Immer mehr Ultra-Orthodoxe leisten Wehrdienst

Von Israelnetz

Die Zahl der ultra-orthodoxen Rekruten bei der israelischen Armee steigt weiter. Von Juli 2025 bis Juli 2026 registrierte das Militär mindestens 4.000 neue Wehrdienstleistende aus dem Haredi-Milieu. Vor Ausbruch des Gazakrieges am 7. Oktober 2023 lag die jährliche Zahl bei 1.800, in den zwölf Monaten bis Juli 2024 gab es 2.200 und im Jahr danach 2.800 ultra-orthodoxe Rekruten. Nach Einschätzung der Armee indes sind etwa 80.000 wehrpflichtige Haredim zwischen 18 und 24 Jahren derzeit nicht eingezogen. (eh)

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8 Kommentare

  1. Etwa 80.000 wehrpflichtige Haredim derzeit nicht eingezogen, die Zahl wird sich bald halbieren. Nach dem 7. Oktober 2023 wollen immer mehr Ultra-Orthodoxe Wehrdienst leisten.

  2. Seit dem 7. Oktober 2023 müsste es dem weltfremdesten Haredi klar sein, dass Hamas keine Rücksicht auf Tora-Studenten nehmen wird…

  3. Andererseits könnte es aber auch durch eine zu große Anzahl Haredim in der Zahal dazu führen, daß die nachher ungeachtet ihrer Befehle bestimmen, ob und wie und wofür Krieg geführt wird. Ich denke, dem sollte auch Rechnung getragen werden.
    SHALOM

    1. @Klaus
      Was verstehen Sie unter einer „zu großen Anzahl der Haredim in der Zahal“? Wann ist Ihrer Meinung nach die Haredim-Anzahl zu groß?
      Und wie begründen Sie Ihre Befürchtung, diese Haredim könnten „nachher ungeachtet ihrer Befehle bestimmen, ob und wie und wofür Krieg geführt wird“?
      —–
      Auf welche Quellen stützen Sie Ihre Behauptung? Oder stehen Sie allein auf weiter Flur mit dieser Meinung?

      1. @Alida, Zu letzterem, Ich weiß nicht ob ich hier damit allein auf weiter Flur stehe, (in Israel zumindest nicht)und ich beziehe mich auch nicht auf irgendwelche Quellen, sondern äußere eine persönliche Ansicht. Diese Ansicht stützt sich auf die von den Haredim selbst getätigten Äußerungen, den jetzigen Staat Israel insgesamt betreffend . Es sind Indizien, die meine Befürchtungen begründen, nicht verifizierbare Quellen .
        SHALOM

  4. Es geht nicht um persönliche Verschonung sondern um die Entscheidung zwischen zwei wichtigen Möglichkeiten dem Volk Israel und seinem Gott zu dienen. Angesichts der langen Tradition ist es für streng Orthodoxe sehr schwer anzuerkennen, dass materieller und geistlicher Kampf keine Gegensätze sondern gegenseitige Ergänzungen sind. Gute Beispiele sind dabei die besten Argumente. Gesetze und verbale Überzeugungsversuche werden weniger ausrichten.

    1. @little brother
      Ich danke Ihnen für Ihren Kommentar. Sie schreiben unter anderem:
      „Angesichts der langen Tradition ist es für streng Orthodoxe sehr schwer anzuerkennen, dass materieller und geistlicher Kampf keine Gegensätze sondern gegenseitige Ergänzungen sind. Gute Beispiele sind dabei die besten Argumente.“

      Ich bewundere, wie prägnant Sie Ihre Einschätzung formuliert haben; ich halte sie aufs Genaueste den realen Sachverhältnissen entsprechend.
      —–
      1.800 > 2.200 > 2.800 > 4.000 > ?
      Herzlichen Dank, Frau Hausen, für die Mitteilung dieser guten Nachricht.

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