Ehemalige Geiseln verurteilen Doku „Nasa“

Von Israelnetz

Zwei ehemalige israelische Geiseln haben am Montag den Dokumentarfilm „Nasa“ scharf kritisiert. Elija Cohen sagte auf Instagram, der Film verdrehe die Realität und erzähle einseitig. Er „löscht alles aus, was wir durchgemacht haben“. Rom Braslavski bezeichnete die Regisseure des Films, Yuval Abraham und Rachel Szor, als Verräter. Er wünsche ihnen eineinhalb Tage in Gaza, „aber nicht bei der Hamas, sondern bei den Gazanern“, schrieb der 22-Jährige auf X. „Danach würdet ihr einen solchen Film nicht mehr drehen“, ergänzte er. „Nasa“ feierte bei den Filmfestspielen in Venedig Premiere. (mw)

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7 Kommentare

  1. Was ich davon halte, habe ich bereits zu einem anderen Artikel, dieses Machwerk betreffend, geschrieben. Mehr halte ich für überflüssig.
    SHALOM

  2. Rom Braslavski wünscht den pro Hamas Regisseuren eineinhalb Tage in Gaza als Geiseln bei den „unschuldigen Gazanern“. Venedig schlimmer als Kassel.

  3. Eineinhalb Tage in Gaza nur ? Ich plädiere auf ein Jahr. Natürlich bei unschuldigen Zivilisten. Mit kurzen Ausflügen in Hamas-Tunnels. In aller Freundschaft, natürlich.

  4. Abraham und Szor möchten wohl unbedingt ihren Erfolg von „No other Land“ toppen. Da alles geheim sein muss, Stimmen verzerrt und Gesichter unkennbar sind, können sie im Eigentlichen nichts beweisen. Mit 80 Min. unhaltbarer Anschuldigungen ist ihnen ein großer Teil der Welt vorangegangen und für Erfolg tun manche alles. Dabei setzt man auch ruhig mal eine bekannte Waffe des Antisemitismus ein: die Ritualmordlegende.
    Bezeichnend ist, dass „der Guardian“ am Film beteiligt ist. Mag sein, dass er für einige eine seriöse Quelle ist. Im Bezug auf Israel ist er m.E. nicht neutral. Palästinenser, die versuchten den Grenzzaun Gazas zu durchbrechen, nannte er schon vor dem Massaker Demonstranten, die „nur mit Steinen“ bewaffnet wären.
    Krieg ist schrecklich. Zivilisten sterben. Gaza hat enorm gelitten. Aber das Leid beweist keine israelische Politik, die Zivilisten absichtlich tötet. Ich teile den Wunsch von Elija Cohen und Rom Braslavski: manch einer sollte für einen Tag in Gaza sein, vielleicht würde er dann anders reden. Für die beschuldigten Soldaten der IDF ist dieser Film ein Hohn.

  5. Dem kann man nur beipflichten. Eine Schande diese sogenannte Doku. Den Zuschauern, die nach Filmende ganze 25 Minuten in einer Art Orgie applaudierten, kann man nur wünschen, dass sie keine Pampers anhatten.

  6. Jetzt haben wir wieder eine neue Information, wie die Geiseln von den Palästinensern behandelt wurden. Das kann man nur erleiden. Wie oft schon wurden hier Pals verteidigt und gar freigesprochen. Beschämend !

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