Wenn Sprache Heimat wird
Die „Suryoye“ gehören zu den ältesten christlichen Gemeinschaften des Nahen Ostens. In Deutschland ringen sie darum, Sprache, Erinnerung und Glauben zu bewahren – ohne sich von der Gesellschaft abzuschotten.
Wie weit darf die religiöse Ausnahme gehen?

Israel ringt um die Frage, wie es gleichzeitig ein jüdischer und ein demokratischer Staat sein kann. Ultra-Orthodoxe fordern für sich das Recht auf Ausnahmen, etwa beim Wehrdienst. Eine kommentierende Analyse von Francis Moritz
Antisemitische Inhalte im Zuge der Bildungsreform entfernt
Schulbücher in Saudi-Arabien fördern zunehmend Toleranz und Respekt gegenüber Nicht-Muslimen. Eine Studie weist auf Verbesserungen und Entwicklungspotenziale in dem Lehrmaterial hin.
Deutschlands neuer Botschafter in Israel
Alexander Graf Lambsdorff ist der neue Vertreter der Bundesregierung in Tel Aviv. Der 59-Jährige ist ein Israel-Kenner und bringt viel politische und diplomatische Erfahrung mit. Er tritt die Nachfolge von Steffen Seibert an.
Tausende Kreative und Wissenschaftler stellen sich gegen Genozid-Vorwurf
Israel wird des Genozids beschuldigt. Tausende Unterzeichner sehen darin eine Lüge und weisen den Vorwurf zurück. Die Beschuldigung fördere Antisemitismus.
Jüdischer Terror: Lange Haftstrafe nach Tod einer Palästinenserin

Bei einem Angriff auf ein palästinensisches Fahrzeug stirbt eine Mutter von neun Kindern. Acht Jahre später schickt ein israelisches Gericht den Täter für lange Zeit ins Gefängnis. Der Israeli beteuert nach wie vor seine Unschuld.
Das Europäische Parlament und der Tanz der sieben Schleier
Sollte das Europäische Parlament das Forum für muslimische Jugendorganisationen tatsächlich ausschließen, wäre das ein bedeutender Schritt. Doch bislang mangelt es an Transparenz, wie Francis Moritz beobachtet.
Ein „König“ und ein Priesteraspirant: 38 Parteien kandidieren

Bis zum Ablauf der Bewerbungsfrist lassen sich 38 Parteien für die Knessetwahlen registrieren. Ein Kandidat erscheint im Königsgewand.
Politik der selektiven Wahrnehmung
Mit dem Siedlungsboykott gießt die britische Regierung selektive Empörung in Politik. London bedient damit eine Tradition. Ein Kommentar
Großbritannien und weitere Länder boykottieren Siedlungsprodukte
Die britische Regierung will die „Zwei-Staaten-Lösung“ retten und verkündet einen Siedlungsboykott. Andere Länder schließen sich an. Israel ergreift Gegenmaßnahmen.
Israelischer Konzern Rafael will in Osnabrück produzieren
In Osnabrück sollen Teile des israelischen Raketenabwehrsystems entstehen – in einem Volkswagen-Werk. Kommt der Verkauf zustande, bleiben viele Arbeitsplätze erhalten. Niedersachsens Ministerpräsident Lies spricht von einer Chance für die Stadt.
Botschaft des Inselstaates Nauru in Jerusalem eröffnet
Als drittes Land der Südpazifik-Region eröffnet der Inselstaat Nauru eine Botschaft in Jerusalem. Der israelische Außenminister sieht eine Gemeinsamkeit bei der Namensgebung für die beiden Staaten.
Ein Gespräch, mitgehört in einem Café in Tel Aviv
Ein ultra-orthodoxer und ein säkularer Jude unterhalten sich in einem Tel Aviver Café. Themen sind die Wehrpflicht, Israels jüdischer Charakter und Demokratie. Von Francis Moritz
Werbekampagne mit Israeli: Boykott-Aufrufe gegen Adidas
Ein Israeli beteiligt sich an einer Adidas-Werbekampagne für Amputierte. Da er sein Bein als Soldat verlor und Palästinenser nicht berücksicht werden, gibt es Boykott-Aufrufe.
Oberster Gerichtshof kritisiert Umgang mit Siedlergewalt
Die Armee muss nach einem Urteil des Obersten Gerichtshofes sicherstellen, dass vertriebene Palästinenser in ihre Häuser zurückkehren können. Israel will indes verstärkt gegen Außenposten vorgehen.