Tauschten sich über die iranische Bedrohung aus: Netanjahu und Pompeo (r.)

Tauschten sich über die iranische Bedrohung aus: Netanjahu und Pompeo (r.)

Netanjahu und Pompeo einig über Iran

In Brüssel spricht der israelische Premier Netanjahu mit US-Außenminister Pompeo über die iranische Bedrohung. Die beiden sind sich einig über die Notwendigkeit, diese zu bekämpfen.

BRÜSSEL (inn) – Israels Premierminister Benjamin Netanjahu hat sich am Montagabend mit US-Außenminister Mike Pompeo getroffen. Bei dem Gespräch in Brüssel ging es vor allem um die Bedrohung, die aus Sicht der beiden Politiker vom Iran ausgeht. Vorher entzündeten sie die Lichter für den zweiten Abend des Chanukkafestes.

Washington sei entschieden, „sich der Gesamtheit der Drohungen des iranischen Regimes entgegenzustellen“, sagte Pompeo laut der Nachrichtenseite „i24news“. In einer Mitteilung seines Ministeriums hieß es, er habe „die Verpflichtung der Vereinigten Staaten gegenüber Israels Sicherheit und dem absoluten Recht auf Selbstverteidigung“ betont.

Netanjahu dankte den USA zum Auftakt des Gespräches für die „starke“ Haltung gegenüber dem Iran. Zudem schickte er eine Warnung in Richtung Libanon: Wenn das Nachbarland nicht dagegen vorgehe, dass fortschrittliche Waffen an die vom Iran unterstützte Hisbollah geliefert würden, dann werde Israel militärisch einschreiten.

Bei dem Gespräch waren auch Sicherheitsexperten wie der Mossad-Chef Jossi Cohen zugegen. Netanjahu schrieb anschließend auf Facebook: „Dies war ein wichtiges Treffen, bei dem wir über Wege diskutiert haben, wie wir zusammenarbeiten können, um die iranische Aggression in der Region einzudämmen – in Syrien, im Irak, im Libanon und in anderen Gebieten.“

Beerdigung von Ex-Präsident Bush: Treffen vorverlegt

Pompeo hatte sich in Europa mit ranghohen Diplomaten der NATO-Länder getroffen. Ursprünglich war das Gespräch mit Netanjahu für Mittwoch anberaumt. Doch wegen der Beerdigung des früheren Präsidenten George H.W. Bush beendet der Außenminister seine Europareise früher als geplant, berichtet die Onlinezeitung „Times of Israel“.

Indes wird Israel mit einem Luftschlag in Syrien am Sonntag in Verbindung gebracht. Die Hisbollah-Miliz veröffentlichte ein Video, in dem sie vor Angriffen im Libanon warnte. Mittlerweile hat Israel bekanntgegeben, dass die Verteidigungsstreitkräfte an der israelisch-libanesischen Grenze gegen Terrortunnel der Miliz vorgehen. Die Operation trägt den Namen „Magen Zefoni“ – „Nördlicher Schutzschild“.

Von: eh

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