BERLIN (inn) – Aus Sicht des bayerischen Ministerpräsidenten Markus Söder (CSU) ist der Iran Hauptverantwortlicher für die Situation im Nahen Osten. All die Entwicklungen der vergangenen Jahre, der Angriff der Hamas auf Israel oder der Beschuss durch die Hisbollah, gehen auf den Iran zurück, sagte Söder am Donnerstag in Berlin. Aus diesem Grund habe er Verständnis dafür, dass Israel und die USA gegen den Iran vorgehen.
Söder erklärte, dass er nicht jede militärische Entscheidung der beiden Länder nachvollziehen könne. Doch er betonte, dass ihm auch militärisches Verständnis fehle.
Dennoch stelle er sich die Frage, ob ein militärisches Eingreifen während der großen Proteste im Iran nicht zielführend hätte sein können. Unabhängig davon wundere er sich aber, warum Deutschland sich nicht klarer gegen den Iran positioniere. Schließlich richte das Regime seine eigenen Staatsbürger hin und trete die Menschenrechte mit Füßen. Er selbst sei für einen Regimewechsel im Iran und wünsche sich eine so klare Haltung auch von der Regierung, denn „ein demokratischer Iran ist das Beste, was Deutschland passieren kann“.
Waffenlieferungen an Israel
Mit Blick auf die Situation in der Straße von Hormus sagte Söder, dass die Bundeswehr einen Beitrag zur Sicherung der internationalen Seewege leisten müsse. Zudem wünsche er sich für die Bundeswehr, dass sie auch das israelische Abwehrsystem Iron Dome erhält.
Söder kritisierte überdies Entscheidungen der vorigen beiden Bundesregierungen, Waffenlieferungen an Israel teilweise auszusetzen. „Das ist generell falsch.“ Israel brauche keine Belehrung, sondern Unterstützung. Auch Boykottforderungen gegen Israel erteilte Söder eine Absage.
Söder sprach am Donnerstag in Berlin auch über die geplante erste Außenstelle von Yad Vashem in Deutschland. Er sei froh, dass die Wahl auf Bayern gefallen ist. Bayern habe sich sehr um diese Außenstelle bemüht. Dass es nun so kommen wird, sei Ehre und Verpflichtung zugleich. Auch, weil die Zeitzeugengeneration bald nicht mehr da sein wird, fuhr Söder fort. Aus diesem Grund brauche Deutschland solche Begegnungsorte.
Mit Blick auf die zukünftige Zusammenarbeit mit Yad Vashem sagte Söder: „Das wird eine tolle Sache.“
50 Kommentare
Bayerns Ministerpräsident Markus Söder verteidigt die Angriffe auf den Iran. Wir auch.
Markus Söder der beste Freund Israels.
Klartext, Herr Söder. @ Redaktion. Danke für ihren Artikel, Herr Schlorke.
Ich frage mich, ob Söder nicht die bessere Wahl zum Bundeskanzler gewesen wäre. Ich weiß, bei Befragungen hält auch Söder nicht an Beliebtheit stand. Aber er kann viel besser kommunizieren und er hätte Israel keine Waffen vorenthalten. Zu Söders Politik wäre die Staatsräson keine Frage. Der Streit um die Waffenfrage sitzt bei Söder noch tief. Ich nehme es ihm ab, wenn er von der geplanten Yad Vashem-Stelle in Bayern von einer „großen Ehre“ spricht. Er sieht die geschichtliche Verantwortung mehr als alle anderen Politiker unserer Regierung. Auch die Untätigkeit in Bezug zu den deutschen Geiseln in Gaza nehme ich Merz und seinem Vorgänger noch immer übel.
Fazit: Man kann zwar wählen, aber die Politik eines Landes kaum mitbestimmen. Ist in Israel auch nicht anders.
@Ella, deshalb ist gut zu wissen, dass der lebendige Gott, die „guten oder schlechten“ Politiker „benutzt“, um seine Ziele mit Israel und den Nationen zu erreichen.
Lieber Gruß Martin
@Untertan
Kommt nicht so oft vor, dass ich Ihnen Recht gebe, Martin. 😉Aber das haben Sie richtig gut gesagt. In der Bibel gab es viele unterschiedliche Führer, denen sich Gott ermächtigte, auch solche, die nicht an ihn glaubten. Letztlich steht Gott über alle Regierungen und auch wir sind in Gottes souveränen Plan einbezogen.
LG Ella
AMEN
Liebe Ella, da war aber auch das Gericht und der Zorn Gottes dabei. Im Buch Richter beschrieben oder König Ahab, der mehr sündigte als alle vor Ihm, und Gott durch Elia eine lange Dürre ankündigte
Lieber Gruß Martin
@Untertan
Na hallo, Martin! Jetzt bin ich überrascht. Woher diese Einstellung? Bis dato haben Sie das doch immer abgestritten,wenn ich so etwas geschrieben habe! Finde ich gut!👍👍
Überraschte Grüße aus Berlin
Manu
Warum hören wir solche Aussagen zum Iran und zu Israel nicht von Merz, nicht von Wadephul, nicht von v.d. Leyen, nicht von Kallas………….
Hoffentlich beeinträchtigt der Irankrieg nicht allzu stark den internationalen Flugverkehr. Ich muss immer an das Passagierflugzeug denken, dass über dem Osten der Ukraine abgeschossen worden ist.
Ich teile die Einschätzung des bayerischen Ministerpräsidenten und bin der Ansicht, dass der gegenwärtige Krieg nicht von den USA und Israel begonnen wurde, sondern vom Iran, der durch seine Söldner gazanische Regierung/Hamas, Hisbollah und Huthi Israel (und auch andere Länder) angriff. Mich wundert es, dass die Medien so selten diesen Zusammenhang herstellen und stets USA und Israel für diesen Krieg verantwortlich machen.
@Emma, dann wissen Sie auch, dass die Feinde Israels erst dann „Ruhe“ geben werden, wenn sie Ihr Ziel erreicht haben, Israel zu zerstören und zu demütigen.
Lieber Gruß Martin
@Martin
Israel wird nicht zerstört werden. Die Feinde Israels werden ihr Ziel nicht erreichen. Nicht Unheil voraussagen Martin, sondern beten.🙏🙏🙏🇮🇱🇮🇱🇮🇱
Am Israel chai
Sorry liebe Ella, da muss ich Ihnen widersprechen, bevor der allmächtige Gott sein Volk wieder zurückbringt, wird er auch Gericht über Israel bringen. Die Jakobstrübsal von der auch wir Christen nichts wissen wollen, die Apokalyse der letzten Tage wird nötig sein, damit alle Menschen (Juden und Heiden) erkennen, wie weit sie sich von Gott und seinen Ordnungen entfernt haben. Das wir schaffen das, wir sind stark, uns besiegt keiner – muss als Lüge entlarvt werden. Wenn der Mensch erkennt, dass er völlig hilflos ist, dann wird Gott mächtig, herrlich und für alle sichtbar übernatürlich eingreifen. Lieber Gruß zu Ihnen Martin
@Untertan
Zunächst einen guten Sonntag.
Aber ist dem wirklich so, dass durch die große Drangsal (Zorngericht Gottes) die Menschen noch zur Umkehr kommen (sollen)? Ich denke nicht, was jedoch nicht entscheidend ist.
In Offenbarung 16,9 steht jedenfalls, dass sie trotz der schlimmen Plagen Gott weiter lästerten und keine Buße taten.
@Lothar
Untertan hat nichts von Umkehr geschrieben oder überlese oder missverstehe ich etwas?
@Rts
Sorry, war unterwegs. Hatte gerade schon etwa zwei volle Datensätze, nachdem ich auch noch einmal in die Offenbarung gesehen hatte, aber ich reduziere lieber. Ggf. können wir uns ja noch weiter austauschen.
Im Ansatz von Untertan bzw. Katz wird davon ausgegangen, dass das Israel betreffende Leid (Holocaust …) als Strafe Gottes gesehen wird. Untertan nimmt jetzt ungewöhnlicherweise noch die Heiden hinzu, was das Leidensziel angeht. Das Leid müsse dann zum Schluss so groß werden (Drangsal), dass alle (!) Menschen erkennen wie weit sie sich von Gott und seinen Ordnungen entfernt haben.
Das aber wäre m. E. zumindest die Voraussetzung zur Buße (Umkehr), wenn nicht bereits eine Teilbuße.
So wie das in den Abschnitten der Offenbarung herauszulesen ist, besteht für die von mir angesprochenen Menschen dazu wohl keine Möglichkeit mehr. Wer Gott bei solchen Qualen noch lästert, hat keine Erkenntnis mehr, sondern dürfte dahingegeben sein.
Daher halte ich den Ansatz von Untertan für einen Irrweg.
Hinzu kommt, dass nicht alle (!) Menschen, wie von UT geschrieben, zu der von ihm geschilderten Erkenntnis überhaupt kommen könnten.
Anfangs von Kapitel 6 (Vers 2) wird deutlich gesagt, wen die Plagen treffen („… böses und schlimmes Geschwür an den Menschen, die das Zeichen des Tieres hatten und die sein Bild anbeteten.“). Hier ist keine Umkehr mehr möglich.
Demnach wird es also auch einen Anteil an Menschen geben, die das Zeichen des Tieres nicht annehmen und auch sein Bild nicht anbeten werden.
Aber vielleicht habe ich Sie auch falsch verstanden. Info wäre nett.
Lothar
@Lothar
Untertan schreibt, dass Juden und Heiden „erkennen“. Er fügt hinzu, was ich nicht aus der Bibel explizit herauslese, „wie weit sie …“; man kann es aber so interpretieren.
Ich verweise auf Sacharja 12. Da ist übrigens nichts von der Zerstörung Israels geschrieben, sondern von der Not der Bewohner, die der wiederkommende Messias auflöst. Inwieweit in diesem Kapitel „Umkehr“ herauslesbar ist, möchte ich dahingestellt lassen. Wir dürfen aber die Texte der Offenbarung und solcher Stellen aus dem AT nicht gegeneinander ausspielen. AT wendet sich an das Volk Israel, Offb in erster Linie an die „Nationen“. Offb und 2.Thess stimmen überein. Insofern gehe ich davon aus, dass für die „Nationen“ keine „Umkehr“ mehr möglich sein wird. Bei den Juden bin ich mir – wie oben schon geschrieben – nicht sicher.
Das alles hat nichts mit dem Ansatz von Art Katz/Martin D. zu tun.
@Rts
Die Aussage von Untertan war pauschal (… alle Menschen, Juden und Heiden). Daher führte seine undifferenzierte Aussage zur Bezugnahme auf ihn. Offb. 16,9 zeigt einen „Gegenpol“, der ein Stück weit auflösen kann und mir dazu einfach einfiel. Es kann besonders in der fortgeschrittenen Drangsalszeit eigentlich nur zwei Gruppen geben, bei den Heiden als auch bei den Juden (die, die lästern und die, die ausharren und der Götzenanbetung widerstehen). Ich sehe mich hier aber nicht als den Experten. Wie Sie bin aber auch ich der Meinung, dass AT und NT nicht gegeneinander ausgespielt werden dürfen. Ich hoffe, Sie hatten meinen Ansatz nicht so verstanden.
Rodger Liebi hatte auch mal interessante Vorträge zur Endzeit und zu Israel
(u. a. Youtube). Hab da länger nicht mehr reingehört. Es ging darum, dass „ganz“ Israel gerettet wird (Römer 11,26) und was mit dem „ganz“ gemeint ist.
Grundsätzlich lasse ich für mich die Dinge lieber erst mal offen, bevor ich mich falsch festlege.
Die Möglichkeit zur Umkehr für die Juden und für die Nationen würde ich so, wie Sie es beschrieben haben, ebenfalls differenziert sehen. Innerhalb der Drangsalszeit dürfte sich aber noch einmal die Spreu vom Weizen trennen, ist aber nur meine Meinung. Da gibt es doch noch die 144000 aus allen Stämmen Israels mit dem Siegel Gottes, die Einiges bewirken dürften und die große Schar aus den Nationen (kommend aus der Drangsal) vor dem Thron Gottes (Offenbarung 7 und 14).
Es dürften immer Fragen offen bleiben. Pauschale Zuordnungen können der göttlichen Tiefe nicht ansatzweise gerecht werden.
@Emma
Richtig. Eine Schuld oder Teilschuld wurde Israel schon sehr früh zugeschrieben. Die Hamas habe am 7.10.23 ein Massaker verübt (verspätet zugegeben) und darauf habe Israel den Gazakrieg begonnen (!), so oder so ähnlich lautet es heute noch.
Man hat von vornherein alles verdreht.
Richtig ist: Die Hamas hatte den Krieg begonnen und zwar schon vor dem 7.10.23, aber ab dem Zeitpunkt des Eindringens auf israelisches Gebiet mit Massenmord und Entführung musste Israel in die Verteidigung gehen, auch offensiv.
In dem Fall sind es nicht allein die Medien, auch viele Andere (auch die EKD) fingen früh an von einer Vorgeschichte daherzureden. Aber es stimmt, die Medien hätten neutral oder besser noch korrekt berichten müssen. Stattdessen andersherum zum Nachteil Israels betreffend die Schuldfrage.
Ich kann mir das nur dadurch erklären, dass der Widersacher Gottes bereits viele Menschen derart eingenebelt hat, so dass sie zwischen Recht und Unrecht nicht mehr unterscheiden können. Dazu kommt dann noch die Suche nach einem Sündenbock, was ja bereits mit dem „Sündenfall“ im Garten Eden seinen Verlauf nahm.
Aber gut, dass Markus Söder Klartext geredet hat. Im Bundestag als Kanzler würde es ihn allerdings auch zerreißen. Merz ist auch umgefallen, zu groß der Druck von links und selbst aus Reihen seines Koalitionspartners.
Hilfreich wäre es, wenn beispielsweise auch mal Pistorius Klartext reden würde. Der weiß doch auch ganz genau, wer den Krieg begonnen hat und wie wir uns zu verhalten gehabt hätten, wären wir auf solch barbarische angegriffen worden wie am 7. Okt. 23.
@Lothar, und was hat der allmächtige Gott damit zu tun? Steht er hilflos in der Ecke und schaut zu?
Lieber Gruß Martin
@Untertan
Natürlich nicht. Sollte Er denn, hilflos zuschauen? „Wir“ bauen uns aber eigenverantwortlich positiv wie negativ in die Geschichte mit ein. Gott steht trotzdem über Allem.
Wenn Sie das Ganze wieder unter dem Gesichtspunkt einer ständigen Gottesstrafe sehen wollen, würde ich gerne eine weitere Gegenfrage stellen:
Warum ist Richard Wurmbrand (1909 – 2001) nicht zu der gleichen Schlussfolgerung wie Arthur Katz (1929 – 2007) gekommen?
Beide waren jüdischer Herkunft (Wurmbrand deutsch-jüdischer), waren zunächst überzeugte Atheisten und Marxisten und konvertierten später zum christlichen Glauben. Damit können beide als messianische Juden gesehen werden.
Alles Gute
Lieber Lothar, Richard und Arthur waren beides hebräische Kinder Gottes und liebten Jesus über alles, das allerwichtigste war beiden das Kreuz Jesu, worin die Liebe Gottes sichtbar geworden ist. Ich bin sehr froh über das Zeugnis dieser beiden Männer Gottes. Auf Ihre Frage, ich glaube, dass Gott jeweils unterschiedliche Aufgaben an seine Männer verteilt.
Tiefer können wir das hier denke ich nicht erläutern, weil da die IN Redaktion nicht mit macht.
Lieber Gruß zu Ihnen Martin
@ Untertan
Lieber Untertan. So einfach sollten Sie es sich diesmal nicht machen. Die Ansichten Wurmbrands als Pastor sind mindestens so berechtigt, wie die von Katz. Sie stehen im krassen Gegensatz zu ihm.
„Gott verteilt unterschiedliche Aufgaben an seine Männer“? Waren Sie dabei, als Katz seine Berufung erhielt? Den Anspruch erhebt ja noch nicht einmal Katz selbst, nachdem ich sein Buch gelesen habe.
Außerdem haben die Wurmbrands Juden gerettet und selbst schlimmste Verfolgung erlitten.
Wurmbrand verortet die Verantwortung für den Holocaust nämlich nicht bei Gott, wie Katz das tragischerweise tat, sondern dort wo sie hingehört, bei den Menschen.
Hier ein paar Internetauszüge:
Der rumänische Pastor Richard Wurmbrand (Gründer von Hilfswerk für verfolgte Christen) sah die Hauptgründe für den Holocaust in einer extremen Abkehr von Gott und in der Vernichtungsideologie des Nationalsozialismus. Er und seine Frau Sabina stammten selbst aus jüdischen Familien und verloren zahlreiche Angehörige in den Konzentrationslagern, während sie in Bukarest unter Einsatz ihres Lebens Juden retteten.
Aus seinen theologischen und historischen Schriften lassen sich folgende Kernursachen zusammenfassen:
Radikaler Atheismus und Gottesfeindschaft:
Wurmbrand (Autor von Marx & Satan) war überzeugt, dass hinter totalitären Ideologien wie dem Nationalsozialismus und dem Kommunismus eine spirituelle Rebellion gegen Gott stand. Die Judenverfolgung entsprang demnach einem Hass auf den Schöpfer, dessen auserwähltes Volk (im biblischen Sinne) die Juden sind.
Ende Teil 1
@Untertan
Teil 2, Fortsetzung
Die Ideologie des „Herrenmenschen“:
Der Nationalsozialismus ersetzte den christlichen Glauben an die Gottgegebenheit und Würde jedes Menschen durch eine rassistische Herrenmenschen-Ideologie. Wer sich selbst zum Gott erhebt, muss laut Wurmbrand unweigerlich Minderheiten vernichten, die sich diesem Anspruch nicht unterwerfen.
Historischer Antisemitismus und Antijudaismus:
Der Holocaust fußte auf dem tief verwurzelten europäischen Antisemitismus, der historisch auch durch jahrhundertelangen religiösen Antijudaismus (auch in Teilen der Kirche) vorbereitet worden war.
Satanischer Einfluss:
In seiner theologischen Deutung, besonders in späteren Werken, sah Wurmbrand das absolut Böse und die systematische Vernichtung jüdischen Lebens als dämonisch inspiriert an, da die Juden als das Volk gelten, durch das Jesus in die Welt kam.
Ich denke, wir können das so tief erläutern. Warum sollte die IN – Redaktion das nicht mitmachen? Jetzt diskutieren wir das solange, bis wir ein einvernehmliches Ergebnis erzielt haben.
Und bitte nicht mehr dieses „Steht Gott hilflos in der Ecke und schaut zu?“
Nein. Er steht nicht hilflos herum und schaut nur zu. Das Ertragen all des Leids bis heute hat ihm einen hohen Preis gekostet; und schon gar nicht ist er der Initiator des Leids, erst recht nicht des Leids der Juden.
Brüderliche Grüße
Lothar
Lieber Lothar, freue mich, dass Sie sich so mit dem Thema beschäftigen. Der Atheist A. Katz wurde in einem Buchladen messianischer Juden in Jerusalem, mit seinem Vornamen gerufen und sollte dort übernachten. Am darauffolgenden Tag übergab er dort sein Leben dem Herrn Jesus.
Alles, was Sie über radikalen Atheismus und Gottesfeindschaft, die Ideologien des Nationalsozialismus und dem Kommunismus schreiben, über die Ideologie des „Herrenmenschen“ – ist vollkommen richtig, das sah Arthur Katz nicht anders und ich auch nicht.
Wir dürfen auch nicht vergessen, dass die Juden in Deutschland vor dem Nationalsozialismus, große „Freunde“ der so „edlen“ Deutschen waren, die Philosophen Kant, Hegel, Schopenhauer und auch Goethe, verehrten sie fast mehr als viele Deutsche – diese Art zu denken und zu leben liebten die Juden, ja war fast wie ein messianischer Ersatz.
Die Aussage: Wurmbrand verortet die Verantwortung für den Holocaust nämlich nicht bei Gott, sondern dort wo sie hingehört, bei den Menschen – entspricht nicht der biblischen Wahrheit – wie Richard Wurmbrandt, letztendlich diesen Punkt gesehen hat, ist mir nicht bekannt. Eine der Hauptaussagen von Gottes Wort ist, dass der lebendige Gott vollkommen gerecht ist, und er für alle der „Sichere Fels“ ist, die auf seinen Wegen laufen, und seine Gebote halten. „Wenn wir auf den Wegen unseres Herrn gehen und ihm und seinem Wort gehorsam sind, dann ist er unser Hirte und führt uns ganz sicher ans Ziel und wir müssen kein Unglück fürchten – Sprüche 1,20-33.
Ende Teil 1
Fortsetzung
Jes. 64, 3+4 „Denn von Ewigkeit her hat man nie gehört, nie vernommen, hat kein Auge es gesehen, dass außer dir ein Gott tätig war für die, welche auf ihn harten. Du kommst dem entgegen, der sich daran erfreut, Gerechtigkeit zu tun, denen, die auf deinen Wegen an dich gedenken. Doch siehe, du wurdest zornig, weil wir Sünde begingen und lange Zeit darin geblieben waren; …“
Wenn wir Jesus liebhaben und sein Wort lieben, dann müssen wir uns mit der Frage beschäftigen, was sagt Gottes dazu, wenn wir seine Wege verlassen. „Wohin soll man euch noch schlagen, die ihr doch weiter im Abfall verharrt … (Jes. 1,5). Das Lied des Mose – Gott warnte schon damals sein Volk und auch uns – 5.Mose 31/32. Auch 3.Mose 26 – wir müssen wählen zwischen Segen und Fluch.
Psalm 124,1-3 „Wäre der Herr nicht bei uns – so sage Israel-, wäre der Herr nicht bei uns, wenn Menschen wider uns aufstehen (7.Okt. 2023), so verschlängen sie uns lebendig, wenn ihr Zorn über uns entbrennt. So kann ich nur empfehlen sich mit dem Buch der Holocaust – Wo war Gott (auf meiner Homepage) und Predigten bei online-predigt anzuhören. Ich glaube, dass diese Frage für uns Christen und Israel-Freunde und vor allem das jüdische Volk sehr wichtig sind, für die Zukunft.
Lieber Gruß Martin
@Untertan
„Die Aussage: Wurmbrand verortet die Verantwortung für den Holocaust nämlich nicht bei Gott, sondern dort wo sie hingehört, bei den Menschen – entspricht nicht der biblischen Wahrheit – wie Richard Wurmbrandt, letztendlich diesen Punkt gesehen hat, ist mir nicht bekannt.“
(So Ihre Aussage)
Das bleibt aber der springende Punkt. Wurmbrand hat an keiner mir bekannten Stelle behauptet, dass Gott der Initiator des Holocaust sei. Das entspräche einfach nicht der biblischen Wahrheit.
Wurmbrand lag absolut richtig und im Einklang mit der heiligen Schrift, in dem er die Schuld bei den Menschen sah, die sich vom christlichen Glauben, von Gott entfernt hatten.
Es wäre widersinnig, wenn er zusätzlich zur gleichen Schlussfolgerung wie Katz gekommen wäre. Sie müßten mir die Stelle schon zeigen, aber Sie werden sie nicht finden.
Natürlich führt Abkehr von Gott ins Verderben. Da haben Sie schon Recht. Sie unterschlagen aber die biblische Wahrheit, dass Gott auch voller Güte und Langmut ist. Alles wird zu gegebener Zeit abgefordert und eintreten. Sie dürfen nicht vorgreifen. Katz war ein Mensch, wie Sie und ich, zum Glück an Christus gläubig geworden.
Seine fatalen Irrtum dürfte er in der Herrlichkeit Gottes erkannt haben. Menschen können irren.
Ich hatte übrigens das Buch mit dem Holocaust von Katz gelesen, hatte ich auch oben geschrieben. Katz, hoch intelligent, kam ganz einfach mit dem Gedanken nicht klar, dass ein allmächtiger Gott angesichts des unglaublichen Grauens nicht eingegriffen hat. Er unterlag einem Trugschluss. Denken Sie in Ruhe mal darüber nach.
Lothar
Lieber Lothar, Arthur Katz, Richard Wurmbrand, AW Tozer predigten auf gemeinsamen Konferenzen und waren Brüder im Herrn Jesus Christus. Sogar die KI weiß: „Arthur Katz und Richard Wurmbrand waren zwei bekannte, theologische Denker und bibeltreue Autoren des 20.Jahrhunderts. Beide stammten aus jüdischen Familien und wurden überzeugte Christen. Sie verband eine tiefe Liebe zu Israel, ein kompromissloses Festhalten an der Heiligen Schrift und eine gemeinsame Basis in der Evangelisation“.
„Wurmbrand lag absolut richtig und im Einklang mit der heiligen Schrift, in dem er die Schuld bei den Menschen sah, die sich vom christlichen Glauben, von Gott entfernt hatten.“ Lieber Lothar diese Aussage ist ja auch richtig, Sie unterschlagen jedoch, dass mit Menschen (Juden und Heiden) gemeint sind. Wie oft ruft Gott sein geliebtes Volk durch die Propheten? Alle Propheten weisen darauf hin, dass Gott reagieren muss, wenn sich insbesondere sein geliebtes Volk, auf gottlose Wege begibt. Mose warnt mehrmals 3.Mose 26, 14-16) ; Josua erneuert die Warnung in Josua 23,15+16 – gilt Gottes Wort – heute nicht mehr? Auch Jesaja weist sehr deutlich darauf hin: „So kommt denn und lasst uns miteinander rechten, spricht der Herr. Wenn eure Sünde auch blutrot ist, soll sie doch schneeweiß werden, und wenn sie rot ist wie Scharlach, soll sie doch wie Wolle werden. Wollt ihr mir gehorchen …weigert ihr euch aber und seid ungehorsam, so sollt ihr vom Schwert gefressen werden; denn der Mund des Herrn sagt es“ (Jes.1, 18-20).
Teil1
Fortsetzung Teil 2
Jesaja weist auf das Liebesangebot Gottes mit seinem Sohn hin, und dieses Liebesangebot lehnen die meisten Juden bis heute ab. Langmut und Güte und seine Barmherzigkeit findet jeder am Kreuz, der erkennt, dass er ein Sünder ist, und nur das Blut Jesu uns reinwaschen kann. Sie wissen wie Petrus und Paulus darüber gedacht haben. Apg. 2,21-23 + viele andere!
Lieber Lothar, Gott wäre ein „Lügner“ würde er nur einen Gerechten Unheil zustoßen lassen (Märtyrer wie R. Wurmbrand ausgenommen), unzählige Bibelstellen bestätigen, dass für die gerechten Gottes – Er, eine sichere Burg ist, gestern, heute und in Ewigkeit.
Unser Problem ist, dass wir Sünde – nicht mehr Sünde nennen, wie in den zahlreichen Diskussionen auch hier deutlich wird. Die Bibel sagt ganz klar, dass Gott heilig ist und deshalb alle Schuld und Sünde bestrafen muss, die nicht durch das Blut Jesu – gerecht gewaschen ist.
Der gute Hirte schaut nicht tatenlos zu, wie seine unschuldigen, gerechten Schafe millionenweise getötet werden – mit Sicherheit nicht!
Lieber Gruß zu Ihnen Martin
@Untertan
Ich hatte Ihnen vor einiger Zeit schon mal Sacharja 1,15 genannt und ausgelegt, damit wir das im Kopf einmal entflechten können. Vielleicht erinnern Sie sich. Hier noch mal mittels KI (nach Anfrage zum Thema):
„Diese Aussage erinnert stark an eine bekannte Passage aus dem Alten Testament, genauer gesagt an das Buch Sacharja (Kapitel 1, Vers 15). Dort beschreibt der Prophet, wie Gott seinen Zorn über die Völker ausdrückt, die das Volk Israel bedrängt haben. Er sagt sinngemäß, dass sein eigener Zorn über Israel nur ein kleiner war, die anderen Völker es aber völlig verderben wollten. Hier ist der entsprechende Vers im genauen Wortlaut (nach der Lutherbibel):
„Denn ich bin sehr zornig über die stolzen Völker; denn ich war nur ein wenig zornig, sie aber halfen zum Verderben.“ (Sacharja 1,15)
Der theologische Kern dieser Bibelstelle ist, dass Gott zwar sein Volk für Verfehlungen bestrafen oder „zurechtweisen“ wollte, die feindlichen Völker dieses Maß jedoch völlig überschritten und aus reiner Bosheit und Zerstörungswut gehandelt haben.“
Hat es jetzt „klick“ gemacht?
Lieber Lothar, das Kreuz Jesus muss wieder der Mittelpunkt von allem werden. So grüße ich Sie mit 1.Kor. 1,18-20 – Die Weisheit Gottes – und die Weisheit der Welt.
Ansonsten mache ich hier mal einen Punkt. Die Bibel schreibt sehr viel von blinden Führern – wir müssen wieder umkehren zur ersten Liebe, damit uns die Augen geöffnet werden, für die biblische Wahrheit. Nur wenn uns nichts wichtiger ist, als unser Heiland, können wir auch Israel dienen.
Lieber Gruß Maritn
@Untertan
Unsere Diskussion hatten Sie eingeleitet mit Ihrer Frage „und was hat der allmächtige Gott damit zu tun? Steht er hilflos in der Ecke und schaut zu?“
Ich denke, wir konnten hier unsere Gegensätze deutlich und tiefgreifend darstellen. An dieser Stelle danke an Israelnetz.
Wo also soll die IN-Redaktion Ihrer immer wiederkehrenden Aussage nach da nicht mitmachen bzw. mitgemacht haben?
Oder gibt es noch ein Thema, das Sie mir verschweigen, das bei IN nicht beim Namen genannt werden darf oder dieses zumindest unerwünscht ist?
Bayern hat eine eigene Vertretung in Israel, Motto „mir san mir“. Recht hat der Mann und es tut gut, solche klaren Worte zu hören. Ist doch mal eine gute Nachricht. Gut Schabbes, schönen Sonntag allerseits.
@Antonia
Das mit der eigenen Vertretung habe ich nicht gewusst. Sehr interessant. Auch ansonsten spricht Söder wahre Worte. Aber Bayern war schon immer was „anderes“.😉😉
Nicht wie wir ollen Preußen!
Es ist ja auch eine Leistung, dass unser Markus, (Franke und evangelisch) Bayerischer Ministerpräsident ist.
Ob ihr Preußen den gewählt hättet?
@JSR
Ich sehr gerne. Obwohl viele ihn nicht so mögen. Aber so jemand fehlt hier. Klare Aussagen. Klar,doof fand ich Söder bei MC’Donalds. Hatte er das nötig? Aber Werbung ist alles! Ne,er ist schon ok!🤗🤗
Durch diesen Bericht werde ich in meiner guten Meinung zum Bayerischen Ministerpräsidenten bestätigt. Markus Söder setzt zeichen, ein pro-jüdisches Christentum, ein gutes Schulsystem und eine funktionierende Gesellschaft finden in Bayern ein zu Hause. Kanzler Merz sollte Ratschläge von ihm und von Cem Özdemir annehmen ! Es ist wichtig, dass Deutschland insgesamt die Gefahren des Mullah-Regimes sieht und handelt, damit ALLE in Deutschland wieder sicherer leben können.
Ich wünsche Bayern und Tschechien auch weiterhin viel Kraft für die Versöhnung, mit Kanzler Söder wäre dies auch in Deutschland besser, aber MERZ MUSS LERNEN !!!
Zum Thema „Yad Vashem- Außenstelle“: Diese Gedenkstätteninflation geht mir schon geraume Zeit tierisch auf den Zeiger. Wieder ein „Kranzabwurfplatz“, den nur Leute besuchen, die sich voll im Klaren darüber sind, welche Schuld Deutschland zu tragen hat (die brauchen es nicht). Und nach dem Besuch geht man zum Alltag über. Für viel vernünftiger würde ich es halten, wenn das Thema „Schicksal der Juden in den letzten 150 Jahren“ im Schul- Unterricht nicht so stiefmütterlich behandelt würde. Mein Verdacht: Wenn man das Thema ausführlich behandeln würde, müsste man einiges erwähnen, das andere Länder garnicht gerne hören. Man wird erstaunt feststellen, dass Deutschland zwar den mit weitem Abstand größten Anteil an Schuld und Verbrechen hat, aber der Rest der Welt sich auch nicht gerade aus Unschulds- Engeln zusammensetzt! Stichworte „Irrfahrt der St Louis“, „Konferenz von Evian“, „Mithilfe der Französischen Regierung bei der Säuberung der besetzten Gebiete“, „Pogrome in Russland“, „Verweigerung Polens, die Juden zurück ins Land zu lassen, wenn sie mehr als einige Monate im Ausland waren“, „Verhalten der Schweiz angesichts der Judenverfolgung in Deutschland“. Wohl gemerkt: das alles relativiert in keiner Weise die deutsche Schuld, es gehört aber um der Ehrlichkeit willen dazu.
@Stefan Hartmann
Da stimme ich Ihnen zu. Auch denke ich, dass bei einer menschlichen Katastrophe diesen Ausmaßes, in keinem Fall von „kleiner Schuld“ gesprochen werden sollte. Hier geht es um „AKTIVES WEGSEHEN(NEUTRAL)“. Niemand kann sagen, er hätte es nicht gewusst.
Das was DAMALS“ geschehen ist mit nichts irgendwie zu rechtfertigen.
Also, manches an Ihrem Kommentar kann ich unterschreiben, ich könnte noch einiges hinzufügen, was speziell die französische Art ist, sich die Geschichte schön zu reden. Was Gedenkstätten betrifft, möchte ich widersprechen. So wie man Friedhöfe braucht, um zu trauern, braucht es meiner Ansicht nach auch Gedenkstätten. Ich weiss, dass es Gedenkstätten gibt, ich habe selbst solche gesehen, die zu einem Gedenkzirkus verkommen sind. Yad Vashem gehört definitiv nicht dazu. Wo Sie zweifellos Recht haben, ist mit der Forderung nach besserem Schulunterricht. Wobei dabei, denke ich, generell über jüdisches Leben, den enormen Beitrag des Judentums zur Entwicklung der Menschheit gesprochen werden sollte. Vor ein paar Tagen gab es einen interessanten Artikel in Tribune juive, in dem sich der Autor dagegen wehrte, dass Juden sozusagen auf Ausschwitz reduziert werden.
@Stefan Hartmann
Kleine Ergänzung zu meinem Kommentar.
Mir ist da leider ein Wort durchgerutscht.
„Ich stimme Ihnen WEITGEHEND zu.“ Yad Vashem hat es aus meiner Sicht WEITESTGEHEND geschafft, den unfassbaren Geschehnissen von „DAMALS“ ein angemessen, schreckliches Gesicht zu verleihen. So ist auch den nachfolgenden Generationen möglich, ZU ERLEBEN, was MENSCHEN ❤️🩹 MENSCHEN abzutun bereit sind, wenn sie GOTT ❤️ nicht haben.
Herzliche Grüße ❤️🩹
@ Stefan Hartmann
Yad Vashem in Bayern, das ist ein wunderbares Zeichen der Solidarität mit dem jüdischen Volk und der Reue angesichts unserer Verbrechen gegen die Menschlichkeit in der dunkelsten Zeit unserer Geschichte.
Richtig ist, dass es heute noch weit mehr bedarf!
Antisemitismus war und ist nicht alleine auf D. beschränkbar. Viele Nationen haben sich damals schuldig gemacht, indem sie schwiegen, Juden nicht aufnahmen, sich an den Massakern beteiligt haben etc.
Das in den Fokus zu nehmen, mehr als bisher, lenkt nicht von Deutschlands Verfehlungen ab, sondern beweist, wie international Judenhass grassiert, wenn man sich nicht aktiv dagegen wendet.
Ich erwarte nicht unbedingt, dass es bei uns in Deutschland eine Erinnerungs-Stätte für den 7.10. gibt, würde mir aber wünschen, dass an den bestehenden immer auch des 7.10. gedacht wird, der das schlimmste Massaker an Juden nach dem ZWK war.
Erinnerungskultur heißt nicht, sich angesichts unserer Schuld während des DRs in den Staub zu werfen, sondern zu vermitteln, dass wir alles daran setzen, dass es heute und in Zukunft für Antisemitismus keinen Platz mehr gibt in D..
Und da reichen fromme Lippenbekenntnisse unserer Politiker nicht. So vermisse ich bspw. Gegenstimmen aus den Parteien der demokratischen Mitte, wenn u.a. ARD/ZDF in ihren Berichten die Geschehnisse in Nahost immer wieder einseitig zulasten Israels verdrehen. Oder auch eine kritischere Positionierung, wenn Gerichte hierzulande in ihren Urteilen dem offenen Hass auf unseren Straßen nicht ausreichend entgegentreten. Um nur zwei Beispiele zu nennen.
@Stefan Hartmann
Mit Verlaub! Waren Sie schon mal in Yad Vashem? Das ist größtenteils kein Ort, um Kränze „abzuwerfen“. Gehen Sie einmal durch und Sie werden mit einer Gänsehaut die Stätte verlassen und hoffentlich nicht gleich wieder zum Alltag übergehen. Diese Stätte besuchen Betroffene, Schulklassen, Politiker (es täte allen gut) und Menschen, die etwas erfahren wollen (nicht nur solche, die schon alles wissen). Und doch, ich brauchte diesen Besuch dort, obwohl ich vieles und immernoch nicht alles über die Schuld von Deutschland wusste.
Ich gebe Ihnen Recht, dass über dieses Thema heute stiefmütterlich in der Schule gelehrt wird. Gerade deshalb finde ich es wichtig, dass in Yad Vashem und nun auch in Bayern in diesem Zentrum, viel mehr und anschaulicher als im Schulunterricht, darüber zu erfahren ist. Yad Vashem ist nicht nur eine Gedenkstätte, sondern ein aktiver Bildungsort, den ich jedem nur wärmstens empfehlen kann.
Ella
Erstens hat die Schweiz dieses Thema des langen und breiten aufgearbeitet und alles was du hier erwähnst bewirkt gerade mal gar nichts. Die wenigsten Deutschen wissen aber kaum, wie aktiv Hitler im Nahen Osten war. Die unheilige Allianz des Grossmufti von Jerusalem mit Hitler hat bis heute ihre Nachwirkungen. Der Nahostkonflikt steht nicht in einem leeren Raum. Die Fakten, über die Historie im Nahen Osten ab 1824 würde den antisemitischen Geschichtsverdrehern den Wind aus den Segeln nehmen. Da Problem sind nicht die Lügen der Antisemiten, sondern die Mitläufer, die es nicht besser wissen. Nie wieder fängt genau da an.
@ Shoshanna Bugmann
„Die Fakten, über die Historie im Nahen Osten ab 1824….“ – und welches Ereignis hat etwas mit „antisemitischen Geschichtsverdrehern“ zu tun?
Dieses Ereignis: Schlacht von Ayacucho (Peru) – Das Ende der spanischen Kolonialherrschaft am 9. Dezember 1824 meinen Sie wohl nicht.
Vorweg: Ich weiß, dass Judenhass in Deutschland über Jahrhunderte bestand.
Meine Rückfrage hat nichts mit Polemik zu tun aber mit Interesse.
Man sollte allerdings auch nicht seine repressive Politik in der Corona-Zeit vergessen. Trotzdem eine erfreuliche Aussage.
Einer der Wenigen, die klar sehen und sich nicht scheuen es auch ausdrücken!
Gratulation an Söder. – Zum „Fremdschämen“, dass er mit dieser (allerdings etwas späten) Ansage dermassen hoch über das kulturelle, mediale und politische Dumpfbackentum in der BRD hervorragt…
@helensson
… die ‚VERSPÄTETE“ Aussage von Herrn Söder- … das war auch mein erster Gedanke.
Meine Befürchtung dabei ist, dass er sich vorher nicht getraut derart Stellung zu beziehen. Hätte er diesen Satz zu Beginn des ALLEIN vom Iran, durch feigen, bestialischen Massenmord ausgelösten Krieg öffentlich kund getan, hätte seine Aussage möglicherweise einiges bewegen können. Jetzt („verspätet“) könnte es nur den üblen Beigeschmack eines nach Aufmerksamkeit heischenden Abstaubers hervorrufen. Herr Merz hat sich wenigstens gleich zu Beginn getraut, seinen Satz (Die/Israel machen unsere Drecksarbeit!) zu sagen. Von anderen Polikern außerhalb Deutschlands kam allerdings noch viel weniger. Bei diesen könnte sich der Verdacht aufgedrängt haben, dass sie den Mullahs Beifall klatschen wollten. Man möge mir diesen Gedanken verzeihen, aber wer IHN ❤️ nicht sucht, kann seinen Gegenspieler 🖤 nicht erkennen.