LONDON (inn) – Die Commonwealth-Länder Großbritannien, Kanada und Australien haben am Donnerstag die Gründung eines „Internationalen Friedensfonds“ für Israelis und Palästinenser bekanntgegeben. Mit dem Geld sollen Bemühungen um die „Zwei-Staaten-Lösung“ gefördert und zivilgesellschaftliche Organisationen unterstützt werden.
Als Startkapital wollen die drei Länder jeweils rund 1,16 Millionen Euro über die nächsten drei Jahre bereitstellen. Andere Länder seien eingeladen, sich zu beteiligen. „Wir fordern unsere internationalen Partner auf, diese Initiative zu unterstützen“, schrieb die britische Außenministerin Yvette Cooper (Labour) in einer gemeinsamen Stellungnahme mit ihren Amtskolleginnen Anita Anand (Liberale Partei, Kanada) und Penny Wong (Labor, Australien).
Moderate Stimmen fördern
Der Fonds soll bestehende diplomatische und humanitäre Bemühungen um eine Lösung ergänzen, indem er Vertrauen und gegenseitiges Verständnis fördert. Das seien Voraussetzungen für erfolgreiche Verhandlungen. Dabei zeigen sich die Außenministerinnen hoffnungsvoll: Die Initiative werde helfen, „die Stimmen der Moderaten zu stärken und Extremisten, einschließlich der Hamas, zu marginalisieren“.
Das britische Außenministerium erklärte in einer Pressemitteilung, mit der Initiative auch gegen gewalttätige Siedler hart durchgreifen zu wollen. Außerdem betonte es seine Unterstützung für den Gaza-Friedensplan von US-Präsident Donald Trump (Republikaner), der am 10. Oktober 2025 in Kraft trat.
„Zwei-Staaten-Lösung“ erklärtes Ziel
Das Geld aus dem Fonds soll gezielt Programme fördern, die auf eine „Zwei-Staaten-Lösung“ hinarbeiten und Spaltung reduzieren. Die Stärkung der Zivilgesellschaft und die Förderung von Dialog und Zusammenarbeit seien entscheidende Faktoren, sagte Cooper, und fuhr fort: „Da Generationen von Israelis und Palästinensern in Konflikt- und Gewaltspiralen aufgewachsen sind, müssen wir lokale Gemeinschaftsorganisationen fördern“.
Welche Projekte und Einrichtungen mit dem Geld aus dem Fonds bedacht werden sollen, ist derzeit nicht bekannt. Nähere Informationen sollen „in Kürze“ folgen. Wichtig sei, dass es „vertrauenswürdigen zivilgesellschaftlichen Organisationen“ in Israel und den palästinensischen Gebieten zu Gute komme. (mw)
17 Kommentare
Die Gründung des Friedensfonds freut mich. Ich hoffe, dass er eine positive Wirkung entwickelt.
Der Wahlspruch der Palis: From the river to the sea. D.h. Zerstörung Israels.
Die Welt wird diesen Vorschlag bejubeln! Die Bibel sagt: menschliche Weisheit ist eine Torheit vor Gott – und das Wort Gottes ist das Kursbuch für Israel und die Nationen.
Lieber Gruß Martin
Die Europäer wollen es nicht wahrhaben: 3,58 Millionen Euro rausgeschmissenes Geld für eine Lösung für zwei Staaten, die nicht funktionieren kann.
1. Die Palästinenser mit ihrem Terror-Regime wollen sie gar nicht, die meisten Israelis auch nicht mehr.
2. Niemals wird eines der beiden Länder auf Jerusalem als Hauptstadt verzichten.
3. Das beiderseitige Vertrauen seit 7.10. ist zerstörter denn je. Die Palästinenser/Hamas wollen Israels Ende, keine andere Lösung.
4. Terroristen, die ihre Waffen nicht abgeben, sich einem Friedensplan verweigern, würden mit einem eigenen Staat belohnt.
5. Vertrauenserweckende NGOs, welche sollen das sein?
Die Liste der No-gos ließe sich noch lange fortsetzen. Niemand kann das von außen einfach beschließen. Die Betroffenen Staaten müssten es selber wollen.
Ella @: „Die Europäer wollen es nicht wahrhaben“: Kanada und Australien sind keine europäischen Staaten und Grossbritannien, na ja, eigentlich auch nicht. Ansonsten hast Du recht mit Deinem Kommentar.
@Antonia
Danke für die Korrektur, hab mich nicht richtig ausgedrückt. Ich meinte mit den „Europäern“ auch eher alle Staaten mit Unterstützung nach einer Zwei-Staaten-Lösung, denn diese fordern ja quasi die große Mehrheit der internationalen Gemeinschaft. Und keiner will sehen, dass es nicht funktionieren kann.
LG Ella
Liebe Frau Hausen, das wollen wir nicht hören – ein Drama für Israel und die Christenheit – das wird ein sehr hartes Erwachen geben
Lieber Gruß zu Ihnen Martin
Liebe Ella, die Christen und Israel-Freunde wollen nicht wahrhaben, dass wir schnellstens beginnen sollten, Gottes Wort zu erforschen – die Bibel das Kursbuch für Israel und die Nationen. Wir haben keine Zeit, vor allem das jüdische Volk, dass wir, die wir Wächter sein sollen, uns freuen, das Mirna Funk ein Drama veröffentlicht hat. Christen müssen aus Ihrem Taumelschlaf aufwachen. Lieber Gruß Martin
„Friedensfonds“ soll den Dialog zwischen Israelis und Palästinensern fördern: Rausgeschmissenes Geld. Warum? Seit Jahrzehnten kassieren die Palästinenser Geld von westlichen Ländern: sie haben sich noch nie bedankt und sie haben ihre antijüdische Haltung nie geändert. Beispiel Westjordanland: 59% der Palästinenser sind für Hamas und würden jederzeit das tun was die Hamas getan hat. Was der restliche 41% denkt ist auch kein Geheimnis.
Mir aller Macht und allen Mitteln möchte die „Welt“ Israel zu etwas zwingen, das spätestens seit dem 7.Oktober 23 gescheitert ist.
Rausgeschmissenes Geld!
Zwei Staaten Lösung?
Israel und Palästina oder Palästina 1 und Palästina 2. Für die Palästinenser bedeutet es das letztere. Dummheit hat Namen. Großbritannien, Kanada und Australien gehören wohl dazu.
Wer da alles Israel bevormunden möchte mit Zweistaatenlösung inklusiv Terroristen.
Wie “ dumm“ oder berechnend sind Staaten.
Die alle würden sich wundern in ihren Ländern mit Bestien wie Hamas, Hisbollah.
Wer an Dialog und Frieden ernsthaftes Interesse hat, der kann die Terror-Renten (ausgezahlt von der PA an Terrorunterstützer) unmöglich übersehen. Die „Märtyrer-Renten“ sind Anreiz für Terror.
Solange diese Praxis weitergeht, fehlt jegliche Grundlage für Dialog und Frieden auf dem Weg zu zwei-Staaten.
Es ist eine Katastrophe, viele Länder hassen Israel und wollen mit „Palästina“ alle Juden zerstören. Der „Friedensfonds“ ist ein Angriff auf Israel. Eine Zwei-Staatenlösung ist längst Geschichte.
Das Geld könnte sinnvoller angelegt werden. Ich hoffe sehr, dass Vernünftige das einsehen und ihre Finger davon lassen.
Der Friedensfond ist gut, das Fixieren auf die 2-Staaten-UN?-Lösung erschwert es eher, wo bleibt da der Spielraum um etwas zu verbessern? Israel ist ein souveränes Land und niemand hat das Recht es zu bevormunden. * AM ISRAEL CHAI
Jesaja 55 ff.
Denn meine Gedanken sind nicht eure Gedanken, und eure Wege sind nicht meine Wege, spricht der HERR, sondern so viel der Himmel höher ist als die Erde, so sind auch meine Wege höher als eure Wege und meine Gedanken als eure Gedanken.
Die Völker laufen wie im Worte Gottes angekündigt ins Gericht Gottes. Sie merken es nicht. Dies, weil sie Gottes Wort verworfen haben. Sie meinen die Gerechtigkeit gepachtet und auf ihrer Seite zu haben. Sie erheben sich über den Herrn, der Himmel und Erde gemacht hat.
Im Propheten Joel steht geschrieben: Kapitel 4, 1 „Denn siehe, in jenen Tagen und zur selben Zeit, da ich das Geschick Judas und Jerusalems wenden werde,
4, 2 will ich „alle“ Heiden zusammenbringen und will sie ins Tal Joschafat hinabführen und will dort mit ihnen rechten wegen meines Volks und Erbteils Israel, weil sie es unter die Heiden zerstreut und sich in mein Land geteilt haben. (Luther Übersetzung)
Ich ermutige zum lesen des Propheten Sacharja 12 und 14, die ersten Verse dieser Kapitel bestätigen die Worte aus Joel, oder umgekehrt.
Schon die Mehrheit der Völker, vielleicht bei einigen auch nur die Regierung machen sich Gerichtsreif.
Am Ende werden es „alle“ sein.
An die Feinde Israels: Ihr werdet dieses Gotttesgericht nicht aufhalten können und Gott nicht daran hindern, dass ER sein Friedenreich aufrichten wird und alle Knie sich beugen werden vor IHM
Um den Friedensfonds verschwende ich keinen Gedanken, wird den gleichen Weg gehen wie der groß propagierte Peace Table, riesen Pow Wow ohne die geringste Wirkung, und Gelder fließen auch keine.
SHALOM