Polizei erlaubt Tempelberg-Besuch mit Siddur 

Von Israelnetz

Jüdische Gläubige haben am Sonntag ein rituelles Gebet auf dem Tempelberg durchgeführt, obwohl Nicht-Muslimen das Beten an dieser Stätte laut Status quo verboten ist. Sie durften die Stätte mit Gebetsbüchern betreten, ohne dass die Polizei sie daran hinderte. Der Ort ist häufig Schauplatz für politische und religiöse Spannungen. In der Vergangenheit spitzten sie sich weiter zu, da Polizeiminister Itamar Ben-Gvir die Vereinbarung wiederholt in Frage stellte. Der Tempelberg ist der drittheiligste Ort des Islams und der heiligste Ort des Judentums. (mw)

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28 Kommentare

  1. Itamar Ben-Gvir :“Die israelische Regierung, deren Mitglied ich bin, wird sich einer Organisation schändlicher Mörder nicht unterordnen. Der Tempelberg steht allen offen und die Hamas soll nicht glaubten, ihre Drohungen könnten mich abschrecken.“ Tageschau 03.01.2023. Kann man dem widersprechen? Nein.

  2. Mal eine vielleicht blöde Frage, sorry: Ist es Arabern verboten an der Klagemauer zu beten?
    Was ist daran schlimm, wenn Juden einfach auf dem Tempelberg beten? Ich träume von Nationen, die alle dort sein, singen und beten dürfen (naiv, ich weiß). Was Ben Gvir allerdings mit Schwenken der Fahne und provokanten Slogans macht, stößt mich ab. Kann der sich nicht mal zum Wohle aller einfach mal zurückhalten?

    1. @ Ella, Sie meinen aber sicher nicht, dass jede Religion, dort interreligiös zu seinem Gott beten und singen soll?
      Lieber Gruß Martin

      1. @Untertan
        Wenn, nur die katholische mit unserem Bischof, er kann wunderbar vorsingen, er hat eine tolle Stimmen, wir singen alle mit, mit Tränen in den Augen.

      2. @Untertan
        Nicht unter den gegebenen Umständen und nicht „zusammen“, denn ich glaube an die Dreieinigkeit Gottes, den der Islam u.a. ablehnen.
        Aber wenn Jesus wiederkommt, beugt sich alle Welt vor ihm. Und dann:
        „Sie alle sollen eins sein, genauso wie du, Vater, mit mir eins bist. So wie du in mir bist und ich in dir bin, sollen auch sie in uns fest miteinander verbunden sein. Dann wird die Welt glauben, dass du mich gesandt hast.“(Joh.17,21) Lg Ella

        1. Liebe Ella, ja die Welt wird sich vor Jesus verbeugen. „Gott hat seinen Sohn hoch erhöht und hat ihm einen Namen gegeben, der über alle Namen ist, dass in dem Namen Jesu sich beugen sollen aller derer Knie, die im Himmel und auf Erden und unter der Erde sind, und alle Zungen bekennen sollen, dass Jesus Christus der Herr ist, zur Ehre Gottes des Vaters“ (Phil. 2.9ff). Es wird bestimmt keine interreligiöse Veranstaltung, buddistischen Mönchen oder anderen Religionen geben.
          Lieber Gruß Martin

    2. Ella @ Niemand wird an der Klagemauer nach seiner Religion befragt. Natürlich wird erwartet, dass man sich respektvoll benimmt. Ich habe selbst dort einen buddistischen Mönch gesehen in der traditionellen Kluft. Er hat sich sehr angeregt mit einem Rabbiner unterhalten. So soll es sein unter Menschen guten Willens.

      1. Richtig, auch Lionel Messi hat an der Kotel gebetet und Bitten um Segen in die Mauerspalten gesteckt.
        SHALOM

      2. @Antonia
        Danke für deine Antwort. 👍🏻Im Prinzip dachte ich so auch, ich war ja auch schon einige Male an der Kotel und habe viele verschiedene Nationen angetroffen.
        Super dein Scherz auch aus Arika mit einem wahren Unterton. Ich musste trotzdem lachen. 🤗

        1. Ich habe gelesen, dass sich die israelische Frauenrechts-Organisation „Women of the Wall“ (WoW) seit Jahrzehnten mit der Orthodoxie (bis hin zum Obersten Gericht) darum streitet, am gesamten Bereich der Klagemauer zu beten, den Tallit zu tragen und gemeinsam aus der Tora zu lesen.

          Wie sieht es damit aktuell aus?

  3. Bin Salman, Saudi Arabien, sagte, Jerusalem hätte keine Bedeutung für wahre Muslime. Es wären Mekka und Medina, wo das Grab des Propheten sich befindet. Der Tempelberg, wo unsere beiden Tempel standen, ist für mich heidnisch geworden. Oder glaubt wer, dass Mohammed mit seinem Pferd von dort gen Himmel ritt? Er liegt im Grab in Medina. Ben Gvir- geht garnicht. Er provoziert und Jordanien auch, die leider seit 1967 die Aufsicht haben. Nicht im Besitz, wie Erdowahn das gerne hätte. Sorry, Teile der Menschheit sind irre im Kopf, wenn es um Jerusalem, um Israel geht. Shalom. Am Israel chai

    1. (Sach 12,2 Bibel)

      Hier wird gesagt, dass Jerusalem im Zentrum des Weltkonflikts stehen wird. Heute ist es ja schon so, dass alle Nationen zur Jerusalem-Frage Stellung nehmen müssen. Schon die Frage, ob die Botschaft in Tel Aviv oder in Jerusalem liegt, stellt die Frage: Ist Jerusalem die Hauptstadt der Juden oder nicht? Die ganze Welt ist herausgefordert, zu dieser Frage Stellung zu beziehen.
      Die gesamte muslimische Welt mit etwa 1,5 Milliarden Menschen beansprucht Jerusalem als drittwichtigste Stadt des Islam, nach Mekka und Medina. Deshalb haben sich viele Terrororganisationen gebildet, die sich – wie sie sagen – für die Befreiung Jerusalems einsetzen. Sie sind regelrecht besessen von Jerusalem.
      Gott sagt hier: „Ich mache Jerusalem zu einer Taumelschale für alle Völker ringsum.“ Eine Taumelschale ist eine Schale mit Alkohol. Wer zu viel davon trinkt, verliert seine Selbstkontrolle und sein Denkvermögen. Gott sagt also, dass Jerusalem das Denken der Völker ringsum völlig verwirren wird.
      Das erleben wir seit Jahrzehnten. Der Konflikt im Nahen Osten spitzt sich zu und fokussiert sich auf die Frage Jerusalems. Die islamische Welt ist im Denken regelrecht verrückt, wenn es um Jerusalem geht. Das wurde hier schon 520 vor Christus geschrieben, und wir sehen die Erfüllung.

      Ausschnitt von Roger Liebi

      1. Hallo Daniel, danke. Ich kenne diese Worte von Dr.Roger Liebi auch. Das ist dann die letzte Auseinandersetzung, der letzte Ansturm zwischen Christus und Belial. Wer soll die Erde besitzen ? Wem soll sie zu Füssen gelegt werden ? Gott wird im Endgericht diese rebellischen , gottfeindlichen Völker schlagen. Ihre Niederlage wird dann eine Endgültige sein. Der bedrängte treue und gläubige Überrest wird die Gnade und Durchhilfe Gottes erfahren. Niemand kann ungestraft gegen Gottes Volk angehen. Die Frage ist :: Wo stehen wir zeitlich ? Wann wird das geschehen ?

        1. @Marita
          Diese Fragen kann nur unser Bischof beantworten. Er ist noch in Rom, aber er wird sich bald bei dir und deinem Ehemann melden.

  4. Nein, Ella, kann Ben Gvir nicht, er war schon in seiner Jugend ein notorischer Unruhestifter.
    Leute wie er bringen Israel erfolgreicher in Verruf, als es jede Verschwörungslegende fertig brächte .
    Über alles kann man verhandeln ,aber nicht mit DEM DA !!!
    SHALOM

  5. Ich hab am Wochenende gelesen, dass es sich um eine Testphase handelt, nicht um die generelle Erlaubnis für Juden, mit Gebetsbüchern zu beten.

    Ich hoffe, die generelle Erlaubnis kommt bald. Es geht nicht an, dass Israel den Tempelberg erobert und dann den Jordaniern die Aufsicht überträgt, als sei nicht dabei! Man hat ja lange genug gesehen, wie die israelische Polizei mit Juden umging, die auf dem Tempelberg ein Gebet sprachen! Das war und ist inakzeptabel!

    Wird Jeruschalajim („Jerusalem“) im Koran überhaupt erwähnt?

    Der islamische „Prophet“ Mohammad war wohl kaum in Jeruschalajim…

    Und selbst wenn Jeruschalajim im Koran erwähnt wird, dann bestimmt nicht so oft wie in der Bibel!

      1. @Ludovico
        Welche Aktion genau? Ich kann mich an eine Diskussion hier von Ihnen und mich erinnern (eine der ersten), da fragten Sie mich selbst, was dagegen einzuwenden wäre, wenn Juden und Muslime auf dem Tempelberg beten würden, es wäre doch der selbe Gott. Haben Sie Ihre Meinung geändert? Ich nicht, denn es ist nicht der selbe Gott! Aber was ist am Beten Unfrieden für Sie?

      2. Ihr Kommentar zeigt nur, dass Apartheid gegen Juden für Sie in Ordnung ist. Oder wie nennen Sie es, wenn man Juden untersagt auf dem Tempelberg zu beten?

      3. Ludovico @ oh nein, wie schrecklich, Juden beten auf dem Tempelberg ! Da fällt mir ein Scherz aus Südafrika zur Zeit der (da wiklich existierenden) Apartheid ein : ein schwarzer Mann will in eine für Weisse reservierte Kirche gehen. Der Pastor hält ihn auf, was fällt Dir ein ? Ich soll den Boden hier wischen, antwortet der Mann. Ok, sagt der Pastor, aber wehe, wenn ich Dich beim Beten erwische….

    1. Nein, im Koran wird nur eine ferne Stsdt erwähnt, nicht Jerusalem, Frau Neubert.
      Es wird einfach reininterprätiert. Shalom.

  6. Nein, Frau Neubert, Jerusalem wird im Koran nicht namentlich erwähnt, nur indirekt durch den Namen ,,al aqsa“, die fernste Moschee .
    SHALOM

  7. Ich frage mich, wo wird eigentlich der dritte Tempel gebaut?
    Wird er auf dem Tempelberg wieder aufgebaut, wo er eigentlich wieder sein sollte.
    Warum ist die Al Aqsa Moschee nicht in Jordanien, oder in einem anderen Arabisches Land gebaut worden?
    Für mich ist es immer noch eine Machtdemonstration, gegen das jüdische Volk.
    Ich hoffe Gott Jesus Christus und der Heilige Geist wird bald kommen und diesen Krieg beenden. Lg und ein herzliches Shalom eure Christine

    1. @Christine Weibel
      Sehen Sie mal im Internet auf „Temple Institute“. Dort werden verschiedene Variationen vorgestellt.

      1. @Manu
        Herzlichen Dank für die Tipps.
        Ich habe etwas sehr interessantes gefunden: Kingcomments/ Hesekiel
        Hesekiel 40 „ Die Herrlichkeit Gottes“
        Dort habe ich auch erfahren, wie der Tempel aufgebaut wurde, oder wird.
        Ich war einmal auf dem Ölberg und sah das goldene Tor, dass einmal Jesus durch gehen wird. Jerusalem ist eine wunderschöne Stadt und hat eine Uralte Geschichte, die heute noch lebendig ist.
        Gottesheilige Land ist so kraftvoll und wunderschön, dass muss einfach zur Ruhe kommen und endlich Frieden finden. Lg Christine und ein herzliches Shalom

        1. Liebe Christine,
          ja, die Muslime haben das Goldene Tor auf dem Ölberg zugemauert, im Glauben, das hindere Jesus am Wiederkommen. Sie wissen nicht, wie allmächtig unser König Jesus ist.
          Liebe Grüße Ella und Shalom!

  8. Der Islam als letztes Märchen fordert am meisten.
    Diese Menschenfeindliche Ideologie gehört verboten

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