Ausbildungsstätte trägt Namen des Drahtziehers vom Münchner Olympia-Attentat

Ein palästinensisches Ausbildungszentrum ist nach dem Namen eines Drahtziehers des Olympia-Attentates benannt. Diese Erinnerungspraxis ehrt die Terroristen.
Von Israelnetz

NABLUS (inn) – Das „Märtyrer-Salah-Khalaf-Zentrum zur Ausbildung junger Anführer“ im Westjordanland ist nach dem Planer des Münchner Olympia-Attentats, Salah Khalaf, benannt. Der Oberste Rat für Jugend und Sport, dem das Zentrum untergeordnet ist, veröffentlichte dazu zum „Tag der Gefangenen“ einen Beitrag auf Facebook. Der Tag dient jedes Jahr dem Gedenken an Palästinenser, die in israelischer Gefangenschaft sind. Die Gebäude des Zentrums waren einst ein israelisches Gefängnis, bevor sie von Israel an die Palästinenser übergeben wurden.

Salah Khalaf – besser bekannt als Abu Ijad – war jahrzehntelang ein enger Vertrauter des Anführers der „Palästinensischen Befreiungsorganisation“ (PLO), Jasser Arafat. Unter dessen Führung war Khalaf Sicherheitschef und zweiter Vorsitzender der PLO.

Ferner gilt er als Gründer der Terror-Organisation „Schwarzer September“, einer Untergruppierung der Fatah. Die Terrorgruppe ist unter anderem für das Münchner Olympia-Attentat verantwortlich. Dabei entführten und töteten Terroristen im September 1972 elf Mitglieder der israelischen Delegation. Abu Ijad war zudem Mitbegründer der bewaffneten Guerillagruppe Fatah, des Vorgängers der heutigen Fatah-Partei.

Märtyrer zu sein ist das Heiligste

Die Palästinensische Autonomiebehörde (PA), der auch der Oberste Rat für Jugend und Sport untergeordnet ist, benennt ihr Trainingszentrum somit nach einem Drahtzieher gewaltsamer Terrorakte. Dieses Prinzip ist nicht neu: Die Behörde hält Terroristen, die im Kampf gegen Israel, den Westen oder andere Feinde ihr Leben lassen, häufig in ehrenvoller Erinnerung.

Dschibril Radschub, Vorsitzender des Obersten Rates sowie Generalsekretär des Zentralkomitees der heutigen Fatah-Partei, äußerte sich etwa in einem Video zum Tod des palästinensischen Terroristen Rijad al-Amur wie folgt: „Das Heiligste in den Augen der Palästinenser sind jene, die ihr Leben und ihre Freiheit opfern – unsere Märtyrer.“ Al-Amur leitete mehrere Terrorzellen, verübte Attentate und führte Entführungen durch. Er war nach seiner Festnahme Anfang der Zweitausender 23 Jahre in israelischer Haft, kam bei einem Geiseldeal frei und starb Anfang April in Ägypten. Al-Amur ist für den Tod von neun Israelis verantwortlich.

Der Facebook-Beitrag über das Zentrum zeigt Jugendliche aus dem „Flüchtlingslager“ Far’a, die die Ausbildungsstätte besuchten. Der Oberste Rat schrieb dazu: „Der Besuch diente […] dazu, die Geschichte des Zentrums zu vermitteln, das in der Vergangenheit ein Ort des Leidens für die Palästinenser war und heute als Zentrum für die Ausbildung und Förderung junger Führungskräfte, Kinder und Auszubildender dient und viele relevante Programme und Aktivitäten anbietet – im Einklang mit der Vision und den Zielen des Obersten Rates für Jugend und Sport.“ 

Mittlerweile gibt es mindestens vier Zentren, die Abu Ijads Namen tragen. Das berichtet die israelische Medienbeobachtungsstelle „Palestinian Media Watch“, die auf die aktuelle Benennung aufmerksam gemacht hat. (cb)

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15 Kommentare

  1. Wer Ohren hat, der höre.
    Wer Augen hat, der schaue.

    Die Antisemiten wird es im wahrsten Sinne des Wortes „mörderisch“ freuen. Hitler würde ganz warm ums Herz.

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    1. @ Chris

      Ja, ich finde, es wird Zeit, auch Hitler wegen seiner Verdienste hierzulande die Ehre zukommen zu lassen, die er für sein umfassendes Wirken verdient hat. Man denke nur an die Autobahnen, die Beseitigung der Arbeitslosigkeit etc. Was sind demgegenüber die Millionen Menschen-Opfer … (Zynismus, Sarkasmus, Ironie OFF)

      Im Ernst: Ehrung von Menschen-Schlächtern – und das mittelbar dank der Gelder der EU und anderer westlicher Demokratien? Eine Schande!

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      1. Liebe Caja,

        schön, mal wieder von dir zu lesen. Wir haben ja Frankfurt gemeinsam, wenn ich mich richtig erinnere.

        Du hast vollkommen recht mit deinen Worten!

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  2. Die Ehrung dieses Terroristen zeigt, dass viele „Palästinenser“ keinen Frieden haben wollen. Es ist traurig.
    Um so mehr ist es bedenklich, dass es beim Oslo-Abkommen um Frieden ging, nein es ging um die Aufwertung der Palästinensischen Terroristen.
    Leider will der Mainstream nicht die Verherrlichung des Terrors anprangern, sondern ausschließlich Israel.

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  3. Nun ja, wenn es den Werten der Pro-Palästinenser entspricht; für mich „eigentlich“ keine Überraschung. Es zeigt aber auch überdeutlich, welchen Werten sich, deren gewünschter Staat und Bürgergemeinschaft verpflichtet fühlen würde. Das wäre für Israel nicht schön und auch für den Rest der Welt nicht.

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  4. Dschibril Radschub, Vorsitzender des des Zentralkomitees der heutigen Fatah-Partei sagt: „Das Heiligste in den Augen der Palästinenser sind unsere Märtyrer“, sind Terroristen und Selbstmordattentäter. Darf Israel mit solchen Kerlen über eine Zwei-Staaten-Lösung überhaupt verhandeln? Nein.

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  5. Was sagt dazu die EU bzw. UNO? Wahrscheinlich nichts, dass Kinder terroristisch, lügenhaft „geschult“ werden. Pals wollen teils keinen Frieden. Die gemäßigten, Juden freundlichen melden sich nicht zu Wort- aus Angst? Pal- Märtyrer sind Mörder, brutale Bestien, die verehrt werden.

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  6. Da warte ich jetzt nur noch darauf, dass es demnächst eine Yahya Sinwar-Ausbildungsstätte gibt zur Förderung junger Terrorkräfte, das Kindern und Auszubildenden dient für viele relevante Terror-Aktivitäten, hin im Einklang mit der Vision und den Zielen die Juden zu vernichten.

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  7. Es ist einfach nur zum brechen. Diese Verdrehungen von Tatsachen. Die Bösen sind die Guten. Und die Guten sind die Bösen.

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  8. Shalom,-Ella@-Warte nur,es wird sicher einen Bau geben der nach Sinwars Namen ist in Gaza.Jedoch wird es noch etwas dauern da nichts zum Häuserbau vorhanden ist. O.T.Die IDF soll die 4Zentren beim nächsten Einsatz in die Luft sprengen!!! Jerusalem

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    1. @Jerusalem
      Danke Jerusalem, ich befürchte auch, so wird es kommen. Ansonsten bin ich ganz deiner Meinung.
      Shalom, Ella

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    1. @ Rts:

      „… und unsere „Pro-Palästina“-Foristen schweigen dazu. Warum?“
      Ihre Frage erinnert mich an die Frage „Wie lange dauerte der 30-jährige Krieg?“. 😉

      Antwort auf Ihr „Warum?“:
      Weil sie Pro-Palästina-Foristen sind.

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  9. @Rts
    Gib ihnen Zeit. Sie müssen sich erst den richtigen Kommentar zurechtbasteln!😉😉

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    1. Soll wohl eine Art von Gegenstück zu Yad Vashem darstellen, mit angeschlossener weiterführender Schule zur Verbreitung gepflegten Terrors.
      Ich möchte fast wetten, daß dieses Zentrum eine Halle der ,,Helden“ und ihrer Taten beinhaltet.
      Weiter möchte ich dazu nichts schreiben.
      SHALOM

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