kultur und Identität biologisiert – oder sie ausschließlich national definiert –, schließt Minderheiten (und damit historisch gesehen auch Juden) zwangsläufig aus dem Kreis der „echten Deutschen“ aus.

      1. @ Sarah C.

        Danke für die Rückmeldung. Stimme in allem zu, bis auf eine Einschränkung:

        AfD und Die Linke sind meiner Ansicht nach gleichermaßen ein Übel unserer Parteienlandschaft.

        Beide unterminieren mit ihren Bestrebungen unsere freiheitlich-demokratische Grundordnung und unterscheiden sich lediglich in ihren vorgeblichen (!) Zielen und Methoden.

        Was ich von der „Völkischen Bewegung“ halte, habe ich an anderer Stelle bereits ausgeführt.

        Unglaublich und unfassbar, dass ich diese Strömung der „ewig Gestrigen“ auch noch heute, im Jahr 2026, Ernst nehmen muss! Es verdeutlicht die Naivität und Geschichtsvergessenheit großer Teile unserer Gesellschaft.

  8. „Selbst wenn Jahrzehnte dazwischenliegen, kann man nicht Millionen Juden töten und später dann Millionen ihrer schlimmsten Feinde holen.“ sagte .. Lagerfeld 2017 .. Was man sät wird geerntet., wenn man viel sät wird auch mehr geerntet… …. Lippenbekentnisse … gegen Antisemitismus zu sein, haben noch keinen verschont . Nun sind sie halt mal da ! Merkel wird dafür noch ausgezeichnet die Türen weit geöffnet zu haben und es werden halt immer mehr , Vielen Dank dafür ! (satirisch gemeint )

  9. Diesen Artikel von Herrn Kantor kommentiere ich nicht, da es von meiner Seite nichts hinzuzufügen gibt, es ist alles dargelegt, und ich kann dem nur vollumfänglich zustimmen.
    Toda Raba,Herr Kantor, Tevorakh
    SHALOM

    1. @ Klaus. Shalom. Dem stimme ich zu. Es ist alles dargelegt und nichts hinzuzufügen.
      Ich sage auch: Toda Raba, Herr Kantor. 👍

  10. Schon als ich in den 2010er Jahren für einige Jahre in Berlin lebte, wurden gefühlt jede Woche Kippaträger oder hebräisch sprechende Menschen von halbstarken Moslems angegangen. Meist wurden sie mit Gürteln geschlagen. Das war typisch.
    Darüber wurde in Teilen der lokalen Presse auch regelmäßig berichtet, Roß und Reiter benannt.
    Konsequenzen hatte es keine, weil nicht sein kann, was nicht sein darf.
    Zu mehr als einem Tagesausflug taugt Berlin schon sehr lange nicht mehr.

    1. Ich war noch nie dort und werde, im yirtze ha shem, diese Stadt auch nie besuchen.
      Andernfalls müsste ich mir anschließend die Haut runterschrubben,um den Dreck von dort wieder loszuwerden oder ich käme mit einem Dutzend Strafanzeigen im Gepäck wegen Körperverletzung an übergriffigen Antisemiten wieder zurück.
      SHALOM

      1. @Klaus: Bei aller berechtigten Kritik an den Berliner Verhältnissen vermisse ich bei diesem Kommentar die sonstige Ausgewogenheit. Die neue Synagoge? Die mindestens zweitgrößte jüdische Gemeinde in D? Der Sitz des Zentralrats der Juden in D? Die vielen Menschen, die dem umsichgreifenden Antisemitismus entgegen stehen, obwohl das individuell recht brenzlig sein kann, gerade weil sie situativ in der Minderheit sind? Berlin ist nicht nur schmutzig und antisemitisch, das ist eine pauschale Abwertung. Bitte nochmal nachdenken…

  11. Am 12. April 1990 tagten die Abgeordneten der ersten frei-gewählten und zugleich letzten DDR-Volkskammer. An diesem Tag wurde Lothar de Maiziere zum Ministerpräsidenten gewählt.
    Noch vor der Wahl des Ministerpräsidenten wurde die damals bedeutende „außenpolitische Erklärung der DDR-Volkskammer“ als Zeichen und Signal an die Nachbarn (Polen, Russen, Tschechen und Juden/Israelis) vglw. einmütig veröffentlicht (400 Abgeordnete, keine Gegenstimmen, 21 Enthaltungen).
    Ich zitiere:
    „… Das erste frei gewählte Parlament der DDR bekennt sich im Namen der Bürgerinnen und Bürger dieses Landes zur Mitverantwortung für Demütigung, Vertreibung und Ermordung jüdischer Frauen, Männer und Kinder. Wir empfinden Trauer und Scham und bekennen uns zu dieser Last der Deutschen Geschichte.
    Wir bitten die Juden in aller Welt um Verzeihung. Wir bitten das Volk in Israel um Verzeihung für Heuchelei und Feindseligkeit der offiziellen DDR-Politik gegenüber dem Staat Israel und für die Verfolgung und Entwürdigung jüdischer Mitbürger auch nach 1945 in unserem Lande.
    …
    Wir wissen uns verpflichtet, die jüdische Religion, Kultur und Tradition in Deutschland in besonderer Weise zu fördern und zu schützen und jüdische Friedhöfe, Synagogen und Gedenkstätten dauernd zu pflegen und zu erhalten.
    Eine besondere Aufgabe sehen wir darin, die Jugend unseres Landes zur Achtung vor dem jüdischen Volk zu erziehen und Wissen über jüdische Religion, Tradition und Kultur zu vermitteln.“

    verdrängt – verschwiegen – vergessen!
    „Unsere Demokratie“ hat dieses von den Ost-Deutschen in die Einheit eingebrachte Erbe VERRATEN!

    1. Es lohnt sich die vollständige Erklärung – und ausdrücklich die an die Polen und die Völker der Sowjetunion (Russen!, Ukrainer!) gerichteten Worte – HEUTE zu lesen. Ein Dokument, wie aus einer anderen Welt!
      Der vollständige Wortlaut dieser Erklärung findet sich im Internet etwas versteckt – suchen Sie bei Google mit folgendem String: „ddr volkskammer außenpolitische erklärung ddr89“. Der erste Treffer sollte dann den vollständigen Text dieses (mit Absicht ?) vergessenen zeitgeschichtlichen Dokuments anzeigen.

      1. @ Wilfried Düring

        Von wem „mit Absicht“ vergessenen zeitgeschichtlichen Dokument?

    2. @ Wilfried Düring

      „verdrängt – verschwiegen – vergessen!
      „Unsere Demokratie“ hat dieses von den Ost-Deutschen in die Einheit eingebrachte Erbe VERRATEN!!“

      Wen oder was machen Sie dafür verantwortlich? Eine nähere Ausführung dazu würde mich sehr interessieren.

      1. Ich werde mglw. heute abend oder morgen nochmal ausführlicher schreiben. Für jetzt nur soviel:
        Ich kann nur wenige Gedenken und Mosaiksteine bei-steuern. Eine erschöpfende Antwort gibt es nicht.
        Der Verrat ist offensichtlich, da muß man nicht lange palavern. Dies gilt übrigens auch für das offene Schüren von Pogrom-Stimmungen gegen russisch-stämmige Künstler und deren Auftritte (Anna Netrebko, Berlin).
        Offene und versteckte Israel-Feindschaft und ein „Anti-Zionismus“, der Anti-Semitismus de-facto bemäntelt und tarnt (sicher manchmal auch unbewußt und ungewollt) begegnet uns heute überall – in der eigenen Familie, im Freundes- und Kollegenkreis, in der eigenen (evangelischen) Kirche, in politischen Parteien, in der Gesellschaft. Medien und Kulturszene sind regelrecht „umgedreht“ und – ja – in DIESER Frage de-facto gleichgeschaltet! Wer sich dort zu Israel bekennt, wird in Deutschland und ganz West-Europa zum Paria! Denken wir an die Festivals wie Berlinale, Dokumenta, ESC usw. usw. . Offener Israel- und Juden-haß, ständige Boykottforderungen (BDS) und kriminelle Ausfälle und „Aktionen“ sind dort keine Ausnahmen – sondern die REGEL! Konsequenzen, die dieses Wort verdienen, hat es NIEMALS gegeben. Wer war in der letzten Regierung fast vier Jahre „Kultur-Staatsministerin“ und entschied über Finanzen und Fördertöpfe? Ebend!
        Das Wort „Israel-Kritik“ ist verräterisch. Kritisieren kann man Personen, Regierungen, Entscheidungen, Maßnahmen, Gesetze. Wer seine „Kritik“ gegen ein ganzes Land richtet, will das Land BEWUSST delegitimieren – und will das dieses Land verschwindet!

        1. @ Wilfried Düring

          Sehr gutes Statement, dessen Zustandsbeschreibung und Analyse ich vollumfänglich teilen kann.

      2. Teil der Antwort können auch Beiträge sein, die andere kluge Leute schon veröffentlicht haben.
        Heute auf achgut (Achse des Guten):
        Michael Wolffsohn: „Judenjagd – gestern, heute, morgen“.
        Auf der Achse schreiben auch Chaim Noll, Henryk M. Broder, Sylke Kirschnick (hat auch eine eigene Webseite) sowie gelegentlich Seyran Ates und Orit Arfa.
        Für alle die sich auch für DDR-Geschichte interessieren, die von mir sehr geschätzte Sabine Drewes (leider nur selten).
        Sehr zu empfehlen sind auch die Beiträge des Swing-Musikers, Bandleaders, Ex-Linken und Sohn des bekannten deutsch-jüdischen DDR-Schriftstellers, (Stephan Hermlin), Andrej Hermlin auf youtube, welcher der „Stiftung Aufarbeitung“ mehrere Interviews gab.
        Dieser Mann hat was zu sagen – und wie!

        Andrej Hermlin: „Wir gehen sehenden Auges in den Untergang dieser Republik“ (53 min)
        Andrej Hermlin: „Die Linke und der Antisemitismus“ (36 min)
        Andrej Hermlin: „über Antisemitismus, Gaza-Demos & Israel-Kritik“ (Kanal Maulbeerblatt; 21 min).

        1. @ Wilfried Düring

          Danke für die interessanten Hinweise! Ich werde sie nach und nach „abarbeiten“.

          Wo ich auch immer wieder mal gute Beiträge finde, ist das Portal „Ruhrbarone“. Man muss nicht mit allem dort einverstanden sein, aber es regt zum Nachdenken an.

          Michael Wolffsohn schätze ich schon lange, insbesondere für seine gelassenen und klugen Einordnungen und Kommentierungen.

          Henryk M. Broder liebe und bewundere ich seit vielen Jahren für seine zynisch-sarkastischen, aber immer treffsicheren Aussagen und Bewertungen, die mich bei aller Betroffenheit beim Lesen oder Zuhören auch sehr oft zum lauten Lachen verleiten. Das tut gut, weil es die Bitterkeit nimmt, die ansonsten das Herz versteinern kann.

          Seyran Ates ist eine wunderbar mutige Frau, vor der ich wegen ihres unermüdlichen Engagements große Achtung habe.

          Dass es viele Muslime gibt, die sich vernünftig und besonnen mit den durch den politischen Islam geschaffenen Problemen auseinandersetzen, zeigen ebenso beispielhaft Ahmad Mansour oder Eren Güvercin, um nur zwei von ihnen zu nennen.

          Diese Menschen vermitteln Hoffnung darauf, dass islamistischer Hass irgendwann überwunden werden kann und nicht in einer „muslimischen DNA“ verankert ist. Es gibt keinen implantierten Chip, der zu Judenhass zwingt, sondern allenfalls durch Manipulation und Mind Control installierte Indoktrination. Und weil dieses Phänomen durch Menschen geschaffen wird, kann es auch irgendwann und irgendwie wieder durch Menschen neutralisiert werden. Jedenfalls möchte ich daran glauben.

      3. Ich stelle mal noch ein Gedicht der großartigen Lyrikerin Mascha Kaleko ein.
        Mascha Kaleko, mit ihrer Familie aus Deutschland emigrierte, schrieb diese Zeilen in den 1940′-ern in Amerika.
        Das Gedicht „Überfahrt“ gibt es in mehreren Fassungen.
        Es wurde veröffentlicht in „Verse für Zeitgenossen“ und findet sich auf verschiedenen Internetseiten und -Blogs (z.B.: auf lezenswaard.be – be ist kein Tip-Fehler!)

      4. Hier ist erste Fassung:

        Mascha Kaleko
        Überfahrt

        Wir haben keinen Freund auf dieser Welt.
        Nur Gott. Den haben sie mit uns vertrieben.
        Von all den Vielen ist nur er geblieben.
        Sonst keiner, der in Treue zu uns hält.

        Kein Herz, das dort am Ufer um uns weint;
        Nur Wind und Meer, die leise uns beklagen.
        Laß uns dies alles still zu zweien tragen,
        Daß keine Träne freue unseren Feind.

        Sei du im Dunkeln nah. Mir wird so bang.
        Ich habe Vaterland und Heim verlassen.
        Es wartet so viel Weh auf fremden Gassen.
        Gib du mir deine Hand. Der Weg ist lang.

        Und wenn das Schiff auf fremder See zerschellt,
        wir sind einander mit dem Blut verschrieben.
        Wir haben keinen Freund auf dieser Welt.
        Es bleibt das eine nur: uns sehr zu lieben.

        Und die zweite Fassung:

        Mascha Kaleko
        Überfahrt

        Wir haben keinen Freund auf dieser Welt.
        Als den, der hoch im Blau des Himmels wohnet,
        Der uns mit Wolke, Licht und Nacht belohnet,
        Sonst keinen, der in Treue zu uns hält.

        Wir haben nicht ein Herz, das mit uns weint,
        Nur Sturm und Meer, die leise um uns klagen.
        Wir müssen alles still zu Zweien tragen.
        Uns ist nicht eine Seele, nicht ein Freund.

        Sei du im Dunkel nah! Mir wird so bang.
        Ich habe Vaterland und Heim verlassen.
        Es liegt so viel Weh auf fremden Gassen.
        Gib du mir deine Hand. Der Weg ist lang.

        Und ob das Schiff auf offener See zerschellt,
        Wir sind einander mit dem Blut verschrieben.
        Wir haben keinen Freund auf dieser Welt,
        Uns bleibt nichts als das: uns sehr zu lieben…

        1. Sehr, sehr beeindruckend (bedrückend und zu bewundern).
          [„Wir haben keinen Freund auf dieser Welt.
          Nur Gott. Den haben sie mit uns vertrieben.
          Von all den Vielen ist nur er geblieben.
          Sonst keiner, der in Treue zu uns hält.“]
          Recht herzlichen Dank an Wilfried Düring.

        2. @ Wilfried Düring

          Vielen Dank für dieses wunderbare Gedicht.

          Ich habe mich schon immer gefragt, wie man den Holocaust erleben und überleben konnte, ohne danach bis zum Lebensende in Verachtung für die Menschheit und Bitterkeit zu versinken.

          Diese Menschen haben dem reinen Bösen ins Gesicht gesehen. Viele haben es trotzdem geschafft, ein neues Leben zu beginnen und sogar Frieden und Erfüllung darin zu finden. Bemerkenswert, was Menschen verwinden können. Aber die Narben, die immer wieder schmerzen, plötzlich und unerwartet, bleiben.

          Dazu fällt mir ein Filmbeitrag ein: „Lauf Junge, lauf“. Sehenswert, ohne Pathos oder Gefühlsduselei, aber unglaublich berührend. Sehenswert!

  12. Um es mit den Worten meiner niederländischen Großtante zu sagen:
    „Wij hebben de Koffers al gepakkt!“

  13. Zunächst vielen Dank für den zutreffenden Artikel von Herrn Kantor.

    Die Spreu vom Weizen zu trennen ist bei der Linken genau so unrealistisch wie bei der AFD. Die einzige ehrliche und dringend erforderliche Konsequenz wäre daher, dass auch Grüne und SPD eine Koalition mit der Linken von vornherein voll und ganz ausschließen (Unvereinbarkeitsbeschluss wie bei der CDU)! Sie müssten sich jetzt unter Einflußnahme durch die beiden Parteien im Bund (Klingbeil (SPD) / Dröge (Grüne)) nachträglich von den bisherigen Annäherungen distanzieren.

    Selbst (oder gerade) Minderheitsregierungen könnten damit wesentlich stabiler sein, als es ihnen allgemein zugesprochen wird.
    Dazu wäre es allerdings erforderlich, dass man sich bei Sachthemen wie auch bei der inneren Sicherheit, hier der Unverletztlichkeit der in Berlin lebenden Juden, parteiübergreifende Mehrheiten sucht. Ich bezeichne sie als grüne Linien – vorbei am Fraktionszwang.

    Der Staat muss sich sein Gewaltenmonopol zurückholen, auch wenn es richtig weh tut und Kritik hervorruft.

    1. @Lothar: „Der Staat muss sich sein Gewaltenmonopol zurückholen.“

      Es lebe die IDF!!!
      Und immer wenn ich in Videos die hemmungslose Gewalt gegen Einsatzkräfte (Polizisten, Feuerwehr, Rettungsdienste) sehe oder davon höre, was auf sogenannten „weitgehend friedlichen“ (eine verräterische Umschreibung !) Demos wieder los war;
      denke ich, sowas brauchen wir in Deutschland und ganz West-Europa endlich auch!
      Ihre Hoffung, daß sich SPD und Grüne in Berlin GEGEN eine Koalition mit einer antisemitisch durchseuchten Linken entscheiden werden, teile ich überhaupt nicht!
      Auch bedingt durch die siegreichen a-sozialen Medien triumphiert in unseren Tagen das Laute, Schnelle, Grelle, Radikale. Je extremer, lärmender und gewissenloser – desto besser. DAS schafft mehr Aufmerksamkeit. Und DIESE Aufmerksamkeit generiert Wählerstimmen! Nur das Heute zählt – nicht das Übermorgen. In Berlin kommt eine arabisch-islamische Community hinzu, deren „männlich gelesene“ Jugend zu einem hohen Prozentsatz (milieu-bedingt) aus Verhaltensgestörten besteht.
      Islamo-Gauchisten haben das erkannt, die Links-Partei übernommen und die Wahlen haushoch gewonnen. Und weil SPD und Grünlinge von diesen Stimmen auch was abhaben wollen (wofür hat man sonst die Leute ins Land geholt) werden sie selbstverständlich mit der islamo-gauchistischen Linken koalieren. Besonnene Leute (bzgl. der konkreten Problematik zähle ich Franziska Brantner sowie Omid Nouripour und Sergej Lagodinskij dazu – auch hier eine Minderheit) werden diesen rasenden Zug nicht mehr aufhalten können! Das freche Statement der Grüne Jugend spricht Bände!

      1. @Wilfried Düring
        (Fast) Volle Zustimmung.
        Es gab in dem folgenden, noch einsehbaren Artikel von IN eine interessante Diskussion zum Thema „Brandmauer – Rote Linien“, die ich wegen des obigen Themas hier nicht neu überlagern möchte. Es waren eher theoretische Gedankenansätze und Einschätzungen. Welche Möglichkeiten und Konsequenzen könnte es geben usw..
        M. E. zum Nachlesen zu empfehlen:

        „Prosor: Wahlergebnis in Sachsen-Anhalt beunruhigend
        Von Israelnetz
        8. September 2026“

        So auch hier mein Ansatz, dass Klingbeil und Dröge (eigentlich!) einschreiten müssten. Natürlich ist das nicht meine Hoffnung. Es wäre unrealistisch und nur das, was „wir“ normalerweise erwarten dürften, auch angesichts des Umgangs mit der AFD.
        Sicher werden da SPD und Grüne nicht drauf anspringen, da sie sich den politischen Freiraum erhalten wollen. Dass diese für den status-quo mit hauptverantwortlich sind, ist mir klar. Immer wenn es um innere Sicherheitsinteressen ging, wurden entsprechende Bedenken abgewürgt.
        Hatte mich dazu in der Vergangenheit mehrfach geäußert.
        Ich erspare mir momentan den Medientrubel zu dem Wahlausgang.
        Ggf. kommt ja auch ein Journalist auf die Idee, meinen theoretischen Ansatz aufzuwerfen.
        Gelingt das nicht, dass diese berechtigte Forderung durchdringt, werden es die Wähler tun. Und die merken ganz genau, wenn krumme Spielchen getrieben werden.

      2. @Wilfried Düring
        Nachtrag:
        Die von Ihnen genannte Sarah Maria Sander dürfte hier Einigen bekannt sein. Eine sehr starke und kluge Frau.
        Sie kommentiert gelegentlich auch auf „Fokus Jerusalem“ auf Bibel-TV.
        Ich hatte mir gerade zwei Beiträge von ihr auf YouTube angesehen.
        a) „Die Linke: Mit Antisemiten und Islamisten ins Rote Rathaus, Elif Eralp?“ (16.9.26)
        b) „AFD und ihre Wähler: Wieviel Angst ist berechtigt?“ (4.9.26)
        Ggf. hatten Sie u. a. auch diese gemeint.
        Sehr gute Beiträge und zu empfehlen, auch für Alle, die die Relation der Gefahr für die Juden in Berlin und darüber hinaus nicht sehen wollen.
        Ich würde sehr gerne ein Fernsehduell zwischen Sarah Maria Sander und Elif Eralp sehen. Da würde sie Eralp richtig den Kopf waschen.
        Sowas kriegen unsere Medien natürlich nicht zustande. Zu schade, wenn die Zauberfee entzaubert würde. Eralp versucht, den Antisemitismus statistisch dominant in Richtung rechts und in die Mitte der Gesellschaft zu verorten, um von ihrem eigenen links-islamistischen antisemitischen Umfeld abzulenken.

        Danke für den allgemeinen Hinweis und Ihnen Alles Gute. Ich schau mir mal noch ein paar andere Hinweise von Ihnen an.
        Ich halte es nicht für ausgeschlossen, dass sich eine Koalition ohne Beteiligung der Linken bildet. Vielleicht bin ich aber mal wieder zu optimistisch.

  14. Zionismus bedeutet das Recht der Juden auf ihre über 3 Jahrtausende alte Heimat Israel.
    Die IHRA Antisemitismus-Definition ist deutsche Staatsräson ebenso wie Zionismus.
    Wer diese Staatsräson ablehnt, sollte zurück in sein Herkunftsland gehen müssen.

    Schon viel zu lange wird das extremistische Treiben linker Parteien geduldet bis ignoriert.
    Inzwischen ist eine eklatante Schieflage entstanden. In dem Maße wie zu Recht jeglicher Antisemitismus von Rechtsextremen unterbunden wird, in dem Ausmaß wird Linksextremisten freie Bahn gewährt.
    Die Chuzpe der Partei „die linke“, sich dreist eine gesonderte Antisemitismus-Definition zu genehmigen, finde ich Grund genug, für eine Überwachung durch den Verfassungsschutz!

    In Berlin sind seit dem Genozid an Israelis am 7. Oktober 2023 Linksextremisten und Islamisten Schulter an Schulter auf Hetzdemos und Sozialmedia unterwegs.
    Mit Sabotage Aktionen gegen Polizei, öffentliche Ordnung und öffentlichen Frieden will dieser Extremisten-Verbund Anarchie bzw. pure Gesetzlosigkeit erreichen.
    Die Mehrheit der demokratischen, friedlichen Bürger ist immer dringender herausgefordert, diese laute, hasserfüllte Minderheit zu stoppen bevor diese im Endstadium von Anarchie beginnen sich gegenseitig zu bekriegen.
    Gerade die Linken sollten sich an 1979 im Iran erinnern. Damals verschwanden alle Kommunisten in Folterknästen oder wurden an Baukränen gehenkt und die älteste Links-Partei Irans „Tudeh“ wurde verboten.

  15. Es macht mich unendlich traurig, so etwas lesen zu müssen. Ich weiß nur eines G>tt ist mit seinem Volk und wer sein Volk antastet, tastet seinen Augapfel an.

  16. Zunächst möchte ich mich für die vielen freundlichen Beiträge zu meinem Kommentar bzgl. der Berlin-Wahl herzlich bedanken.
    Meine schlimmsten Erwartungen an das Wahl-Ergebnis sind in Form der Linken noch übertroffen worden, in der Tendenz hatte ich es befürchtet: Kaum eines der vielen privaten Gespräche mit Jung- und Erstwählern seit dem Sommer hatte einen anderen Tenor als „Ich wähle die Linke“. Besonders perfide finde ich dabei, dass dies in Zehlendorf passierte, wo kaum einer der Gesprächspartner aus einer ärmeren Bevölkerungsgruppe kommt. Eine unheilvolle Folge der Komplett-Alimentierung durch Mom und Dad mit der dicken Potte. Leistungsfreie Wohlstandsmaden, die noch nie gearbeitet haben, und diese Anspruchshaltung auf die Gesellschaft und den Staat übertragen – Leistung, wozu? Klauen statt bauen, aber Aufenthaltsrecht und Geld für Hinz und Kunz aus aller Welt. Clan is cool, Israel der Teufel und der ganze rote Rotz. Nun bleibt zu hoffen, dass SPD und Grüne halten, was sie vor der Wahl gesagt haben. Aber mein Zutrauen in linkslastige Politiker tendiert gegen NULL!

    1. @Christian
      Danke. Es gibt hierzu neue Artikel. Die nächsten Tage und Wochen dürften spannend werden. Hoffen wir, dass die warnenden Stimmen sich durchsetzen werden, und dass das Problem nicht relativiert wird. Hoffentlich gibt es nicht neue Anschläge.

  17. Zuerst einmal: Ich bin Christ, ich bin Zionist und ich bin froh, dass es die IDF gibt !!
    Will ich mich denn nicht distanzieren – von der Regierung etc.?
    Es gibt so viele Länder, Regierungen, Militärorganisationen, von denen ich mich distanzieren müsste, dass bei gerechter Berücksichtigung aller der Platz nicht ausreicht!
    Und ich bin ja nicht bei den UN, dass es mir das wichtigste wäre, mich immer wieder gegen Israel zu stellen.
    GOTT segne alle Regierungen und Unternehmen, die Israel unterstützen.
    Habe mir gerade wieder Wein aus Israel gekauft – und eine Israelfahne !
    Shalom, Am Yisrael chai

    1. @Joachim Bertram
      Meine Ehefrau, ich selbst, unser Bischof, wir haben noch keinen Wein aus Israel gekauft, aber wir haben eine Israelfahne in unserem Garten: Ernesto, unser Gärtner, bester Winzer von allen, hat die Israelfahne besorgt.

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