JERUSALEM (inn) – Mehrere Länder, darunter Deutschland, haben israelische Bauausschreibungen für das Gebiet E1 bei Jerusalem kritisiert. Sie sehen durch die Besiedlung des Gebiets die „Zwei-Staaten-Lösung“ gefährdet. In ihrer Erklärung warnen sie Bauunternehmen, sich für die Ausschreibungen zu bewerben.
Neben Deutschland beteiligten sich Frankreich, Großbritannien, Italien, Kanada, die Niederlande, Norwegen und Schweden an der Erklärung. Darin bezeichnen sie den Siedlungsbau als „eindeutig“ rechtswidrig. Die Ausweitung der Siedlungen werde Israels internationales Ansehen weiter beschädigen.
Auch die Arabische Liga kritisierte die Pläne. Generalsekretär Nabil Fahmi rief den UN-Sicherheitsrat zu „klaren Handlungen gegen die fortgesetzte Siedlungsaktivität“ auf.
Israel hatte am Dienstag Ausschreibungen für den Bau von 1.400 Wohneinheiten veröffentlicht. Bereits vor einem Jahr stellte Finanzminister Bezalel Smotritsch (Religiöser Zionismus) Pläne für die Bebauung des Gebietes vor. Insgesamt sollen dort 3.400 Wohneinheiten entstehen.
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Sa’ar: Kritik ist despektierlich
Großbritannien hatte bereits am Dienstag in einer eigenen Erklärung die Ausschreibung angeprangert. Der israelische Außenminister Gideon Sa’ar (Likud) kritisierte dies als despektierlich und einseitig. Großbritannien wolle den Juden vorschreiben, wo sie in ihrer historischen Heimat zu leben hätten.
Des Weiteren ignoriere Großbritannien palästinensischen Terror, die Hetze gegen Juden sowie die finanzielle Unterstützung von Terroristen durch die Palästinensische Autonomiebehörde. „Die systematische Politik der britischen Regierung, Israel zu beschuldigen und palästinensischen Extremismus zu ignorieren, hat zu der massiven Welle antisemitischen Hasses gegen und Angriffe auf britische Juden beigetragen.“
Die Baupläne für das Gebiet E1 entstanden bereits in den 1990er Jahren unter dem damaligen Premier Jizchak Rabin. Das Gebiet liegt in der Zone C des Westjordanlands, wo Israel die volle Kontrolle ausübt, und innerhalb der Ortsgrenzen der Siedlung Ma’ale Adumim.
Begehrte Lage
Die Bedeutung des Gebietes ergibt sich aus seiner Lage. Militärstrategen geben zu bedenken, dass Jerusalem zu einer Grenzstadt würde, falls es den Palästinensern gelänge, einen Ortschaftshalbkreis von Ramallah bis Bethlehem zu errichten. Eine Besiedlung von E1 würde dies verhindern.
Der rechtliche Status der Siedlungen ist keineswegs derart „eindeutig“, wie die Länder es in ihrer Erklärung vorgeben. So betont etwa der kanadische Menschenrechtler Jacques Gauthier, dass Israel aufgrund der Beschlüsse von San Remo 1920 alle Rechtstitel für das einstige Mandatsgebiet Palästina habe. (df)
61 Kommentare
Israel prangert die Einmischung an. Wir auch. Durch die Besiedlung des Gebiets sei die Zwei-Staaten-Lösung gefährdet. So muss auch sein.
Das sehe ich auch so
Da es seitens der sog. Palästinenser seit fast 80 Jahren keine ernstzunehmenden Anläufe gibt, mit Israel Frieden zu schliessen – warum sollte Israel in diesen Gebieten keine Siedlungen bauen? Der Ewige bezeichnet dieses Land als „sein Land“, was bedeutet, dass ausser Israel niemand dieses Gebiet für sich beanspruchen kann! Aber dafür wird das „christliche Europa“ kein Verständnis haben.
Also dürfen ab jetzt gewisse Aktionen mit der Religion argumentiert und somit legitimiert werden?
Oder gilt das nur für das „auserwählte Volk“?
@Blub
Für das toskanische Volk auch.
Nein, Blub, die Moslems praktizieren das seit eh und jeh. Sie brauchen sich nur mal genau anzuschauen, was im Namen der Religion anderen Menschen angetan wird, auch hierzulande.
ALLAH U AKBAR, sagt Ihnen das was ?
Das beantwortet meine Frage an Wolfgang nicht? Er meint ja das Land sei Ihm vor 3000 Jahren versprochen worden. Er begründet doch alles mit der Religion.
Auserwählt, Blub?
Sie haben ja gar keine Ahnung, wie
belastend und bedrückend dieses Auserwähltsein oftmals für uns ist. Wir haben nicht darum gebeten, es war SEINE Idee, für diese Beglückung zahlen wir einen hohen Preis, um des Zieles willen, und um die Erfahrung des Weges dorthin, damit beim Neu-und Umbau der Welt, bei dem wir mitwirken sollen, nach dem jüngsten Gericht, nach Jehoshafat, es dann etwas besser hinhaut, weil wir dann einen Teil Mitverantwortung tragen .
Sagt Ihnen Dar al Islam etwas? Aber schon klar, das hat seine Berechtigung, gelle?
@Blub
Lesen Sie nur selektiv? Wolfgang begründet _nicht_ alles mit der Religion. Haben Sie den Satz „… sog. Palästinenser seit fast 80 Jahren keine ernstzunehmenden Anläufe …“ nicht gelesen, nicht verstanden oder bewusst ignoriert?
Es ist Israels Recht, ganz egal wie die Welt das Recht verdreht. Punkt.
Du meinst egal wie israel sich alles zurechtdreht. Weil ja israel erhaben über allem ist, weil sie ja sooo perfekt sind…wenns nicht so teaurig wär, wärs echt zu lachen. Einfach erbärmlich und unterbelichtet
Oh, neuer Member im Kontraforistenclub, oder nur eine bekannte Stimme unter neuem Usernamen? Wäre nicht unwahrscheinlich kenne ich von anderen Portalen.
Was solls, lassen Sie mal was substanzielles
rüberwachsen.
@Frieden für Palis!
Wie bitte? Israel dreht sich alles zurecht? Israel ist perfekt? Israel will mit den Nachbarn in Frieden leben. Die „Palis“ sind diejenigen, die den Frieden von Anfang an ablehnen und mit Gewalt gegen israelische Zivilisten(!!) vorgehen. Schauen Sie in die Geschichte und informieren Sie sich korrekt!
Wenn Sie sich richtig informiert hätten, wären Ihnen die 2 letzten, abwertenden Sätze nicht unterlaufen. Diese Abwertung halte ich für respektlos. Der erste Post von Ihnen und dann so ein Text. Schade.
„Israel will mit den Nachbarn in Frieden leben.“
Deswegen führt Israel auch Krieg an sieben Fronten mit nahezu jedem seiner Nachbarn. Welcher Frieden soll auf diese Art erreicht werden?
Wenn das die friedliche Sprache Israels ist, wir sieht dann der Krieg mit Israel aus? Ah warte da war doch etwas…
Die Uno-Charta (Artikel 80) von 1920 hat klar festgelegt, dass Juden sich in allen Gebieten Palästinas ansiedeln können und der Bau von Siedlungen widerspricht nicht internationalem Recht, schon gar nicht in der Zone C. Die Gebiete in Judäa/Samaria sind umstrittene Gebiete, auf die zwei Völker Anspruch erheben und deren Zukunft im Rahmen eines Friedensvertrages festgelegt werden muss. Auch in den Oslo-Abkommen ist überhaupt keine Rede von Siedlungsstopp als Bedingung für Friedensverhandlungen. Dort ist ausdrücklich festgehalten, dass die Siedlungsfragen erst in der letzten Phase der Friedensverhandlungen diskutiert werden sollen. Wer sind wir also, dass wir den Juden vorschreiben wollen, wo sie zu bauen haben? Erst gab Israel den Sinai auf, dann zog es sich aus Gaza zurück. Für Frieden? Nein, für Terrorbasen. Vor 3 Jahren hat Bibi auf Drängen der USA einen 10monatigen Siedlungsstopp angeordnet. Hat das irgendetwas verändert?
Die Europäer sollten sich heraushalten und den Juden keine Vorschriften machen. Solange es Hamas gibt und Abbas die Terrorgehälter zahlt, wird es keine Zwei-Staaten-Lösung geben, ob Siedlungsbau oder nicht, auch wenn ich selber dort wegen der Unruhen nicht wohnen wollen würde.
@Ella
…„ob Siedlungsbau oder nicht, auch wenn ich selber dort wegen der Unruhen nicht wohnen wollen würde“
Ich ebenfalls nicht – dort wohnen. Aber aus Scham darüber, dass vor mir andere palästinensische Menschen ihre Höfe/Ziegenherden, ihre Olivenplantagen, ihre Wasserbrunnen und ihre Kinder nach Jahrhunderten des fruchtbaren Siedelns gezwungen wurden, alle Lebensgrundlagen aufzugeben, nur weil ICH da als anderer Zweibeiner angelatscht komme, und würde diesen Menschen meine uralte Bibel als neues „Grundbuch“ verkaufen.
Nun wissen Sie ja, dass die UNO 1920 noch nicht existierte u. das bis dahin gültige Völkerbundmandat ihre Entscheidungen dummerweise den damals absolut kolonial-denkenden Briten und Franzosen abtrat. Die zogen willkürlich mit dem Lineal durch Palästina und riefen: „Alles unser“
Brigitte, Sie denken da sicher an die Hinterfotzigkeiten von Sykes und Picot, das betraf aber nicht nur das damalige Palästina sondern die gesamte arabische Halbinsel.
@Brigitte, Blub
Israel wird weiter bauen und niemand um Erlaubnis fragen und das ist gut so. Denn das Land gehört 100 % Israel. Die Palästinenser haben schon längst ihren eigenen Staat – Jordanien! 1922 trennte Großbritannien vier Fünftel ! vom britischen Mandatsgebiet ab für die Palästinenser und machte daraus den Staat Jordanien. Die Palästinenser haben dadurch genug Land und Europa hat überhaupt kein Recht, sich in die inneren Angelegenheiten Israels einzumischen. Es wäre sinnvoller den Antisemitismus in den europäischen Ländern zu bekämpfen.
@Brigitte
Ich wundere mich über Ihren Text.
„Aber aus Scham darüber, … alle Lebensgrundlagen aufzugeben“
Haben Sie vergessen, dass die israelischen Siedlungen genau dort gebaut werden, wo keine so genannten Palästinenser leben oder haben Sie das bewusst ignoriert?
Haben Sie vergessen, dass nur eine geringe Anzahl von so genannten Siedlern gewalttätig gegen so genannte Palästinenser vorgehen oder haben Sie das bewusst ignoriert?
Haben Sie vergessen, dass die Gewalt zunächst von den so genannten Palästinensern ausging oder haben Sie das bewusst ignoriert?
Haben Sie vergessen, dass viele so genannte Palästinenser bei den israelischen Siedlern Arbeit gefunden haben und so ihren Lebensstandard erhöhen konnten oder haben Sie das bewusst ignoriert?
Haben Sie so viel „Gutes“ absichtlich vergessen oder ignorieren Sie das bewusst?
—
Ihr letzter Satz weist auf Ihre Gesinnung: Israel ist ein (westlich) koloniales Produkt und hat deswegen Ihrer Meinung nach kein Existenzrecht. Bestätigen Sie das?
@Ella: Die UNO wurde 1945 nach dem 2. Weltkrieg gegründet. In Ihrem Kommentar meinen Sie sicherlich die Satzung des Völkerbundes von 1920.
Liebe Grüße aus Leipzig
Ralf
@Ralf
Danke für die Richtigstellung. Die Entscheidungen des Völkerbunds von San Remo 1920 wurden meines Wissens von der Uno übernommen.(Artikel 80 der Uno-Charta) Darin war festgelegt, dass Juden sich in allen Gebieten Palästinas ansiedeln können. Der mit vielen Assoziationen verbundene Ausdruck „Besetzung“, wonach Samaria und Judäa „gestohlenes“ Land ist, ist meiner Meinung nach nicht korrekt. Die ganze Aufregung um den Siedlungsbau um Ma’ale Adumim entsteht jetzt, weil er verhindern würde, dass ein evtl. gegründeter Staat Palästina die Hauptstadt Ostjerusalem bekäme. Den Arabern hat Jerusalem nie etwas bedeutet. Erst als 1967, nach einem Angriff der arab. Staaten, Israel die Verwaltung der Stadt übernahm, wurde das Interesse der Araber an Jerusalem plötzlich groß. Die Araber waren es, die 1948 die Juden gewaltsam aus Jerusalem vertrieben haben und nun verhindern wollen, dass diese in ihre von Gott gegebene Stadt zurückkehren. Und es interessiert auch niemanden, dass Palästinenser unzulässig in der Zone C bauen.
Liebe Grüße nach Leipzig, Ella
@hajo
„Die Vision einer friedlichen Koexistenz zweier demokratischer Staaten (Israel und Palästina) innerhalb sicherer Grenzen wird bekräftigt.“
Dazu muss es erst einmal einen „demokratischen Staat Palästina“ geben. Sehen Sie das in irgendeiner Ferne, vor allen Dingen demokratisch? Never ever!
Zwei Staaten, die sich gegenseitig nicht als solche anerkennen, können nicht in friedlicher Koexistenz miteinander leben. Ein Zusammenleben funktioniert bis dato nur in Israel.
Grüße in die Staaten, Ella
@ Ella
„Erst als 1967, nach einem Angriff der arab. Staaten, Israel die Verwaltung der Stadt übernahm, wurde das Interesse der Araber an Jerusalem plötzlich groß“??
Nichts, liegt mir ferner, als Sie zu belehren ,aber das sollten Sie vielleicht nochmal nachlesen.
Selbst der israelische Premierminister Menachem Begin erklärte am 8. August 1982 vor dem National Defense College unmissverständlich, der Krieg wurde ohne realer Bedrohung begonnen: „Im Juni 1967 hatten wir wieder eine Alternative. Die Konzentration der ägyptischen Armee im Sinai beweist nicht, dass Nasser uns wirklich angreifen wollte. Wir müssen ehrlich zu uns sein. Wir griffen sie an … Die Regierung der nationalen Einheit hat einstimmig beschlossen: Wir werden die Initiative ergreifen und den Feind angreifen, zurückdrängen und damit die Sicherheit von Israel und die Zukunft der Nation gewährleisten. Wir taten dies nicht, weil wir keine Alternative gehabt hätten. (!) Wir hätten weiter abwarten können, wir hätten die Armee nach Hause schicken können. Wer weiß, ob ein Angriff gegen uns erfolgt wäre? Es gibt keinen Beweis dafür. Es gibt mehrere Argumente für das Gegenteil.“
„Ich glaube nicht, dass Nasser einen Krieg wollte. Die zwei Divisionen, die er am 15. Mai in den Sinai schickte, hätten nicht ausgereicht, um eine Offensive gegen Israel auszulösen. Er wusste es, und wir wussten es“(Jitzchak Rabin)
Hallo Hajo, Sie haben dieses Zitat von Begin schon einmal gebracht. Wir weisen aber darauf hin, dass Begin eine andere Aussageabsicht hatte als die von Ihnen angedeutete. In seiner Rede betonte er den Sinn von Kriegen „mit Alternative“, und zwar zur Vermeidung von „notwendigen“ Kriegen (also auferlegten Kriegen wie dem Unabhängigkeitskrieg oder dem Jom-Kippur-Krieg). Begin sah in Ägypten also durchaus eine Bedrohung, wenn auch keine unmittelbare. Die Pointe seiner Rede ist, es nicht zu einer unmittelbaren Bedrohung kommen zu lassen und damit zu einem unausweichlichen Krieg, da mit diesen Kriegen immer hohe Verluste einhergingen.
@hajo
Dem Überraschungsangriff Israels waren wochenlange Provokationen Nassers vorausgegangen, Truppenaufmarsch von fast 100.000 Soldaten an der Grenze, die Sperrung der Straße von Tiran für israelische Schiffe und die Forderung nach dem Abzug der UN-Truppen vom Sinai. Israel musste von einem bevorstehenden Angriff ausgehen. Aber Sie haben Recht, dass der 6Tage-Krieg von Israel, nicht von den Arabern ausging.
@Redaktion
Danke für diese Klarstellung. 👍
@Hajo
Ich hatte Ihnen schon einmal darauf geantwortet. Ihr Begriff „ … ohne reale Bedrohung ..“ ist und bleibt falsch in diesem Zusammenhang. Die reale Bedrohung war (zumindest seit 1948 😉) und ist heute noch explizit vorhanden. Die Bedrohung 1967 war – im Rückblick – nur mittelbar (wie von Redaktionsseite ausgeführt), wie lang oder auch kurz die mittelbare Zeitspanne auch gewesen sein könnte. Und – auch in Ergänzung zur Aussage der Redaktion: auch ein Angriff kann eine Verteidigung sein. Das ist besonders in der Geschichte der Juden erkennbar (Kennen Sie den geschichtlichen Hintergrund des Purimfestes? Da wird es sehr deutlich.)
@ Ella
Noch ein Wort zudem hier
„Dazu muss es erst einmal einen „demokratischen Staat Palästina“ geben. Sehen Sie das in irgendeiner Ferne, vor allen Dingen demokratisch? Never ever!
Zwei Staaten, die sich gegenseitig nicht als solche anerkennen, können nicht in friedlicher Koexistenz miteinander leben. Ein Zusammenleben funktioniert bis dato nur in Israel.
Sie präferieren also die Einstaatenlösung?
Bei einer Einstaatenlösung zwischen dem Jordan und dem Mittelmeer würden die jüdischen Israelis nach aktuellen demografischen Daten auf absehbare Zeit ihre mehrheitliche Position verlieren und zu einer demografischen Minderheit oder Teil einer knappen Parität mit den Palästinensern werden. Schon mal darüber nachgedacht?
@hajo
Sie präferieren also die Einstaatenlösung?
Nein hajo, ich möchte bitten, mir nicht Worte in den Mund zu legen, die ich nicht gesagt habe. Ich meinte, dass ein Zusammenleben von Juden und Arabern derzeit nur in Israel funktioniert. Punkt! Keineswegs bin ich für eine Einstaatenlösung.
@Hajo
Das Argument mit der Anzahl Juden/Araber/so genannte Palestinenser in einer möglichen 1-Staatenlösung habe ich schon mehrfach gehört bzw. gelesen. Aber lesen Sie bitte nach: die Geburtenrate der Haredim ist deutlich höher als die der so genannten Palästinenser.
Es gibt also andere Punkte, über die man bei einer 1-Staatenlösung nachdenken muss. 😉
@Rts
“Ich hatte Ihnen schon einmal darauf geantwortet. Ihr Begriff „ … ohne reale Bedrohung ..“ ist und bleibt falsch in diesem Zusammenhang”
Das ist richtig, und Sie haben bis heute nicht verstanden, dass das nicht “mein Begriff” ist.
Deshalb noch einmal “ Selbst der israelische Premierminister Menachem Begin erklärte am 8. August 1982 vor dem National Defense College unmissverständlich, der Krieg wurde ohne REALE Bedrohung begonnen: „
Also, wer hat nun die “reale Bedrohung” negiert, Menachem Begin, oder ich?
Es kann natürlich sein, dass Begin und Rabin nicht
über Ihr „Hintergrundwissen“ verfügten.
Noch ein Wort zudem hier
@Redaktion
Danke für diese Klarstellung. 👍
Ich hatte auf diese „Klarstellung“ geantwortet, leider ist meine Antwort irgendwie „untergegangen“
@Ella
„Die Uno-Charta (Artikel 80) von 1920 hat klar festgelegt, dass Juden sich in allen Gebieten Palästinas ansiedeln können und der Bau von Siedlungen widerspricht nicht internationalem Recht, schon gar nicht in der Zone C“ ????
Die Resolution 2334 des UN-Sicherheitsrates wurde am 23. Dezember 2016 angenommen. Sie besagt, dass israelische Siedlungen in den besetzten palästinensischen Gebieten einschließlich Ost-Jerusalem völkerrechtswidrig sind und ein großes Hindernis für den Frieden darstellen. Die USA stimmten mit einer Enthaltung ab, während die 14 übrigen Mitglieder mit Ja votierten.Kerninhalte der ResolutionSiedlungsbau: Israel wird aufgefordert, alle Siedlungsaktivitäten in den besetzten Gebieten sofort und vollständig zu beenden.Rechtsstatus: Die Siedlungen haben keine rechtliche Gültigkeit und stellen einen flagganten Verstoß gegen das Völkerrecht dar.Unterscheidung (Differentiation): Alle Staaten werden aufgefordert, in ihren Beziehungen klar zwischen dem Staatsgebiet Israels und den seit 1967 besetzten Gebieten zu unterscheiden.Gewalt und Terror: Es wird gefordert, sofortige Schritte zur Verhinderung jeglicher Gewalt gegen Zivilisten sowie von Terrorakten zu ergreifen.Zwei-Staaten-Lösung: Die Vision einer friedlichen Koexistenz zweier demokratischer Staaten (Israel und Palästina) innerhalb sicherer Grenzen wird bekräftigt.
@Rts
Aber lesen Sie bitte nach: die Geburtenrate der Haredim ist deutlich höher als die der so genannten Palästinenser.?????
Der israelische Geograf Arnon Soffer warnt seit den 1980er-Jahren davor, dass die jüdische Bevölkerung im Gebiet zwischen dem Mittelmeer und dem Jordan (Israel und den besetzten Gebieten) durch das demografische Wachstum der Palästinenser in die Minderheit geraten könnte. Soffer prognostizierte über Jahrzehnte hinweg, dass die arabische Bevölkerung westlich des Jordans die jüdische Mehrheit übertreffen werde. Im September 2022 bekräftigte er in Berichten, dass die nicht-jüdische Bevölkerung (Palästinenser in Israel, im Westjordanland und im Gazastreifen) zu diesem Zeitpunkt die Zahl der jüdischen Bevölkerung in diesem Gesamtgebiet leicht überstieg (ca. 7,53 Millionen gegenüber ca. 7,45 Mio)
Noch ein Wort zu den Haredim
Trotz weltweit führender Geburtenrate verschiebt sich die demografische Prognose Israels aufgrund sinkender Geburtenraten bei den Ultraorthodoxen (allisraelnews.com)
Interessant, daß eine 1945 gegründete Institution bereits 1920 eine Charta hatte.
Die UNO, Schneemann, hat in der Tat Teile der Charta des alten Völkerbundes übernommen.
@Wolfgang
Aufgrund des Argumentes, welches sie vorbringen und welches nur für gläubige Juden und einen Teil der Christen stichhaltig ist, hat man in Zeiten der Aufklärung Staat und Religion getrennt. Sonst ist Frieden nicht möglich oder zumindest noch schwerer zu erreichen.
Was bedeutet ihr Argument im Endeffekt, Vertreibung und/oder Unterwerfung.
Auch Merz lässt seinen Regierungssprecher von Besatzung, Annexion, grüner Grenze, Zwei-Staaten-Lösung in der RPK reden. Das ist die aktuelle Staatsräson und seine unverbrüchliche Unterstützung Israels. Und da wundert er sich über ansteigenden Antisemitismus und Judenhass in Deutschland und EU.
Gvir ist ein Extremist, aber das hat Israel und Bibi zu regeln, nicht der deutsche Bundeskanzler, der genug Probleme mit seiner eigenen Regierung hat.
Wenn es bis jetzt keine Versuche gegeben hat, die Beschlüsse von San Remo zu revidieren, dann hat Israel zumindest dort das Recht, ein Bollwerk aus eigenen Siedlungen zu errichten, und sind diese Beschlüsse revidiert worden?
Nicht das ich wüsste.
SHALOM
@ Klaus und manfred westphal
Ich kann euch nur voll und ganz zustimmen. Leider werden wir mit unserer Haltung noch lange „auf verlorenem Posten stehen“ und kaum Gehör finden. Um so wichtiger ist der Austausch hier im Forum, um sich zu informieren und bestenfalls gegenseitig zu stärken – wenn dies auch mit manchen hier Schreibenden oft nicht gelingen kann.
lieber @Klaus,
wenn Sie doch bitte mal Ihr geneigtes Haupt den Tatsachen zuwenden, was die Inhalte der San Remo Konferenz waren:
Frankreich erhielt das Völkerbundmandat für Syrien und Libanon zugesprochen, während Großbritannien Palästina (beiderseits des Jordan) und das Britische Mandat Mesopotamien (heutiger Irak) einschließlich des Gebiets von Mosul erhielt. Auf Grenzziehungen wurde noch verzichtet. Quelle Wikipedia
Und nach Kenntnisnahme bitte beurteilen, ob die Beschlüsse nicht doch eher der Gier der Siegermächte von 1920 entsprachen? Sie werden Ihre Meinung, die Beschlüsse dieser militaristischen Altherren von 1920 seien noch gültig (nicht revidiert) danach ändern. Mein Zehn-Finger-System sagte, es wären 126 Jahre vergangen.
Aua, hätte doch lieber den Taschenrechner benutzen sollen…
@Brigitte
Nein, Kopfrechnen ist besser. Aber auf den Kopf kommt es an.
super
Alberto
👍🏻👍🏻👍🏻
Meine Rede,Brigitte, natürlich war es die Gier der Siegermächte.Und was die Beschlüsse angeht, warum sollte Israel einen solchen Vorteil aus der Hand geben,wenn sich bis dato niemand darum gekümmert hat ? Ich habe das ja auch weder als gut noch als schlecht bezeichnet,sondern nur darauf hingewiesen. Sie selbst haben in obigem Kommentar ja auf die Grenzziehungen durch Sykes und Picot hingewiesen, ohne Namen zu nennen.
Versuchen Sie mal, vollendete Tatsachen zu revidieren.
Ich vermisse trotzdem so etwas wie die Friedensdörfer in Rwanda, wo Täter und Opfer auf freiwilliger Basis in einem Dorf leben und sich vor dem Staat und einem Gericht versprechen sich gegenseitig zu helfen und zu achten und zu versöhnen. Solche Anläufe braucht auch das Heilige Land. Zu den Spielregeln der Friedensdörfer gehört der Gewaltverzicht. Wer dagegen verstößt, verliert Wohnrecht und kommt vor Gericht in Rwanda. Wo sind die Mustersiedlungen für Israelis und Palästinenser, die sich gegenseitig helfen und den Gewaltverzicht eingehen? *SHALOM
@Nicole
Im Kernland Israel leben doch Juden und Araber mehr oder minder friedlich zusammen. Und auch in Judäa/Samaria gibt es doch ein teilweise vernünftiges Zusammenleben, einerseits zwischen den Bürgern andererseits als Arbeitgeber/Arbeitnehmer. Gleiches gilt auch für manche Wirtschaftsbeziehungen, die ohne große Probleme funktionieren. Staat und Politiker und UN/NGO-Modelle stören da nur.
Wie gut funktioniert das Rwanda-Modell in der Praxis und hat es positive Auswirkungen auf andere Bereiche, ich sehe diese nicht.
Das Rwanda Modell hat dort sehr gut funktioniert und ist auch wichtig für die Versöhnung und ganz praktisch. Zum Beispiel, wenn eine Frau ihre Kinder oder ihren Mann im Genozid verloren hat, so leisten ehemalige Täter (Nach Verbüßen ihrer Strafe im Gefängnis) die Arbeit, die sonst die Kinder oder der Mann für diese Frau getan hätten. Das Wegfallen der eigenen Angehörigen in einem System, in dem die Altersversorgung aus den eigenen Kindern besteht, ist gelinde gesagt schwierig. Die Rwander konnten so aneinander heilen als Gemeinschaft. Es gibt auch Ehen zwischen Kindern der Täter und Opfer nach so langer Zeit. Das ist ein großer Erfolg.
Sie bauen keine Siedlungen sondern Häuser…. Sie sind nach Hause gekommen .Wurde mal in einem Vortrag gesagt. Frage: Wer ist für die Zwei-Staaten- (Lösung) zuständig ??? Wer macht die Regeln Wer überwacht sie. Was geschied bei nicht Enhaltung usw . LG Siegfried
Israel hat sich lange genug drum herumgewunden, ewige Rücksichtnahme auf andere Nationen und die bösen Mäuler mancher Staatsmänner. Nun kommt die Zeit, wo man Gottes Wünsche erfüllen sollte. Bitte baut. Das wird zum Segen.
… den Juden keine Vorschriften machen …“
Die Kritik richtet sich meines Wissens nicht gegen Juden – nur etwa die Hälfte der Juden weltweit lebt überhaupt in Israel –, sondern gegen die tendenziell rechtsgerichtete Politik Israels. Etwa ein Viertel der Menschen in Israel ist zudem nicht jüdisch.
Kritik an der derzeitigen Politik Israels richtet sich also gegen die Politik des Staates Israel und nicht gegen eine Religions- oder Bevölkerungsgruppe. Andernfalls wäre jede Kritik an der israelischen Politik automatisch antisemitisch und damit ein sachlicher politischer Diskurs kaum noch möglich.
Ich denke aber, dass die oben genannte europäische Kritik sicherlich nicht darauf abzielt.
Das ist richtig @Mario. In einer Demokratie muss es möglich sein, Regierungsentscheidungen, die Siedlungspolitik oder militärische Maßnahmen zu kritisieren, ohne dass diese Kritik mit der Ablehnung einer religiösen oder ethnischen Gruppe gleichgesetzt wird.
Innerhalb Israels gibt es eine lebendige – und oft scharf kritisierende – Opposition, Medienlandschaft und Zivilgesellschaft, die die Regierung kritisieren.
Um zu erkennen, wann Kritik an Israel die Grenze zum Antisemitismus überschreitet, empfehle ich die IHRA-Definition von Antisemitismus sowie den vom Autor Natan Scharanski formulierten „3D-Test“:
Dämonisierung: Wenn das Handeln Israels maßlos überzogen dargestellt oder der Staat als Verkörperung des absolut Bösen gezeichnet wird.
Doppelte Standards: Wenn an Israel Verhaltensmaßstäbe angelegt werden, die von keinem anderen demokratischen Staat in vergleichbarer Lage verlangt werden.
Delegitimierung: Wenn Israel das grundlegende Recht auf staatliche Existenz oder dem jüdischen Volk das Recht auf Selbstbestimmung abgesprochen wird.
(Fortsetzung folgt)
@Gideon Lahav
Er ist nicht Mario, unser Fahrer, 90 Jahre alt, hochgebildet, er liebt Israel und würde die Toscana verlassen um in Israel zu leben.
(Fortsetzung)
Die sachliche Auseinandersetzung mit dem Handeln einer gewählten Regierung ist Teil der Meinungsfreiheit, während pauschale Verallgemeinerungen, Verschwörungstheorien oder Versuche, dem Staat das Existenzrecht abzusprechen, die Grenze zum Antisemitismus überschreiten.
Ich selbst übe scharfe Kritik an der israelischen Regierung – was innerhalb Israels Alltag ist –, und das ist nicht Antisemitisch.
Während ich jedoch stets darauf achte, die Grenzen der IHRA-Definition nicht zu überschreiten, versäumen dies viele Kritiker Israels.
Dem, Gideon Lahav, kann ich nur beipflichten und Ihre Ausführungen bestätigen, in beiden Abschnitten. Denn dasselbe tue auch ich, ich liebe mein zukünftiges Heimatland, aber nicht unbedingt seine derzeitige Regierung und deren Anführer, die momentan dem Land mehr Schaden zufügen als Nutzen zu bringen.
SHALOM
Komisch, dass diese Länder nicht helfen, die Hamas zu entwaffnen. Wäre ein kleines verstärkt von Haus zu Haus zu gehen und mit dem Metalldetektor alles aufzuspüren, was noch da. Dann könnte man den nächsten Schritt machen. Leute, die das Existenzrecht Israels unterschreiben und jeglicher Gewalt absagen, können mit dem Wiederaufbau Ihrer Heimstätte beginnen. Solche die das nicht tun, kommen in abgesperrte Lager, bis sie aufwachen, dass sich Gewaltverherrlichung nicht rechnet. Und nein, die Türken arbeiten hier nicht mit, denn sie liefern heute Hilfsgüter, morgen in denselben Verpackungen wieder Waffen. Bindet nur solche ein, die glaubwürdig sind. Herr Wadephul würde ich empfehlen, die Türken aus der UNO zu werfen, anstatt Israel zu sanktionieren. Sie haben dort nichts zu suchen!
Das meist verhasste Land, will ein Bindeglied der Nato und der neuen Mekka-Vereinigung aus der UNO werfen lassen. Achso, ja. Die Türkei scheint für den Israeli ein großer Störfaktor zu sein. Politisch so wie militärisch. Was genau würde den deiner Meinung nach, den Rauswurf der Türkei begründen? Da bin ich mal gespannt.
„Komisch, dass diese Länder nicht helfen, die Hamas zu entwaffnen.„
Wieso ? Bei der Stabilisierung und Finanzierung der Hamas hat doch Israel so sehr mitgewirkt. Sollen das jetzt andere Länder etwa wieder kaputt machen? Israel hat 90% des Gazastreifen ausradiert. Dem Erdboden gleich gemacht. Das man eine Ideologie genau so nicht zunichte machen kann wusste es aber bereits. Es kam Israel einfach nur gelegen. Was dort geplant ist, daraus macht ja weder Ben Gvir noch Smotrich ein Geheimnis daraus. Siedlungen wie im WJL. Dafür gibt es internationale Kritik, die Israel aber scheinbar so wenig interessiert, dass Sie es sogar hinnehmen sowohl Deutschland als auch die USA vor den Kopf zu stoßen. Also, warum einem Land helfen, dass auf keine Kritik reagiert und weiterhin mit dem Kopf durch die Wand möchte. Die Wand ist hier symbolisch für Gewalt und Leid.
@ Blub
Israel ist an allem schuld. Israel betreibt Genozid, ermordet, vergewaltigt, auch Kinder, entführt usw.
Und die Hamas? Will nur Frieden.
Blub, Sie sind der schreibende Beweis für Unsinn.
Anstatt an Ihrem kindischen Verhalten zu verharren, kommen Sie doch mal mit festen Gegenfakten. Sie haben nur das aufgezählt was in den Nachrichten eh schon zu genüge widergespiegelt wird. Aber klare Gegenbeweise können Sie wohl nicht liefern?
Was bitte ist an meinen Aussagen falsch gewesen?
@Jean Roth
Und der Grund für den Angriff auf Syrien letzte Woche war, weil Israel gerade seine eigenen Probleme im Land löst? Wie die terroristischen Siedler oder die menschenverachtenden Aussagen seiner Minister? Wenn Sie schon mit solch einem Vorschlag kommen, dass jeder sich um seine eigenen Probleme im Land kümmern soll, warum greift dann Israel ringsrum überall an? Ging eine Gefahr von Syrien aus?
Blub, lesen Sie doch einfach mal die Verlautbarungen Erdogans und seiner Minister.
Es war Netanjahu, der Hamas und PA entzweit hat und dann vom Sieger dieser Auseinandersetzungen hintergangen wurde.,nicht Israel.
Und auch Ben Gvir und Smotrych verkörpern nur ihre Parteien als kleine Koalitionspartner der Regierung aber nicht die Mehrheitsmeinung Israels.
Was Sie tun ist Israel pauschal mit den Rechtsextremisten gleichzusetzen, und damit tröten Sie nur ins gleiche Horn wie alle anderen, ohne auch nur den geringsten Versuch einer Differenzierung, und dies übertragen Sie auf alle Juden.
Somit bin auch ich in Ihren Augen ein Faschist, ein Kolonialer, ein Völkermörder und Babykiller, ein Landräuber und Kriegstreiber, und jeder andere Jude überall auf der Welt, ja ? IST DAS SO ?
Wenn Sie den Mumm haben, beantworten Sie die Frage, und begründen Sie die Antwort.
Also noch einmal Klaus.
Die Regierung eines Landes wird bei einer Demokratie gewählt. Das heißt, die Mehrheit des Volkes hat diese Regierung gewählt. Es mag zutreffen das nicht alle Wähler dieser Regierung waren. Dennoch regiert die derzeitige Regierung. Wenn dann Leute wie Smotrich und Ben Gvir trotz Ihrer menschenverachtenden Aussagen dem Amt nicht enthoben werden, gar Zuspruch vom Volk bekommen, dann ist die Aussage nicht wirklich als falsch zu werten.
In D hat Merz innerhalb eines Jahres soweit an Zuspruch verloren, dass er derzeit bei 13% dümpelt. Wie wahrscheinlich ist es das dieser Mann noch weitere 3 Jahre die Regierung leiten wird? Ich meine, unwahrscheinlich.
Ich verstehe nicht wieso Sie hier die Religion und den Juden wieder ins Boot holen? Ist das eine eingelernte Abwehrargumentation für alles?
In Israel leben offensichtlich nicht nur Juden, das geben Sie doch selber oft genug zu. Also wie klappt das dann mit der pauschalisierung über alle Juden? Finden Sie den Fehler. Sie wollen die Kritik an Israels Regierung salonfähig machen. Kritisiert dann jemand Israel, welcher nicht mit Ihren Werten auf einer Linie ist, dann fühlt sich nicht der Israeli kritisiert sondern der Jude. Das ist der schlaggebende Punkt den viele einfach nicht akzeptieren wollen. Wenn ich Italien kritisiere, fühlt sich der Italiener kritisiert, nicht aber der Christ.
Es war Netanyahu welcher die Hamas finanziert hat damit diese mit der PA aneinandergeraten, ja. Nur ist der Plan von Bibi eben nach hinten losgegangen. Er wollte mitmischen und wurde aufgemischt.
Grundsätzlich mal: Ganz egal welche Länder sich ereifern Siedlungspläne in Israel zu kritisieren, sollten sich zu allererst um die eigenen Probleme im eigenen Land kümmern und sie lösen. Dann erst, wenn diese Leistung vollbracht ist, könnte man sich über Probleme auf einem anderen Kontinent – ungefragt – äussern!