Israel verliert Plätze bei Pressefreiheit

Die Lage für Journalisten hat sich weltweit verschlechtert. Das geht aus der aktuellen Rangliste der Pressefreiheit von „Reporter ohne Grenzen“ hervor. Israel rutscht um vier Plätze ab.
Von Israelnetz
Pressefreiheit weltweit

PARIS (inn) – Die Situation der Presse hat sich in Israel nach Angaben der Organisation „Reporter ohne Grenzen“ (RSF) weiter verschlechtert: Das Land belegt in der Rangliste der Pressefreiheit nunmehr Rang 116 (2025: Rang 112). Als Grund gibt RSF in dem am Donnerstag veröffentlichten Bericht den Ausbruch des Gazakrieges im Oktober 2023 an.

So seien seit dieser Zeit mehr als 220 Journalisten im Gazastreifen getötet worden, „darunter mindestens 70 bei der Ausübung ihrer Arbeit“. Israel hat Anschuldigungen wiederholt zurückgewiesen, gezielt Journalisten anzugreifen. In einer Pressemitteilung vom Juni 2024 erklärte die Armee, gegen Mitglieder des militärischen Flügels der Hamas und Personen, die „direkt an Feindseligkeiten beteiligt sind“, vorzugehen.

Des Weiteren führt der Bericht von RSF an, dass es keine unabhängige Berichterstattung aus dem Gazastreifen gebe, da Journalisten nur zusammen mit den israelischen Streitkräften einreisen dürfen. Zudem übe die Regierung Druck auf kritische Stimmen in Israel aus, was die Medienvielfalt einschränke.

Schwierige Zeiten für die Pressefreiheit

Nach Angaben von RSF ist die Lage für Journalisten weltweit schlechter geworden: Zum ersten Mal, seit es die Rangliste der Pressefreiheit gibt, fällt mehr als die Hälfte der Länder in die beiden schlechtesten Kategorien „schwierig“ und „sehr ernst“, heißt es in dem Bericht. Die drei untersten Plätze belegen wie auch schon im vergangenen Jahr Eritrea, Nordkorea und China. (Rang 180-178). Die Palästinensischen Gebiete stehen auf Rang 156.

Insbesondere die rechtlichen Bedingungen haben sich der Organisation zufolge nachteilig entwickelt. „Journalismus wird weltweit immer häufiger kriminalisiert“. So gebe es in zahlreichen Ländern Gesetze, die „gezielt gegen die Presse eingesetzt werden“. Auch übe ein „feindseliger politischer Diskurs“ Druck auf Journalisten aus.

Pressefreiheit in Deutschland „zufriedenstellend“

Am anderen Ende der Skala dominieren vor allem europäische Länder. Sie belegen die ersten 19 Plätze der Rangliste. An der Spitze steht Norwegen, gefolgt von den Niederlanden, Estland und Dänemark sowie Schweden, Finnland und Irland. In diesen sieben Ländern könne die Situation für Presseschaffende mit „gut“ bewertet werden, schreibt RSF. Sie repräsentieren rund 1 Prozent der Weltbevölkerung.

Deutschland liegt auf Platz 14 der Rangliste und fällt damit im Vergleich zum Vorjahr um drei Plätze zurück. Unter anderem sorge eine wachsende Bedrohungslage auf der Straße und im Netz für ein „zunehmend raueres Arbeitsklima“.

Auch die Berichterstattung zum Nahost-Konflikt führe zu „erschwerten Arbeitsbedingungen“ für Reporter. Insgesamt sei die Lage für Journalisten in Deutschland „zufriedenstellend“. Journalisten erlebten gerade im Internet zunehmend Hass und Diffamierung und beklagen einen zunehmenden Verlust von Vertrauen und Glaubwürdigkeit. (mw)

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25 Kommentare

  1. Für mich ist es nicht entscheidend, ein Ranking der Pressefreiheit. Für Israel sollte es darum gehen, das PRO-ISRAEL-WELTBILD weiter zu verbreiten und gegen Israel-feindliche Lügen zu kämüfen.
    Ich bin dafür, dass sich Israel von Israel-kritischen Medien wie ARD und BBC trennt, auch wenn dies einen weiteren Ranking-Rückgang bedeutet. Für mich sind die Lügen im Welt-TV unerträglich, ich mag lieber ein Pro-Israel-Fernsehen, am Besten ein Israel International TV auf der ganzen Welt in englsich und hebräisch.
    KEINE SOPHIE v.d.Tann, kein BBC !

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    1. Nach diesen Kriterien, lieber Martin Sechting, auch keine France-Télévision, kein France-Inter oder France-Info…ich bin schon dafür, auch die zu Wort kommen zu lassen, mit denen ich nicht einverstanden bin. Unbehaglich wird es, wenn es zu bestimmten Themen Monopolisierung gibt. Was RSF angeht, das war zu Zeiten von Robert Ménard wirklich eine Institution, die allgemein respektiert wurde. Seitdem driftet sie ziemlich nach linksaussen ab. Abgesehen davon, ist die Vermischung zum Beispiel von Systemen mit staatlicer Zensur und dem „rauhen Ton“, der etwa im Netz – aber nicht nur da – herrscht, meiner Ansicht nach unseriös. Gewalt gegen Journalisten gibt es , sie ist zu verurteilen. Wer allerdings Journalismus mit Terrorismus verbindet, darf sich nicht wundern, wenn er zur Zielscheibe wird.

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    2. am besten ein pro-Israel Einheitsfernsehen auf der ganzen Welt, wer braucht schon Pressefreiheit wenn es soviel totalitäre Beispiele gibt, Nord-Korea, Iran, Gaza, Russland, China. Hurra in diesen elitären Club darf wohl Israel nicht fehlen….

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    3. @Martin Sechting
      Wenn irgendwelche „Lügen“ unerträglich sind, dann weghören bzw. nicht lesen. 🤣

      Nein, kein pro-Israel-Sender weltweit analog dem pro-Hamas-Sender in Quatar. Das wäre nur Wasser auf die Mühlen der Judenhasser. Die Meinungsvielfalt brauchen wir.

      Übrigens finde ich nach wie vor, dass nach Gaza freier Zugang für Journalisten sein sollte, aber nicht mit Schutzforderungen, sondern schriftlich bestätigt auf eigene Gefahr.

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      1. Und da ist es wieder: Kritik an Israel bedeutet für einige automatisch Judenhass.
        Und damit wird wieder mal deutlich, welchen Stellenwert andere Religionen in Israel haben. Zumindest für die jeweiligen Kommentatoren.

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        1. Nein Schneemann, Kritik an der Politik des Staates Israel ist nicht automatisch Judenhass, sondern kann legitime Meinungsäußerung sein, wie sie auch bei anderen Staaten üblich ist. Sie wird jedoch antisemitisch, wenn sie dämonisierend, delegitimierend oder mit doppelten Standards (3-D-Test) angewendet wird, alte judenfeindliche Stereotypen nutzt oder Juden kollektiv für Israels Handeln verantwortlich macht.

          Ich selber habe kein Problem damit wenn Israel kritisiert wird, allerdings nur wenn gleichzeitig dass Existenzrecht als jüdischen Nationalstaat anerkannt wird.
          Denn nur so ist eine sachliche und differenzierte Kritik an Israel möglich.

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          1. Da scheinen Sie beide nicht gelesen zu haben, was mein Vorredner schrieb. Ich Zitiere: „Nein, kein pro-Israel-Sender weltweit analog dem pro-Hamas-Sender in Quatar. Das wäre nur Wasser auf die Mühlen der Judenhasser.“
            Ist hier irgendwo das Existenzrecht Israel angesprochen worden? Oder von einseitiger Kritik die Rede?

            @Jakob: Einseitige Kritik, egal in welchem Kontext, ist in meinen Augen keine Kritik sondern neudeutsch bashing.

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          2. @Schneemann, was macht der Pro-Hamas-Sender in Katar? Er unterstützt den Terrorismus. Was hat der Terrorismus mit guter Religion zu tun?

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  2. Richtig, Antonia, wir brauchen auch diese hässlichen Stimmen, damit wir wissen, wie sie ticken und wie wir gegen sie vorgehen können. Es nützt gar nichts, wenn wir uns in einer Blase einsperren und nicht wissen, nicht wissen wollen ,wie der Feind arbeitet .Zumindest ich schlage eben diesen Feind sehr gerne mit seinen eigenen Waffen, damit ich gar nicht erst selber blank ziehen muss
    SHALOM

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  3. Im persönlichen Umfeld muss ich selbstverständlich die meiner Meinung entgegenstehenden Einstellungen und Ansichten anderer akzeptieren, weil sie – innerhalb bestimmter Grenzen – das Recht auf die Äußerung ihrer subjektiven Meinung haben. Ich kann ihnen aber widersprechen und meine Meinung entgegensetzen.

    Auch den unterschiedlichen politischen Kurs innerhalb unserer Zeitungslandschaft kann ich akzeptieren – ich muss die Zeitung ja nicht kaufen, wenn sie mir deren Meinungs-Korridor nicht gefällt.

    Anders ist das bei den öffentlich-rechtlichen Sendern. Von diesen staatlich finanzierten, hoheitliche Aufgaben erfüllenden Einrichtungen erwarte ich eine an Tatsachen orientierte Berichterstattung innerhalb ihrer Nachrichtensendungen und eine Ausgewogenheit innerhalb ihrer Magazin-Formate, Talk-Shows etc..

    Denn durch ihre staatlich subventionierte und damit exponierte Stellung haben die ÖRM, anders als alle anderen, eine weitaus größere Strahlwirkung auf die Beeinflussung der Meinungsbildung innerhalb unserer Gesellschaft.

    Betrachte ich die Berichterstattung von ZDF und ARD im Zusammenhang mit Israel, habe ich Immer öfter den Eindruck, die dort tätigen Journalisten/Redakteure streben eher danach, ihre Fähigkeiten zu perfektionieren, Zuschauer manipulativ von der eigenen Bewertung eines Geschehens zu überzeugen, als tatsachengetreu über Ursache und Wirkung, Anlass und Folge, Opfer und Täter zu berichten.

    Deren zunehmendes Israel-Bashing und -Framing empfinde ich mittlerweile als unerträglich. Und als unzulässig!

    (Fortsetzung folgt)

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  4. (Fortsetzung 1)

    Deshalb hat die Akzeptanz gegenüber der Meinung anderer im persönliche,n kritischen Diskurs rein gar nichts zu tun mit der Akzeptanz der einseitigen Beeinflussung durch die unausgewogene Programmgestaltung und Berichterstattung des ZDF und der ARD gegenüber Israel. Das wäre falsch verstandene Toleranz gegenüber einer bedenklichen Entwicklung mit fatalen Folgen, die schließlich am Gipfel als staatlich gelenkte Manipulation bzw. Propaganda eingeordnet werden müsste.

    In unseren ö.-r. Sendern ist etwas in Schieflage geraten, was dringend wieder korrigiert und in die Waage gebracht werden muss! Beide haben in ihrer journalistisch/redaktionellen Arbeit endlich wieder der Verantwortung zu entsprechen, die ihnen durch die staatlich gewährte Privilegierung obliegt.

    Als eine Folge der unterschwellig geschickt einseitig gegen Israel gerichteten Darstellung in vielen Nah-Ost-Beiträgen von ARD und ZDF verweise ich auf Sarah Maria Sander oder Julia Ruhs, um nur zwei Beispiele dafür zu nennen, wie es einem ergeht, wenn man sich öffentlich gegen Antisemitismus positioniert. Dann muss man, wie diese beiden Frauen, damit rechnen, in den ö.- r. Medienanstalten keine Karriere mehr machen zu können.

    Auch auf W. Weimer, unseren Kultur-Staatsminister, wird liebend gern eingedroschen, bei jeder sich bietenden Gelegenheit – und sei der Anlass auch noch so absurd und der Vorwurf noch so unbewiesen. Und das allein deshalb, weil er sich in den Augen ganz bestimmter Gruppierungen zu intensiv gegen Antisemitismus in unserem links-woken Kulturbetrieb einsetzt.

    (Fortsetzung folgt)

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  5. (Fortsetzung 2)

    Ganz anders geht man demgegenüber bei ZDF/ARD mit jemandem wie Sophie v. d. Tann um. Die wird gehypt und kassierte u.a. 2025 den Hanns-Joachim-Friedrichs-Preis und 2024 den Deutschen Fernsehpreis. In der Laudatio von Thomas Hinrichs, dem Informationsdirektor des BR, wurde sie in diesem Zusammenhang für ihre „Gabe, komplexe Zusammenhänge in klugen, verständlichen Sätzen zu transportieren“ gelobt. An anderer Stelle sagte man über sie anlässlich einer Preisverleihung, sie habe es geschafft, in einem der „anspruchsvollsten Berichterstattungsfelder komplexe und emotional aufgeladene Themen differenziert und ausgewogen zu vermitteln“ Ein Witz in meinen Augen![

    Auch M. Lanz, der mittlerweile geradezu aus dem Sessel springt, sobald einer seiner Talk-Gäste mal seinen anti-israelischen Steilvorlagen nicht auf den Leim geht, darf, mehrmals die Woche, ungehindert seine Täter-Opfer-Umkehr-Plattform im ZDF betreiben. Und lädt natürlich mittlerweile nur noch entsprechende Gäste wie Kristin Helberg, Daniel Gerlach oder Kai Ambos ein, um sein Israel-Framing mit vermeintlichen „Experten“ zu untermauern.

    Und die Moderatorin Anna Planken betitelt im MoMa in ihrer Anmoderation zu einem Bericht über Gaza ungeniert – und ungestraft durch ihren ö. – r. Arbeitgeber- , die Terroristen der Hamas als „Widerstandskämpfer“.

    Derartiges kann ich nicht als legitime Praxis unserer ÖRM akzeptieren. Hier sind aufgrund des oben Ausgeführten andere – und zwar höhere – Maßstäbe an das Recht auf freie Meinungsäußerung anzusetzen, grundgesetzlich garantierte Pressefreiheit etc. hin oder her.

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    1. @Caja
      Ich gebe dir in allem Recht, was du schreibst. Und ich danke dir, dass du das so offen und ehrlich äusserst. Lanz ist für mich out, den schalte ich gar nicht mehr ein. Die Preisverleihung von SvT schreit zum Himmel. MoMa Moderatorin Anna Planken hatte 2024 Roderich Kiesewetter gefragt, warum er DE nicht aus dem Dilemma der Waffenlieferung befreit. Kiesewetter hat ihr dann erklären müssen, dass dieses Dilemma ein falsches ist, weil es Israel zu Täter-Opfer-Umkehr diskreditiert. Aber wie so viele hat sie das wahrscheinlich nicht mal verstanden. Sarah Maria Sander hat nach eigenen Angaben eine ihr zugesagte Hauptrolle in einem deutschen Kinofilm verloren, nachdem sie sich öffentlich gerade zu dem Thema Waffenlieferung proisraelisch geäußert hatte. So sieht deutsche Öffentlichkeitsarbeit aus.
      OT: Davon abgesehen, ich bin wahrlich kein Trump-Fan, aber seine Kritik an Merz, dieser solle sich um sein marodes Land kümmern, statt der USA einen Krieg, offensichtlich ohne jede Strategie vorzuwerfen, kann ich nachvollziehen. Wir Deutschen glauben immer, wir seien in allem besser. Gut, Trump meint das auch von sich. Aber wir ziehen uns gerne aus der Verantwortung, kritisieren aber umso lieber und schaffen Konflikte, wo keine sein müssten. Man muss doch nicht über jeden Stock springen, den Trump hinhält. Es nützt niemandem, wenn sich die deutsch-amerikanischen Beziehungen verschlechtern. Aber das ist ein anderes Thema.
      Liebe Grüße an dich Caja und ein schönes Wochenende, Ella

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      1. Liebe Ella,

        auch du hast mit allem Recht!

        Zu Lanz:
        Lanz schaue ich mir ab und zu an, einfach deshalb, um zu wissen, wie das aktuelle von ihm initiierte Israel-Framing aussieht. Quasi, um ggf. dagegen anzugehen. Ich tue das unter Schmerzen und mit großer Überwindung, weil ich mich jedes Mal unglaublich darüber ärgere, wie viele Menschen bei uns durch seine Sendung in die Irre geführt werden.

        Zu Sophie von der Tann:

        SvdT ist ein noch viel schlimmerer Stachel in meinem Fleisch. Weil ich den Support, der ihr von seiten der ARD zukommt, als unerträglich empfinde angesichts ihrer so deutlich anti-israelischen Haltung und Berichterstattung.

        Natürlich wurde sie dank ihres vermögenden hochherrschaftlichen Elternhauses hervorragend ausgebildet (wer kann sich schon bspw. als 16-Jährige ein Praktikum beim ZDF in Washington D.C., nach dem Abi ein Studium an der Oxford- und anschließend an der Columbia-University leisten?!) und hat sich insofern sehr gute Ausgangsvoraussetzungen für ihr berufliches Fortkommen sichern können.

        Es scheint mir aber hinter den Kulissen darüber hinaus auch arg viel „Vitamin B“ im Spiel zu sein. Und dass die Haltung von SvdT bei der Sendeanstalt ARD nicht auf Ablehnung, sondern vielmehr auf fruchtbaren Boden fällt, gruselt mich am meisten.

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      2. (Fortsetzung @ Ella)

        Zu Sarah Maria Sander:

        Sarah M. Sander ist, wie so viele, Opfer der antisemitischen Stimmung hierzulande geworden. Sie wird voraussichtlich auch zu Gast sein beim Israel-Kongress in Schwäbisch-Gmünd in diesem Herbst. Ich bin sehr gespannt auf das, was sie sagen wird. Einen Vorgeschmack gab es schon im von mir sehr geschätzten Podcast „Kaffee extra schwarz“ mit Ahmad Mansour und Oliver Mayer-Rüth.

        Und an dieser Stelle an alle Israel-Freunde hier im Forum: Kommt im Oktober auch nach Schwäbisch-Gmünd ins Haus Schönblick, meldet euch an, es lohnt sich, an diesem Wochenende vieles Interessante über Israel zu hören und das in einem wunderschönen Ambiente und in einer traumhaften Gegend! Ich freue mich jedenfalls schon jetzt auf dieses Wochenende! Israelnetz wird auch mit einem Stand vor Ort vertreten sein.

        Zu Merz:

        Er tritt mit seinem diplomatischen Ungeschick wirklich in jedes vor ihn gestellte Fettnäpfchen. Natürlich ist es schwierig, in diesen herausfordernden Zeiten das Richtige zu tun und zu sagen – national und international. Aber etwas mehr interne Abstimmung in der Koalition wäre von Nöten, bevor man mit Verlautbarungen an die Öffentlichkeit tritt.

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        1. @Caja
          Der Schönblick ist zu diesem Kongress ausgebucht, Übernachtung müsste man auswärts suchen.
          Da Schw. Gmünd nur ca 1 Std von uns entfernt ist, überlege ich Samstags als Tagesgast oder Sonntags zum freien Gottesdienst zu kommen. Mal schauen.
          Liebe Grüße Ella

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          1. @ Ella

            Oh, schade, dass die Zimmer in Schönblick schon weg sind! Ist uns letztes Jahr auch passiert. Wir haben dann Zimmer in einem Hotel in der Stadt gebucht und sind jeden Tag zum Schönblick mit dem Auto gefahren. Ging auch, aber schöner ist es natürlich, Zimmer vor Ort zu haben.

            Dennoch, zum Kongress zu kommen, ist in jedem Fall lohnenswert. Die Seminar-Angebote und die Möglichkeit zum Austausch mit anderen Israelfreunden ist phänomenal!

            Ella, wenn du kommst, schreib das doch vielleicht ins Forum oder sag Bescheid beim Stand von Israelnetz. Auf diese Weise könnten wir uns mal persönlich kennenlernen!? Es gibt bestimmt Gelegenheit dazu in den Pausen zwischen den Seminaren oder im Anschluss an den Gottesdienst am Sonntag. Ich würde mich sehr freuen! Das gleiche gilt auch für andere User unseres Forums, die sich entschließen, vorbei zu kommen!

            Ganz liebe Grüße!

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  6. In Kriegszeiten ist eigentlich nichts Anderes zu erwarten. Wer soll für die Sicherheit der Medienschaffenden denn sorgen? Sie selbst vielleicht?

    Israel ist nach dem 7.10.2023 unverhältnismäßig stark in die Kritik geraten, insbesondere nachdem Journalisten, teils mit der Hamas verstrickt, bei Kriegshandlungen im Gazastreifen zu Tode kamen.
    Daher ist es nur verständlich, wenn deutsche Journalisten nur unter dem Schutz des isr. Militärs in den Gazastreifen durften. Das wiederum wurde als Einschränkung der Pressefreiheit gedeutet. Wie Israel es auch macht. Es ist bekanntlich immer „falsch“.

    Medienfreiheit bedeutet übrigens nicht immer Medienneutralität.
    So hatte ich auf der Seite von „Reporter ohne Grenzen“ (RSF) zum Rang 116 von Israel folgende Meldung gefunden. Ich zitiere:

    „Pressefreiheit, Medienvielfalt und redaktionelle Unabhängigkeit wurden in Israel seit Beginn des Krieges im Gazastreifen, den Israel am 7. Oktober 2023 nach dem tödlichen Angriff der Hamas begonnen hatte, zunehmend eingeschränkt.“

    So, so. Israel hat den Krieg also begonnen, nicht die Hamas.
    Unsere Medien betonen doch am laufenden Band, dass es sich im Fall des Ukrainekriegs um einen russischen Angriffskrieg handelte.
    Und im Gaza-Krieg kriegen sie es nicht hin, die kriegsbeginnende „Partei“ zu benennen?? Sehr, sehr merkwürdig.

    Wie wäre es denn bei „Reporter ohne Grenzen“ mal auf Berichtsneutralität und Korrektheit zu achten. Oder hapert es bei der Vielfalt innerhalb dieser Organisation?

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  7. Israel ist vier Plätze abgerutscht. Und in dies in Kriegszeiten, wo ganz andere Bedingungen gelten.
    Deutschland um drei Plätze. Welcher Grund liegt hier zugrunde. Wir hatten keinen Krieg. Mal von den Ausschreitungen in den Unis und auf den Straßen abgesehen.

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    1. @Christin,
      genau Letzteres und eine insgesamt aufgeheizte Stimmung führen auch hier zu einem raueren Klima gegenüber den Redaktionen, aber auch unter den Redaktionen, zumal speziell hier eine gewisse Gleichgültigkeit, hin bis zur „Parteinahme“, festzustellen ist.
      Das erzeugt Unmut.

      Spaltung soweit das Auge blickt.
      Altmaier warnte übergreifend vor einer „Staatskrise“. Wenn man „den“ wieder aus der Schublade holt, müssten bei Allen die Alarmglocken läuten. Das bedeutet etwas, wenngleich Andere bereits abgewiegelt haben.

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  8. Meinungsfreiheit hört für mich dort auf, wo Hass und Hetze beginnt. Das ist für mich die Grenze zur „Straffälligkeit“, wo auch immer sie stattfindet.
    Und wenn es sogenannte Journalisten gibt, die „genüßlich“ den 7. Okt. oder andere Gräuel „aus unlauteren Beweggründen“ filmen, dann weg mit ihnen. Sie schaden der Ethik dieses Berufsfeldes. Allerdings bekomme ich mehr und mehr das Gefühl, dass diese bereits in der Überzahl sind, wenn man das linke- und rechtsextreme Spektrum zu den Antisemiten dazu rechnet.
    Seit geraumer Zeit schaue ich mir nur noch selten die „Weltnachrichten“ an, stattdessen bestimmte, freie Journalisten, die ihre eigene Sendung machen. Damit kann ich wesentlich mehr anfangen. Übrigens gibt es tolle jüdische Sendungen, wie z. B. JNS, total interessante Diskussionen und Hintergrundinformationen, TBN ist ebenso richtig gut… G’tt sei Dank, es gibt auch noch andere.

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  9. Witzig wie manch einer hier bestätigt, dass Sie nur die eigene Propaganda hören wollen und nichts anderes. Wirft man das Ihnen aber vor, wird mal als Lügner oder Hamas Sympathisant angeschwärzt.

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    1. @Blub
      Warum lügen Sie? (Ups!)
      Sie schreiben selbst „manch einer“. Ihre Vorwürfe richten sich aber nahezu immer gegen _alle_ „Israelfreunde“.

      Die meisten Foristen schreiben, dass Meinungsvielfalt wichtig ist, dass auch andere Sichtweisen zu lesen wichtig ist. Ich habe nur von 1 Foristen gelesen, dass er das nicht möchte. Ich bin aber sicher, dass er die Konsequenzen seiner Ansicht nicht bedacht hat.

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