JERUSALEM (inn) – Es hätte ein Routineflug von den Emiraten nach Israel werden sollen. Am frühen Mittwochmorgen stieg der Flug FlyDubai FZ1073 von Dubai in die Lüfte, um gut drei Stunden später in Tel Aviv zu landen. Doch an Bord war ein Co-Pilot aus dem Oman mit offenkundig terroristischen Motiven. In der Folge schwangen sich der indische Flugkapitän, die emiratische Besatzung und vier israelische Männer zum Heldentum auf und verhinderten eine Katastrophe.
Die entscheidende Handlung ging dabei vom Flugkapitän Smit Machchhar aus: Vom Übeltäter im Cockpit mit einem Messer schwer verwundet, schaffte es der 39-Jährige gerade noch, die Tür zum Cockpit zu öffnen. So verschaffte er den von seinen Schreien bereits alarmierten Passagieren Zutritt. Diese konnten den Terroristen dann überwältigen.
Der israelische Regierungschef Benjamin Netanjahu (Likud) feierte Machchhar und bezeichnete ihn als „wahren Helden“. Er habe „außerordentlichen Mut“ gezeigt. Netanjahus indischer Amtskollege Narenda Modi (Indische Volkspartei) äußerte sich ähnlich und betonte: „Indien ist stolz auf Kapitän Machchhar.“
Beherztes Eingreifen
Heldenhaft agierten auch vier israelische Männer an Bord, die entschlossen eingriffen: Janiv Hajon nahm den Terroristen, der im Begriff war, die Kontrollgeräte zu zerstören, in den Schwitzkasten. Dann kamen Assaf Radschwan, Zvika Manes und Schota Musajev zur Hilfe. Sie kümmerten sich weiter um den Terroristen und fesselten ihn.
Hajon stabilisierte indes den Flug der Maschine. Musajev, ein Zahnarzt, stillte die heftigen Blutungen des Flugkapitäns und rettete ihm damit das Leben. Inzwischen gilt dessen Zustand als stabil.
Zuvor hatte die Frau von Zvika Manes, Tali Manes, ihre Tochter Nina zur Toilette nahe des Cockpits begleitet. Auf einmal hörte sie von dort Schreie. Sofort alarmierte sie ihren Ehemann und die Besatzung. Nachdem der Terrorist überwältigt war, handelte sie geistesgegenwärtig und ging in den Rückraum des Flugzeuges, wo die Ersatzpiloten saßen, um diese um Hilfe zu bitten.
Später schilderte Hajon im Gespräch mit Netanjahu am Ben-Gurion-Flughafen den Vorfall – Blutflecke auf seiner Kleidung zeugten noch vom erlebten Drama. Hajon, von Beruf ein Klempner, erklärte, er habe in der Fernsehdokumentation „Mayday – Alarm im Cockpit“ gesehen, wie sich ein Flugzeug stabilisieren lässt und entsprechend das Ruder übernommen.
Prime Minister Netanyahu at Ben Gurion Airport with Yaniv Hayon, one of the passengers who helped subdue the Omani co‑pilot on Flydubai flight FZ1073, a Dubai–Tel Aviv service that made an emergency landing in Saudi Arabia after a cockpit attack. https://t.co/9xZeGY0vi1 pic.twitter.com/THMA1siwAF
— GeoTechWar (@geotechwar) September 30, 2026
Bei der Begrüßung sagte Netanjahu: „Ich sehe Sie an und sehe einen Löwen. Ich sehe einen großartigen Helden.“ Die „Tagesschau“ bezweifelte indes, ob es sich wirklich um einen Helden handelte, und setzte den Begriff in Anführungszeichen:
Held in Anführungszeichen – die @tagesschau zweifelt.https://t.co/ocAEdVq4CJ pic.twitter.com/eiPSSnRGPo
— Jörg Gehrke (@JoergMGehrke) October 1, 2026
Der israelische Präsident Jizchak Herzog kündigte an, den vier Männern und Tali Manes die Ehrenmedaille für zivile Tapferkeit zu verleihen. Diese hätten entschlossen, mutig und mit Einfallsreichtum gehandelt. Zudem dankte er dem indischen Flugkapitän „vom Grund seines Herzens“. Sein Mut und seine Entschlossenheit hätten zahlreiche Leben gerettet.
„Zwei Wunder“
Die Ersatzpiloten von FlyDubai führten dann die Notlandung am Flughafen von Tabuk im Nordwesten Saudi-Arabiens durch. Nach Informationen der Zeitung „Jerusalem Post“ waren sie für den Fall einer Umleitung des Fluges an Bord. Sie waren in Bereitschaft, falls eine Umleitung dazu geführt hätte, dass die Piloten ihre erlaubte Einsatzzeit überschreiten.
Die Passagierin Lital Schachar sprach nach dem Vorfall von „zwei Wundern“: Dass Israelis an Bord waren, die heldenhaft ins Cockpit stürmten, und dass zwei Ersatzpiloten an Bord waren, die die Maschine zur Landung brachten. Sie habe mit ihren vier Töchtern in Reihe 10 gesessen und den Vorfall unter Todesangst hautnah miterlebt.
Dankbar sei sie auch für die fürsorgliche Behandlung in Saudi-Arabien, wie sie der Nachrichtenseite „Times of Israel“ schilderte. „Wir fühlten uns sofort sicher, weil sie wirklich wundervoll und großzügig waren“, sagte sie. Die Ärzte und Pfleger hätten auf Englisch mit ihnen gesprochen. „Sie hörten nicht auf zu sagen: ‚Sie sind jetzt an einem sicheren Ort.‘“
What a day to be Israeli:
— Einav Avizemer | עינב אביזמר (@EinavAvizemer) September 30, 2026
A muslim pilot tried to crash their plane. Then they landed in Saudi Arabia, where Muslims took care of them.
Thank God they landed in Saudi Arabia. Imagine landing in Spain, the Netherlands or Ireland. The local “progressives” would probably demand… pic.twitter.com/LAeELAzQvS
Nach dem Vorfall beantragte Israel zunächst, die gestrandeten Passagiere eigenhändig von Saudi-Arabien nach Israel zu bringen. Doch Saudi-Arabien, das keine diplomatischen Beziehungen mit dem jüdischen Staat pflegt, lehnte ab. Stattdessen schickte die emiratische Luftlinie FlyDubai ein Ersatzflugzeug und brachte die Passagiere nach Tel Aviv.
Nach der Landung feierten die Israelis an Bord den glücklichen Ausgang. Einige stimmten lauthals das in Israel äußerst beliebte Lied „Tamid Ohev Oti“ – „(Gott) liebt mich immer“ an. Der Sänger Jair Elizur veröffentlichte den religiösen Popsong 2024.
#WATCH: After preventing their plane from being hijacked earlier in the day and spending hours in Saudi Arabia, Israeli passengers sing as the Flydubai rescue flight lands in Israel. pic.twitter.com/0q4r35sBiN
— Israel National News – Arutz Sheva (@ArutzSheva_En) September 30, 2026
Regierung: Versuch der politischen Sabotage
Israel wertet den vereitelten Anschlag indes als Versuch, die Beziehungen zu den Vereinigten Arabischen Emiraten zu sabotieren. Doch der Plan sei nicht nur misslungen, sondern habe das Gegenteil bewirkt: „Die Ereignisse zeigten Solidarität zwischen den Bürgern des Landes.“
Der britische Journalist Douglas Murray sieht den Vorfall auch symbolisch: „Was im Himmel über Saudi-Arabien am Mittwochmorgen geschah, ist eine Metapher für drei Jahre Krieg. Die Israelis sahen eine existenzielle Bedrohung, nahmen die Sache in die eigene Hand, und wählten ihren Weg. Der Rest des Westens wird sich entscheiden müssen, ob er dem israelischen Vorbild folgt oder seine eigene Zukunft vom Terror und von der Geiselnahme seiner gesamten Gesellschaft diktieren lässt.“
Mangelnde Sicherheitsvorkehrungen kritisiert
Nach dem glücklichen Ausgang stellt sich die Frage, wie es überhaupt zu dem Vorfall kommen konnte. Die israelische Verkehrsministerin Miri Regev (Likud) wies auf eine Klausel in den Abraham-Abkommen hin: Demnach dürfen die Emirate keinen Piloten für Flüge nach Israel einsetzen, der Staatsbürger eines Landes ohne diplomatische Beziehungen sind – wie in diesem Fall der Oman.
Zudem hatte der Inlandsgeheimdienst Schabak bereits zuvor Bedenken mit Blick auf Flüge aus den Emiraten geäußert. Demnach sind die Sicherheitsvorkehrungen in dem Golfstaat ungenügend. Der Schabak forderte von den Emiraten, einen zusätzlichen Gepäckscanner bei Flügen nach Israel einzusetzen, die Behörden verweigerten sich dem aber.
Am vergangenen Mittwoch untersagte der Schabak israelischen Fluggesellschaften – El Al, Israir, Arkia –, Flüge aus den Emiraten anzubieten. Die Fluggesellschaften protestierten mit Verweis auf den Wegfall von Einnahmen, mussten das Verbot aber hinnehmen. Die emiratischen Fluggesellschaften Etihad und FlyDubai setzten die Flüge nach Israel fort.
Flüge ausgesetzt
Die Fluggesellschaft FlyDubai kündigte unterdessen an, die Flüge nach Israel vorerst auszusetzen. Ein Sprecher sagte, FlyDubai werde die laufenden Ermittlungen voll unterstützen. Inzwischen hat der emiratische Generalstaatsanwalt Ermittlungen in die Wege geleitet.
Die Fluggellschaft Emirates ordneten zudem an, dass Israelis vorerst keine Verbindungsflüge über Dubai nutzen dürfen, sofern eine FlyDubai-Maschine für den Flug von Dubai nach Tel Aviv vorgesehen ist. Die betreffenden Personen dürfen damit an ihren Standorten, etwa in Thailand, nicht an Bord einer Maschine der Emirates gehen.
Das israelische Verkehrsministerium organisierte inzwischen bis zu 30 Sonderflüge, um Israelis in den kommenden Tagen aus den Emiraten zu fliegen. Die Aktion soll am Freitag starten und erfolgt in Abstimmung mit dem Schabak und dem Auslandsgeheimdienst Mossad.
Ermittlungen gegen Täter
Ersten Erkenntnissen zufolge arbeitete der Täter seit acht Monaten bei FlyDubai. Laut Medienberichten beobachtete ein Kollege extrem religiöses Verhalten. Er habe „exzessiv“ über Tage hinweg gebetet und Frauen den Handschlag verweigert.
Netanjahu erklärte, der Omani werde jetzt in die Emirate gebracht und verhört. Israelische Sicherheitskreise gehen derzeit davon aus, dass er allein handelte. Es gebe keine Hinweise darauf, dass er mit dem Iran oder einer Terrorgruppe in Verbindung stand.
Der israelische Regierungssprecher Doron Spielmann betonte indes, dass die Untersuchungen derzeit anliefen und Israel daran teilnehme. Falls sich dabei herausstelle, dass der Täter Auftraggeber hatte, „sollten diese nun wohl Schutz suchen, denn wir werden sie finden und sie werden dafür bezahlen“. (df)
26 Kommentare
Präsident Jizchak Herzog kündigte an, den vier Männern und Tali Manes die Ehrenmedaille für zivile Tapferkeit zu verleihen und dazu, schlägt meine Ehefrau vor, eine Woche Erholungsurlaub in unserem Landsitz in der Toscana.
@Alberto
Wundervolle Idee, Alberto! Diese Idee muss bitte unbedingt zu Israel vordringen!
Euer gutes Essen, die toskanische Sonne, die Hauskatze, der Garten mit Ernesto, dazu der Bischof werden die Zeit unvergesslich machen. 👍🏻🤗😄
@Ella
Danke
Die Tagesschau setzt das Wort Held in Anführungszeichen. Das ist an Niederträchtigkeit kaum noch zu überbieten, wenn man einen öffentlichen Bildungsauftrag hat und sich von Zwangsgebühren finanziert. Er wäre wohl unzweifelhaft ein Held, wenn Greta Thunberg oder Luisa Neubauer im Flugzeug gesessen hätten. So waren es nur Israelis. Ein vollbesetztes Flugzeug mit Israelis zu retten zählt wohl nur soviel, als hätte jemand eine ängstliche Katze vom Baum geholt.
Bitte auf diesen Helden anstoßen und mit allen Verdienstmedaillen des Landes auszeichnen! Und ob es sich um einen richtigen Helden handelt. Man muss selbst schon verkommen sein, wenn man das nicht klar sieht.
@ gast
Sie haben vollkommen recht!
Übrigens, schön, dass Sie wieder da sind nach so langer Zeit!
Vielen Dank , liebe Caja!
So ist es, Gast, und bei dem, was vom ÖRR zu diesem vereitelten Terroranschlag kommt, wird mir einfach nur noch kotzübel. EKELHAFT !!!!
Bin ich froh, Europa bald den Rücken kehren zu können, ein zunehmend verkommener Kontinent mit verkommenen Medien.
SHALOM
Das Wort „Zwangsgebühren“ kommt mir bekannt vor. Lieber Gast, kann es sein, daß wir uns persönlich kennen? MfG, „Mahagony“
Ersatzpiloten waren an Bord wegen einer evtl. nötigen Flugumleitung. Umsichtig!!!! Die Huthis haben ja Saudi Arabien oft genug beschossen. Nun mussten sie in einer ganz anderen Situation aktiv werden. Und Hajon war durch „Alarm im Cockpit“ auch auf diese Situation vorbereitet und wusste was zu tun ist.
Ich bin von Herzen dankbar, dass alles gut ausgegangen ist, und dass alle, die daran beteiligt waren, so gut kooperiert haben. Möge der junge, sympathisch aussehende Pilot wieder völlig hergestellt werden.
LG Eleonora
@ Ella. Alles Gute und eine gelungene, baldige OP für Dich. Auf dass Du bald wieder schmerzfrei laufen kannst. Und ganz viel Geduld, wenn es dauern sollte.
@Eleonora
Ich danke dir. Geduld ist nicht meine Stärke.🙏
Ja, für HELDEN hat die Tagesschau nicht viel übrig, dafür aber sehr wohl für Preisverleihungen an umstrittenen BerichterstatterInnen wie Tann und Hayali. Heute ist das Thema gar kein Wort mehr wert. Aber nicht nur bei uns, auch BBC und CNN haben sich nicht mit Ruhm bekleckert.
Im Übrigen wären es ja sowieso nur Israelis gewesen. Sorry, aber so hört und fühlt sich das für mich an.
Sehr schön, die Ehrungen für die HELDEN sind Zeichen tiefer Dankbarkeit. Gott hat seine Hand über alle gehalten, auch ihm gebührt Ehre. Und ich hoffe, dass sich das Verhältnis Saudi Arabiens zu Israel wieder bessert und irgendwann wieder eine gute nachbarschaftliche Beziehung entsteht.
Am Israel Chai!🇮🇱🇮🇱🙏💙
Danke an Israel Netzwerk, dass hier die Helden ausführlich erwähnt werden, was in ARD,ZDF u. BBC leider nicht geschieht. Ich danke Gott, dass es ein Happy End gegeben hat !
Sollte ich irgendwann wieder einmal fliegen, werde ich einen Flug mit möglichst vielen Israelis an Bord buchen ! Ernsthaft : ich warte darauf, dass irgendwelche Idioten jetzt Verschwörungsphantasien ausgraben (zwei unserer Gegenforisten ? ) und alles nur als Show abtun. Gute Genesung für den indischen Piloten und der Teufel hole den anderen. Eine schöne Geste der Saudis, die die schockierten Passagiere so freundschaftlich behandelt haben.
Hat nur 67 Min. gedauert, da tauchten die ersten auf X auf.
Christin, eine solche Erfahrung wünsche ich den Idioten mit ihren Verschwörungstheorien
ebenfalls, und niemand soll es ihnen glauben oder als Show abtun.
So mögen sie erfahren, was es kostet, falsches Zeugnis wider anderen Menschen abzulegen oder wahre Geschehnisse als Fake abzutun.
SHALOM
Da hat wohl eine übernatürliche Kraft die Hände im Spiel gehabt. Da hat Gott gelenkt. Eine Crew, die nicht bereit war, Juden zu opfern. Ein Mann, der im Fernsehen sah, wie man ein Flugzeug stabilisieren kann, ärztliches Personal und dann noch Ersatzpiloten. Nenne ich übernatürliches Handeln.
@Christin
Da muss ich dir zu 100% Recht geben. Das war mein erster Gedanke. Am Samstag bin ich am Brandenburger Tor. Gegen Antisemitismus.
Liebe Grüße Manu 🇮🇱🇮🇱🇮🇱🇮🇱💙💙💙🙏🙏🙏
Ja liebe Christin dass war ein Wunder bin sehr dankbar dass es so ausging.
Hab auch in einem video gesehen dass es auch ein Wunder war dass das Flugzeug bei diesem Fall nicht auseinander brach, da es für sowas nicht gebaut wurde.
Danke an den Gott Israels
Douglas Murray: „… Die Israelis sahen eine existenzielle Bedrohung, nahmen die Sache in die eigene Hand, und wählten ihren Weg. Der Rest des Westens wird sich entscheiden müssen, ob er dem israelischen Vorbild folgt oder seine eigene Zukunft vom Terror und von der Geiselnahme seiner gesamten Gesellschaft diktieren lässt.“
Das kann ich nur knüppeldick unterstreichen. Aufwachen! Endlich!
Ich konnte gar nicht glauben, was ich im Fernsehen gesehen habe. Unfassbar!
Ich glaube auch, dass ER der Einzige diese Menschen gerettet und den Helden die Kraft gegeben hat.
In Zeiten mit vielen negativen Schlagzeilen, ist das Erscheinen eines positiven Ereignisses immer gut. Es ist manchmal so, als hätte jemand ein Licht in einem dunklen Raum entzündet.
Held ist bei der Tagesschau als Zitat von Netanjahu in der Headline, daher in „“. Wegen Zitat.
Tapferkeit, Verantwortungsgefühl und Mitleid haben Smit Machchar, dem indischen Flugkapitän die Kraft gegeben das zu tun, was er getan hat. Er ist von allen, die diesen Anschlag verhinderten, der größte Held. Ich verneige mich mit höchstem Respekt vor ihm und den übrigen Helfern die in meinen Augen ein Sinnbild jüdischen Überlebens-und Widerstandswillens . Alle, die an dieser heldenhaften Tat beteiligt waren, mögen gesegnet sein.
Und was ARD und der Rest des ÖRR dazu von sich geben, interessiert mich nicht, es ist Dreck, den ich nicht konsumiere, schon seit vielen vielen Jahren nicht mehr.
SHALOM
Zunächst möchte ich allen Menschen an Bord danken, die Schlimmeres verhindert haben. Gott hat das so gewollt.
Zur Berichterstattung des deutschen Staatsfunks: Daran überrascht mich nichts. Ntv war genau so erbärmlich. Früher war das einst ein neutraler Witschaftsender, nun nach der 100% RTLisierung ist es nur noch ein Schatten seiner selbst. Früher hat auch noch Raschel Blufarb regelmäßig über die Raketenangriffe auf Israel, den Krieg gegen die Hamas oder die Hisbolla berichtet, aber anscheinend passt sie nicht mehr zur Sendelinie: Antiiisaelisch, sogar antisemitisch bisweilen Man kann an Welt TV viel kritisieren („So schwarz, daß der Ruß aus jedem Mikro rieselt“), aber die waren von Anfang an näher dran als alle Anderen, von Bloomberg mal abgesehen. Wer der tendenziösen „Berichterstattung“ von Staatsfunk und Lügenpresse überdrüssig ist, ließt Reuters und schaut Bloomberg – oder lebt weiter im Tal der Ahnungslosen. Die breite Masse konsumiert „News“ hingegen wie Fastfood, unkritisch und denkfaul. Es gibt halt McDoof, Würgerking und Nordabfall MJAMM
Der andere Held, der gestern bei Netanjahu auf dem Sofa saß, war noch erstaunlicher. Er hat den Terroristen überwältigt und dann die Maschine wieder auf normale Höhe gebracht. Weil er in einem Action-Film gesehen hat, dass man das Steuer zu sich heranziehen muss, um die Nase des Flugzeugs hochzubekommen. – Unfassbar. Der Präsident hat auch nicht schlecht gestaunt. Eine wirklich gute Geschichte!
Es sollte zum Standard gehören, dass in jeder Maschine ein bewaffneter Air-Marshall incognito mitfliegt.
Dieser glücklicherweise vereitelte Terroanschlag zeigt uns, dass es trotz vieler Terroristen auf dieser Welt viel viel mehr gute, freundliche, hilfsbereite und sogar heldenhafte Menschen gibt und außerdem zeigt die gute Behandlung durch die Saudis dass ein friedliches und wertschätzendes Miteinander möglich ist! 🙏👍