Die palästinensische Terrormiliz Hamas hat den Angriff auf Israel am 7. Oktober akribisch geplant und sich mehrere Monate darauf vorbereitet. Videos, die die Täter im Vorfeld in den Sozialen Medien teilten, bezeugen dies. Die israelische Medienbeobachtungsorganisation „Palestine Media Watch“ (PMW) berichtete darüber kürzlich auf ihrer Website.
In einem kriegsverherrlichenden Video, das die Hamas am 12. September 2023 über ihren Telegram-Account veröffentlichte, üben zahlreiche vermummte Männer explizit kriegerische Trainingseinheiten aus. Auffällig dabei: Gezeigt werden genau die einprägsamen Angriffsmuster, von denen die Hamas am 7. Oktober – weniger als einen Monat später – bei dem Angriff gegen Israel Gebrauch machte.
Unter anderem ist zu sehen: Flugtraining mit motorisierten Gleitschirmen, Übungen mit weißen Geländefahrzeugen, Angriffe über den Seeweg, Häuserkämpfe, gewaltsame Einnahme ziviler Wohnanlagen, Einnahme von Militärstützpunkten und Übernahme feindlicher Panzerfahrzeuge.
eines Angriffs über den Seeweg
Kriegsverherrlichender Liedtext
In dem Liedtext, zu dem die „Terroristen“ glorifizierend den Krieg darstellen, heißt es: „Unser Verlangen wurde allmählich unerträglich, unser Zorn ist nun geweckt. Morgen wird er den Sieg mit dir teilen.“ Der Sänger glorifiziert die Einnahme Jerusalems und einen Donner, der einen fruchtbaren Boden für den Ruhm der Terrormiliz bereitet. Der Liedtext spricht außerdem von einem heiligen Krieg für Allah, den Gott des Islams.
Telegram hatte den Kanal der Terroristen nach dem 7. Oktober gesperrt. PMW sicherte das Video und stellte es auf ihrer Plattform online.
CNN berichtete über die Zusammenhänge zwischen Propaganda-Videos und dem Attentat bereits kurz nach dem verheerenden Überfall. Der US-Sender verwies zudem auf Videomaterial der Hamas aus dem Jahr 2022 und den darauffolgenden Monaten. Darin sind auch vermummte Personen zu sehen, die eine Geiselnahme inszenieren.
Israel kannte das Überfallszenario im Vorfeld
Laut der Tageszeitung „New York Times“ wusste Israel von einem möglichen Überfall vorab. In einem 40-seitigen Dokument mit dem Namen „Mauern Jerichos“, zu dem die „Times“ Zugriff gehabt haben soll, sei ein derartiger Angriff beschrieben gewesen. Auch in Kreisen des israelischen Militärs sei das Dokument bekannt gewesen. Die Umsetzung der Hamas sei anschließend „schockierend präzise“ in Übereinstimmung mit den „Mauern Jerichos“ verlaufen. Konsequenzen der Armee blieben laut der amerikanischen Zeitung allerdings aus, da Israel die Gefahr unterschätzte und den Angriff für unwahrscheinlich hielt.
Das kriegerische Bestreben der Hamas ist keine Neuigkeit, die erst kurz vor dem 7. Oktober sichtbar wurde. Seit vielen Jahren errichtete die Terror-Organisation Militärzentren im Gazastreifen und bildet Terroristen aus. Dies ist einer der Gründe, weshalb Israel den Gazastreifen mit Grenzanlagen absicherte. (cb)
59 Kommentare
Die Tageszeitung oder Lügenblatt „New York Times“ behauptet Israel wusste vom Überfall vorab. Auch die Opfer vom Massaker vom 7. Oktober haben alles gewusst?
Genau deshalb, weil der Angriff bis ins Letzte hinein so detailliert geplant war und Israel davon Kenntnis hatte, verstehe ich nicht, dass dies alles so geschehen konnte. Vielleicht hätte nicht alles verhindert werden können, aber doch einiges. Viele Tote könnten evtl noch am Leben sein. Und die Geiseln, meine Güte…😱
Die „Mauern der Kibuzzine“, die Verteidigung Israels, ist am 7.10. wie ein Kartenhaus in sich zusammengefallen.
Ich hoffe und bete für die Israelis, dass ihr Ziel, aus der eigenen Unfähigkeit zu lernen, Früchte trägt, aber auch, dass sie die Kraft Gottes kennenlernen. Was wohl die Palästinenser daraus lernen, dass auch die „Mauern Gazas“ eingestürzt sind?
Umso mehr ist es unverständlich, dass Israel dem Angriff über mehr als 8 Stunden nichts Ernsthaftes entgegensetzte…
@Matti Goldschmidt
Der Angriff kam sehr überraschend, keiner konnte damit rechnen.
Es ist bitter, dass Israel die Pläne erahnte und dennoch nichts unternahm. Der 7.Oktober 2023 hat die Welt genauso verändert wie der 24.02.2022.
Israel hat auch nichts geplant gegen die ebenfalls sorgsam vorbereite Hamas-Medien-Kampagne.
Denn auch das hat die Hamas geplant: Israel geht in den Gaza, und die Hamas tut alles für Zerstörung und Israel-feindliche Videos, auch mit Hilfe der Freunde aus der ARD und BBC London.
Israel muss lernen und die Feinde zurückschlagen: WEG MIT ARD aus Israel, Israel muss gegen das böse Deutschland vorgehen, S. v.d.Tann hat nichts mehr zu suchen in Tel Aviv.
Wir brauchen endlich eine 2.IDF und Druck gegen das böse Deutschland, Israel hat viele Druckmittel und muss die nutzen. Nur noch Israel-Freunde aus Deutschland dürfen berichten !
Hamas ist eben doppelt: Einmal militärisch und zum Zweiten MEDIAL. MEDIAL hat die Hamas seit OKtober 2023 das Sagen in der Welt.
Martin Sechting @ „Wir brauchen endlich eine 2.IDF und Druck gegen das böse Deutschland“: wie hätten’s gern ? Einmarsch der IDF in Deutschland (wenn, dann bitte die Golani) ? Deutschland besetzen ? Ich fürchte, die Hitze hat Ihnen stark zugesetzt 🙂
Martin Sechting, bleiben auch Sie bitte mal auf dem Teppich.
Nicht Deutschland ist böse oder ein Feind, sondern diejenigen in Deutschland, die Feinde Israels und der Juden sind. Das ist ein gewaltiger Unterschied. Ich frage mich, was Sie geritten hat bei Ihrem Kommentar.
Differenzieren Sie, wenn ich darum bitten darf.
SHALOM
Was soll dieser drastische Ton gegenüber @ Martin Sechting?!
Ich habe seinen Kommentar so verstanden, dass er sich dafür ausspricht, eine sog. „mediale IDF“ zu konstituieren, die der Propaganda der Hamas und ihrer Verbündeten den Wind aus den Segeln nimmt, auch bei uns in Deutschland.
Sender wie ARD und ZDF haben sich schon lange auf Israel als Feindbild „eingeschossen“. Gutes Beispiel gerade gestern wieder bei „Lanz“, Historiker Moshe Zimmermann, ein Stichwortgeber nach dem Geschmack von Lanz. Und die Nachrichtenportale dieser Sender strotzen nur so von einseitiger anti-israelischer Bericht-Verfälschung.
Auch ich wünsche mir einen kritischeren Umgang aus den Reihen der Politik mit derartiger Einäugigkeit der ÖRM.
Wo sind die Politiker, die uns Israelfreunden zur Seite stehen und nicht zulassen, dass Israel im Kampf gegen übelste Terroristen-Mafia medial zum Täter gemacht wird!?
Wo sind die Forderungen von Politikern, dass Hamas, Hisbollah etc., entwaffnet werden müssen, mit entschlossener (!) internationaler Hilfe, damit Israel als Alleinkämpfer nicht weiter (ungerechtfertigt) angeprangert werden kann.
Wie soll sich ein Staat gegen Terror verteidigen, wenn der Gegner sich in Wohnvierteln verschanzt, von dort aus agiert, um dann schrecklichste Bilder von Opfern und Verwüstung zu Propaganda-Zwecken in die Welt tragen zu können!?
Diesem „Propaganda-Krieg“ der Terroristen und ihrer Sympathisanten etwas in Form einer konzertierten Aktion auf politischer Ebene entgegenzusetzen, darum ging es Martin meiner Ansicht nach. Also was ist daran falsch!?
@ Klaus
„Differenzieren Sie, wenn ich darum bitten darf.“
So wie Brigitte, deren unmöglichen Kommentar von Ihnen noch wohlwollend uminterpretiert wird?
Martin Sechting hat sich seit Jahren als wahrer Freund Israels bewiesen. Er hat solche bösen Worte nicht verdient!
Auch nicht die Häme von @ Antonia!
@Caja
Hatte den Kommentar von @Martin Sechting gerade erst gelesen. Und musste ihn auch erst ein zweites Mal lesen. Dann versteht man das auch erst. Das nun ausgerechnet er so angemotzt wurde,ist nicht richtig. Er hat sich auch noch nie in die ständigen Zwistigkeiten unter uns Foristen eingemischt. Ich hoffe,er schreibt trotzdem weiter. Ich lese seine Kommentare sehr gerne. Martin ist nie ausfallend oder bösartig geworden. Und er ist ein großer Israelfreund. Das ist wichtig.
Also lieber @Martin Sechting: schreiben Sie weiter!
Au weiha, da gibt’s einen auf den Deckel. Ich habe vielleicht tatsächlich etwas missverstanden, statt an Medien,habe ich an die Golani gedacht….mea culpa. Aber ernsthaft, Klaus hat Recht, Pauschalurteile über Deutschland sind genauso dumm wie Pauschalurteile über Israel. Man kann Israel lieben, ohne Deutschland zu hassen.
(Nur noch Israel-Freunde aus Deutschland dürfen berichten !)
Nein Martin Sechting, diese Aussage von ihnen widerspricht den Grundprinzipien der demokratischen Öffentlichkeit. Und das sage ich als israelischer Staatsbürger.
Auch wenn die Meinungsfreiheit in Deutschland dort endet, wo strafbare Hetze oder Antisemitismus beginnen,
sind unterschiedliche Blickwinkel und Expertisen notwendig, um komplexe Konflikte wie den Naheobstkonflikt zu verstehen und einzuordnen.
(Nur noch Israel-Freunde aus Deutschland dürfen berichten !)
Ganz ehrlich: Ich würde mich sehr unwohl dabei fühlen, unter einem Volk zu leben, das lediglich eine einzige, homogene Meinung vertritt. Ich bin dankbar, dass ich in Deutschland – in einer pluralistischen Gesellschaft lebe, in der ich mit unterschiedliche Gruppen frei miteinander konkurriere und Kompromisse aushandeln kann.
@Gideon Lahav
Lieber Gideon Lahav,
vielen Dank für Ihren Kommentar.
Herzliche Grüße
@ Gideon Lahav
Also langsam wird´s absurd!
Wie kann man Martin Sechtings Kommentar in seiner Gesamt-Aussage und Ausrichtung so missinterpretieren!?
Eigentlich müssten diejenigen User dieses Forums, die schon länger dabei sind, genau wissen, dass er weder ein Verfechter eindimensionaler Berichterstattung, noch ein Feind unserer pluralistischen Meinungsvielfalt ist!
Er ist aber ein glühender Kämpfer gegen die diffamierenden Narrative der Pro-Pal- und -Hisbollah-Fraktion, die täglich über unsere Nachrichtenportale den Großteil unserer Bundesbürger erreichen!
Ihn in die Ecke extremistisch Denkender zu verorten, ist gemein! Solche Unterstellungen verletzen völlig ungerechtfertigt!
Aus dem Kontext gerissen lässt sich Vielem von dem, was hier von allen immer wieder in die Kommentare gepackt wird, eine andere, völlig falsche Bedeutung zuschreiben. Ich verstehe diesen Ehrgeiz gerade gegenüber jemandem wie Martin wirklich nicht!
Caja, verstehe es bitte nicht falsch,
ich wollte Martin lediglich darauf hinweisen, dass sein Kommentar dem demokratischen Prinzip der Meinungsvielfalt wiederspricht. Eine Aussage wie „Nur noch Israel-Freunde aus Deutschland dürfen berichten !)“ untergräbt demokratische Prinzipien wie Pressefreiheit und journalistische Neutralität. Im Grundgesetz schützt Artikel 5 die freie Berichterstattung ohne Zensur.
Man kann natürlich die Berichterstattung von ARD und ZDF über den Nahen Osten kritisieren; aber Journalistische Berichterstattung sollten jedoch unabhängig und objektiv sein. Wer vorschreibt, wer worüber berichten darf, fordert faktisch staatliche Kontrolle der Medien.
Diejenigen, die solche Forderungen stellen, argumentieren oft aus einer extrem parteiischen Perspektive oder versuchen, den öffentlichen Diskurs künstlich einzuengen, um abweichende Meinungen zu unterdrücken.
@ Gideon Lahav
Ich kenne M. S. nicht persönlich, aber ich lese seit Jahren seine Kommentare, die hier veröffentlicht werden. Und aus diesen Kommentaren habe ich nie irgendwelche undemokratischen oder auch nur ansatzweise extremistischen Tendenzen herauslesen können. Allenfalls eine große Enttäuschung darüber, dass der Großteil der ÖRM zunehmend einseitig zulasten Israels berichtet. Und diese Ansicht teile ich.
Sie schreiben:
„Man kann natürlich die Berichterstattung von ARD und ZDF über den Nahen Osten kritisieren; aber Journalistische Berichterstattung sollten jedoch unabhängig und objektiv sein.“
Ja, sollte! Aber was, wenn sie das in den ö.-r. Sendern nicht ist? Oder was sagen Sie zu S.v.d.Tann, Anna Planken, Lanz etc? Berichten die unabhängig und objektiv über die Entwicklungen im Nahen Osten, insbesondere die Rolle Israels und die Hintergründe?
Sie schreiben weiter:
„Wer vorschreibt, wer worüber berichten darf, fordert faktisch staatliche Kontrolle der Medien.“
Ich habe M. S. immer so verstanden, dass er sich wünschen würde, dass durch schriftlichen Widerspruch möglichst Vieler an die Sender zur Korrektur dieses Kurses beigetragen werden könnte. Und er hat mehrfach darüber sinniert, ob und wie es vielleicht möglich sei, die Kräfte der hier schreibenden Israelfreunde, bspw. durch Entwicklung eines alternativen öffentlichkeitswirksamen Formats, so zu bündeln, dass über die Grenzen von Israelnetz hinaus ein Sprachrohr geschaffen werden könnte, das unsere Sicht der Dinge einem noch größeren Bevölkerungsanteil als bislang zugänglich machen würde.
Und das ist ok.
„Ganz ehrlich: Ich würde mich sehr unwohl dabei fühlen, unter einem Volk zu leben, das lediglich eine einzige, homogene Meinung vertritt.“
Ich würde es mal so sagen, Gideon:
„Wir“ arbeiten aber kräftig daran, dass das so kommt. Denn wir haben jetzt schon einen medial-politischen „Strom“, der sich schön die Bälle zuspielt und die Deutungshoheit für sich beansprucht,
ganz nach dem Motto:
„Man kann seine Meinung doch frei sagen, man muss nur das Echo aushalten können“.
@Martin Sechting
Lieber Martin Sechting,
das „böse Deutschland“ gibt es nicht. Deutschland ist ein Land mit einer bösen Vergangenheit.
Offen Kommunizieren und differenzieren kann uns allen dabei helfen, zu verhindern, dass es wieder geschieht.
Herzliche Grüße
@ Liebe ❤️🩹
Auch hier meine ich, dass @ Martin Sechting mit seiner Bezeichnung „böses Deutschland“ die Menschen bei uns meinte, die sich in den letzten Jahren, insbesondere nach dem 7.10., in den Dienst der Propaganda der Terror-Fraktion stellten.
Mit deren religiös oder ideologisiert motiviertem Israel-Hass trachten diese durch Verzerrung und Gaslighting danach, unsere Gesellschaft zu manipulieren, zu desorientieren und zu verunsichern, um so Israel im Bewusstsein möglichst vieler als Feindbild zu installieren und zu manifestieren.
Hinsichtlich etwaiger Vorwürfe wegen mangelnder Differenzierung ist er der falsche Adressat, denn er ist selbst der leidenschaftlichste Verfechter im Kampf um Ausgewogenheit und gegen Lüge. Jedenfalls habe ich ihn so kennengelernt.
Allerdings will er das Feld nicht den Manipulatoren der Gegenseite überlassen und regt deshalb schon seit langem dazu an, sich zusammenzuschließen in einer Organisationsform, die dazu in der Lage ist, professionell und öffentlichkeitswirksam die Narrative der Terror-Fans stichhaltig zu widerlegen, im Einsatz für Gerechtigkeit im Umgang mit Israel und dessen Kampf gegen das seit Jahrzehnten tobende Terror-Martyrium.
@Caja
Liebe Caja,
das, was Sie zum Kommentar von @Martin Sechting schreiben, stelle ich nicht in Abrede. Allein die Kommentare, welche dieser ausgelöst hat sagen mir, und dies beobachte ich hier im Forum seit einigen Tagen, dass die „Stimmung“ recht aufgeheizt ist, was auch und vor allem möglichen Provokateuren zu Gute kommen könnte. Da das unmöglich gewollt sein kann, mein Kommentar, welchen ich so wenig emotional wie möglich gehalten habe. Vielleicht hätte Martin Sechting das „böse Deutschland“ einfach in Anführungszeichen setzen können?
Auch ich möchte an Martin appellieren, dass er sich weiterhin im diesem Forum zu Wort meldet.
Herzliche Grüße
@Caja
… kleiner Nachtrag zu meinem Kommentar.
Martin hätte auch “ das Böse IN Deutschland“ schreiben können. Allein das rückt seinen Kommentar in die „richtige“ Richtung.
Caja @ Ohne erneut Ihren Zorn auf mich lenken zu wollen, warum erklären Sie, was Herr Sechting möglicherweise gemeint hat, oder auch nicht ? Warum macht er das nicht selbst ? Seinen Beitrag konnte man sehr wohl missverstehen, ohne böse Absicht und ohne „Häme“. Mir sind Kommentare dieses Foristen in Erinnerung, in denen er ziemlich heftige Pauschalurteile fällte. Im übrigen sollten Sie sich vielleicht eher an der Troll-Truppe abarbeiten (die sich vermutlich vor Lachen auf die Schenkel klopft) statt an Klaus, Liebe, Gideon Lahav oder mir. Wie sind Freunde und Unterstützer Israels, auch wenn wir hin und wieder kritisch sind. Was mich persönlich angeht, ich habe mich in Wort und Tat für Israel eingesetzt und tue es immer noch, obwohl ich nicht mehr die Jüngste bin. Und das nicht nur, weill der beste Ehemann von allen Jude ist, sondern aus überzeugung.
@ Antonia
Wieso Zorn? Mein Zorn sieht anders aus, wenn ich ihn rauslasse, siehe @ Ludovico.
Ich habe lediglich meine Betroffenheit und mein Unverständnis geäußert angesichts der in meinen Augen missverstandenen Botschaft von Martin Sechting.
Und ich habe mich insofern auch nicht an Ihnen „abgearbeitet“. Ich konnte nur nicht stehen lassen, dass hier ein meiner Ansicht nach anständiger Mensch ins Unrecht gesetzt wird, weil sein Beitrag nicht so verstanden wurde, wie ich ihn verstanden habe. Was ist daran verkehrt?
Und warum er das nicht selbst macht? Keine Ahnung. Ist doch aber belanglos, wie ich finde. Wenn ich meine, jemandem widerfährt Unrecht, kann ich das doch äußern, selbst wenn sich der Betroffene nicht wehrt, oder nicht?
Und dass es sich bei Ihnen allen um wertvolle Israelfreunde handelt, weiß ich doch. Gerade deshalb sollte hier keine Feindseligkeit unter uns Raum greifen. Selbst wenn wir manchmal, wie bspw. jetzt, Dinge unterschiedlich bewerten.
@ Antonia
Eins habe ich noch vergessen, auf das ich gerne noch antworten möchte:
Wenn die „Troll-Truppe“ sich „vor Lachen auf die Schenkel klopft „, juckt mich das nicht die Bohne. Für mich kann der Maßstab für das, was ich für richtig oder falsch halte, nicht die Reaktion der Unbelehrbaren sein.
Im Übrigen werden die sich schon ausreichend freudig auf die Schenkel geklopft haben, als die ersten kritischen Kommentare der Israelfreunde zum Kommentar des Israelfreunds Martin Sechting eingestellt wurden.
Caja, wenn ich Differenzierung schreibe, meine ich das auch so. Und ich lasse mir von niemandem vorschreiben, wie ich was zu interpretieren habe. Und so wie die User Jerusalem und Gideon Lahav bewahre ich mir Objektivität und fahre nicht auf der sujektiven Schiene mit, oder nur selten. Das bringt mir manchmal Kritik ein, wie man lesen kann, aber damit komme ich klar. Womit ich nicht klar komme, ist die einseitige Vergötterung eines Systems, das bei aller Sympathie nicht fehlerfrei ist.
SHALOM
@ Klaus
Wo habe ich etwas „vorgeschrieben“?!
Ich wollte zum Nachdenken anregen, indem ich darauf hinwies, wie völlig anders ich den Beitrag von Martin Sechting verstanden habe. Ist das „vorschreiben“? Ist das unzulässig? Haben Sie die alleinige Deutungshoheit über das, wie etwas zu sehen oder zu interpretieren ist?
Caja, sie sehen scheinbar nur eine Wahrheit, ihre Eigene. Das ähnelt der Ansicht von M.S.
Eine Meinung, die keine andere Meinung akzeptiert. Den Beitrag von M.S. kann man fast nur auf einer Weise verstehen, so wie die Mehrheit des Forums es auch verstanden hat. Sie scheinen nur eine ähnliche Denkweise wie M.S. zu haben, daher sehen Sie nicht einmal was falsch an den Aussagen von M.S. sind.
@ Blub
Mehrheiten haben für meine Gewissens-Entscheidung, ob ich etwas für richtig oder falsch halte, keine Relevanz. Das dürfte Ihnen mittlerweile ausreichend bekannt sein.
Nein,Caja, ich maße mir keine Deutungshoheit an. Ich sehe es eher als eine Art von Übersprungsreaktion von ihm an, insofern war mein Kommentar ihm gegenüber etwas scharf geraten, vielleicht aus Überraschung, da er sich sonst sogar gemäßigter als ich selbst äußert. Sind Sie nun etwas weniger aufgebracht?
SHALOM ist, was ich anbiete.
@ Klaus
Ihr „Shalom“ nehme ich sehr gerne an und erwidere es, danke!
Und was ist die Konsequenz aus den Erkenntnissen ?
Richtig lesen.
Erschreckend ist vor allem die Tatsache, daß die Vorgehensweise genau den wahrscheinlichen Szenarien in dem Dokument entsprach. Wenn dem tatsächlich so war, warum in des Ewigen Namen ist man da nicht dran geblieben?
Warum ist man so arrogant gewesen das zu übersehen, anhand der vielen Hinweise, auch der Warnungen durch die Scouts hätte man sehen müssen, daß sich da Schreckliches anbahnte. Wie konnte man anhand langer, sehr langer Erfahrungen mit gerade dem palästinensischen Terrorismus so überheblich sein, das will mir nicht in den Kopf, obwohl ich keiner der wüsten Verschwörungstheorien auch nur den geringsten Glauben schenke.
War es Trägheit, weil aus Gaza so lange schon nichts mehr gekommen war, war es die Ablenkung durch die neue Bedrohung im Norden, war es der Glaube an die Unfehlbarkeit Netanjahus, des Kriegshelden, der Hamas durch finanzielle Zuwendungen gezähmt zu haben glaubte? War es Trägheit angesichts der kommenden Feiertage? Weil alle Entscheidungsträger geistig schon im Urlaub und damit ganz woanders waren? Waren es vielleicht die zahlreichen Fehlalarme in den Wochen vorher? Ich weiß nur, daß an jenem verhängnisvollen Morgen so ziemlich alles schiefgegangen ist was Murphys Gesetz zufolge schiefgehen konnte.
Ein Jammer, daß so viele für dieses Versagen des israelischen Sicherheitsmechanismus mit ihrem Leben zahlen mussten. Das wäre vermeidbar gewesen.
SHALOM
Habe mir dazu auch schon viel Gedanken gemacht, Klaus.
Netanjahu stand innenpolitisch stark unter Druck. Also auch ein Volk selbst kann die tatsächliche Bedrohungslage verkennen. Ein Szenario, dass auf viele zutreffen könnte.
Zudem stand Israel im Fokus internationaler Kritik. Wie geht man vor, gegen die Krawalle an den Befestigungszäunen? Ich weiß nicht, ob es genaue Kenntnisse gab, wo die Hamas eindringen würde.
Hätte Israel alles mit Panzern abgesichert, hätte ich den medialen Aufschrei nicht hören wollen.
Israel kannte das Überfallszenario im Vorfeld. Sowas wird seit zwei Jahren gemunkelt, ein israelischer Untersuchungsausschuss wollte sich damit beschäftigen.
„Konsequenzen der Armee blieben laut der amerikanischen Zeitung allerdings aus, da Israel die Gefahr unterschätzte und den Angriff für unwahrscheinlich hielt“
Dieses „Israel“ läuft immer noch frei rum.
Erklären sie das mal dem Vater BIBAS. Versuchen sie den vielen Toten diese schlafwandlerische Omnipotenz von „Israel“ zu erklären.
Statt mal wieder die Kassandra „New York Times“ als so pöse zu erklären.
Boker Tov, Kontraforistin Brigitte.
Gibt es im September eine neue Regierung, sollte sich in der Tat ein Untersuchungsausschuss intensiv mit den Ursachen für diese Katastrophe beschäftigen und mögliches Fehlverhalten und Versagen schonungslos offenlegen, mit den nötigen Konsequenzen.
Mehr möchte ich momentan nicht dazu äußern.
Warum nicht, Brigitte? Ihr „Netzwerk“ läuft doch auch frei herum.
Danke Lothar !
Ich möchte Brigitte hier nicht in Schutz nehmen, aber vielleicht, nur vielleicht hat sie ja die derzeitige israelische Regierung gemeint.
Das könnte ich in engen Grenzen nachvollziehen.
Israel in Gänsefüsse zu setzen ist allerdings Fehler, der die harschen Reaktionen sehr wohl rechtfertigt. Dieser Staat existiert, da können auch irgendwelche kruden Vorstellungen nichts dran ändern, und das ist gut so.
Die NYT betreffend, hat sich dieses Blatt tatsächlich tendenziell in eine antisemitische Kloake verwandelt, in die jeder Antisemit seinen Dreck reinscheissen kann. Sie ist nicht mehr seriös oder ernstzunehmen, wenn sie sich bei Antworten auf Kritik auf äußerst fragwürdige Organisationen oder Personen stützt, deren Generalrichtung schon seit Jahren zutage tritt.
SHALOM
Ich weiß nicht ob Ihr es generell merkt oder ob viele es mit Absicht ignorieren, aber immer mehr Zeitungen, Nachrichtendienste o.ä. werden öfter „antisemitisch“ so wie das von Pro-Israelis benannt wird.
Oder, was ganz anderes, worüber sich hier keiner traut nachzudenken ist, möglicherweise sind diese Berichte einfach nicht antisemitisch. Möglicherweise passen diese Berichte den ein oder anderen Pro-Foristen einfach nur nicht, weil diese über Tatsachen berichten, wovor manch einer gerne Augen und Ohren verschließt.
Da fällt es einem eben viel einfacher alles als antisemitisch abzustempeln.
Blub, wenn diese Berichte nicht antisemitisch gefärbt sind, weshalb kommt dann in der Kolumne nicht auch die Gegenseite mit Gegenbeweisen zu Wort? Weil man vor der Wahrheit die Augen verschließt, weil man ein verzerrtes Bild des jüdischen Staates transportieren und vermitteln möchte?
Das macht die Dämonisierung sehr viel angenehmer, nicht wahr? Ist viel leichter zu kauen, zu schlucken und zu verdauen, nicht wahr? Man muss sich nicht mal anstrengen dafür, ist alles so viel leichter, schneller, verführerischer, nicht wahr?
Vielleicht weil immer mehr Menschen bewusst wird, dass der Judenhass immer mehr in der Mitte der Gesellschaft hoffähig wird und sie nicht bereits sich dem Dreck zu beugen. Es ist egal ob links, rechts oder islamistisch, es ist die gleiche Quelle aus der es sich speist. Die gleiche, die es auch bereits vor 80 Jahren gab und in der sich manche heute suhlen.
Solange Medien mit ihren Halbwahrheiten spielen und Menschen wie Sie dann zustimmen weil man zu nicht bereit ist Fakten zu prüfen, weil man sich lieber auf die 12 Fälle – nicht verifiziert – des Herrn Guterrres stürzt und damit die hunderte Vergewaltigungen von Jüdinnen durch die Hamas schönredet, werden Menschen aufstehen und gegen diese kranke Ideologie vorgehen. Ob es Ihnen passt oder nicht.
Passen Ihnen die Berichte hier? Sind sie positiv, dann schweigen Sie. Kann man Israel etwas unterstellen, stehen Sie in der ersten Reihe und hetzen was das Zeug hält.
@Brigitte
Israel oder die israelische Regierung auf die Anklagebank? Nein, es gibt nur einen Angeklagten, die Hamas, wie nach dem 11. September 2001, Al-Qaida-Bestie, nicht die amerikanische Regierung waren die Täter.
Die Schuld der israelischen und amerikanischen Regierung in diesen 2 Fällen, 0,00.
Ja, Israel hat im Vorfeld versagt. Die Warnungen wurden nicht ernst genommen. Dazu kam der Feiertagsmodus. Vielleicht wollte man es einfach nicht wahrhaben. In den Ortschaften lebten vorwiegend Menschen, die den Pal. im Gazastreifen halfen, vertrauten. Man hatte sich einlullen lassen, Gutmenschen, die die Gefahr auch nicht wahrhaben wollten.
Dieses „Israel“ von Brigitte ist unfassbar. Es läuft noch frei herum? Ja, tut es und wird es auch weiter tun, wenn auch Brigitte dieses Land in Anführungszeichen setzt und Israel damit die Legitimation abspricht.Dass der Staat Israel dieses Versagen aufarbeiten muss, keine Frage und es müssen auch Konsequenzen folgen.
Dass ausgerechnet Brigitte, die sich kein einziges Mal hinter die Geiseln gestellt hat, die Familie Bibas ging ihr am Allerwertesten vorbei, solange sie in den Fängen der Hamas waren, als Freund von Vater Bibas aufspielt ist an Unverfrorenheit kaum zu toppen. Es ist der kranke Versuch die Ermordung der Familie Bibas Israel in die Schuhe zu schieben. Und die Hamas zu armen Opfern, die von Israel gezwungen wurde, die Familie zu töten. Wie lange dauert diese Kassandra der Hamasverteidigung noch?
Kein Mensch hat die Hamas gezwungen den 7.10 zu begehen. Kleinreden, schönreden ist eine Schande.
Ja Christin. Mir wurde auch übel.
Typische „Täter-Opfer-Umkehr“.
Eine Schande. Und sowas noch nach Mitternacht zu verfassen. Welch ungebremster Eifer. Aber vielleicht
gibt’s ja Geld dafür.
@Christin
Ich muss dir voll zustimmen. Vor allem wegen Familie Bibas. Das jetzt so einzubringen,finde ich gar nicht gut. Aber das hatte ich schon in einem anderen Beitrag erwähnt. Für mich ist das “ ein schlechtes Gewissen“ erzeugen wollen. Zu zeigen,wie böse Israel ist.Auch bei dem Rest deines Kommentars bin ich ganz bei dir. Niemand hat die Hamas gezwungen. Und sie werden es wieder versuchen. Sie können sich ja in aller Ruhe vorbereiten.
Christin @ : Ganz bei Ihnen. Die Arroganz und Ignoranz unserer Troll-Truppe ist unfassbar.
@Danke Christin. Klare Worte, die ich so unterschreiben. Es geht mir genauso.
So einen Kommentar von jemand, der mit keinem Wort auch mal zu Israel und zu den Geiseln stand, der immer nur Israel anprangert, dem nehme ich kein Mitgefühl für Familie Bibas ab.
@Brigitte
Ich nehme mal an, Sie haben mit „Israel“ hauptsächlich Nethanjahu gemeint. Und ja Brigitte, er kann genauso frei herumlaufen wie die Hamas-Täter. Er versucht mit Hilfe der IDF die Omnipotenz der Hamas zu zerstören, was immer wieder gelingt und dafür bin ich „Israel“ dankbar. Das Leid der Palästinenser lässt mich nicht kalt, aber dafür sind ALLEIN Hamas verantwortlich, auch wenn Sie das anders sehen.
Was ich zum ersten Mal höre oder nicht, das dürfen Sie getrost mir überlassen,
Aber benutzen wir mal KI:
Herkunft & Bedeutung: Der Name bedeutet in etwa „die über Menschen Leuchtende“ oder „Kriegerprinzessin“.Griechische Mythologie: Kasandra ist eine trojanische Königstochter. Sie wurde vom Gott Apollon mit der Gabe der Weissagung beschenkt, doch weil sie seine Liebe zurückwies, belegte er sie mit einem Fluch: Niemand glaubte ihren Vorhersagen.Kassandra-Effekt: Beschreibt eine Metapher für Personen, deren berechtigte Warnungen von ihrem Umfeld ignoriert oder nicht geglaubt werden (obwohl sie Recht behalten).
Na Brigitte, da liege ich wohl nicht ganz falsch. Davon abgesehen, dass gewisse Kreise die Hamas gerade zu anbeten und über alles andere stellen, wird sie als Kriegsheldin, Freiheitskämpfer bejubelt von ideologisch verseuchten Terroristenunterstützern.
Die Hamas als Freund der Mullahs, die eine Uhr aufgestellt haben, bis wann der Staat Israel ausgelöscht sein soll – also eine Voraussage von Möchtegern-Judenvernichtern als Wahrheit verkauft und dies auch bei westlichen Unterstützern (links, rechts und islamistisch) in deren Hirne einpflanzen, die dann brav in Unis und auf Straßen from the river to the sea, judenrein muss es sein und Großpalästina über alles schreien und sich bei dem Dreck auch noch großartig fühlen, einschl. Medien, die alles tun zu helfen, dass der Wunschtraum des Mullahstaates und ihrer Proxys als Voraussage der Weltgeschichte interpretiert wird. Aber diese Vorhersagen werden sich nicht erfüllen.
@ christin, danke dass Sie mir vorlesen.
Die verstorbene Christa Wolf hat das Buch geschrieben; hat das die KI nicht erwähnt? Keine leicht zu lesende Literatur, kein Schmöker, für Sie wäre das vllt. nix?
Es fehlen Ihre Lieblingsbegriffe Judenhass – Judenmörder –Hamas. Zu langweilig für Sie, prophezeit Brigitte
@christin
„Wie lange dauert diese Kassandra der Hamasverteidigung noch?“
fragt die angebliche Christin, die von der mythologischen Figur Kassandra hier zum allerersten Mal in ihrem Leben überhaupt hört.
Interessanter Kommentar. Woher wissen Sie das?
Manu, und warum wissen Sie das nicht?
@Brigitte
Da Sie mir mit einer Gegenfrage geantwortet haben,gehe ich davon aus,Sie haben keine Antwort. Bei mir entsteht immer mehr der Eindruck,Sie haben auch nur Halbwissen. Kassandra kommt aus der griechischen Mythologie und ist etwa 2700 Jahre alt. Christa Wolf hat das Buch lediglich in die Moderne geschrieben. Ist also nicht deren Erfindung.
Wollten Sie nicht einen anderen Ton in diesem Forum?
Vielleicht wollten Sie ja auch die Frage von Christin nicht beantworten,bzgl. der Hamas?
@ Brigitte
Mutmaßungen, Unterstellungen etc., wie gewöhnlich – und allein mit dem Ziel herabzusetzen. Geht genauso in die Hose wie Ihr letzter Exkurs in die deutsche Grammatik:“…liegt IN der Sonne“ oder „…liegt AN der Sonne“.
Menschen versagen, überall wütet das Böse. Was passiert ist, lässt sich nicht rückgängig machen und sicherlich gibt es Personen, die sich bis heute selbst anklagen und schuldig fühlen. Auch da greift Gottes Vergebung.
@Marita
Gottes Vergebung greift immer, sagt unser Bischof, bester Bibelkenner von allen.
Recht hat er, der Herr Bischof. Das ist auch meine Rettung. Lieber Albert Nola und Gattin , sowie das ganze Hauspersonal . + 🐈Bleiben Sie behütet. Gott segne Sie alle !
Danke, Marita, beste Leserin von allen!