Flugzeugentführung auf Flug nach Israel vereitelt

Das Notsignal eines Flugzeuges auf dem Weg nach Israel versetzt die Armee in Alarmbereitschaft. Offenbar wollte ein Pilot die Maschine über Tel Aviv abstürzen lassen.
Von Israelnetz
Ein Pilot einer Flydubai-Maschine sorgte für gespannte Aufmerksamkeit in Nahost

TEL AVIV (inn) – Ein Passagierflugzeug auf dem Weg von Dubai nach Tel Aviv hat am Mittwochmorgen für Alarm in der Region gesorgt: Die Maschine der Fluglinie Flydubai sendete ein Notsignal aus. Der Co-Pilot wollte ersten Erkenntnissen zufolge das Steuer übernehmen und die Maschine mit 174 Passagieren an Bord über Tel Aviv abstürzen lassen.

Der israelische Armeechef Ejal Samir hielt infolge des Notsignals eine Lagebesprechung ab, bei der unter anderen Luftwaffenchef Omer Tischler zugegen war. Die Luftwaffe ließ zwei Kampfjets aufsteigen. Das Notsignal wechselte um kurz nach halb neun Ortszeit zum Code 7500 für eine Entführung.

Wie eine Passagierin später schilderte, stach einer der Co-Piloten auf den Kapitän ein. Dem israelischen Sender „Kanal 12“ erklärte sie per Textnachricht: „Wir hörten Schreie im Flugzeug. Dann öffneten sie die Tür zum Cockpit und wir sahen Blut: Jemand hatte auf den Piloten mit einem Taschenmesser eingestochen.“

Das Flugzeug, eine Boeing 737 MAX, geriet in einen steilen Sinkflug von rund 5.200 Höhenmeter in einer Minute. Einige Passagiere hielten die dramatischen Momente an Bord auf Video fest.

Den Passagieren und der Besatzung gelang es aber, den Angreifer zu überwältigen. Ein Besatzungsmitglied brachte den Flieger unter Kontrolle. An Bord waren Piloten in Zivil, die eine Notlandung am Flughafen von Tabuk im Nordwesten Saudi-Arabiens durchführten.

Auf Videoaufnahmen ist zu sehen, wie die Passagiere nach der Landung jubeln und applaudieren. Bilder aus dem Flugzeug zeigten Passagiere mit blutverschmierten T-Shirts. Außerdem wurde das Seitenruder des Flugzeugs beschädigt, vermutlich durch die abrupten Manöver.

Israelischer Offizieller: Desaster verhindert

Ein israelischer Vertreter sagte dem Fernsehsender „Kanal 12“, ein Desaster von der Größenordnung der Anschläge vom 11. September sei verhindert worden. Medienberichten zufolge stammt der betreffende Pilot aus dem Oman und wird nun verhört.

Neben einer Terrorabsicht zogen Beobachter zunächst auch die Möglichkeit in Betracht, dass sich der Pilot in einem geistigen Ausnahmezustand befand. Der israelische Verteidigungsminister Israel Katz (Likud) erklärte aber am Nachmittag, dass es sich um einen versuchten dschihadistischen Terroranschlag gehandelt habe. (df)

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37 Kommentare

  1. Die Passagiere aus Israel hatten so richtig gehandelt, schließlich sind sie nicht aus Zucker wie die Europäer und dadurch eine Katastrophe abgewendet.

    1. Richtig! So geht das!
      Die Israelis und ihr Mindset sollten ein echtes Vorbild für JEDEN Europäer sein! 💪
      Gratulation an die israelischen Helden! 👍

  2. Es freut mich, dass das Flugzeug nicht abgestürzt ist. In der jüdischen Allgemeinen ist ein ausführlicher Bericht.

  3. Boah! Das ist sehr erschreckend und erinnert mich an German Wings und den Absturz in den franz. Alpen. Israelische Fluggesellschaften stehen ja unter besonderer Sicherung , aber dass aus Dubai jetzt so was kommt? Genaues weiß man nicht. Noch viel Spekulation. Terror? Möglich, aber abwarten. Bin froh und dankbar, dass es keine Katastrophe gab.
    Ein großer Dank an unseren Vater im Himmel. 🙏🙏🙏

    1. Ella es erinnert mich eher an den Flug 93 am 11.09.2001,die vierte entführte Maschine, die entweder das Capitol oder das weiße Haus treffen sollte. Auch wenn jener Flug in einer Tragödie endete, gebührt den kämpfenden Passagieren der Ruhm schlimmeres verhindert zu haben. Diesmal ging es gut aus, Ruhm und Ehre sei diesen couragierten Reisenden und dem Rest der Crew.
      SHALOM

    1. @AmIsraelChai Ja, wirklich danke an die Mutigen, die dadurch alle Leben gerettet haben!

  4. Das arme Land Israel steht weltweit, ohne Grund, auf der Abschussliste. Nirgendwo sind die Juden in Sicherheit.
    Wie gut, dass unser allmächtiger Gott hinter diesem Land und Volk steht und dafür sorgt, dass so feige Anschläge gegen Israel und den Juden oft vereitelt werden.

  5. Ein Terrorist als Co-Pilot wollte die Maschine mit 174 Passagieren an Bord über Tel Aviv abstürzen lassen.

    1. Das klingt für mich wie eine Neuauflage von 9/11 aber diesmal ist es dank der israelischen Helden gut ausgegangen! 🙏
      Nur der Pilot braucht nun zumindest ein neues Gebiss! 😂

      1. @John Wilkerson
        Der inidische Pilot Smit Machchhar ist der Held des Tages, sagt meine Ehefrau. Netanjahu stimmt zu: „Er ist ein wahrer Held“.

        1. @AlbertNola: Ja stimmt auch der indische Pilot ist selbstverständlich ein Held, aber den Co-Piloten zu eliminieren war die Leistung der israelischen Helden! 🙏💪

          Ein kleines Wortspiel mit dem verbreiteten israelischen Namen Eli sei mir noch erlaubt:
          Der Co-Pilot wurde durch die heldenhaften Israelis im wahrsten Sinne des Wortes sozusagen Eli-miniert! 😂👍

  6. Ja, Gott sei Dank – und wir können als erstes dem Gott Israels danken, dass diese schlimme Sache so gelaufen ist; wie sie gelaufen ist !!

  7. Ich dachte immer, bei jedem Flug nach und aus Israel sei ein Sicherheitsbeamter an Bord. Das war wohl hier nicht mehr der Fall.
    Der Pilot wurde verhört. Eigentlich logisch. Wer als sonst er hätte das Notsignal 7500 absenden können. Und der Co-Pilot? Wurde der nicht verhört?

    1. Matti Goldschmidt,es gibt Sicherheitspersonal an Bord aller israelischen Fluglinien, aber Flydubai is eine emiratische Fluggesellschaft. Da hat israelische Security nichts zu suchen.
      Wenn Sie aufmerksam gelesen haben, war der Copilot der Attentäter, der wird mit Sicherheit verhört, der Pilot, soweit er in der Lage ist, denn er war das Opfer des Angriffes. Daß es nicht zur Katastrophe kam, ist dem Eingreifen der übrigen Besatzung, der Courage einiger Passagiere und den beiden Piloten ausser Dienst zu verdanken, plus ein wenig Einflussnahme durch den Ewigen.
      SHALOM

      1. @ Klaus, Shalom. Das ist schon wundersam, dass ausgerechnet noch 2 weitere Piloten mit an Bord waren. Wie zwei Schutzengel, die mitflogen. Ich habe die ganze Zeit überlegt: „Wie sind die so schnell in das Cockpit hineingekommen, denn die sind doch seit den vielen Flugzeugentführungen sehr stark nachgerüstet worden, dass keiner von außen mehr so leicht hinein kommt“. Aber, das Personal war ja auch noch da. Ich bin wirklich sehr dankbar, dass es so gut ausgegangen ist. Allen sitzt bestimmt noch der Schreck in den Gliedern.

        1. Eleonora, dem Flugkapitän gelang es trotz seiner schweren Stichverletzungen noch, die Cockpittüre zu öffnen, so daß die drei Israelis eindringen und den Täter, der im Begriff war, die Instrumente im Cockpit zu zerstören, überwältigen konnten.
          Es scheint, das der Täter bei diesem Kampf ebenfalls böse zugerichtet wurde und das die drei heldenhaften Passagiere
          seiner sehr rasch Herr wurden. Aber vor allem gilt der Ruhm dem indischen Flugkapitän, welcher den größten Anteil zur Rettung der Maschine und der Fluggäste beigetragen hat, unter Einsatz seines Lebens. Vor diesem Mann verbeuge ich mich mit höchstem Respekt.
          SHALOM

          1. @ Klaus, Shalom. Ja, so ist es Klaus. Ich weiß jetzt auch nicht, wie so eine Cockpit-Tür gestaltet ist. Wie viele Handgriffe nötig sind, um sie zu öffnen. Sehr geistesgegenwärtig und schnell haben sie alle gehandelt, es musste ja blitzschnell gehen bei dem rasanten Sturzflug. Zum Glück war auch ein Arzt an Bord, der den Piloten dann auch gut notversorgen konnte, so gut es eben möglich war. Möge der Pilot wieder vollständig genesen. Jetzt muss man erst einmal abwarten, was bei der Untersuchung und den Ermittlungen heraus kommt.

            LG Eleonora

            PS: Ich habe das Buch von Salman Rushdie: „Knife“ (Gedanken nach einem Mordversuch) gelesen. Was so ein Messerangriff anrichten kann. Meine Güte!!!!!!!!!! Und wie lange so ein Genesungsprozess dauern kann und wie schwer er sein kann – mit OPs usw..

  8. Wenn ich das richtig verstanden habe, wird der (Co?)Pilot in Saudi-Arabien verhört. Dann wird er bald singen wie ein Vöglein…

    1. Dann wird nachher keiner sagen können, die Israelis hätten es aus ihm „herausgeprügelt“.
      Die Wahrscheinlichkeit, dass es hier mit einem Absturz hätte enden können, waren riesig. Gott sei Dank für sein Eingreifen.

  9. Gott sei Dank! Zumindest diese Katastrophe konnte abgewendet werden! Hat es solches jemals zuvor gegeben? Warten wir ab, ob der Iran dahinter steckt. Wir wissen, was dann kommt.

  10. Ob israelischer Staatsbürger oder nicht, als Jude ist man auf diesem Planeten nirgendwo mehr sicher. Nur beherztes Eingreifen und ein glücklichlicher Zufall haben Israel vor einer fürchterlichen Katastrophe bewährt.
    Für mich, Jahrgang 1947,und quasi die Generation, die sich selbst entnazifiziert hat, ist diese ganze Entwicklung zu einem omnipräsenten Antisemitismus völlig unbegreiflich, wobei die Schuld weltweit nahezu überall in der Politik zusuchen ist.
    Während man rechtsradikale Strömungen noch einigermaßen in den Griff bekam, hat sich vor den Augen der ach so guten Demokraten eine radikale Linke entwickelt, deren einziges Ziel die Auslöschung des Staates Israels und jeglichen jüdischen Lebens ist. Als prägendes Beispiel der Bürgermeister von NewYork oder die Linken in Berlin.
    Und wenn, speziell in Deutschland, die ach so guten Freunde Israels aus der Politik einmal wirklich Farbe bekennen müssten, würden sie mit Sicherheit den Schwan einziehen…
    Gott schütze meine jüdischen Freunde und Israel

  11. Nachtrag: Laut ZIB soll der Pilot es geschafft haben, die Tür vom Cockpit noch selber zu öffnen. So konnten sie schnell rein und den Co-Piloten überwältigen. Viele Dankgebete werden heute gesprochen.

    Shalom nach Israel❤️

    1. @Eleonora
      Der inidische Pilot Smit Machchhar „ist der Held des Tages“, sagt unser Bischof, bester Militärbischof von allen.

  12. Mich freut, dass der Absturz verhindert worden ist.
    Es sind noch einige Untersuchungen abzuwarten, um die Ursachen zu erfahren…

  13. Gestern Abend, 20:15 bei Tagesschau: Der abgewendete Absturz der Maschine war erst nach ca. 2/3 der Berichterstattung Thema, durch einen kurzen Einspieler des Videos aus dem Flugzeug.

    Heute Morgen im Ticker bei „Tagesschau 24“: Flugzeug musste in SA notlanden/Vorfall im Cockpit.

    Dann folgte ein (sehr) kurzer Bericht , an dessen Ende man den letzten Satz platzierte mit dem Tenor, dass Netanjahu vorgeworfen werde, dieses Ereignis für seinen Wahlkampf zu instrumentalisieren.

    Vorfall im Cockpit??? Instrumentalisierter Wahlkampf? Kein ausführliches, anteilnehmendes Statement von ARD-Korrespondenten? Keine erleichterte Verlautbarung von Seiten der bei ARD tätigen Journalisten?

    Und auch jetzt wieder nur ein Austausch über die Frage, inwieweit dies den Wahlkampf in Israel beeinflussen könne. Keine Bilder mit Aussagen der dem Tode entronnen Passagiere.

    Wie weit wird die israelfeindliche Haltung von ARD noch eskalieren???

    Aber daneben frage ich mich, wo eigentlich die Statements unserer deutschen Politiker zu dem „Vorfall“ geblieben sind? Nur Wadephul meldete sich gequält mit Floskeln zu Wort, als erledige er eine Pflichterfüllung. Haben die anderen unserer Politiker-Riege nichts mitbekommen? Wie lange braucht man, um wenigstens eine Stimme der Anteilnahme, des Entsetzens oder der Freude über den guten Ausgang zu formulieren? Lautes Schweigen von dieser Seite.

    Israel scheint in Deutschland, jedenfalls für unsere Politiker und ÖRM, kaum noch eine Rolle zu spielen. Oder allenfalls dann, wenn man es als Sündenbock für vermeintliche Verfehlungen anklagen oder verurteilen kann.

    1. ARD Schande! Solche Journalisten sind gesteuert. Berichte gegen Juden- sonst Entlassung, könnte man vermuten? Constantin Schreiber “ ging“ auch.

    2. @Caja
      Gut, dass ich das nicht gesehen habe. Hätte mich auch nur geärgert. Danke für die Info.
      Die Reaktion von Herrn Wadephul auf JA hatte ich gestern Abend noch gelesen und mich schon da verwundert („Ich bin zutiefst erleichtert darüber, dass die versuchte Entführung und womöglich noch weit Schlimmeres verhindert werden konnte“ 30.9.26).
      „Womöglich“? „Versuchte Entführung wohin“?
      Aber im Gegensatz zu ARD scheint es bei Außenminister Wadephul eher nur eine „vorübergehende“ Wahrnehmungstörung zu sein, hoffe ich.

    3. @Caja
      Mein Mann und ich waren fassungslos bei der Tagesschau am Abend über diese geringschätzende Berichterstattung der ARD. Merz war wohl nicht in der Lage, sich zu äussern, hatte genug zu tun mit der Verleihung des dt. Schulpreises, da kann man Israel schon mal vergessen. Dieses Geschehen mit dem Wahlkampf-Thema in Verbindung zu bringen, setzt dem Kopf die Krone auf. Keine Achtung vor Menschenleben. Auf WELT wurde wenigstens ausführlich berichtet, schon am Mittag.
      Ich bin echt heilfroh und dankbar, unserem mächtigen GOTT, aber auch den Menschen, die geholfen haben, dass die Maschine nicht abstürzte. Es waren Schutzengel an Bord, wie @Elenora richtig schrieb.
      Liebe Caja, gerne hätte ich dich auf dem Israelkongress kennengelernt. Musste aber leider absagen. Ich habe einen sehr schmerzhaften Meniskusriss und warte auf OP-Termin.
      Gruß Ella

      1. @ Ella

        Ohje! Wünsche dir gute Besserung und rasche Genesung nach der OP!!

        Tut mir auch leid, dass wir uns beim Israelkongress nun doch nicht sehen können. Aber vielleicht ergibt sich nochmal eine andere Gelegenheit. Ganz herzliche Grüße!

        1. @Caja
          Ja vielleicht. Danke dir. Wünsche dir ein segensreiches Wochende.
          Grüßle Ella

  14. Der zweite Notruf war ja Flugzeugentführung. Ein Flugzeug voller Israelis in den Iran entführt, 180 GEISELN in Iranischer Hand, schrecklich. Was jetzt schlimmer währe, 180 lebende Geiseln, oder 180 Tode? Hier hat Gott wirklich seine Engel gesandt, himmlische und irdische.

    1. Da wird es viel aufzuklären geben.
      Hier passte wirklich Alles zusammen. Normal heißt es ja „Verkettung unglücklicher Umstände“. Hier war es ganau andersherum.
      Fünf Kilometer im Sinkflug innerhalb einer Minute. Die Maschine war kurz vor Schallgeschwindigkeit und hätte auseinanderbrechen können. Gute Ingenieursarbeit. Sie hatten recht viel Sicherheitsreserven eingebaut.
      Durch die einwirkenden Kräfte ist das Flugzeug nicht mehr reparabel und kann somit nicht mehr eingesetzt werden, wie auf Welt gerade berichtet.
      Auch der Klempner, der den Steuerknüppel hochriss, das ist schon ein Wunder. Ich freue mich für Israel und für die Menschen, die dem Tod entronnen sind.

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