Torhüter Peretz: Bayern München wie eine Familie

Von Israelnetz

Der israelische Fußballer Daniel Peretz fühlt sich nach dem Wechsel von Maccabi Tel Aviv zu Bayern München schon wie in einer Familie. Das sagte der Torhüter am Montag bei seiner offiziellen Vorstellung. Beim 3:1 gegen den FC Augsburg hatte er am Sonntag auf der Tribüne gesessen. Ein israelischer Journalist fragte den 23-jährigen Fußballer nach der Rückennummer 18. Peretz sagte, er habe sie ausgewählt. Im Hebräischen bilden die Buchstaben Jod und Chet die Zahl 18. Umgekehrt heißt das „Chai“, also „Leben“. Deshalb gilt die 18 im Judentum als positive Zahl. Peretz ist der erste israelische Fußballer, den Bayern München verpflichtet hat. (eh)

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4 Antworten

  1. Eigentlich ist es nicht verwunderlich, dass FCB einen Juden in der Mannschaft hat. Der Gründer des Vereins damals war Jude.
    Vom Thema ab. München hat gerade vor der Wahl einen Skandal mit “ Flugblatt“ . Der Inhalt von damals ist absolut untragbar…..durch den Schornstein in Auschwitz…

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  2. Shalom,-Am Israel chai@-Ja das stimmt.Er hies Landauer,es gibt auch einen Film über Ihn. Habe ihn gesehen. Sehr bemerkenswerte Person. Jerusalem

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  3. Es ist sehr zu hoffen, dass Daniel Peretz dem enormen Leistungsdruck des FCB standhält und im israelischen Interesse die zu erwartenden Nachfolgehoffnungen für Manuel Neuer als Nr. 1 erfüllen wird. Ich würde mich sehr freuen.

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  4. Das mit der 18 ist interessant. Ich fürchte nur, dass die genannte Bedeutung „Leben“ weit weniger bekannt ist als die Chiffre für den ersten und achten Buchstaben des Alphabets – A und H als Initialen des Holocaust-Initiators. Die wird gerne von Rechtsextremisten verwendet, von denen einige leider auch Fußball-„Fans“ sind.

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