Israels Nationalbibliothek will 120.000 Bücher digitalisieren

Die Israelische Nationalbibliothek setzt auf moderne Technik: Sie lässt Bücher digitalisieren, die nicht urheberrechtlich geschützt sind. Dies geschieht in Deutschland.
Von Ulrich W. Sahm
Das Bild zeigt Bücherregale in der Israelischen Nationalbibliothek in Jerusalem

Foto: NLI, Facebook

Lässt einen Teil ihrer Bücher digitalisieren: die Israelische Nationalbibliothek

JERUSALEM / MÜNCHEN (inn) – Etwa 120.000 Bücher sollen aus der Israelischen Nationalbibliothek zum Google-Digitalisierungszentrum in Deutschland transportiert werden, um dort elektronisch eingelesen zu werden. Dies geschieht in Containern mit strengen Klima- und Sicherheitsanforderungen. Es handelt sich um ein auf zwei Jahre angelegtes Projekt, berichtet die Nachrichtenagentur JTA.

Die Sammlung umfasst Bücher der Bibliothek, die nicht urheberrechtlich geschützt sind. Sie werden in München digitalisiert, um online gestellt werden zu können. Etwa 45 Prozent der Bücher sind in Hebräisch, Jiddisch und Ladino verfasst. Weitere Sprachen sind Latein, Englisch, Deutsch, Französisch, Arabisch oder Russisch.

Die Zusammenarbeit ist Teil des Google-Books-Projekts. Dieses umfasst mehr als 40 Millionen Bücher aus über 70 großen Bibliotheken in den Vereinigten Staaten, Europa und Japan sowie von Tausenden Verlagen. Diese Bücher sind in über 400 Sprachen erschienen.

Jaron Deutscher leitet bei der Nationalbibliothek die Abteilung Digitaler Zugang. Er freut sich darüber, den Zugang zu den Schätzen der jüdischen, israelischen und universellen Kultur für ein vielfältiges Publikum auf der ganzen Welt zu öffnen.

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