Zwischen Lobpreis, Leid und Identitätsfragen

Israelis, Deutsche, Schweizer und Palästinenser. Sie alle waren Teil des sechsten Israelkongresses in Schwäbisch Gmünd. Mit dabei: viele berührende Geschichten, fachliche Expertise und auch die Frage danach, wem das Land Israel gehört.
Israelischer Schüler bei Explosion von Hisbollah-Geschoss getötet
Tragisches Ende einer Wanderung in Nordisrael: Schüler entdecken ein Hisbollah-Geschoss. Es explodiert, und ein 13-Jähriger erleidet tödliche Verletzungen.
Sechs Helden erhalten Präsidenten-Medaille
Für die Rettung von 174 Menschen auf dem Flug von Dubai nach Tel Aviv ehrt Israels Präsident sechs Menschen. Dem indischen Piloten schickt der Staatschef einen Brief.
Friedenspreisträger: Deutschland muss Verbrechen in Gaza benennen
Philippe Sands nimmt in Frankfurt den Friedenspreis des Deutschen Buchhandels entgegen. In seiner Dankesrede lobt der Jurist und Autor die deutsche Aufarbeitung des Nationalsozialismus, gleichzeitig kritisiert er das Schweigen zum Verhalten Israels.
Israel-Kritikerin Pillay erhält Friedensnobelpreis
Der Friedensnobelpreis geht in diesem Jahr an die Südafrikanerin Pillay. Das Komitee will damit ihren Einsatz für internationales Recht würdigen. Die Juristin gilt als unerbittliche Israel-Kritikerin.
Jüdin gab sich jahrelang als Palästinenserin aus
Eine Pro-„Palästina“- und Antirassismus-Aktivistin in den USA lässt ihr Umfeld in dem Glauben, tunesisch-palästinensische Wurzeln zu haben. Tatsächlich ist
die jüdische Lehrerin mit Siedlern im Westjordanland verwandt.
Positiv über Israel und seine Zukunft sprechen
Auf dem Israelkongress in Schwäbisch Gmünd plädiert Bürgermeister Baron für positive Äußerungen über Israels Zukunft. Eine Überlebende des Massakers vom 7. Oktober und ein Reservist erzählen von ihren Erlebnissen.
Dobrindt: Israel hat Recht und Pflicht, sich zu verteidigen
Am dritten Jahrestag des Hamas-Überfalls versichert der Bundesinnenminister Israel die Solidarität Deutschlands. Beim zentralen Gedenken in Berlin hält Dobrindt eine streckenweise emotionale Rede.
UNRWA: Nach den Reformen bleibt die Vertrauensfrage

Zwei Jahre nach dem Colonna-Bericht erklärt die UNRWA, ihre Mechanismen zur Wahrung der Neutralität erheblich verstärkt zu haben. „UN Watch“ stellt jedoch das tatsächliche Ausmaß dieser Reformen infrage. Eine Analyse von Francis Moritz
Merz: „Deutschland steht fest an der Seite Israels“
Drei Jahre nach dem Hamas-Überfall auf Israel verspricht Bundeskanzler Merz dem jüdischen Staat festen Beistand. Zentralratspräsident Schuster fordert eine Änderung des Strafrechts mit Bezug auf Antisemitismus.
Israelis demonstrieren für Untersuchungsausschuss
Landesweit treffen sich Angehörige von Opfern des 7. Oktobers, um gegen die Regierung zu demonstrieren – auch vor der Knesset. Sie fordern einen Untersuchungsausschuss und hoffen auf die Neuwahlen.
Die meisten Israelis sehen Deutschland als größten Freund in Europa
Deutschland genießt einen guten Ruf bei den Israelis. Das Ansehen der Europäischen Union nimmt laut einer Umfrage hingegen Schaden. Die Teilnehmer äußerten sich auch zur AfD.
Multiples Sicherheitsversagen
Aus Ermittlerkreisen werden weitere Details zum Co-Piloten der FlyDubai-Maschine bekannt. Israel überprüft indes die eigenen Sicherheitsbestimmungen für internationale Flüge.
Der Anschlag, der keiner sein darf
Flug FZ1073 und die Frage: Warum glauben manche lieber an eine Mossad-Verschwörung als an das, was saudische und emiratische Ermittler herausgefunden haben? Ein Gastkommentar von Michail Kantor
Fotobuch mit „Liebe zu Jerusalem“
Jerusalem ist ein internationaler Schmelztiegel von Menschen aus vielen verschiedenen Kulturen. Das kann man gut auf den Fotos des israelischen Straßenfotografen Sharon Gabay sehen, der selbst aus Jerusalem stammt.