Katz rief die Palästinenser dazu auf, Hetze gegen Israel zu beenden

Katz rief die Palästinenser dazu auf, Hetze gegen Israel zu beenden

Katz: Niemand kann Juden von Jerusalem trennen

Da in Israel die Regierungsbildung ansteht, hat Premier Netanjahu Außenminister Katz zur UN-Vollversammlung nach New York geschickt. Der forderte dort die Palästinenser auf, Hetze gegen Israel zu beenden. Palästinenserpräsident Abbas erneuert eine alte Androhung.

NEW YORK (inn) – Der israelische Außenminister Israel Katz hat die Länder aufgefordert, Jerusalem als israelische Hauptstadt anzuerkennen. Bei seiner Rede vor der UN-Vollversammlung in New York dankte er am Donnerstag US-Präsident Donald Trump für diesen Schritt: „Niemand kann das jüdische Volk von unserem historischen Heimatland trennen, und niemand kann uns von Jerusalem trennen, unserer ewigen Hauptstadt.“

Ursprünglich sollte der israelische Premier Benjamin Netanjahu, wie schon in den Jahren zuvor, die Rede halten. Aufgrund der Beratungen infolge der Knessetwahlen blieb er jedoch in Jerusalem. Katz betonte, Israel wolle Frieden mit allen seinen Nachbarn. Die Palästinensische Autonomiebehörde (PA) rief er dazu auf, Hetze gegen Israel zu beenden und zu direkten Verhandlungen ohne Vorbedingungen zu kommen.

Appelle an Weltgemeinschaft

Katz sprach auch die beiden im Gazastreifen vermissten Israelis und die zwei von der Hamas festgehaltenen Leichen israelischer Soldaten an. An die Vereinten Nationen appellierte er, die Entscheidungen umzusetzen, die die Länderorganisation in dieser Sache getroffen hat. Die UN hatten gefordert, keine Zahlungen in den Gazastreifen zu lassen, bis eine Lösung gefunden wurde.

Katz rief die Weltgemeinschaft außerdem dazu auf, sich gegen den Iran zu vereinen. Die Islamische Republik sei der größte Förderer von Terrorismus. Außerdem sollten die UN die Hisbollah und die Revolutionsgarden als Terror-Organisationen einstufen. Während Katz' Rede war die iranische UN-Delegation nicht im Saal anwesend.

Abbas: Annexion hätte Folgen

Während Katz seine Rede auf Englisch hielt – wenn auch mit Akzent –, sprach Mahmud Abbas auf Arabisch. Der PA-Präsident kündigte ebenfalls am Donnerstag vor der Weltgemeinschaft an, aus den Oslo-Vereinbarungen auszutreten, wenn Israel das Westjordanland annektiert. Netanjahu hatte einen solchen Schritt in den Wahlkämpfen im April bezüglich der Siedlungen und dann noch einmal im September bezüglich des Jordantales in Aussicht gestellt.

Abbas nahm das zum Anlass, Netanjahu als „arrogant“ zu charakterisieren und ergänzte: „Wir weisen diesen illegalen Plan vollständig zurück. Wenn eine israelische Regierung diesen Plan weiterverfolgt, werden alle Vereinbarungen mit der Besatzungsregierung und alle Verpflichtungen beendet.“ Ähnliche Ankündigungen äußert Abbas schon seit Jahren, etwa 2015 ebenfalls bei der UN-Vollversammlung oder zuletzt Ende Juli.

Von: df

Sie können sich über Disqus, Facebook, Twitter oder Google+ anmelden um zu kommentieren. Bitte geben Sie einen Namen ein, unter dem Ihr Kommentar veröffentlicht wird, und eine E-Mail-Adresse. Die E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Wir behalten uns vor, Kommentare zu löschen, die unsachliche Formulierungen oder externe Links enthalten. Bitte achten Sie auch darauf, dass wir Beiträge mit mehr als 1.600 Zeichen nicht veröffentlichen. Mit Abgabe des Kommentars erkennen Sie die Nutzungs- bedingungen an.

Datenschutz
Die Technik der Kommentarfunktion "DISQUS" wird von einem externen Unternehmen, der Big Head Labs, Inc., San Francisco/USA., zur Verfügung gestellt. Weitere Informationen, insbesondere darüber, ob und wie personenbezogene Daten erhoben und verarbeitet werden, finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.

Moderation
Die Moderation der Kommentare liegt allein bei der Christlichen Medieninitiative pro e.V. Allgemein gilt: Kritische Kommentare und Diskussionen sind willkommen, Beschimpfungen / Beleidigungen hingegen werden entfernt. Wie wir moderieren, erklären wir in den Nutzungsbedingungen.

comments powered by Disqus

Israelnetz Newsletter

Lesen Sie die Nachrichten werktäglich auf Ihrem Bildschirm.