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Klimakonferenz: Israel will 1.000-köpfige Delegation schicken

Von Israelnetz

Israel will rund 1.000 Personen zur diesjährigen UN-Klimakonferenz schicken. Dies gab das Außenministerium am Montag bekannt. Das internationale Treffen in Dubai startet am 30. November und endet am 12. Dezember. Neben Premier Benjamin Netanjahu und Staatspräsident Jitzchak Herzog werden weitere Politiker, sowie Unternehmer, Akademiker und Investoren in die Emirate reisen. Ziel sei es, Wissen zu teilen und globale Partnerschaften zu schließen. Die israelische Delegation plane bis zu 70 eigene Veranstaltungen bei der Konferenz. 2022 war die ägyptische Stadt Scharm el-Scheich Gastgeber. (joh)

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6 Antworten

  1. Wenn Israel so weiter macht, wird es gar nicht in in Dubai eingeladen sein, denn:
    Mit der Zeit werden die Abraham-Abkommen auf den Straßen der neu verbündeten Nationen Israels immer weniger populär.
    Und letzten Monat beschloss Marokko, seine Pläne für die Ausrichtung eines mit Spannung erwarteten Gipfeltreffens im Juli für Außenminister aus Israel, den USA und mehreren arabischen Ländern abzusagen, als Reaktion auf zwei Schritte Israels, seine Siedlungen im Westjordanland deutlich auszuweiten. (Quelle: Times of Israel 3.7.23)

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    1. @Björn
      Glauben Sie nicht alles, was in der (Quelle: Times of Israel 3.7.23) steht. Diese Blatt ist eher links und gegen Netanyahu und seine Regierung ausgerichtet.

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      1. @ JK Wenn für Sie „eher links und gegen Netanyahu und seine Regierung ausgerichtet“ gleichbedeutend ist mit „unglaubwürdig“, kann man erahnen, aus welchen trüben Quellen Sie sich informieren…

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  2. Welches Klima rechtfertigt eigentlich diesen horrenden Aufwand zur UN-Klimakonferenz (allein 1000 Leute aus Israel, wieviel als aller Welt?)?
    Meteorologisch, geologisch und linguistisch ist Klima das statistische Mittel der Wetterereignisse in einer definierten Region (z.B. eine Klimazone) während eines längeren Zeitraums (üblich sind 30 Jahre). Ein wie auch immer phantasiertes „Weltklima“ gibt es nicht und kann es nicht geben. Um welche Region geht es dann aber bei der (Welt-)Klimakonferenz?
    Da der Neigungswinkel der Sonnenstrahlung zur Erdoberfläche die Klimazonen unterscheidet, können alle, die diese Neigung (lat. clima) für die gesamte Erde als gleich annehmen, nur auf einer Erdscheibe leben. Man sollte die UN-Konferenz daher besser eine Massenveranstaltung der Flach-Erde-Gläubigen nennen.

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  3. Die nachfolgende Rechnung braucht ISRAEL und ARABIEN zwecks Optimierung und Umsetzung vom KLIMAWANDEL zum BESSEREN.

    Rechnung „Regen billiger als Bomben“

    Hier eine Rechnung (mit uralten Zahlen aus ‚Rain cheaper than Bombs‘) :

    Eine Pumpe fördert 200 m³ Wasser pro Stunde und braucht dazu 75 kWh.

    Ein Weitstrahlregner verkraftet knapp 160 m³ pro Stunde. Sprühweite 70 m.

    Der Zweck ist, dass die Wassermenge versprüht wird auf heiße Uferzonen am Roten Meer. Landeinwärts wehende Winde besorgen kostenlos den Transport ins Hinterland, wo es bei Temperatur-Absenkung zu Regen kommt. Voraussetzung: Man hat genug verdunstet.

    Pro Stunde wird das Wasser verteilt auf eine Fläche von pi mal r-Quadrat = 3,14 x 70 x 70 = 15.394 m², das ergibt die Höhe 10 mm.

    Klartext : 75 kWh kommerzielle Energie bewirkt zweimal meteorologischen Energie-Umschlag von je 678,9 kWh. Und natürlich „jede Menge Regen“ . . . . wenn derartige Kombination aus Pumpe und Weitstrahlregner 100.000-fach an den Küsten vom Roten Meer tätig werden. Die Gewährleistung von Ackerbau und Viehzucht „auf Knopfdruck“ ist nur eine Wirkung dieser Vision. Das Neuland liefert Milch und Honig und wetteifert um Werbung für Aufnahme von jenen Flüchtlingen, die Europa „sich mit Wahnsinns-Kosten vom Halse halten möchte“. Also wird Europa „das“ gerne finanzieren.

    Überschlagsrechnungen ergaben — pro Tonne Regen — Kosten von weniger als ⅒ dessen, was Meerwasserentsalzung in modernen Großanlagen kostet.

    Logischerweise ist „das“ ohne internationale Zusammenarbeit nicht umzusetzen.

    Jürgen Friedrich

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  4. Eine 1000-köpfige Delegation wäre die Garantie dafür, dass auch bei der nächsten Klimakonferenz nichts herauskommt. Stattdessen sollten a l l e Präsidenten/innen aller Staaten der Welt anwesend sein und sich
    um einVotum bemühen, dass nun auch China und Indien sich zur sofortigen CO2-Reduzierung verpflichten und zwar bis 2050 (und nicht bis 2060 bzw. 2070). Solange sich die Emissionen dieser beiden Länder jährlich um 0,7-1 Mrd.Tonnen erhöhen, bleibt das 1,5 Grad-Ziel ein Lippenbekenntnis.

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