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Asylsuchende in England für Terrorverherrlichung verurteilt

Ein Gericht in England verhängt wegen terrorverherrlichender Motive Bewährungsstrafen gegen drei Frauen. Eine von ihnen stammt aus Gaza.
Von Israelnetz
Fallschirmspringer Hamas

LONDON (inn) – In England sind drei junge Frauen wegen Unterstützung der Hamas zu zwölf Monaten Bewährungsstrafe verurteilt worden. Ihnen wird vorgeworfen, bei einer pro-palästinensischen Demonstration am 14. Oktober ein terrorverherrlichendes Motiv getragen zu haben.

Auf ihre Rücken hatten sie Bilder von Fallschirmen geheftet. Nur sieben Tage zuvor waren Hamas-Terroristen unter anderem mit motorisierten Fallschirmen aus Gaza nach Südisrael eingedrungen und hatten etwa 1.200 Menschen ermordet.

Der Leiter der Abteilung für Sonderkriminalität und Terrorismusbekämpfung Nick Price sagte: „Alle drei Frauen haben das Symbol bewusst im Zentrum Londons getragen. Im Kontext der Demonstration legt das die Unterstützung für die Terror-Organisation Hamas nahe.“

Nach dem zweitägigen Prozess verkündete der Richter am Dienstag, dass die Strafe zur Bewährung ausgesetzt werde. Die Frauen seien schuldig, der Richter glaube aber nicht, dass sie echte Hamas-Unterstützerinnen seien. Trotzdem könnten die angehefteten Fallschirme als Zeichen ausgelegt werden, um die „Taten der Hamas zu glorifizieren.

Verurteilte ist Asylsuchende aus Gaza

Eine der drei Verurteilten ist Heba Alhayek. Britischen Medien zufolge beschreibt sie sich in einem Online-Profil als „Autorin und kreative Moderatorin“, die Sozialanthropologie an der SOAS-Universität in London studiert. Die 29-Jährige sei im Gazastreifen aufgewachsen. Die Familie habe wegen ihrer kritischen Haltung zur Hamas Asyl in England beantragt.

In Großbritannien gilt die Hamas als Terror-Organisation. Die drei Verurteilten wurden Mitte Oktober im Internet scharf kritisiert. (mh)

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11 Antworten

  1. Dumme Frauen!
    In ihren Ländern hätten sie nichts zu lachen. Im Ausland drehen sie durch an Hass.
    Zum Glück sind nicht alle so dämlich.

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  2. „Die Frauen seien schuldig, der Richter glaube aber nicht, dass sie echte Hamas-Unterstützerinnen seien. Trotzdem könnten die angehefteten Fallschirme als Zeichen ausgelegt werden, um die „Taten der Hamas zu glorifizieren.“

    Bilder von Fallschirmen führen also auf Grund einer „Auslegung“ zu einer Verurteilung mit Haftstrafe? – Wahnsinn.

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    1. Wenn die Terroristen – sorry, muss natürlich heißen freiheitskämpfende Zivilisten auf Verwandtenbesuch bei den Kibbutzbewohnern – mit Gleitschirmen einfallen und man ein solches „Zeichen“ dann im Netz verwendet muss man sich schon fragen mit welchem Hintergrund. Aber Zusammenhänge zu erkennen, das will ja nicht jeder.

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  3. Palästinensische Asylsuchende in England für Terrorverherrlichung zu Bewährungsstrafen
    verurteilt. Werden sie abgeschoben? Nein, sie brauchen Schutz. Und wer schützt uns?

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  4. „Der Richter glaube aber nicht, dass sie echte Hamas-Unterstützerinnen seien“
    Unschuldsvermutung und im Zweifel für die Angeklagten.
    Dennoch korrekt als schuldig verurteilt.
    Auch Unwissenheit würde vor Strafe nicht schützen. Wobei von „Unwissenheit“ bei den drei Verurteilten wohl keine Rede sein kann.

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  5. Diese drei Frauen kommen aus Herkunftsländern, in denen es keine Bewährungsstrafen gibt. Unsere westliche Justiz scheint zu übersehen, dass nicht nur im vorliegenden Urteil solche Menschen es quasi als eine Art Freispruch verstehen.

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  6. Wer tatsächlich glaubt, dass diese angehefteten Bilder von Fallschirmen kein Symbol zur Unterstützung der Hamas bedeuten, dem ist nicht zu helfen.
    Der Freude über den grausamen Mord an Juden kann ma so sehr fein Ausdruck verleihen.

    Die Familie einer der verurteilten Frauen, hat wegen „ihrer kritischen Haltung gegenüber der Hamas um Asyl angesucht … .
    Um sich dann mit der Hamas zu solidarisieren.

    Teuflische Gesinnung.

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  7. Für mich ist es wichtig, dass in UK dieses Gerichtsverfahren stattfand. Es wurde zumindest ein Zeichen gesetzt, dass in UK solche „Aktionen“ nicht folgenlos bleiben…

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    1. @ Martin Sechtling Und was passiert in Deutschland? Dort werden auf propalästinensischen Demos Schilder gezeigt mit: „Das Kalifat ist die Lösung.“ oder “ From the river to the sea“, “ Indifada for ever“, dazu gröhlen sie “ Nieder mit dem Mörderstaat Israel“, “ Schei…Juden“.. Und wer von diesen Israel und Juden Hassern wurde bisher verurteilt? NIEMAND! Und so etwas in Deutschland. Unfassbar!

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  8. Schickt diese Damen raus, vor Ort klopfen die nur ein einziges Mal solche Verherrlichungen. In Europa sind Islamanhänger dieser Art nicht willkommen!

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  9. „Islamrabatt“ nennt man das. In Deutschland gang und gäbe. Bei uns müssen die Grünlinken jetzt zähneknirschend ihre Hamas-Freunde verleugnen. Muss furchtbar sein!

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