Johnny Shahwan freigesprochen

Von Israelnetz

Der palästinensische Christ Johnny Shahwan ist von einem Gericht in Bethlehem freigesprochen worden. Im Februar 2022 beherbergte der Leiter des Begegnungszentrums in Beit Dschala eine christliche Reisegruppe aus Deutschland. Diese lud den ehemaligen Knessetabgeordneten Jehuda Glick zu sich ein. Sie machten ein Foto, das Glick in den Sozialen Medien teilte. Daraufhin wurde Shahwan für 40 Tage inhaftiert, weil er die „Gefühle des palästinensischen Volkes verletzt“ habe. Der anschließende zermürbende Prozess fand am Montag ein Ende. (mh)

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13 Antworten

  1. Na,wenigstens ist er wieder aus dem Knast.
    Verknackt wegen eines Fotos, für das er gar nichts konnte, aber natürlich………die Gefühle des palästinensischen Volkes wurden verletzt, weil auf dem Foto ein Jude mit drauf war.
    Beknackt, sage ich nur……………..SHALOM

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    1. Gut, dass unsere Gebete erhört wurden. War auch grob fahrlässig, diesen Aktivsten dort zu fotografieren. War doch zu erwarten, dass sich das Bild in rasender Geschwindigkeit in den sozialen Medien verbreitet, mit entsprechenden Ergebnissen.

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  2. Eine Gebetserhörung!!! Danke. 🙏
    Johnny Shahwan brennt leidenschaftlich für Jesus und das im WJL. Wegen eines Fotos mit dem allerdings umstrittenen Jehuda Glick so ein Theater. Der hätte allerdings dieses Foto nicht veröffentlichen sollen. Er weiß ja genau, wie die Palästinenser ticken. Auf Christen und Juden ist man nicht gut zu sprechen.
    Deshalb meine Hochachtung vor Johnny und seine Frau Marlene Shahwan, die sich unermüdlich für das christliche Zentrum in Beit Jala einsetzen. Macht weiter so! Ich empfehle das Buch von Marlene Shahwan: Wenn Gott die Pinsel schwingt.
    Sie schreibt richtig: „Wer keinen Frieden im Herzen hat, der kann auch nicht im Frieden mit anderen Menschen leben.“
    Und die Palästinenser haben keinen Frieden im Herzen.

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    1. Schalom liebe Ella,

      ich kann deinen letzten Satz verstehen nach den Massakern vom 7. Oktober 2023.

      Dennoch habe ich einen Kritikpunkt: Indem du schreibst: „Die Palästinenser haben keinen Frieden im Herzen.“ verallgemeinerst du. Doch gerade Johnny Shahwan und seine Frau Marlene beweisen doch, dass es auch anders geht. Und bei Leuten, deren Köpfe „gewaschen“ sind mit Terrorverherrlichung sind solche Beispiele einerseits hoffnungsvoll und andererseits extrem wichtig. Damit man den Glauben an das Gute nicht verliert.

      Ich habe selbst manchmal verallgemeinernde Gedanken und trainiere mich gerade, mir das abzugewöhnen.

      SCHALOM!

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      1. @ Liebe Frau Neubert,
        Ich sag auch du, okay? Stimmt, du hast Recht. Es mag sich verallgemeinernd anhören. Ich meinte aber nicht die Palästinenser, die den christlichen Glauben angenommen haben, sondern die, die von Hass auf Israel zerfressen sind. Das ist bei weitem nicht nur die Hamas. Das sind die, die trotz allem heute wieder Hamas wählen würden, über 80% und ihre Unterstützer.
        Es gibt natürlich einige wenige gläubige Menschen wie Johnny Shahwan, Mosab Hassan Yousef und Faten Mukarker. Letztere ist eine christliche Palästinenserin, in deren Haus in Beit Jala bei Jerusalem ich 2017 eingeladen war, lange VOR dem Massaker. Sie erzählte von „ihrem Glauben“ und im nächsten Moment zählte sie 10 Punkte auf, warum sie die Israelis nicht lieben könne und mit Gott darüber streiten würde. Nicht ein gutes Haar ließ sie an Israel. Mir kam diese Begegnung nicht wirklich herzlich vor und auch nicht friedvoll. Sie hält Vorträge und lädt Reisegruppen ein, um Israel ins schlechte Licht zu rücken.
        Was ich damit sagen will, sich christlich zu nennen, heißt nicht immer, sich auch christlich zu verhalten. Mit Johnny Shahwan ist das ganz anders. Er redet und brennt für Jesus, tut Gutes für die Menschen.
        Aber gut, ich möchte nicht verallgemeinern und Menschen nicht die Chance nehmen, sich zu ändern. Frieden im Herzen so wie o.beschrieben, bedeutet für mich, Vertrauen auf Gottes Weg mit mir zu haben, ihn in mir wohnen zu lassen. Damit ist weder Allah gemeint, noch die Gazaner, die den Israelis den Tod wünschen.
        Ich wünsche dir auch Shalom!
        Grüße von Ella

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        1. Schalom liebe Ella,

          ich habe nichts dagegen, beim Du zu bleiben.

          Danke für deine Ausführungen.

          Ja, ich las 2023 bei Israel Heute auch davon, dass fast alle Gazaner die Hamas unterstützen. Und in den arabischen Gebieten in Jehuda veSchomron wird es nicht besser aussehen.

          Ich meine: bei der Machtgier und den Repressialien der Hamas bei „Untreue“ vermute ich, dass es Mitläufer gibt. Allerdings macht das die Sache schlechter, da sie sich nicht frei für die Hamas entscheiden, sondern aus Angst.

          Wie dem auch sei, das Endgericht obliegt ohnehin nicht uns, sondern dem Allmächtigen.

          Und da er die vollkommene Gerechtigkeit ist, können wir unsere Maßstäbe ohnehin nicht anlegen. Denn das menschliche Gerechtigkeitsgefühl ist verschoben durch den Sündenfall.

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  3. Manche Menschen sind eben ideologisch verblendet und dagegen ist einfach kein Kraut gewachsen.

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  4. Die „Gefühle des palästinensischen Volkes verletzt“. Nein, das darf man nicht…

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  5. Ein jahrelanger Zermürbungskrieg ist endlich zu Ende. Immer und immer wurden die Prozesstermine geschoben. Das muss man erst mal durchhalten. Ich kenne Johnny jetzt seit etwa 24 Jahren. Seine Kraft kommt aus einem unerschütterlichen Glauben.

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    1. Dem Herrn sein Dank!
      Lasst uns loben unseren Gott und Vater!
      Endlich kann wieder etwas Ruhe einkehren bei Jonny, Marlene und ihrer Familie
      Seid weiterhin gesegnet und kraftvoll in euerem Dienst.
      Danke für so viel Geduld, Durchhalten und Vertrauen.
      Ihr seid uns große Vorbilder!!

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  6. Gott sei Dank, dass dieser Zermürbungskrieg nun ein Ende gefunden hat. In diesen 4 Jahren waren wir mit unseren Reisegruppen mehrmals bei Ihnen untergebracht und konnten mit Ihnen für diese schwierige Situation einstehen, beten und sie segnen. Preis dem HERRN!

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  7. Ich betete immer wieder, von einem verschobenen Gerichtstermin zum nächsten für den nun endlich erfolgten Freispruch von Johnny Shahwan – aber auch dafür, dass Gottes Geist deutlich spüren lässt, wie Gott zu seinem Diener steht. Das sowohl vor den (palästischen) Anklägern, aber auch vor der (jüdischen und evangelikalen) Seite, die ihm den Ärger bereitet hat. Ich finde, dieser Ärger sagt auch einiges über Problematisches in der Mentalität jüdischer Siedler und nicht weniger christlicher Israel-Freunde (bitte nicht pauschal verstehen!). In einer Mitteilung über den Freispruch wurde Yehuda Glick als „israelischer Extremist“ bezeichnet.

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