Überreste von Herzls Großeltern werden nach Israel überführt

Von Israelnetz

Die sterblichen Überreste von Theodor Herzls Großeltern werden aus dem serbischen Belgrad nach Jerusalem überführt. Darüber berichtete die israelische Zeitung „Jerusalem Post“ am Dienstag. In Jerusalem sollen Schimon und Rivka Herzl neben dem Grab ihres Enkels ihre letzte Ruhe finden. Die Umbettung geht auf eine Initiative der Zionistischen Weltorganisation zurück. Theodor Herzl gilt als der Begründer des politischen Zionismus. Auch seine Eltern und zwei seiner drei Kinder sind in Jerusalem bestattet. Das Staatsbegräbnis ist für den 5. August geplant. (mw)

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38 Kommentare

  1. Das Staatsbegräbnis ist für den 5. August geplant. Meine Ehefrau, ich selbst (unser Bischof ist leider bis Mitte August in Rom) werden versuchen dort zu sein. Vielleicht treffen wir dort zum ersten Mal Untertan.

    1. @Alberto
      Ihr seid ja reiselustig. Erst Berlin, jetzt Jerusalem! 😂😂 Wenn ihr noch Zeit habt, könnten wir uns in Stuttgart treffen. 🤗
      Baden-Württemberg ist eine Reise wert.

      1. Hallo Ihr lieben Kommentatoren, ist ja echt ne witzige Seite IN. Da hat man immer was zu lachen, dass muss schon mal sein.

        Weiter viel Freude Euch, lieber Gruß Martin

        1. @Untertan lacht selten, aber wenn er lacht, hat er einen Grund dazu. Gott sieht das und lacht mit.

      2. @Ella
        Ja, unbedingt, liegt günstig, Weinberge, mildes Klima und vor allem kein Wind. Nur ein kleines Problem: die Leute in Bade-Württemberg können wirklich alles außer Deutsch, sagt Ernesto, unser Gärtner, Germanist.

        1. @Alberto
          Ich bin der zwei-sprachige Typ: Hochdeutsch und Schwäbisch. Ich gebe aber Ernesto Recht, die meisten Schwaben können kein Hochdeutsch. Ist bissi schwierig hier. Oder weißt du auf Anhieb was Gsälz ist, Krumbiere oder a Guck? Oder a Muggaseggele, Käpsele und bruddla? Musste ich auch erst lernen. 🤣

        2. Lieber Albert, dafür können wir alles (ausser hochdeutsch). Aber schwäbisch „isch oifach schee!“
          @Ella: schön. Dass jemand aus BaWü hier dabei ist! Meine Frau und ich wohnen in Möglingen (bei Ludwigsburg)
          Grüssle Andreas

  2. Es ist schön, dass die sterblichen Überreste von Theodor Herzels Großeltern nach Jerusalem überführt werden. Auch im Alten Testament heißt es laut Aussage meiner ersten Lehrerin: Lasst mich nicht in fremder Erde liegen.

  3. Herzls Großeltern, die Väter aller Väter der Welt, die Gründer des Judentums, des Zionismus und Gründer des Staates Israel, gehören vom Gott gesegneten Heimat Jerusalem dort für immer zu ruhen! Sie verbleiben für immer ein Teil der Weltgeschehnissen. Am Israel chai! Karin

    1. @Karin
      Die Großeltern von Herzl die Gründer des Judentums? Das Judentum ist 3000 bis 4000 Jahre alt. Eines der ältesten Religionen der Welt. Da irrst du dich,sorry.

      1. Hat sie sicherlich anders gemeint.
        Aber dort in Jerusalem werden sie in geweihtem Boden ruhen, nach jüdischem Ritus . Noch al miskavch beshlum
        SHALOM

  4. An@Manu. Danke mich angesprochen zu haben. Gewiss ist das Judentum 3000 bis 4000 Jahre alt. Nur als ich es schrieb betrachtete ich es in diesem Moment diplomatisch-politisch. Und natürlich kann ich nicht alles wissen wenn auch vieles, meine Kenntnisse beziehe ich aus meinen Lebenserfahrungen, Schullehre und unsrer Intelligenz die aber Mal in Anspruch genommen wird wenn Berichte nicht ganz verständlich oder zu amtlich geschrieben werden. Nicht alles muss jeder verstehen. Ich schätze sehr, Du als nicht Jüdin geboren tust du zum Judentum und Israel stark halten. Und gerade solche schätzt Israel sehr! Aber niemand kann wirklich wissen ob er nicht Jüdische Vorfahrten hat? Die kann man durch DNA feststellen lassen. Dein Vater stammt aus Spanien und gerade dort lebten viele Juden bevor sie nach Mallorca flüchten mussten. Bleibe gesund und zwischen uns, gerne lese ich deine Kommentare. Karin

  5. Staatsbegräbnis?
    Offen gesagt, ä, echt jetzt?
    Wann sind die Großeltern verstorben?

    One

    1. @One
      Diese Frage kann nur unser Bischof beantworten. Er hat auf jede Frage eine Antwort.
      Mitte August ist er wieder da und wir fragen ihn.

    2. @One
      Der Vater 1879 und die Mutter 1888 = 135-140 Jahre her.
      Wie kann man einen Holzsarg heute noch bergen, nachdem er sozusagen mit der Erde so verschmolzen und von den Skeletten nur noch Knochenreste übrig sind.
      Was ist von dem Recht einer ewigen Totenruhe dann noch übrig?
      Noch wichtiger für mich ist jedoch die Frage nach Würde der Toten.
      Hätten sie sich je gewünscht, in dem Augenblick ihrer Exhumierung von allen so gesehen zu werden? Ich glaube nein.

      1. Unsere Brigitte, inzwischen beste Freundin von mir und meiner Ehefrau, könnte Recht haben, wenn Nichtjuden dies machen würden. Unser Freund Henryk M. Broder schreibt: Lasst die toten Juden ruhen – feiert das Leben! WELT 03.08.2018.

      2. Brigitte, in der Regel wird bei Überführungen sterblicher Überreste nach Israel der direkt umgebende Boden mit abgetragen und überführt, denn auch wenn sie in fremder Erde begraben sind, ist der Boden der Grabstelle heilig. Der Zustand der Grabstelle ist unerheblich. Über das, was in Israel mit dem heiligen Boden geschieht muss das Rabbinat entscheiden. So habe ich die Regeln jedenfalls verstanden. Man möge mich korrigieren, wenn ich da falsch liege, damit bin ich nicht so vertraut.
        SHALOM

  6. An@One: Deine Frage ist berechtigt nun wurde geschrieben es geht um die Überführung nach Jerusalem. Ersichtlich, nicht immer muss man alles richtig verstehen der Journalismus ist vielfältig als professionell muss studiert werden. Jetzt lustig: Vor vielen Jahren ging ein Mann durch die Stadt Frankfurt/M und schrie herum: „Heute hat man uns wieder verarcht!“ Eigentlich sind wir glücklich Israelnetz informiert uns wahrheitsgemäß vieles was wir aus den TV Nachrichtn nicht erfahren und wichtig über Israel nicht! LG – Karin

  7. Liebe Kommentatoren, Sie wissen schon, dass Herzl weder an Gott, noch an das Judentum glaubte und der Gott Israels keine Rolle spielen sollte.
    Lieber Gruß Martin

    1. Sie wissen aber wohl auch, daß der Dreyfuss-Prozess ein Umdenken bei ihm bewirkte, oder etwa nicht ? Schwadronieren Sie ihn gefälligst nicht schlechter als er war es passt Ihnen doch nur nicht, daß ein säkularer Ashkenas für diese epochale Entwicklung verantwortlich war und kein Christ, daß er einen der wunden Punkte in Ihren Ansichten verkörpert.

      1. @Klaus, Gleichzeitig war Herzl pragmatisch genug zu wissen, dass er die religiösen Traditionen und den „Glauben der Väter“ als bindendes Glied nutzen musste, um die Brücke zwischen den hochgradig assimilierten Westjuden und den tiefreligiösen, armen Ostjuden zu schlagen.

    2. Und wieder richtet Martin über Menschen. Wissen Sie ob die Großeltern Herzls gläubig waren? Mit welchem Recht richten Sie? Das steht Gott zu, nicht IHNEN!!!!

  8. Lieber Klaus, die meisten Staatsgründer Israels, auch B. Gurion hatten einen sozialistischen und atheistischen Hintergrund, das ist einfach Fakt. Die Bibel hat noch wunderbare Wahrheiten in Petto, wo alle Nationen und die Menschen staunen werden
    Schönes We Ihnen, lieber Gruß Martin

    1. Und dennoch sind sie Juden, denken und empfinden jüdisch. Macht Säkularität einen gläubigen Menschen zum Atheisten? Nein, er vermag nur anders als Sie Religion und Politik sauber zu trennen , DAS ist Fakt.
      Das eine schließt das andere nicht aus, sollte aber auch nicht vermischt werden, sonst kommt das Mittelalter wie im Iran wieder zum Vorschein.

      1. Lieber Klaus, König Jesus wird von Jerusalem aus die Nationen regieren, theokratisch – dann wird Gerechtigkeit herrschen.
        Lieber Gruß Martin

          1. Lieber Klaus ich liebe Juden, ich weiche auch nicht aus. Jesus wird die Nationen von Jerusalem aus regieren, Jesus wird in Gerechtigkeit zum Segen aller Menschen regieren – das wird die Politik sein, die Welt wird staunen.
            Jesaja u. Offenbarung schreiben: „…Denn es wird hinfort kein Unbeschnittener (am Herzen) oder Unreiner zu dir hineingehen…“ Jes. 52,1 + Offenbarung 21,27.
            Jerusalem wird die Stadt der Gerechtigkeit genannt werden – mein Wunsch auch Sie dort zu treffen. Lieber Gruß Martin

    2. @Martin, wieder einmal haben sie keine Ahnung bei das Verhältnis zur Bibel und zur jüdischen Identität.

      Für säkulare Staatsgründer wie Ben-Gurion war die hebräische Bibel (Tanach) kein Buch göttlicher Gesetze, sondern das fundamentale Geschichtsbuch, das Kultur- und Archivdokument des jüdischen Volkes.
      Die Bibel diente ihnen als historischer Beleg für die tiefe, Jahrtausende alte Verbindung des jüdischen Volkes zum Land Israel und rechtfertigte den Anspruch auf eine nationale Heimstätte.

      1. Lieber Gideon, Gottes Wort ist viel mehr als ein historischer Beleg. Die Bibel ist der größte Liebesbeweis Gottes an alle Menschen (Juden und Heiden). Jahwe hat Israel als sein Eigentumsvolk erwählt – WoW!
        Lieber Gruß Martin

        1. @Martin, Im Tanach (Altes Testament) wird an vielen Stellen explizit beschrieben, dass Gott Israel aus allen Völkern als sein besonderes Eigentum (Am Segulah) erwählt hat (zum Beispiel in Fünfte Buch Mose / Deuteronomium 7,6).

          Aus jüdischer Sicht wird diese Erwählung nicht als Überlegenheit verstanden, sondern als eine einzigartige Pflicht und Verantwortung, Gottes Gebote (Mizwot) zu befolgen und ein „Licht für die Völker“ zu sein.

          1. 5.Mose 7,6 „Denn du bist ein heiliges Volk dem Herrn, deinem Gott. Dich hat der Herr, Dein Gott, erwählt zum Volk des Eigentums aus allen Völkern, die auf Erden sind“ Aus Liebe hat er Israel erwähnt, weil ihr das kleinste unter allen Völker, die auf Erden sind. Israel soll auch ein Zeugnisnation für die Herrlichkeit Gottes sein, nicht aus eigener Kraft. Ein Licht für die Nationen können wir nur sein, wenn das Licht der Welt, der Retter Jesus Christus, der Sohn Gottes durch uns leuchtet (mehr und mehr) – niemals aus eigener Kraft.
            Lieber Gruß zu Ihnen Martin

  9. @Untertan
    Was für ein Hintergrund auch immer vorhanden war,Fakt ist,es gibt den Staat Israel. Wenn der Herr das so sehen würde wie Sie,warum existiert er dann? Es ist egal wer ihn gegründet hat. Wichtig ist,es gibt den Staat Israel!
    Viele Grüße Manu

  10. Liebe Manu, ja das ist nicht ganz einfach zu verstehen. Wir werden den Unterschied bald erkennen, ob sozialistisch/atheistische Menschen, ohne Liebe zu Gott Israel gründen, oder ob es der allmächtige Gott selbst in die Hand nimmt. Wir dürfen auch nicht vergessen, dass Israel dem allmächtigen Gott gehört.
    Also es kann nicht egal sein, wer den Staat Israel gründet – im Moment ist es noch der „Jakobs-Staat“, es wird Israel – (Gott kämpft) werden. Da freue ich mich darauf, es wird ganz anders sein.
    Erholsames WE, lieber Gruß nach Berlin, Martin

    1. ER scheint die Wiedergeburt Israels aber zugelassen zu haben, egal von wem, und ER allein entscheidet darüber, was daraus wird.
      Sie, Herr Dobat, kennen IHN weniger als die Einheimischen, und auch Sie wissen nichts über SEINE wahren Absichten, niemand weiß es, was auch immer geschrieben steht.

      1. Lieber Klaus, natürlich hat es Gott zugelassen, sonst gäbe es den Staat Israel nicht. Ich glaube er hat den Staat Jakob zugelassen – Israel kommt erst noch, und das wird dann „only“ durch Gott passieren.
        Lieber Klaus, Ihren zweiten Absatz muss ich nicht kommentieren.
        Lieber Gruß zu Ihnen, Martin
        Ps. Ich schreibe gerne mit Ihnen Klaus!

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