Oberstes Gericht weist Klage der griechisch-orthodoxen Kirche zurück

Von Israelnetz

Der Rechtsstreit zwischen der griechisch-orthodoxen Kirche und der israelischen Organisation „Ateret Cohanim“ um drei Grundstücke ist beendet. Am Mittwoch bestätigte das Oberste Gericht und damit die höchste Instanz eine Entscheidung des Jerusalemer Bezirksgerichtes von 2020. Die Grundstücke befinden sich in der Altstadt. Die Organisation setzt sich für jüdischen Wohnraum ein, deshalb erwarb sie die Grundstücke für Leasingverträge. Die Kirche warf ihr daraufhin vor, Strohfirmen zu verwenden. Das aktuelle Urteil bezeichnete sie als „unfair“ und „bar jeglicher logischer rechtlicher Grundlage“. (eh)

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3 Antworten

  1. Entsetzt bin ich über die Kirchenfürsten, die juristische Schritte einleiten, um Grundstücke in Israel zu behalten.
    Es ist nicht genug, dass sie den jüdischen Messias an sich rissen mit einer Ersatztheologie und
    politisch und juristisch agieren anstatt – geschwisterlich und ehrfürchtig vor der Wurzel unseses
    Glaubens. Wie sollen wir sie denn eifersüchtig machen, wenn wir tun, als wären wir die Besitzer des
    Landes und des Messias – wie sollen sie Ihn an uns erkennen, auf den sie so lange sehnsüchtig warten?
    Haben wir Christen nicht eine Verpflichtung nach allem, was wir an ihnen – ja – verbrochen haben? Sie verfolgt, gedemütigt, beraubt – nicht zuletzt ihres kostbaren Lebens, immer wieder und wieder und immer noch! Oft mit dem Segen der Kirchenobrigkeit – egal welcher Denomination. Ich schäme mich, weil ich dazu gehöre und bitte das jüdische Volk um Vergebung.
    Wozu studiert man, wenn man das Einfachste nicht weiß? Zur eigenen Ehre? Es ist Gottes Land, Gottes Volk, Gottes Sohn, der die Welt zu erlösen bereit war. Und es ist Sein Augapfel, den wir beständig
    angreifen und verletzen. Ist uns denn nichts heilig, was Gottes Wort spricht?
    Ich wünsche Israel Recht – in diesem Fall gesprochen und endlich, endlich Schalom!
    Silvia aus Deutschland

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  2. Kirche ist das Zwischenstück zwischen dem Reich Gottes und der jetzigen sündigen Welt.
    Kirche braucht Schutz, auch Rechtsschutz.
    Fr. Dr. Merkel hatte nicht Recht, als sie die Schwachheit der Christen für den Niedergang des Christentums verantwortlich machte: die Obrigkeit hat die Aufgabe, die Gemeinde und Kirche zu schützen. Wenn sie das nicht tut, haben wir Verhältnisse wie in Nigeria, siehe jüngst die über hundert Erschossenen während eines Gottesdienstes.
    Kirchenbesitz muß auch in Jerusalem geschützt werden. Das widerspricht nicht dem Recht Israels auf das Land Israel.
    Es gibt seit Jesu Auftreten auf der Erde einen Konflikt mit dem traditionellen Judentum. Dieser leider bis heute andauernde Konflikt ist kein Grund Unrecht zu akzeptieren.
    Ob dies bei obigem Verfahren der Fall ist, weiß ich nicht, da ich die Akten nicht kenne.
    Gott segne Israel und Gott segne die christliche Gemeinde!

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