USA und Iran melden Einigung für Rahmenabkommen

Nach wochenlangen Verhandlungen einigen sich die USA und der Iran auf einen Rahmen für ein Kriegsende. Anders als vom Iran angedacht behält sich Israel Handlungsfreiheit im Libanon vor.
Von Israelnetz
US-Präsident Trump besteigt die Air Force One

WASHINGTON (inn) – Die USA und der Iran haben sich nach eigenen Angaben auf ein Rahmenabkommen zur Beendigung des Krieges geeinigt. Es soll am Freitag in Genf unterschrieben werden. Es sieht unter anderem die Öffnung der Straße von Hormus vor sowie die Aufnahme von zweimonatigen Gesprächen zum iranischen Atomprogramm.

US-Präsident Donald Trump erklärt am Sonntag, er habe das Ende der amerikanischen Blockade in der Straße von Hormus angeordnet und die gebührenfreie Nutzung des Seeweges genehmigt. „Schiffe dieser Welt, werft die Maschinen an. Lasst das Öl fließen!“, schrieb der Republikaner in den Sozialen Netzwerken. Der stellvertretende iranische Außenminister Kasem Gharibabadi erklärte, zu den anstehenden Verhandlungen gehörten auch die Aufhebung der Sanktionen sowie Aufbauhilfen.

Libanon als Streitfrage

Das Abkommen hat Pakistan mit Unterstützung Katars, der Türkei und Saudi-Arabiens vermittelt. Nach pakistanischer und iranischer Darstellung umfasst es auch eine Feuerpause im Libanon. So erklärte der pakistanische Regierungschef Schebas Scharif (Muslimische Liga) am Sonntagabend, es gehe um die „dauerhafte Beendigung militärischer Operationen an allen Fronten, inklusive dem Libanon“.

Israel betonte jedoch umgehend, dass eine Vereinbarung mit dem Iran nichts mit dem Libanon zu tun haben dürfe. Premier Benjamin Netanjahu (Likud) erklärte in der Nacht zum Sonntag israelischer Zeit in einem Telefonat mit Trump, dass die israelische Armee weiter im Libanon stationiert bleiben werde, um gegen die Terrormiliz Hisbollah zu kämpfen.

Zuvor hatte das israelische Sicherheitskabinett getagt. Laut Medienberichten hat Netanjahu vollen Rückhalt der Minister für seine Position. Der israelische Verteidigungsminister Israel Katz (Likud) erklärte am Montag, Israel werde seine Sicherheitszonen im Libanon sowie in Syrien und im Gazastreifen beibehalten, um die israelischen Ortschaften „vor dschihadistischen Elementen zu schützen“. Diese Zonen gehörten zu den größten Erfolgen der israelischen Armee.

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Israelische Opposition: Netanjahu kann es nicht mehr

Trump lobte derweil auch den russischen und den chinesischen Präsidenten, Wladimir Putin und Xi Jinping. Dagegen kritisierte er in einem Gespräch mit der „New York Times“ Netanjahu als „schwierig“. Dieser habe mit den Militärschlägen im Libanon das aktuelle Abkommen gefährdet.

Vergangene Woche hatte Netanjahu einen geplanten Großangriff auf den Iran abgesagt. Der Angriff hätte eine Reaktion auf eine vom Iran auf Israel abgefeuerte Rakete sein sollen. Israelische Krankenhäuser begannen bereits damit, einen Teil ihrer Aktivitäten in unterirdische Parkhäuser zu verlegen, wie es bei Erwartung größerer Kampfhandlungen üblich ist.

Durch den Rückzieher zog Netanjahu die Kritik der Opposition auf sich. Auch im nun bekannt gewordenen Abkommen sehen die politischen Gegner Netanjahus einen Ausdruck seiner Schwäche. „Die Zeit ist gekommen zu begreifen, dass Netanjahu es einfach nicht mehr kann“, meinte Oppositionsführer Jair Lapid (Jesch Atid). Der amerikanische Präsident könne Netanjahu sagen, was er zu tun und zu lassen habe.

Netanjahu: Einig mit Trump

Am Freitag betonte Netanjahu, der Iran werde keine Atomwaffe erlangen, solange er Regierungschef sei. „Präsident Trump und ich stimmen in dieser Angelegenheit vollkommen überein.“

Trump erklärte seinerseits am Samstag, sein Abkommen werde sicherstellen, dass der Iran keine Atomwaffe erlange. Das amerikanische Militär werde zu gegebener Zeit, „wenn alles wieder ruhig ist“, das angereicherte Uran, das unter den Trümmern der angegriffenen Atomanlagen liege, aus dem Land schaffen. Sollte der Iran nicht kooperieren, „haben wir die ultimative Alternative, die hoffentlich nicht noch einmal benutzt wird“, betonte Trump wohl mit Blick auf den Einsatz schwerer Bomber.

Finanzhilfen für Teheran

Die iranische Nachrichtenagentur „Mehr“ veröffentlichte 14 Punkten, die in der noch zu unterzeichnenden Absichtserklärung stehen sollen. Dazu gehört die sofortige Freigabe von 12 Milliarden US-Dollar an iranischen Geldern; eine zusätzliche Summe in dieser Höhe soll im Verlauf der zweimonatigen Verhandlungen freigegeben werden.

Die USA heben außerdem Sanktionen auf, die die Ölindustrie betreffen. Sollte bei den vorgesehenen Verhandlungen eine dauerhafte Lösung zustande kommen, werden auch die übrigen internationalen Sanktionen aufgehoben.

Die vorgesehenen Aufbauhilfen sollen mindestens 300 Milliarden US-Dollar betragen. Die USA mischen sich nicht in innere Angelegenheiten des Iran und ziehen ihre Truppen aus dessen Nachbarregion ab. Das iranische Raketenprogramm soll nicht Teil der Verhandlungen sein. Das gleiche gilt für die Unterstützung verbündeter Gruppierungen in der Region. Im Gegenzug verpflichtet sich Teheran dem Atomwaffensperrvertrag und verzichtet auf den Bau von Atomwaffen. (df)

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31 Kommentare

  1. Schalom zusammen, niemand in Israel glaubt wohl, dass die Machthaber in Teheran ihr Atomprogramm aufgeben werden.
    Bibi konnte keinen der Kriege, die Israel seit der Terrorkatastrophe vom 7. Oktober 2023 geführt hat, siegreich zum Abschluss bringen – weder gegen die Hamas, noch gegen die Hisbollah, noch gegen den Iran.

    Es sind nur noch ein paar Monaten bis zur Wahl; dann sind wir diesen Versager hoffentlich für immer los.

    1. US-Präsident Trump ist überzeugt, dass er mit einem Abkommen den Iran vom Bau einer Atomwaffe abhalten kann. Ist er das? Nein.
      Das beste Abkommen mit dem Iran ist kein Abkommen.

    2. @ Gideon Lahav
      Das Versagen liegt nicht bei Bibi, sondern bei Trump. Trump hat Bibi extrem unter Druck gesetzt. Was hätte Netanyahu denn sonst tun sollen, ausser einzuknicken. Kein anderer israel. Politiker wie Bennet oder Lapid hätten sich anders entscheiden können als Netanyahu, ohne zu riskieren, sich komplett gegen den POTUS zu stellen – mit allen (fatalen) Konsequenzen, die daraufhin unweigerlich folgen würden.
      Bibi war und ist auch heute noch der richtige Mann, in dieser so schwierigen Zeiten.

      1. @JK, klar liegt das Versagen ebenfalls bei DT, aber Netanjahu versucht aktuell, das unbeliebte Abkommen innenpolitisch als Erfolg darzustellen und behauptet, die Hauptkriegsziele seien erreicht worden.
        Dabei hat er das Land in eine historische Abhängigkeit getrieben, bei der Israel zum US-„Protektorat“ degradiert wurde, das nur noch Befehle ausführt.

        Ich bin der Meinung dass Israel sich an Absprachen, die seine Sicherheit gefährden, nicht gebunden fühlen darf und die militärische Handlungsfreiheit im Libanon und gegen den Iran zwingend aufrechterhalten muss.

        1. @ Gideon Lahav:

          „… aber Netanjahu versucht aktuell, das unbeliebte Abkommen innenpolitisch als Erfolg darzustellen und behauptet, die Hauptkriegsziele seien erreicht worden.“

          Das macht ihn zu einem typischen Politiker, was man ihm nicht vorwerfen kann, finde ich. Politiker sind „so“.

          „Dabei hat er das Land in eine historische Abhängigkeit getrieben, bei der Israel zum US-„Protektorat“ degradiert wurde, das nur noch Befehle ausführt.“

          Ich habe darauf einen etwas anderen Blick. Mich erinnert Herr Netanjahu in dieser Hinsicht eher an den früheren Ministerpräsidenten Franz Josef Strauß und möchte dessen bekannten Ausspruch umwandeln in „Es ist mir egal, wer unter mir US-Präsident ist.“

          „Ich bin der Meinung dass Israel sich an Absprachen, die seine Sicherheit gefährden, nicht gebunden fühlen darf und die militärische Handlungsfreiheit im Libanon und gegen den Iran zwingend aufrechterhalten muss.“

          Das sehe ich ebenso und habe nicht den Eindruck, dass diese Handlungsfreiheit tangiert wird. Die iranischen Söldner Hamas, Hisbollah und Huthi werden Israel weiterhin angreifen und somit hat Israel meiner Einschätzung nach die volle Handlunsfreiheit. Und so lange diese seltsame Uhr im Iran läuft, die anzeigen soll, wann Israel vernichtet ist/wird, erst Recht.

    3. @Gideon Lahav
      Als einen Versager würde ich Nethanjahu nicht bezeichnen. In 17 Jahren Amtszeit hat er sicher nicht alles falsch gemacht und selbstverständlich nicht alles richtig. Die letzten 3 Jahre waren voll mit Ausnahmezuständen. Wer glaubt nach Nethanjahu kommen bessere Zeiten braucht die Geduld des Abwartens, denn
      Bennett, Lapid, Ganz, Eisenkot, sie alle müssen es erst mal besser machen. Ich bin mir nicht sicher, ob die Herausforderer Nethanjahus nicht auch auf Trumps Marionettenspiel aufgesprungen wären. Wenn er sich jetzt Trump in der Libanonfrage widersetzt und seiner Strategie treu bleibt, mit Stärke und eisener Sicherheitspolitik das Überleben Israels zu festigen, hat er noch immer meine Sympathie.
      Wir werden sehen.😉

      1. Schalom, liebe Ella. Gestern veröffentlichte die Jüdische Allgemeine einen Artikel von Naftali Bennett, in dem er sämtliche Fehler Bibis aufzeigte und darlegte, wie er selbst als Premierminister anders gehandelt hätte.
        Anstatt einen langwierigen Krieg zu führen, der sowohl die Bevölkerung als auch die Wirtschaft zermürbt, hätten militärische Konflikte weitaus schneller und mit größerer Intensität ausgetragen werden müssen.

        Ich bin kein Militärexperte, aber diese Strategie der schnellen Entscheidung beruht auf geografischen und demografischen Realitäten: Aufgrund der geringen strategischen Tiefe des Landes und der Abhängigkeit von zivilen Reservisten kann die israelische Wirtschaft und Gesellschaft keinen andauernden Krieg ohne massive Schäden verkraften.

        LG Gideon.

        1. @Gideon Lahav
          Shalom Gideon. Du, Jerusalem und Klaus, ihr habt sicher viel mehr Einblick in die Politik Israels als ich. Danke trotzdem, dass du deinen Standpunkt mit mir teilst. Ich hab den Artikel in der Jüdischen Allgemeinen auch gelesen. Einiges kann ich nachvollziehen. Die Aussage Bennetts, unter seiner Führung wäre das Hamas-Massaker glimpflicher ausgegangen, finde ich wagemutig und selbstüberzogen. Hinterher sagen, ich hätte es besser gemacht, ist einfach. Bennett hat Trump für seine Israel-Politik gelobt. Ja, Nethanjahu hat sich da zu sehr auf Trump eingelassen, andererseits haben beide zusammen auch „erfolgreich“ den Iran geschwächt und ich kann nicht beurteilen, wie das mit den Herausforderern Bibis gelaufen wäre.
          Wie dem auch sei, sieh es mir bitte nach, wenn ich mich am Nethanjahu-Bashing nicht beteilige. Ich wünsche euch aber für euer Land das Beste und das, was Gott für euer Volk in seiner Weisheit zu tun gedenkt.
          Liebe Grüße Ella

          1. Ella, ehrlich gesagt lege ich keinen großen Wert darauf, wie du zu israelischen Politikern stehst. Wichtig ist, dass uns beiden Israel am Herzen liegt.💙🇮🇱

          2. @Gideon Lahav
            Oh,das hast du aber echt schön geschrieben zu Ella. Und ja,euch und auch mir liegt Israel am Herzen! Vielen anderen hier im Forum aber auch!
            Liebe Grüße Manu 🇮🇱🇮🇱🇮🇱🤗🤗

  2. Iran kann sich als Sieger fühlen, das Mollah-Regime geht gestärkt aus dem Konflikt hervor, Pakistan, die Türkei und Katar sind diplomatisch und geopolitisch aufgewertet. Trump hat die iranische Opposition verraten (man erinnert sich : „Haltet durch, wir kommen“), seine Alliierten in den VAE und Oman bruskiert, den saudischen Kronprinzen beleidigt, Hamas und Hezbollah gerettet. Er schickt sich an, Israel fallen zu lassen, damit „das Öl wieder in Strömen fliesst“. Wie sagte Dieter Hildebrandt einmal so schön :“ex oriente jux, petroleum non olet“. Putin und Xi klopfen sich auf die Schenkel, Taiwan wird über kurz oder lang von China besetzt werden, Trump bekommt den Friedensnobelpreis, sonst bombardiert er Oslo. Ich will nicht schreiben, was ich ihm an den Hals wünsche.

    1. Ja genauso…. !
      Verrat an Israel und 85% des iranischen Volkes….
      Aber wen wundert es?

    2. Wie ich in einem anderen Post schon schrieb, wird man Trumps Grab schänden und seine Leiche in den Potomac werfen, wenn die Folgen dieses Verräterdeals sichtbar werden.
      SHALOM

  3. „Der Bogen des Elam/Iran wir zerbrochen werden“, sagt das Wort Gottes.
    Darauf vertraue ich.

    1. Amen. Es sieht gerade sehr unbefriedigend aus, aber das letzte Wort ist noch längst nicht gesprochen. Was wissen wir schon, was im Verborgenen passiert!

  4. Das ist so ein faules Abkommen, etwas anderes ist aber mit den Iranern nicht zu machen. Das Mullah-Regime geht gestärkt seinen Weg, wenn das wirklich unterschrieben wird. Sie bekommen Geld, Sanktionen werden aufgehoben, die 30.000 Toten vom Januar sind vergessen, sie werden ihr Volk weiter drangsalieren, weiter ballistische Raketen und Drohnen produzieren, den Vernichtungsplan gegen Israel nicht aufheben.
    …Das amerikanische Militär werde zu gegebener Zeit, „wenn alles wieder ruhig ist“, das angereicherte Uran, dass unter den Trümmern der angegriffenen Atomanlagen liege, aus dem Land schaffen.“
    Trump glaubt selbst, was er da sagt.
    Mr. Nethanjahu bleiben Sie bitte fest in Ihrem Plan, nicht aus dem Libanon und Gaza rauszugehen. Machen Sie keinen faulen Deal mit Trump über den Libanon, der lässt sie fallen wie eine heiße Kartoffel, er rügt Sie schon jetzt die ganze Zeit.

  5. Was man bisher so liest, hört, sieht gehe ich von einem sehr miesen Deal für Israel und Nah-Ost aus.
    Trumps Deal mit dem Iran sehe ich genauso schlecht, wie den von Obama.
    Aber warten wir mal ab, bis die unterzeichneten Texte vorliegen und wir die Unterschiede zwischen der iranischen und der US Version vergleichen können. Dann gehts noch um die Umsetzung und die Auslegungen durch die Unterschreiber. Und des weiteren, um die eigentlichen wichtigsten Verhandlungspunkte.
    Allein die Zeitspanne der Verhandlungen und die Rücknahme der US-Blockade verschaffen dem Mullah-Regime massive Vorteile.

  6. Trump wirft Israel und die iranische (persische) Bevölkerung vor den Bus. Es ist eine Schande!

  7. Das Abkommen ist ein Desaster für die freie Welt, für Israel und für die Iranische Opposition.
    „Warnung vor falschen Freunden“ (König Salomo), Trump ist ein falscher Freund Israels geworden, im Gegensatz zu früher. Donald Trump denkt immer nur an sich selbst, und für den Moment haben andere das nachsehen. Irgendwann werden auch andere begreifen, dass D. Trump möglichst schnell weg muss, in ein Krankanhaus für Narzismus. Mullahs gewinnen momentan, zu Lasten aller Vernünftigen.

  8. Die Herrscher dieser Welt gehen; unser HERR kommt und mit IHM Frieden, Gerechtigkeit und ewige Freude.

  9. Israel lebt in der 4 – 5 Generation und es wird weiter leben und hoffentlich wieder aufatmen! Trump hatte gute Absichten, doch seit wann schafft es die Großmacht USA innere Verhältnisse eines Landes umzuwerfen? Das klappte noch nie in einer fremden Kultur. Dafür lohnt sich auch der Krieg nicht. Ich vertraue eher dem Mossad als einem Krieg ohne Ende für Israel. Mir gefällt Israel auch besser , wenn es sich verteidigt und nicht angreift, den Rest macht ADONAI. Das funktionoert auch mit Kriegsdienstverweigerern. *SHALOM

  10. Ich glaube, dass das, was wir in letzten Jahren um Israel miterleben „durften“, bereits ansatzweise ein Vorgeschmack darauf ist, worauf der Prophet Joel hinweist. SEIN ❤️ Volk ist noch nicht bereit wieder sein Volk ❤️‍🩹 zu sein.

    ❤️‍🩹🙏❤️

  11. Iran-USA-Deal: Das ist eine Kapitulation des Westens . Ahmad Mansour, FAZ vom 15.06.2026.
    Hat er Recht? Ja.

  12. Niemals wird der Iran das Uran herausrücken. Trump sagte bereits 2020, dass der Iran niemals einen Krieg gewinnt und niemals ein Abkommen verliert. Warum macht er dann dieses Abkommen ? Unbegreiflich. Seine Familie kann sich mit diesem Deal die Taschen füllen. Netanjahu wird ihm nicht gehorchen, aber gewisse Dinge werden es ihm schwer machen. Niemand wird solch einen Kampfgeist und Einsatzbereitschaft und Willen jemals vorweisen können, wie das Netanjahu tut für Israel. Der Iran gibt die Hisbollah nicht auf, auch die Hamas wird weiterhin unterstützt. Trump ist gerade ein Verräter und er weiss das und könnte daran politisch und persönlich zerbrechen. Dennoch hege ich keinen Groll für ihn, sondern bete. Es tut weh, dass die Iraner keine Hilfe bekommen.

    1. JA, der Geist des Antiochus Epiphanes weht im Weissen Haus. Die Hisbollah steht kurz vor dem Zusammenbruch und Trump will sie retten. Die Hamas Verbrecher sind auch noch am Leben. Netanjahus Nachfolger werden diese Probleme erben und nicht in der Lage sein, sie zu lösen. Bibi hat einen schweren Stand. 🙏

  13. Ein Triumph für Iran. Können weiter Frauen ermorden. Schande Staate n, die jetzt wegen Öl mit dem Schurkenstaat Geschäfte machen. Sie lassen Israel fallen.

  14. Ich weiß noch nicht verbindlich, was in der verhandelten Rahmenvereinbarung steht, zumal die mündlichen Aussagen hierzu widersprüchlich sind. Meine Hoffnung ist, dass die geistliche Führung im Iran zu Gunsten der militärischen Leitung entmachtet ist/wurde, womit Iran sich eher in Richtung Militär-Diktatur entwickeln könnte. Das kann vorteilhaft sein, auch für die iranische Bevölkerung. Zumal das irrationale Ziel, Israel zu vernichten, damit in den Hintergrund rücken könnte. Die religiösen Führer geben vor davon auszugehen, dass ihr Mahdi erst dann kommt, wenn Israel vernichtet ist. Militärs ist das vermutlich egal und sie sind somit, hoffe ich, weniger motiviert, Israel anzugreifen und zu vernichten.

    Eine weitere Hoffnung richte ich auf den Konflikt zwischen Sunniten und Schiiten in der dortigen Region. Sollte der Iran (Bekannt: Schiiten) jetzt tatsächlich etwas mehr (?) Macht oder Selbstbewusstsein erlangt haben, auch finanzieller Natur durch die Erhebung von Maut für die Durchfahrt, werden die Sunniten dieses Machtungleichgewicht nicht auf Dauer hinnehmen und zu ihren Gunsten wenden wollen. Wer bietet sich da als Partner an? 😉

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