Kolumbien zieht sich aus Völkermordklage zurück

Von Israelnetz

Kolumbien hat sich am Freitag aus der Völkermordklage gegen Israel zurückgezogen. Dies teilte der Internationale Gerichtshof in Den Haag am Dienstag mit. Unter seinem damaligen Präsidenten Gustavo Petro hatte sich das lateinamerikanische Land im April 2024 der von Südafrika initiierten Klage angeschlossen. Die beteiligten Staaten fordern das Gericht auf, zu untersuchen, ob Israel im Gazastreifen einen Völkermord begeht. Kolumbien hat mit dem Amtsantritt des neuen Präsidenten Abelardo de la Espriella im August einen israelfreundlichen Kurs eingeschlagen. (eh)

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9 Kommentare

  1. Kolumbien aus der Völkermordklage zurück gezogen. Gut und klug gemacht! Was hätten sie aus solcher Klage? Vielleicht von jemandsen eine Million bekommen? Und was dann? So haben sie eine Freundschaft mit Israel und falls auch Hilfe in Not. Die ist viel mehr wert! Karin

  2. Kolumbien hat seine eigene Geschichte, jahrzehntelanger Bürgerkrieg, Guerilla-Kampf mit Massakern auf beiden Seiten noch kaum aufgearbeitet. Es ist immer gut, erst vor der eigenen Haustür zu kehren, bevor man andere belehrt. Muy bien hecho, Colombia ! Es bleibt noch Nicaragua, aber da ist Hopfen und Malz verloren, solange die Familiendiktatur Ortega an der Macht ist.

  3. Kaum im Amt, der neue Staatschef Abelardo de la Espriella und dann solch ein Freundschaftsbeweis. Gratulation!

  4. sehr gut – dieser Mann kennt die Geschichte Israels und dessen Feinde genau………………………….

  5. Wundert mich nicht, es war ein erwartbarer Schritt. Aber dieser Wechsel, und so rasch, ist schon bemerkenswert. Hier in Deutschland bräuchte man zehn Jahre für eine solche Entscheidung.
    SHALOM

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