Überschwemmungen in Israel

Rekordverdächtige Regenfälle in Israel sorgen landesweit für Überschwemmungen. Die Feuerwehr führt dutzende Rettungseinsätze durch. Ein Teil des Sicherheitszauns stürzt aufgrund der Wassermassen ein.
Von Israelnetz
Mann vor Wassermassen gerettet

JERUSALEM (inn) – Nach einer ungewöhnlichen Hitzeperiode ist über Israel in der Nacht zu Dienstag ein Sturm hinweggezogen. Heftige Regenfälle haben vor allem im Norden und Süden des Landes zu Überschwemmungen geführt.

Israelische Medien berichten, dass Einsatzkräfte der Feuerwehr dutzende Menschen vor den Wassermassen retten mussten. Darunter auch einen Mann, der mit seinem Fahrzeug in der Negevwüste unterwegs war. Er kletterte auf das Autodach, um sich zu schützen. An einigen Orten sei das Wasser auf über einen Meter angestiegen, teilte die Feuerwehr mit. Bislang wurden keine Verletzte gemeldet.

In Jerusalem stehen Straßen unter Wasser. Eine Bewohnerin berichtete, sie sei in der Nacht vom Donnergrollen wach geworden. Sie sprach von einem „Gewitter in einer Lautstärke, wie ich es selten gehört habe“.

Betroffen sind auch Siedlungen im Westjordanland. Einsatzkräfte evakuierten in Elkana zehn Bewohner aus ihren überschwemmten Häusern. In Neve Zuf maßen Meteorologen eine Niederschlagsmenge von 128 Litern pro Quadratmeter innerhalb von vier Stunden. Das sei für die Region ein neuer Rekord.

Abschnitt des Sicherheitszauns eingestürzt

Wegen der Regenfälle sind derzeit mehrere Straßen gesperrt. Zudem stürzte aufgrund der Wassermassen ein Teil des Sicherheitszaunes in der Nähe von Hebron ein, berichten israelische Medien. Der Kollaps des Zauns ist für Israel ein Sicherheitsrisiko. Laut dem Verteidigungsministerium sind Polizei und Streitkräfte bereits vor Ort, um die Situation zu regeln. (mw)

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11 Antworten

  1. Leider wirkt sich der Klimawandel weltweit negativ auf das Wetter aus und bringt den natürlichen Wasserkreislauf durcheinander oder verändert diesen zumindest.

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  2. Diese Wassermengen sind schlimm zurzeit in ganz Israel, ein neuer Regenrekord. Alle sollten zuhause bleiben. Aber ich sorge mich auch um die Menschen in Gaza, dort ist die Situation noch schlimmer in Zelten, die davonschwimmen und ohne festen Boden und Dach über dem Kopf.
    „Vater im Himmel, halte deine schützenden Hände über alle betroffenen Menschen in Gaza und Israel.“🙏🎗🇮🇱

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    1. Liebe Ella, die Wasser-und Ablaufrohre , die Israel in grossen Mengen jahrelang in den Gazastreifen geliefert hat, wurden von der Hamas zweckentfremdet , quasi weggestohlen und unterirdisch in grossen Mengen genutzt. Jetzt fehlen sie und die Palästinenser toben. Einmal fehlt Wasser, dann ist es wieder zu viel. Mein Mitleid hierfür suche ich bislang vergebens. Du verstehst schon. Dir eine gesegnete Adventszeit . Der Herr behüte Dich ! 💖💫🎗✨️🙏

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    1. Doch, Albert, auch Israel ist davor nicht gefeit.
      Der Ewige legt nicht extra für Israel einen Schild über das Land, aber er schaut wohl darauf, wie Israel damit umgeht und was es daraus macht, und ob es lebenswichtige Infos aus seinen Erkenntnissen weitergibt an die übrigen Anrainer.
      SHALOM

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      1. Lieber Klaus, beim Auszug Israels aus Ägypten, hat der lebendige Gott zahlreich „einen Schild“ über Israel gelegt – und das ist auch heute noch möglich!
        2.Mose 8ff wird es sehr ausführlich beschrieben. Ja, Gott macht einen Unterschied zwischen seinem Volk, seinen geliebten Kindern – und den anderen Nationen.
        Lieber Gruß Martin

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    2. So ist es, Albert. Klimawandel gibt es nicht. Klima bleibt Klima. Natürlich gibt es Veränderungen, weil Menschen die Luft verpesten, Urwälder roden, Flüsse begradigen, Flussbetten verlegen, Wolken zwingen, abzuregnen…. das treibt der Mensch. Der Mensch verändert und zerstört. Gott ändert sein Klima aber niemals.

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  3. Kinder Gottes wissen, wer für die Naturgewalten zuständig ist. Wer den Früh- oder den Spätregen „sendet“, oder eben auch Wassermengen, die sehr viel zerstören. Für die Welt und die Humanisten ist es eben der Klimawandel, wobei sich hier auch viele Christen anschließen. Gottes Wort ist hier sehr klar, ein Beispiel neben vielen: „Siehe, es wird ein Wetter des Herrn kommen voll Grimm und ein schreckliches Ungewitter auf den Kopf der Gottlosen niedergehen. Und des Herrn Zorn wird nicht ablassen, bis er tue und ausrichte, was er im Sinn hat; zur letzten Zeit werdet ihr es klar erkennen“ (Jer. 23, 19+20).
    Lieber Gruß Martin

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  4. Immer wieder gibt es Superkluge (zu 99% Männer), die es dennoch versuchen, wassergefüllte Wadis überqueren zu müssen. Der hier Abgebildete kann sich freuen, offenbar mit dem Leben davongekommen zu sein… Leider erfahren sonst nichts von dieser Geschichte!
    PS: Sie schreiben: „Betroffen sind auch Siedlungen im Westjordanland. “
    Heißt das, dass arabische Dörfer nicht betroffen waren?

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  5. Nun, für die direkt Betroffenen ist das sicher schlimm. Aber in einer Region, die insgesamt so regenarm ist, ist diese Menge an Wasser auch ein Segen! Möge Gott dem Land Israel noch mehr Regen schenken – möglichst ohne Verletzte oder gar Tote.

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