Bericht: Neue Aussage belastet Chefankläger des Internationalen Strafgerichtshofs

Von Israelnetz

Katar hat mutmaßlich dem Chefankläger des Internationalen Strafgerichtshof Karim Khan Unterstützung zugesagt, sollte er gegen den israelischen Premierminister Benjamin Netanjahu vorgehen. Einem Bericht der amerikanischen Zeitung „Wall Street Journal“ zufolge existiert eine Zeugenaussage. Sie soll die Verbindung zwischen dem Emirat und Khan belegen. Die Person wolle anonym bleiben, ihre Aussage werde jedoch von Audiodateien gestützt. Diese lägen dem FBI vor. Khans Anwalt weist die Anschuldigungen zurück. Wegen des Verdachts auf sexuelles Fehlverhalten lässt Khan sein Amt derzeit ruhen. (mw)

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13 Kommentare

  1. Khan betreffend scheint es da umfangreichere Verstrickungen zu geben als nur sexuelle Übergriffe.
    Wenn das stimmt, müsste Khan auf jeden Fall zurücktreten, der IStGH sollte sich von ihm trennen, wenn diese Institution sich nicht dem Verdacht der Kompromittierung aussetzen will.
    Durch solche Machenschaften wird der ISTGH unglaubwürdig.
    SHALOM

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    1. Die Kommentare und der einleitende Artikel aus israelnetz erinnern mich an den Film „Gottes Werk und des Teufels Beitrag“
      Gottes Werk, das ist der Internationale Strafgerichtshof unter Karim Khan.
      Der Rest ist der mafiöse Beitrag einer ebenfalls Verschwörung gegen das Internationale Recht und die Menschenrechte.
      In der Berichterstattung von Middle East Eye, Le Monde und The Guardian finden sich noch sehr viel mehr Details, Hinweise, Zitate und Aspekte, die hier nicht alle aufgeführt werden können. Das Bild, das sich ergibt, ist das eines massiven Drucks auf den IStGH und sein führendes Personal. Immer weiter verdichtet sich der Eindruck, dass der Westen dabei ist, die von ihm immer wieder beschworene „regelbasierte Ordnung“ selbst zu zerstören

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      1. @Brigitte
        Der Internationale Strafgerichtshof auflösen? Ja. „Regelbasierte Ordnung“ in einer Welt, in der die totalitären Länder das sagen haben?

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  2. @ Klaus

    “ Durch solche Machenschaften wird der ISTGH unglaubwürdig.“

    Nicht nur dadurch!

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    1. @Caja
      „…wird der ISTGH unglaubwürdig.“
      Für mich ist er das schon mit einem Chefankläger, der selbst Dreck am Stecken hat und seinen Job seit 1 Jahr ruhen lässt.

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  3. @Klaus
    Das Gericht das zu den Vorfällen von Sde Teiman ein „Urteil“ gefällt hat sollte sich der Sache annehmen.

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    1. Ja,insbesondere dann, wenn der Ankläger plötzlich selbst zu den Angeklagten gehört,in anderen Dingen und weil er sich kompromittiert hat, die Hintergründe dieser Vorgänge zu durchleuchten, würde sich wohl ebenso lohnen.

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  4. Für Khan ist ja wohl ein anderes Gericht zuständig. Das gleiche, das sich auch um Katar kümmern sollte.

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  5. „Unterstützung“ ist in diesem Fall wohl eine vornehme Umschreibung von Korruption. Sex and Money, der Kerl wird immer sympathischer 🤑

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  6. Karim Khan, seit 2021 Chefankläger des IStGH, verteidigte in seiner Zeit als Anwalt viele mutmaßliche Kriegsverbrecher vor Gericht, wie z.B. den Machthaber Liberias, Charles Taylor. Die Anklage gegen Taylor wegen Kriegsverbrechen und Verbrechen gegen die Menschlichkeit umfasste elf Punkte, darunter mehrere Morde, den Einsatz von Kindersoldaten, die Terrorisierung der Zivilbevölkerung sowie sexuelle Gewalt, Verstümmelungen, Plünderungen und Angriffe auf UN-Mitarbeiter. Am 26. April 2012 wurde Taylor vom Sondergerichtshof in Den Haag schuldig gesprochen und zu 50 Jahren Gefängnis verurteilt, die er bis heute in Großbritannien absitzt.
    Ebenso verteidigte er den Sohn des libyschen ehemaligen Diktators Muamaar al-Gaddafi, als dieser in Den Haag wegen Verbrechen gegen die Menschlichkeit angeklagt wurde.
    Auch William Ruto wurde von ihm anwaltlich vertreten, als dieser vor dem IStGH in Den Haag wegen Anstiftung zu Mord, Vertreibung und Verfolgung angeklagt wurde. Ihm wurde vorgeworfen, während der politischen Unruhen in Kenia 2007/2008 für den Tod von über 1.100 Personen und die gewaltsame Vertreibung von über einer halbe Million Menschen mitverantwortlich gewesen zu sein. Dieses Verfahren wurde allerdings eingestellt, da das Gericht zu der Erkenntnis kam, ein faires Verfahren sei wegen politischer Einflussnahme nicht möglich, weil nachgewiesenermaßen mindestens 16 der insgesamt 42 Zeugen der Anklage im Verlauf des Verfahrens aufgrund von Drohungen oder Bestechung ihre Bereitschaft zur Aussage zurückgezogen hatten.

    Und der erlaubt sich eine Anklage gegen Netanjahu?! Unfassbar!

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  7. Bei Befangenheit ist die befangene Person ihrer Fallzuständigkeit zu entheben, und zwar unverzüglich! Da darf es beim Internationalen Strafgerichtshof für Karim Khan keine Ausnahme geben! Alles Andere ist Rechtsbeugung.

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  8. Die skrupellosesten Mächtigsten bestimmen die Regeln in der Welt. Seit es Institutionen zum Schutz der weniger mächtigen und der schwachen Völker gibt, bemächtigen sich diese Mächte der Institutionen um ihre Macht salonfähig und dabei noch effizienter zu gestalten.

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    1. @Ann
      Ja, da kann, muss jeder zustimmen. Ann, beste Foristin von allen, sagt meine Ehefrau.

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