Armee reißt illegal errichtete Schule ab

Von Israelnetz

Die israelische Armee hat am Mittwoch eine illegal errichtete palästinensische Grundschule abgerissen. Das Gebäude stand in einem Gebiet südlich von Hebron, das die Armee seit 1979 als Übungsgelände beansprucht. Dort leben allerdings rund 1.000 Palästinenser in acht Weilern; sie nennen das Gebiet „Masafer Jatta“. Im Mai hatte das Oberste Gericht nach einem langen Rechtsstreit zugunsten der Armee entschieden. Der Abriss der vor drei Wochen gebauten Schule steht in diesem Zusammenhang. Die Organisation B’Tselem kritisierte das Urteil: Es erlaube dem Staat, „Kriegsverbrechen“ zu verüben. (df)

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12 Antworten

  1. Der Abriss der gerade neu gebauten Schule ist ein richtiges Signal. Krieg ist schließlich wichtiger als Bildung. Die palästinensischen Jugendlichen können sich nun auch voll und ganz ihrer militärischen Ausbildung widmen.

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        1. Dass ich nicht lache!
          Der Kampf gegen Schwarzbauten gehört für Behörden in Hessen zum Alltag. Das Bauen ohne Genehmigung ist ein Dauerthema, wie eine Umfrage der Deutschen Presse-Agentur unter hessischen Städten zeigt. (aus der Süddeutsche Zeitung)

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        2. Wissen Sie eigentlich wie viel in D schwarz gebaut wird. Oder schlichtweg ein paar Meter dazu genommen, die einem nicht gehören? Ist illegal.

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  2. Das gibt wieder nur böses Blut.
    Wenn dort 1000 Pals leben, kann man doch mittig eine Schule errichten, auch wenn Hebron ein heißes Pflaster ist.
    Schule abreißen auf Militärgelände und direkt aufbauen inmitten der acht Einheiten.
    Problem behoben. Man muss miteinander reden.

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  3. Frage 1 ist, ob Israel hätte dulden sollen, dass von palästinensicher Seite eine neue (oder zusätzliche?) Schule in ein Übungsgelände der Armee gebaut wurde. Schüler als “Kanonenfutter” für die Propaganda?
    Frage 2 ist, wo die Kinder, die dort neben Mathe u.a. auch israelfeindliche Propaganda eingetrichert bekommen sollen, bis jetzt zur Schule gegangen sind.
    Wenn Grundschule Grundschule nach europäischen Maßstäben heisst, ist das Klasse 1 – 4, also 6 -10 Jahre, also Kinder – keine Jugentlichen. Die Jugendlichen werden also in ihrem Erlernen von Israelhass nicht beeinträchtigt. Die werden ja wohl wo anders üben.

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  4. All seine Verbrechen werden Israel mit doppeltem Gewicht auf die Füße fallen. Es ist klar, dass man sich gegen historische Vergleiche wehrt, denn sie liegen geradezu auf der Hand.

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    1. Wundervolle Steilvorlage.

      Sie wissen, dass in Hebron die Machpela steht. Das Grab der Erzväter. Die beide Seiten verehren? Juden und Palästinenser? Wenn man die Kommentare gewisser Zeitgenossen liest, hat in Hebron sich aber kein Jude aufzuhalten. Denn es ist ja eine “palästinensische Stadt”, die judenrein zu sein hat. Aber Hebron hat eine jüdische Geschichte. Wo ist denn die pal. Geschichte Hebron dazu? Wie wäre es mal mit einem historischen Vergleich hierzu?
      Und wie ist es jetzt, Herr Luley? Dürfen Juden zum Grab von Abraham? Oder ist Ihrer Meinung nach der Anspruch auf Abraham den Muslimen vorbehalten? Dürfen die Juden überhaupt Geschichte haben in dem Land? Dann können wir ja auch irgendwann im Jahre 2080 sagen, wir blenden in D alles aus, das vor 1980 passierte. Dann sind endlich alle Naziverbrecher auf einmal rehabilitiert. Keine Familie muss sich mehr für die Familienangehörigen schämen, die im 3. Reich aktiv beteiligt waren oder einfach nur weggesehen. haben. Aber wer heute die zielgenaue Bombariderung von Tel Aviv fordert, schämt sich mit Sicherheit auch nicht für Vorfahren, die für Hitler waren. Und die gab es leider in jeder Familie.

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  5. Kriegsverbrechen…. ich lach mich weg.
    Irgendwie hat diese NGO doch den Bezug zur Wirklichkeit verloren.

    Eine schwarz gebaute Wellblechbaracke, wahrscheinlich noch finanziert mit EU Geldern um Unfrieden zu stiften, die den Namen Schule nicht mal verdient.

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