Merz: Wirtschaftsbeziehungen mit Syrien stärken

Von Israelnetz

Deutschland und Syrien wollen ihre wirtschaftlichen Beziehungen stärken. Die Bundesregierung trage unter anderem Fachwissen bei, sagte Kanzler Friedrich Merz am Montag nach einem Treffen mit dem syrischen Übergangspräsidenten Ahmed al-Schar’a in Berlin. Angesichts verbesserter Rahmenbedingungen in Syrien sei zudem eine verlässliche Rückführungskooperation nötig – insbesondere für diejenigen, die „unsere Gastfreundschaft missbrauchen und sich nicht an unsere Gesetze halten“. Für den Wiederaufbau in Syrien stelle die deutsche Regierung mehr als 200 Millionen Euro bereit, ergänzte Merz. (eh)

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12 Kommentare

  1. Wirtschaftsbeziehungen mit Syrien einseitig stärken, für den Wiederaufbau in Syrien 200 Millionen Euro (1. Rate) vom deutschen Steuerzahler.

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    1. Erinnert mich an die Wirtschaftsbeziehungen Deutschlands mit Iran.
      Immer wieder den gleichen Fehler zu machen, in der Hoffnung auf ein anderes Ergebnis, ist Irrtum und Irrsinn.

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  2. DE stellt einem ehemaligen Terroristen und jetzigen Wolf im Schafspelz 200 Millionen Euro zur Verfügung, während man hierzulande Ehegattensplitting abschaffen und (Mehrwert)Steuern erhöhen will.
    Herr Merz, was treiben Sie da in Berlin?
    Al Scharaa ist kein vom Volk gewählter Präsident, nur ein selbst ernannter „anderer Machthaber“ als vorher. Die hier etablierten Syrer wollen nicht zurück. Und diejenigen, die man Al Scharaa anbefiehlt mit den netten Worten: „die Rückkehrer sind Ihnen willkommen“, kommen zurück in eine Machtpolitik, aus der sie wahrscheinlich bald wieder versuchen, auszubrechen.
    Sehr bezeichnend, dass hier lebende Syrer Scharaa mit Allahu akbar begrüßten. Die würde ich als erstes in einen Flieger zusammen mit „Wolfi“ setzen.

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    1. @Ella, @AlbertNola, @gast
      Herzlichen Dank für Ihre Kommentare! 👍👍
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      Ein „Übergangs“-Präsident? Nun, das könnte ein sehr langer „Übergang“ werden; vielleicht sogar mit einer Art „Wahl“ zwischendurch.
      Der „Übergangs“-Herrscher Ahmed al-Schar’a aus Syrien hat längst registriert, wie leicht sich Personen wie Merz, Wadephul, Steinmeier und weitere deutsche „Mitbeteiligte“ einwickeln und austricksen lassen.
      In aller Ruhe wird es ihm und seinen „Weggefährten“ gelingen. wie ich vermute, in den nächsten Jahren einen islamistischen syrischen Staat zu etablieren. Mit deutscher Hilfe, versteht sich. Andere Staatslenker werden nicht nachstehen wollen beim Aufbau Syriens (Türkei, Rußland, China, USA usw.).

      Auf die Situation bedrohter Minderheiten in Syrien, z.B. Kurden und Drusen, möchte ich nur hinweisen.
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      Offiziell, will heißen: nach außen hin, wird al-Schar’a lavieren, manövrieren. dementieren, von Missverständnissen sprechen oder von Provokationen der Gegner usw. . . . Der Mann hat einen langen Atem. Vergleichbar mit einem Türken.
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      Irgendwie muss natürlich auch für die Verteidigung des bedrohten Landes Syrien gesorgt werden. Woher die Waffen? Wer zweifelt, dass es bereits heute „Lieferanten“ gibt?
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      Subjektive Vermutung: Der „Übergangs“-Präsident Ahmed al-Schar’a wird keinen Friedensvertrag mit Israel abschließen. Er wird nicht anerkennen, dass das Golangebiet zu Israel gehört. Aber er wird ab und zu durchaus „Versöhnliches“ in Richtung Israel verlauten lassen. Das tun Diktatoren bekanntlich ab und zu.

      Ich hoffe, mich zu irren.

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      1. @Alida
        Steinmeier „Übergangs“-Präsident statt Ahmed al-Scharia nächstes Jahr wäre eine Option. Das syrische Volk liebt ihn.

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        1. @AlbertNola
          😊😊 Bedenkenswerte Option!

          Dass Steinmeier als Präsident fungiert, schwer arbeitend zum Wohle eines Landes, daran ist der Mann ja seit langem gewöhnt. Außenpolitisch ist er auch sehr beschlagen; konnte möglicherweise auch manches von seinem Ex-Kumpel Lawrow lernen.
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          Da fällt mir ein: Vielleicht könnten er und der Ex-Al-Kaida-Mann ja auch eine Doppelspitze, ein Übergangs-Duo, bilden? Vom nächsten Monat an?

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          1. @Alida
            Zur Doppelspitze würde Steinmeier wahrscheinlich nicht Nein sagen, er ist kooperativ und vielseitig…

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  3. Eine Stärkung der Wirtschaftsbeziehungen zwischen Syrien und Deutschland ist nicht schlecht, insbesondere wenn diese zu einer Verbessrung der Lebensbedingungen in Syrien beiträgt.

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  4. Ich weiß ja nicht. Um mal ganz grob zu skizzieren, wie dieser „neuen Syrer“ auf anderem Gebiet so gestrickt sind: Das Symphonieorchester Damaskus darf in Syrien nicht auftreten, weil klassische Musik ihrer Ansicht nach zum Sittenverfall führt. Die sind ganz schön fortschrittlich und mit Sicherheit geeignete Partner für Merz und Steinmeier.

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    1. @gast
      Ja, klassische Musik ist umstritten, aber das Orchester darf seit September 2025 wieder offiziel auftreten und hat dies auch mehrfach getan. Ob es so bleibt, ist offen

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  5. Einem Wolf im Schafspelz darf man nicht trauen.
    Zuerst sollte dieser Präsident mit terroristischer Vergangenheit beweisen, dass er die Minderheiten (Kurden, Aleviten, Christen…)in seinem Land schützt, bevor man ihm den roten Teppich ausrollt!

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  6. Nun macht es Kanzler Merz genauso wie damals Günter Gabriel mit dem Iran. Wirtschaftliche Interessen zählen bei unseren Obrigkeiten mehr als die Interessen der unterdrückte und verfolgten Menschen in den jeweiligen Ländern. Sie haben kein Interesse daran, diese mutigen Menschen in ihrem Kampf um Freiheit zu unterstützen.
    Und unser Herr Wadephul strotzt nur so von Feigheit, wenn er sagt, er wird den Krieg gegen Iran nicht unterstützen. Wie sympathisch das wohl in islamistischen Kreisen ankommt. Eine weitere Einladung an diese Verbrecher, sich hier in DE breitzumachen, und nicht zuletzt ein Zeichen der Erniedrigung an die Christen hier.
    Denn wielange dieser Krieg nicht unser ist, das ist nur eine Frage der Zeit.

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