Ben-Gvir fordert mehr gezielte Tötungen

Von Israelnetz

Der israelische Polizeiminister Itamar Ben-Gvir hat gefordert, im Gazastreifen jede Nacht 30 bis 40 Terroristen gezielt zu töten – auch wenn diese keine unmittelbare Bedrohung darstellten. Er machte die Äußerung in der Auftaktfolge des neuen Podcasts „8. Oktober“ von der ehemaligen Geisel Rom Braslavski. Ben-Gvir sagte zudem, er wolle möglichst viele Bewohner des Gebietes zum Auswandern bewegen. Der gesamte Gazastreifen sei „unser Gebiet“. Braslavski bat um die Erlaubnis, selbst Terroristen töten zu dürfen. Er kam am 13. Oktober nach zwei Jahren Gefangenschaft beim Islamischen Dschihad frei. (eh)

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Ein Kommentar

  1. Gvir versteht die Welt nicht mehr. Er denkt wahrscheinlich: „Bei all dem, was ich gesagt habe, ist das plötzlich das, was alle so aufregt?“ Jetzt tun alle als wäre das was ganz neues.

    Hier ist nicht nur der kleine Ben das Problem. Der Großteil seiner Wählerschaft stammt aus dem WJL, welche Nachricht ist das an die?
    Die Äußerungen von Katz oder Smotrich sind nicht viel besser. Die Debatten in der Knesset sinken oft auf dieses Niveau, bekommt nur keiner mit.
    In Israel völlig normal genau so führt Ben halt seinen Wahlkampf!
    Das wird sich nicht ändern auch wenn Netanjahu weg ist.

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