Sieben Wolken der Herrlichkeit
Nach dem Versöhnungstag beginnt in Israel ein geschäftiges Treiben. Juden errichten Laubhütten – und halten sich dabei an bestimmte Regeln.
„Nötig wie die Luft zum Atmen“
Mehrere israelische Verlage präsentieren sich in diesem Jahr auf der Frankfurter Buchmesse. Ein Fonds soll ausländischen Verlegern die Entscheidung erleichtern, aus dem Hebräischen übersetzte Literatur zu veröffentlichen.
„Nie wieder“ – der Gratismut kostet nun
Man kann „Nie wieder“ auf Plakate drucken. Man kann es auf Gedenkveranstaltungen beschwören. Und man kann es in Reden vor jüdischen Gemeinden versprechen. In Berlin wird sich nun zeigen, ob es mehr als eine politische Floskel ist. Ein Kommentar
Wenn Berlin Antisemitismus einfach neu definiert
Die Linke lehnt die IHRA-Definition zum Antisemitismus ab. Wenn sie in Berlin eine Regierung bildet, könnte die Verwaltung Judenhass künftig mit anderen Augen sehen. Ein Gastkommentar von Michail Kantor
Komplexe Aktion: Transport eines antiken Tauchbades
Wegen Bauarbeiten wird ein rituelles Tauchbad aus der Antike in eine Lagerhalle transportiert. Die Aktion lässt selbst bei einem altgedienten Konservator der Altertumsbehörde den Adrenalinspiegel steigen.
Israelische Politiker widersprechen Macron
Frankreichs Präsident Macron behauptet bei der UN-Generaldebatte, die Hamas sei nie im Westjordanland aktiv gewesen. Der israelische Premier Netanjahu spricht von einer „grotesken Absurdität“.
Amerikas Juden wählen weiterhin demokratisch
Zwei Monate vor den Zwischenwahlen zeigt eine Umfrage, dass die Mehrheit der jüdischen Wähler in den USA die Demokraten unterstützen will. Ihre Verbundenheit mit Israel bleibt stark. Zugleich lehnt eine Mehrheit die israelische Politik ab.
Kein Schach an Jom Kippur: Technische Niederlagen für israelische Teams
Vor der Schach-Olympiade beantragt der israelische Verband, keine Partien am Jom Kippur spielen zu müssen. Doch die Zusage wird nicht eingehalten, und Israel kassiert technische Niederlagen.
Wenn Berlin sich nicht mehr wie Heimat anfühlt
In großen Teilen der Bevölkerung in der deutschen Hauptstadt ist eine Spielart des Antisemitismus wieder gesellschaftsfähig geworden. Gedanken von Michail Kantor nach der Berliner Wahl
Bußgebete an der Klagemauer
Etwa 150.000 Menschen kommen am letzten Tag vor Jom Kippur zu den „Slichot“ an der Klagemauer zusammen. Ein Großteil der Gebete gründet sich auf Bibelstellen.
Wenn für Milchprodukte keine Kuh nötig ist
Milchprodukte ohne Tierleid und Folgen für die Umwelt: Wissenschaftler in Jerusalem bringen Pflanzen dazu, ein Milcheiweiß herzustellen.
Das Schicksal wird besiegelt
Am Versöhnungstag Jom Kippur, der am Sonntagabend beginnt, steht Vergebung im Mittelpunkt. Nach jüdischer Auffassung legt G´tt fest, wer im Buch des Lebens steht.
Vermittlung durch Likud-Politiker Kara: Israeli aus irakischer Haft freigelassen

Ein Israeli erschießt einen Taxifahrer, der ihn dem IS ausliefern will. Jahrelang wird er im Irak festgehalten. Auch dank der Vermittlung eines drusisch-israelischen Politikers kommt er frei.
Israel und Marokko wollen Botschafter austauschen
Auf der Grundlage der Abraham-Abkommen haben Israel und Marokko diplomatisch zueinander gefunden. Nun wollen sie die Beziehungen weiter stärken.
Amnesty benennt „Architekten von Gräueltaten“ im Iran
Vor vier Jahren entzündeten sich Anti-Regierungs-Proteste im Iran am Tod einer jungen Frau in Polizeigewahrsam. Die Menschenrechtsorganisation Amnesty International hat die blutige Niederschlagung der Proteste unter die Lupe genommen.