Menschenrechtler beklagen Repression gegen Christen in Syrien

Von epd

Menschenrechtler haben vor Ostern auf eine „prekäre Lage“ christlicher Gemeinschaften in Syrien aufmerksam gemacht und Schutz für diese Minderheiten angemahnt. „Christen in Syrien können ihren Glauben nicht frei ausleben, ohne Angst vor Gewalt und Repressionen zu haben“, sagte der Nahostreferent der Gesellschaft für bedrohte Völker, Kamal Sido, am Donnerstag in Göttingen. Bundeskanzler Friedrich Merz habe es verpasst, sich bei seinem Treffen mit Machthaber Ahmed al-Schar’a für Christen und andere Minderheiten einzusetzen. Das sei für den Parteivorsitzenden der Christdemokraten ein Armutszeugnis.

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11 Kommentare

  1. Wenn sich nicht einmal der deutsche Bundeskanzler für syrische Christen einsetzt, …..

    Wegen ausgiebiger Ostervorbereitungen hat er es bestimmt nicht verpasst???

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  2. Das ist traurig. Er schwächelt arg zur Zeit. Auch mit den 80% der Rückführung, hätte es einer
    Erklärung bedurft.

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    1. @Hardy
      Man hat den Eindruck, Merz will alle Syrer sofort abschieben, koste es, was es wolle. Al Scharaa hat zu diesem Vorschlag, innerhalb von 3 Jahren 80% der Syrer zurückzuführen, nur freundlich genickt, um bei nächster Gelegenheit festzustellen: das hat Herr Merz gesagt, nicht ich. Und Merz verwies bei dieser Aussage auf Al Scharaa.
      Sein Außenminister lehnt ebenso jede Form von Zwangsabschiebung ab.
      Was war das für eine Scharade mit rotem Teppich? Hätte man sich schenken können. Die CDU ist derzeit weit von ihren „christlichen“ Werten entfernt. Die Zunahme der verfolgten Christen seit Assads Sturz ist extrem gestiegen. Aber was kann man von einem ehemaligen Terroristen als Präsident erwarten? Von unserem Kanzler, der das Wort „christlich“ im Parteinamen trägt, würde ich allerdings erwarten, dass er sich für die syrischen Christen einsetzt.

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  3. Soso, Christen werden in Syrien diskriminiert, was für eine Überraschung ! So wie im Iran, im Irak, im Jemen, in Afghanistan, in Pakistan, in Nigeria, in, Algerien…aber, nein, nicht doch, die Moslems sind die armen Verfolgten und Opfer (dieser Ansicht sind auch einige Foristen hier). Sie schreien halt lauter.

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  4. Das Schweigen zu derartigen Morden, wie ua in Nigeria zur Zeit, war schon lange Jahre ohrenbetäubend.

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  5. Es ist beschämend , wie Kanzler Merz dem ehemaligen Topterroristen Scharaa eine Bühne hier in Deutschland bietet. Er macht sich einmal mehr unglaubwürdig .
    Mir ist nicht bekannt, der Terrorist Schara irgendwann mal zur Rechenschaft gezogen wurde.
    Seltsm verdächtig auch , warum derartiger Besuch sein musste . Bei Kanzler Merz fehlt es offensichtlich an Einfühlungsvermögen für die Opfer von Terror und Gewalt, auch die christlichen Opfer in Syrien scheinen keinerlei Rolle zu spielen. Mit Mördern kann unser Kanzler gut. Diese müssen es nur bis an die führende Spitze geschafft haben. Dann scheint alles legitim zu sein. Welch eine Schande für unser Deutschland.

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  6. Und nochmal zu Terrorist Scharaa. Unglaublich , wie weit so ein Mörder kommt. Bis auf den roten Teppich. Und das in DE. Aber ganz sicher wissen solche auch, mit wem sie das machen können. Und da geht sicher noch mehr, wenn dieser Mörder es schon so weit bringen kann.
    Vielleicht sind die im Bundestag ja sowieso schon erpressbar geworden, wenn jetzt alle wissen, daß iranische Raketen nun auch auf Berlin zielen können. Uns einfache Menschen werden sie es so schnell nicht offenbaren. Aber Tatsache ist es. Habt ihr alle Schutzbunker da in Berlin? Der Bundestag ganz sicher !

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  7. Wenn sich Terorristen hier auf dem roten Teppich präsentieren dürfen, werden dann andere dieser Art sich bestätigt fühlen und nachrücken. In DE geht das !!!

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  8. Unsere Kanzler , von Frau Merkel bis Herrn Merz, kann man eine bemerkenswert dumme und natürlich bequeme Naivität vorwerfen. Aber sie als angebliche Christen sollten doch zu allererst wissen, daß es ausser dem Guten auch das Böse gibt ! Und dann auch dementsprechend entscheiden. Aber nein, da lassen sie die Wölfe auf die Schafe los. Wie beim links grün angehauchten NABU. Nach dem Motto : Nach mir die Sintflut.

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  9. Wo ist Amnesty mit Demonstrationen? Der Verein wollte gross auftreten wegen der Kapitalstrafe für Terroristen in Israel, aber hier, wo es „nur um Christen“ geht, hört man Stille ??

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