Nachgestellter Kampf: Israelische Soldaten gehen gegen Muslime vor

Nachgestellter Kampf: Israelische Soldaten gehen gegen Muslime vor

Kinder spielen Eroberung der Al-Aksa-Moschee nach

Kinder im Gazastreifen stellen in einem Schauspiel die „Befreiung“ der Al-Aksa-Moschee nach. Die Zuschauer bejubeln dabei den Tod von Israelis.

GAZA (inn) – In einem Ferienlager der islamistischen Hamas im Gazastreifen haben Kinder und Jugendliche die „Befreiung“ der Al-Aksa-Moschee nachgespielt. Die Szene auf offener Straße, die sich an die Tempelberg-Krise im Juli anlehnt, ist auf Video festgehalten. Das israelisch-amerikanische Medienforschungsinstitut für den Nahen Osten (MEMRI) berichtete am 19. Juli darüber.

Das Schauspiel war laut MEMRI Teil der Abschlusszeremonie eines Ferienlagers. Darin geht eine Gruppe von Muslimen auf israelische Soldaten zu. Hinter den Soldaten befinden sich Sperrgeländer und ein Modell des Felsendoms. Die Muslime skandieren: „Wir wollen in der Al-Aksa-Moschee beten!“ Die Soldaten fordern sie auf, wegzugehen. Als die Muslime das ablehnen, bedrohen die Soldaten sie mit Maschinengewehren. Die Muslime beten schließlich vor den Soldaten und damit außerhalb des Areals.

Lob für Tötung von Israelis

Schließlich kommt es zu einem „Aufstand“, in dem die Muslime die „Befreiung“ der Al-Aksa-Moschee als Ziel ausgeben. Sie werfen „Steine“ – in diesem Fall Papierkugeln – auf die Soldaten. Die Szenen werden von einem Kommentator begleitet, so als ob es sich um ein Sportereignis handelt. Nach einem „Messerangriff“ berichtet er: „Ein Märtyrer ist gefallen, während er eine Messerstech-Operation ausführte und eines dieser zionistischen Schweine tötete. Allah sei gepriesen!“

Zum Ende des Schauspiels betreten Kämpfer der Issadin-al-Kassam-Brigaden, des militärischen Flügels der Hamas, die Szene. In schwarzer Montur nähern sie sich den Sperrgeländern. Die umstehenden Zuschauer rufen dabei: „Mit unseren Seelen und unserem Blut werden wir dich befreien, oh Al-Aksa!“ Nach der erfolgreichen „Befreiung“ bekräftigt einer der Schauspieler via Mikrophon den Einsatz für die „Befreiung ganz Palästinas“.

Echtes Vorbild

Die Szene lehnt sich offenkundig an die Unruhen rund um den Tempelberg an. Israel hatte das Areal nach einem tödlichen Terrorangriff auf israelische Sicherheitskräfte kurzfristig gesperrt. Anschließend wurden die Sicherheitsmaßnahmen an den Zugängen verschärft. Muslime weigerten sich daraufhin, das Areal zum Beten zu betreten. Erst als Israel die Maßnahmen vollständig zurücknahm, betraten sie wieder den Tempelberg.

Bei Zusammenstößen zwischen Sicherheitskräften und Palästinensern während dieser Unruhen wurden sechs Palästinenser getötet. Im Westjordanland ermordete ein Palästinenser drei Mitglieder einer Siedlerfamilie.

Die Hamas veranstaltet regelmäßig Ferienlager für Kinder, in denen Kämpfe gegen Israelis nachgestellt werden. Im Jahr 2015 organisierte die Terror-Organisation erstmals ein Militärcamp für Mädchen.

Von: df

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