Vor der Knesset können sich israelische Bürger Luft machen. Am Donnerstag tat das eine Gruppe von Demonstranten, die Haltung gegen das Gewalt-Problem in der arabischen Gesellschaft zeigt.

Vor der Knesset können sich israelische Bürger Luft machen. Am Donnerstag tat das eine Gruppe von Demonstranten, die Haltung gegen das Gewalt-Problem in der arabischen Gesellschaft zeigt.

Israelische Araber demonstrieren wegen krimineller Gewalt

Die arabischen Demonstranten vor der Knesset am Donnerstag fühlen sich beim Kampf gegen das organisierte Verbrechen von der Polizei allein gelassen. Sie wünschen sich von offiziellen Stellen mehr Hilfe.

JERUSALEM (inn) – Israelische Araber haben am Donnerstag vor der Knesset wegen grassierender Gewalt und Morden in der arabischen Bevölkerung demonstriert. Die Protestierer machten laut der Tageszeitung „Yediot Aharonot“ vorher einen Autokorso von Wadi Ara zum Knesset-Gebäude in Jerusalem. Auf ihren Schildern stand unter anderem: „Tod den Arabern ist nicht ein Slogan, sondern Fakt“ und „Beschwerden bringen dich um“.

„Wir stehen in keiner Verbindung mit einer Organisation. Wir haben uns entschieden, mit dem Kampf gegen das Morden und die Verbrechen in der arabischen Gesellschaft einzustehen“, sagte der Demonstrant Aschraf gegenüber Journalisten. „Wir haben es satt, mit den Morden leben zu müssen, ohne dass sich jemand um dieses Phänomen kümmert, das unsere Familien zerstört.“ Die Demonstranten wollen mit dem Protest vor allem die Aufmerksamkeit der Polizei auf die Problematik lenken.

„Die Situation erfordert konkrete Aktionen, um diejenigen unter Druck zu setzen, die dafür verantwortlich sind“, sagte der Demonstrant Madschdi Watd mit Bezug auf das organisierte Verbrechen. Vor wenigen Tagen gab es erst wieder einen Vorfall in der Stadt Umm el-Fahm. Ein Mädchen wurde bei Schüssen auf ein Haus von Schrapnellsplittern beim Fastenbrechen im Ramadan verletzt.

Von: mm

Sie können sich über Disqus, Facebook, Twitter oder Google+ anmelden um zu kommentieren. Bitte geben Sie einen Namen ein, unter dem Ihr Kommentar veröffentlicht wird, und eine E-Mail-Adresse. Die E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Wir behalten uns vor, Kommentare zu löschen, die unsachliche Formulierungen oder externe Links enthalten. Bitte achten Sie auch darauf, dass wir Beiträge mit mehr als 1.600 Zeichen nicht veröffentlichen. Mit Abgabe des Kommentars erkennen Sie die Nutzungs- bedingungen an.

Datenschutz
Die Technik der Kommentarfunktion "DISQUS" wird von einem externen Unternehmen, der Big Head Labs, Inc., San Francisco/USA., zur Verfügung gestellt. Weitere Informationen, insbesondere darüber, ob und wie personenbezogene Daten erhoben und verarbeitet werden, finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.

Moderation
Die Moderation der Kommentare liegt allein beim Christlichen Medienverbund KEP e.V. Allgemein gilt: Kritische Kommentare und Diskussionen sind willkommen, Beschimpfungen / Beleidigungen hingegen werden entfernt. Wie wir moderieren, erklären wir in den Nutzungsbedingungen.

comments powered by Disqus

Israelnetz Newsletter

Lesen Sie die Nachrichten werktäglich auf Ihrem Bildschirm.