Yad Vashem plant Bildungszentrum in München

Von epd

Yad Vashem will ein Bildungszentrum in München eröffnen. Der Standort sei nach einer bundesweiten Machbarkeitsstudie mit Unterstützung der deutschen Regierung ausgewählt worden, teilte die israelische Holocaust-Gedenkstätte am Donnerstag mit. Das Bildungszentrum solle in drei Jahren öffnen. Ministerpräsident Markus Söder erklärte: „Bayern wird für Yad Vashem ein gutes Zuhause sein.“ Zudem soll es eine kleinere Dependance in Leipzig geben. Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer sagte, es sei für Sachsen Ehre und Verpflichtung zugleich, Teil des neuen Holocaust-Bildungszentrums zu sein.

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29 Kommentare

  1. Schade, ich hätt es gerne in Köln gesehen,so muss ich wohl nach München kommen für einen Besuch, solange ich noch in Deutschland lebe.
    SHALOM

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    1. Klaus, vielleicht haben wir ja Glück und begegnen uns tatsächlich😁 – schließlich wohne ich in München, und das schon seit der Jahrtausendwende, als ich aus Israel nach Deutschland kam.

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  2. Ministerpräsident Markus Söder erklärte: „Bayern wird für Yad Vashem ein gutes Zuhause sein.“ Markus Söder, Deutschlands bester Ministerpräsident.

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  3. Wenn ich das sagen darf, ich bin kein Freund solcher Gedenkstätten.
    Lieber Gruß Martin

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    1. Warum nicht, Herr Dobat ?
      Sie weisen doch sonst so gerne auf menschliches Fehlverhalten und menschliche Untaten hin, die Shoah war eine der schlimmsten dieser Sorte und es ist gut, daß durch solche Gedenkstätten immer wieder auf die diese Geschehnisse hingewiesen wird.
      Es sei denn, Sie möchten es vergessen wissen und es wie so oft dem Ewigen zurechnen und sich damit schön aus der Affäre ziehen, denn nach Ihrer Ansicht ist es doch dem Ewigen zuzuschanzen, daß dies geschehen konnte.
      Ich bin verständlicherweise kein Freund solcher Ereignisse, wohl aber der Erinnerung daran, als Warnung, daß solches wieder geschehen kann und als Mahnung, auf die Anzeichen dafür zu achten und im Rahmen meiner geringen Möglichkeiten dem entgegen zu wirken.
      Das möchte ich auch Ihnen empfehlen, sollten Sie nicht zu arrogant sein, den Ratschlag eines Juden anzunehmen.

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      1. Lieber Klaus, Ihre Frage und die Kommentare anderer Kommentatoren, befürchte ich, ist hier nicht gewünscht es zu formulieren. So grüße ich Sie alle ❤️ und verbleibe, lieber Gruß Martin

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        1. Herr Dobat, solange hier nichts an Mord-oder Gewaltaufrufen oder schwerwiegende herabwürdigende und diskriminierende Äußerungen tätigen oder Werbung betreiben für anrüchige Organisationen oder offene Beleidigungen, können Sie hier den hinterletzten Tinnef von sich geben, mit den Reaktionen müssen Sie leben.

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          1. Sie verstehen mich falsch. Es ist von der Redaktion nicht gewünscht, biblisch zu begründen, daß geht nicht durch die „Zensur“.
            Lieber Gruß Martin

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          2. Martin, die Redaktion lässt sehr wohl biblisch begründete Kommentare zu. Sie sollten sich mal fragen, warum Ihre Kommentare oft nicht durchkommen, Vielleicht weil Sie das jüd. Volk fertig machen? Weil Sie andern den Glauben absprechen? Weil Ihre Bibelauslegungen leider immer wieder sehr sektenlastig sind?

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      2. Vielleicht bräuchte es eine Gedenkstätte wie Gott sein Volk gestraft hat, einschl. Adolf, der I. Da würde Untertan bestimmt Werbung machen. Zynismus Ende

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    2. @Untertan
      Sie dürfen! Aber das ist sehr wichtig! Damit es nicht in Vergessenheit gerät! Und diese Menschen haben es verdient,das man ihnen gedenkt. Denn sie waren unschuldig.

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      1. @Untertsn
        Man kann hier sehr wohl biblisch begründete Kommentare abgeben. Hab ich doch selbst auch schon.

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        1. Liebe Manu und Mitkommentatoren, die Redaktion weiß was ich meine, aber das ist alles gut so wie es ist.
          Lieber Gruß an alle, Martin

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    3. Schon klar, denn der Holocaust ist für Sie ja durch die Sünde der Juden gerechtfertigt. Da kann man nicht noch eine Gedenkstätte errichten. Ich hoffe, Sie finden irgendwann den Weg zur Umkehr.

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    4. @Untertan
      Sie dürfen und Sie sagen es ja auch unverblümt auf Ihrer Plattform ganz im Sinne von Artur Katz. Ihre Meinung ist, dass Gott die Juden mit dem Holocaust bestraft hat. Ich möchte die Erinnerung der Menschen am Leben wachhalten, die „von uns“ ermordet wurden. Dieses Verbrechen ist unser Erbe, ob wir das sehen oder nicht. Yad Vahem ist nicht nur GEDENKEN, sondern auch AUFKLÄRUNG und das hat unsere Jugend bitter nötig, wie der gravierende Antisemitismus zeigt. Das Gedenken ist eine Art Würdigung der Opfer, Sie selbst Martin, hätten eines davon sein können. Sie müssen die Toten nicht verehren, Verehrung gebührt Gott allein. Aber die Bibel betont, dass Gott die Menschen nicht vergisst, warum sollten also wir sie vergessen? Gott sieht die Tränen der Trauernden und wird alles Leid tilgen (Offenbarung 21,4). Das schließt ein Gedenken nicht aus.

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  4. Ich habe Yad Vashem mehrfach besucht und war jedesmal geradezu erdrückt vor Entsetzen. Wäre da nicht die „Allee der Gerechten“ zu Ehren derer, die Juden geholfen haben, man könnte an der Menschheit verzweifeln. Es ist gut, dass die Gedenkstätte jetzt Ableger in Deutschland hat. @ Untertan : manche Gedenkstätten in manchen Lândern werden instrumentalisiert, manche verkommen zu einem historischen Spektakel. Das gilt ganz klar NICHT für Yad Vashem. Wer da ungerührt herauskommt, dem sollte man aus dem Weg gehen.

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    1. Das Bildungszentrum soll am Karolinenplatz im Zentrum von München errichtet werden.

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  5. Shalom,-Untertan@-Sie sollten Yad Vashem in Jerusalem besuchen.Wird ihren Gedanken gut tun! Jerusalem

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    1. @Jerusalem
      Untertan, 99 Jahre alt, würde es gern tun, aber erst den Doktor fragen.

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      1. @Albert Nola
        Untertan99Jahre????? Jetzt veralbern Sie den Mann nicht. Das hat er wirklich nicht verdient. 😉😉

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      2. @AlbertNola
        Welch ein ehrwürdiges Alter!
        Metuschalach (Methusalem) wurde 969, Jared 962, Adam 930 Jahre alt; aber das war eine andere Zeit . . .
        —–
        Wird ein Mensch weiser mit zunehmendem Alter? Mir kommen Zweifel. Nein, jegliches Verallgemeinern ist fehl am Platze. Weisheit ist altersunabhängig, scheint mir. Lebenserfahrung und Weisheit sind zu unterscheiden.
        —–
        „Der Weise ist es dadurch, daß er überall lernet – auch von einer Ameise“, schrieb einst Johann Michael Sailer. – Und zum Lernen ist niemand zu alt!

        J. M. Sailer lebte von 1751 bis 1832. Er war ein katholischer Theologe und Lehrer der Pädagogik, in den letzten Jahren seines irdischen Lebens Bischof von Regensburg.
        Ich habe nur ein einziges Buch von ihm – nicht einmal sehr gründlich – gelesen: „Ueber Erziehung für Erzieher“; die 2., verbesserte Auflage ist 1809 in München erschienen.

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        1. @Alida
          Ernesto, unser Gärtner, 90 Jahre, Mario, unser Fahrer, 92 Jahre, unser Bischof 91 Jahre, Marina, unsere Köchin, 87 Jahre, meine Ehefrau 89. Uns geht es gut.

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  6. Finde ich sehr gut. Yad Vashem gehört zu den eindrucksvollsten Erinnerungen unseres Israel Besuches. Das könnte dann ein Ziel vieler Exkursionen bei Schülern werden.

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  7. @Untertan
    Arroganz und Besserwisserei über Israel lässt sich biblisch nicht begründen. „Richtet nicht, auf dass ihr nicht gerichtet werdet“.

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  8. Yad Vashem in mehreren Städten in Deutschland ist eine sehr gute Idee. In Israel hat mein Besuch dort etwas mit mir gemacht.

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  9. In der JA erschien heute ein sehr interessanter, aber auch sehr betroffen machender Kommentar zum Begriff des sog. „Nekrosemitismus“. Ein schrecklicher Begriff, der aber in seiner Schrecklichkeit genau das zusammenfasst, was ich schon seit langem denke und so erlebe.

    Ein kurzer Auszug:

    „Tote Juden kann man würdevoll betrauern, Kerzen anzünden, Kränze niederlegen, »nie wieder« sagen und sich für einen anständigen Menschen halten. Sobald Juden leben, sprechen, sich organisieren und verteidigen, einen Staat und eine Armee haben, Grenzen schützen, Terroristen bekämpfen und sagen: »Wir lassen uns nicht mehr abschlachten«, ist es vorbei mit der Sentimentalität. Dann wird die Realität verbogen, weil wehrhafte Juden nicht hineinpassen: Juden werden zu Tätern umgedeutet, Schutz wird Aggression, Selbstverteidigung wird Unterdrückung. Jüdische Souveränität wird zum Problem.

    Unsere Erinnerungskultur ist deshalb so bequem. Sie liebt Anne Frank, aber weiß kaum etwas über jüdische Gegenwart. Sie liebt Stolpersteine, aber stolpert nicht über den Judenhass vor der eigenen Haustür. Sie liebt Gedenkreden, aber hört nicht zu, wenn Juden sagen: »Wir wissen nicht, wie lange wir hier noch bleiben können«.

    Sie liebt Auschwitz, aber sie will nicht verstehen, was »Nie wieder« tatsächlich bedeutet: Nie wieder wehrlos. Nie wieder abhängig vom guten Willen anderer. Nie wieder warten, ob die Mehrheitsgesellschaft vielleicht irgendwann doch reagiert und Juden als Teil ihrer selbst begreift und verteidigt.“

    Es ist gut, dass Yad Vashem ein BZ in München eröffnet. Aber es braucht mehr als nur das!

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