Siedlung in Samaria wiedererrichtet

Von Israelnetz

Israelische Politiker und Aktivisten haben am Sonntag die Wiedererrichtung der im August 2005 geräumten Siedlung Sa-Nur in Samaria gefeiert. Dort leben vorerst 16 Familien. Zu ihnen gehört der Vorsitzende des Regionalrates Samaria, Jossi Dagan; er ist ein ehemaliger Bewohner von Sa-Nur. Verteidigungsminister Israel Katz und Finanzminister Bezalel Smotritsch sprachen bei der Zeremonie. Die Organisation „Frieden Jetzt“ kritisierte die Wiederbesiedlung als „dumm und böse“. Im März 2023 hatte die Knesset den Abzug aus vier Siedlungen in Nordsamaria wieder aufgehoben. (eh)

Schreiben Sie einen Kommentar

32 Kommentare

  1. Das ist eine der wichtigen Antworten auf den 7. Okt. 23. Die Errichtung jüdischer Siedlungen im ganzen Land.

    76
    1. @Ana
      👍👍👍
      Ihr glänzender Kommentar eröffnet zeitlich und räumlich einen freien Blick auf wichtige Bereiche heutigen politischen Denkens und Handelns im jüdischen Staat Israel. – „Die Errichtung jüdischer Siedlungen im ganzen Land“ – eine der geradezu zwangsläufigen Antworten auf die verbrecherischen Massaker des 07.10.2023.
      ——–
      Die Organisation „Frieden Jetzt“ ist meiner Meinung nach eine Organisation von vorgestern. Aber niemand wird ihren Mitgliedern das Recht der freien Meinungsäußerung verwehren.
      ——–
      OT: Könnten die Araber in der Westbank nach zwei Jahrzehnten eine neue Behörde wählen, wer gewänne diese Wahl? Hieße der Wahlsieger – Hamas?

      75
    1. Aus Dummheit. Weil Sharon meinte, dass man dadurch Frieden bekommt. Zeigt, dass die Formel Land gegen Frieden nicht funktioniert.

      65
    2. @Blub
      Ich hätte es nicht besser sagen können als @Christin. Wegen der gleichen Dummheit mussten Tausende Israelis ihre Wohnungen im Gazastreifen aufgeben. Zum Dank kam der 7.10.23.
      @Ana, Danke. Auch Sie haben Recht.

      48
      1. Okay, wenn die Israelis ihre Häuser sowohl im WJL als auch im Gazastreifen aufgeben mussten, wo waren dann die Bewohner der Gebiete vor der Gründung Israels angesiedelt? Oder kamen die Araber im Nachhinein und die Israelis mussten dann die Gebiete aufgeben?

        7
        1. @Blub
          Ihre Frage soll mich provozieren, schon verstanden. Sie wissen genau, dass in der Region Palästina während der britischen Mandatszeit Araber zusammen mit jüdischen Einwohnern lebten. Wer hat den UN-Teilungsplan von 1947 und die Staatsgründung Israels nicht akzeptiert?
          In Israel zeigt sich, dass sowohl Juden als auch Araber zusammen leben können und das auch wollen.
          Wer nicht mal nur durch einen Zaun getrennt mit Juden nebeneinander leben wollte, zeigten die Gazaner seit 2005 (Land für Frieden) mit Raketen und schließlich am 7.10.23.

          52
          1. Ich stelle hier ganz normale Fragen, wenn Sie sich von Fragen provoziert fühlen, dann denken Sie noch einmal nach.

            „ Sie wissen genau, dass in der Region Palästina während der britischen Mandatszeit Araber zusammen mit jüdischen Einwohnern lebten. “

            Okay, danach mussten die Israelis also Ihre Sachen packen und die Häuser verlassen? Versteh ich das richtig?

            1
        2. @sorry, Blub, sie haben tatsächlich überhaupt keine Ahnung, wobei sie trotzdem mit Kritik an IL nicht sparen. Zur Erinnerung: 2005 s c h e n k t e IL Gaza den Arabern. Land für Frieden. Das war wohl nichts, wie sonstige Gebiete auch. HAMAS übernahm, gewählt von Pals, fortan Terror, Tod, Massaker. Auch Todesurteile am eigenen Volk in Gaza.
          Im WJL, Samaria/Judäa herrscht Abbas. In seinem Gebiet bekämpfen sich bis zum Tod zwei arabische Clans. Dazu noch die Frage? Wo hat er die Milliarden an Hilfsgeldern, die für sein Volk gedacht waren?

          61
          1. Also, ich habe keine Ahnung, nagut. Ich stelle also Fragen, um mein Wissen zu erweitern. Wenn man dann Fragen stellt, wird man dumm angemacht. Warum?

            2
          2. Blub, Sie wollen Antworten. Wir haben hunderte offene Fragen, die Ihnen gestellt wurden. Keine Frage beantworten Sie, bevor Sie Antworten bekommen wollen, arbeiten Sie erst mal Ihren Rückstand ab.

            44
        3. Woher stammten denn die Araber, die die Großgrundbesitzer aus Ägypten, Saudi-Arabien oder dem Jemen für die Bewirtschaftung ihres Besitzes anstellten? Sie selbst wollten ja nicht im staubigen und malariaversuchten Gebiet leben. Na, Blub, eine Idee?

          61
  2. Ich finde es ausgesprochen gut und richtig, die Siedlung Sa-Nur in Samaria wieder zu besiedeln. Judäa und Samaria gehören zum Kernland Israels

    64
    1. @JK
      Meine Ehefrau, Politologin, gibt dir Recht, unser Bischof, Theologe, Ernesto, Gärtner, sind nicht deiner Meinung. Ich stehe dazwischen.

      7
      1. Alberto, einmal die Resolution vom Völkerbund in San Remo (20.04.1920) durchlesen! Was dort steht ist verbindend.

        3
        1. @Michael Bernhard
          Meine Ehefrau zitiert ISRAEL HEUTE , 07. Mai 2025: San-Remo-Konferenz ebnet Weg für modernes Israel . Während das moderne Israel von manchen der Landnahme und des Siedlerkolonialismus beschuldigt wird, geschah 1920 in San Remo genau das Gegenteil.

          14
      2. @AlbertNola
        Ja, also Albert – du solltest schon zu deiner Ehefrau stehen! 😉
        Hör nicht zu sehr auf deinen Gärtner. Ich bin auch Gärtnerin, und ich bin voll mit deiner Frau einverstanden 🙂

        12
    2. Lieber JK, ich halte es für falsch. So falsch, dass es hier gar nicht geschrieben werden darf.
      Es wird den Hass der Feinde Israels noch verstärken, nicht nur bei den direkten Nachbarn.
      Es ist eine Jakobstätigkeit.
      Lieber Gruß Martin

      1
      1. @Untertan
        Sie wissen, dass Sa-Nur im Gebiet C liegt? Trotzdem tue auch ich mich schwer, diese Sache für gut zu halten. 😉

        3
  3. Ich formuliere es einmal so : 2005 hatten die Einwohner von Gaza die Gelegenheit zu zeigen, dass sie einen Staat aufbauen können. Als erstes haben sie alles zerschlagen, was die „Siedler“ dort aufgebaut hatten, namentlich Gewächshäuser, wohl weil zionistische Kartoffeln, Bohnen, Karotten und Salat nicht geniessbar sind. Es hätte ein nahöstliches Liechtenstein, Andorra, San Marino oder Monaco werden können. Es wurde Hamastan.

    42
  4. Das Land gehört JHWH und ER hat es Seinem auserwählten Volk vererbt, anvertraut.
    Für alle Fragenden: Es lohnt sich, das Alte Testament zu lesen! Gottes Wort hat ewige Gültigkeit.

    6
  5. @Blub
    Ich bin sehr irritiert über Ihre Texte. Sie haben von sich behauptet, ein (ehemaliger) Doktorand zu sein. Dann müsste Ihnen bekannt sein, wie fachlich „gearbeitet“ werden muss.

    Kurz zu mir: Ich hatte in meinem Kopf keine Erinnerung (mehr) an Sa-Nur und das Drumherum. Ich habe deshalb recherchiert; unter anderem habe ich den Text gelesen, der im Artikel verlinkt ist, und viele weitere Quellen. Ich bin immer noch nicht so weit, dass ich hier qualifiziert etwas schreiben möchte.

    Warum tun Sie das nicht, sondern stellen Fragen, die man als Suggestiv-Fragen bezeichnen kann? Wissen Sie denn, wo Sa-Nur liegt, welche Städte in der Nähe sind, wann es gegründet wurde und von wem, wovon die „Siedler“ gelebt haben, wie es dazu kam, dass es geräumt wurde, wer vor etwa 100 Jahren in diesem Umfeld lebte etc.? Genau dann könnten Sie Ihre Fragen selbst beantworten.

    Und: Ich glaube Ihnen nicht, dass Sie die Fragen gestellt haben, um Ihr „Wissen zu erweitern“

    43
    1. Leider fehlt mir die Zeit um die gleiche Recherche und Forschung für die Geschichte Israels aufzubringen wie für meine Doktorarbeit.
      Wenn ich eine kurze Recherche im Netz betreibe, wird mir, warum auch immer nur die Seite der Geschichte aufgezeigt, in der Israel die Palästinenser vertreibt, Land und Häuser an sich nimmt. Egal ob über vpn, Inkognito oder sonst wie, damit ich ja nicht in einer Bubble lande.
      Daher stelle ich meine Fragen hier, wohlwissend das auch hier nicht jeder eine neutrale Sicht einnehmen wird. Dennoch, Hoffnung stirbt zuletzt oder? Jemanden aber als Unwissend zu betiteln, gar zu attackieren, weil diese Person Fragen stellt… ja, wie nennt man sowas.

      1
      1. @Blub
        Wieso haben Sie keine Zeit? Sie sind doch hier ständig am Schreiben und Fragen stellen. Arbeiten Sie mal fein an Ihrer Doktorarbeit. Doktor für was?

        29
      2. @Blub
        Seltsam. Die Fragen, die ich in dem Post an Sie stellte, konnte ich in etwa 10 Minuten finden.

        „Wenn ich eine kurze Recherche im Netz betreibe, wird mir, warum auch immer nur die Seite der Geschichte aufgezeigt, in der Israel die Palästinenser vertreibt, Land und Häuser an sich nimmt“ Sie wissen, dass die Art der Frage Einfluss auf die Antwort hat? Machen Sie mal Duckduck-ai auf und fragen Sie: „Wurden Israelis von Arabern vertrieben?“ Dann fragen Sie dasselbe andersherum. Und schon haben Sie in Kurzfassung einen Überblick, der Ihnen zeigt, dass es nicht nur die eine Seite gibt.

        Deshalb: Nach wie vor glaube ich Ihnen nicht, dass Sie „nur Fragen stellen“, um Ihr „Wissen zu erweitern“. Dafür sind Ihre Fragen nicht neutral genug und Ihre Formulierung „attackieren, weil diese Person Fragen stellt… ja, wie nennt man sowas.“ zeigt das nur zu deutlich.

        39
  6. An@Christin: Jawohl eine Dummheit, Sharon sollte später vor Gericht gestellt werden, fiel er aber ins Koma, starb im Krankenhaus. Eben das sind die irreparablen Schäden, bzw. die geschlossenen Brücken die dann nicht mehr gut gemacht werden können. Das soll zwischen uns im Forum nicht passieren, jeder hat seine Meinung das seine Freiheit ist, die aber nicht immer der Tatsachen entsprechen. Nun sich zu irren ist menschlich, auch mir ist es passiert durch meine Illusion nur das Gute von meinem Nächsten erwartend. Oft wurde ich enttäuscht. An alle liebe Grüße – Karin

    7
  7. An@Blub: Es ist niemanden Angelegenheit an welcher Doktorarbeit du fein arbeitest! Es ist eine schwere Arbeit. Wir alle bemühen uns etwas zu erreichen was wir wollen. Was für einen Titel wir auch erreichen, wichtig ist wir verbleiben normale Menschen mit einem liebeswerten Umgang zu unsren Mitmenschen. Nur so verbleibt Frieden in jeder Gesellschaft und in der Welt. Karin

    1
  8. Richtig gemacht! Brücken zu schließen soll man nicht, könnten einen irreparablen Schaden zwischen Menschen anrichten. Später sie schlichten zu wollen kann es zu spät werden weil das Wort – zu spät – keine Rückkuppelung hat. Liebe Grüße – Karin

    1

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahren Sie mehr darüber, wie Ihre Kommentardaten verarbeitet werden.

Israelnetz-App installieren
und nichts mehr verpassen

So geht's:

1.  Auf „Teilen“ tippen
2. „Zum Home-Bildschirm“ wählen